Die Geschichte der Bahai-Bewegung/Text

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Diese Kann dürtan Huf Im Rahmen dar uncherrechtlichen Worschriiler

vernandst Die Gejchichte

der

Bahai-Bewegung.

Me

Ein univerjaler Glaube

von Sidnen Sprague. ID. Herrigel

„Das Dolk von Baha hat kein anderes Siel als die Wohlfahrt und die Reformation der - Welt und die Reinigung der Tlationen.“ Bibliothek des rseminars = Ei Naumburg | Sasie


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[Seite 3] Die Baßai- Bewegung.

„Preis jei Gott, da die Sade Gottes in Diejem Bahai-Zeitalter eine jolhe der abjoluten Liebe und reinen Geiftigfeit ift. Sie ift nicht vom Reiche diejer Welt, denn fie ift nicht Krieg und Elend, noch die Unterbrüdung eines Volfes durch ein anderes. bre Armee ift die Liebe Gottes, ibr Sieg ift die Begeifterung für die Erkenntnis Gottes; ihre Schlacht üft bie ber Wahrheit, die Auslegung des Wortes ;

Kampf gebt gegen Selbftfucht ; ihre Geduld ift ihre Rejerve; ihre ungeteilte Sanftmut ift ihre fiegende Macht, a ers

zualalen wollen, -ö die Finiternis der Uinmwiflenbeit und Unactiamteit verichrvinde: und die Strablen de3 Königreiches


[Seite 4] 2 ;

IE REGENEIDESEEeE 2 BEENEERESEDEHNRRERE Enns ernennen

da Dft und Weit ji mögen aneinander erfreuen wie Liebende umdb Nord mıd Süd einander in treuer Liebe umarmen; daf die fichtbare Welt der Spiegel von der Weit des Königreiches a werde, dab das Bild ‚det böchiten . Seeriharen in En —.

die Erde möge veränbert werden in das Baradies bes Sior.

reichen, und bad a er ae umfafie.“

u ) ies find Worte eines großen Lehrers, eines Perfers von re Bater- |

bes ergeh Karel cu ber Kühe Epriend, ein Mianm, Fur ; an ji = H + ein welcher. über vierzig Jahre Tang verfolgt uns mtürde, ber bie und |

febens erduldete, und dennoch ertönten‘ vor triumpbierenden Burte gleich einer Rote des

Feel en

laßt uns feben, ob ee re Baia : antpenbbar find. In det Tat, Dieier Lehrer richtet feinen n Appel für reli jaie Einigkeit wit Dik am Me Nationen bed Ditens, jondern ehenio an’ bie Saliamen Ben. ichens, und


[Seite 5] Beet, im nen Sepekientanten von jeche

Seronfer kin Ghriften ; au ge ee fie mit:

Penn diejer Bahai-Geift der Liebe und Duldjamteit,

ne in Indien

oh 3

io f' und Menichen vor einander feinblich

Glauben jo zuammenzieben fan, ige. er dann nicht auch feinen mohltuenden Einfluß über die Menihen des Weitens auszugiehen? Um zu feben, was

die Bahai-VBewegung vollbracht bat, ift e3 aber nicht nötig, rg Kr der Stadt Paris bat fie in der Tat jchen Katholiken, Proteftanten, reidenfer und Juben

Pe erg zeug au. fein, en Or, m Selt zu

i erhien ‚Sie we Anfpr uY ® or = don zu weit: , um berjeite gejegt zu werben;

die fange Lifte ibrer Märtyrer, das wundervolle Leben ihrer Gründer, ir erneuernier Einfluß in Perfien, die Tatiache, be Leute beinahe aller Rafien, Belenntniie und Seten

N or Sau Ban und enblih ibr Jortichritt in alles wenigen Seal mern nicht Beif fein

[Seite 6] Laht mich nun jo kurz als möglich einige Merkmale diefer neuen ne aajaien Bervegung, befannt als der Babattsımng, erffären und dartun, was je vollbracht Hat umd beute noch in der Welt vollbringt, und damit einige Berichte verbinden über ihren gegenmärtigen Führer Modul Baba, den Mann jelbft und ne Botjchaft.

Um die Stellung Aboul Baba’s in bezug auf dieje

zu verfteben, muß ich auf den großen Gründer diejer en o’lab und feinen Vorläufer, den Bat, bermei

Bei der Erwähnung des Namen? Bab mögen fid mande einbilden, der Babidımus und Baharismus jeien ein und dusielbe. Aber der legtere tft ein Auswuchs des erjteren und untericheidet jich von ibm in manchen Punkten mweientlich; dies fann man leicht dadurch an daß man entre a bekannt B der Babel: mit q idmus, vergleicht, oder dadurch, dat man die Schriften bes Bab lieit und fie mit denen von Baba’ o’llahb — von dem die gegenwärtige Bewegung ihren Namen bat — vergleicht.

Während mir Die zwei vergleichen, Tünnen wir Die en Abnlichteit bemerken, „weiche fie mit der Geichichte

Keuen Teitaments babe nei Bir wi fen, dab die TE

% war von der, welche Sir 9 ; begennen

Johannes der Hare Gifren und einen ge

tot n Modus für das Leben jeiner Jünger gab, jo war doch jein einziger Anipruch der, „bie Stimme eines Eredigers in der Wülte zu fein, weiche dem, der größer it, den Weg bereite”. Genau je war es mit dem j Berier | (genannt) Bab, welcher feinen Racfolgern ben = Buch befannt ale der „Bean“ niederichrieb, zu gleicher Zeit verfündete er aber fortwährend, dab er der Herofd eines

Berer Se ung vun ee zen r

‚beftändiger Erwartung

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[Seite 7] ra ah

‚gangenen Aeiten fick @ett jo oft c3 nötig war einen Broasch: dem ABab-Tn; Verbehallen.Siefer Bemegung; ihren wirichen, men unh une Oi zu welchen e heute befist.

us eier Meitere Ertäwieneng, WIR Idb.-bien eine: Tunze a ee von ihrem Anfang an geben.

übereinftimmt ’

Kalender, erjchien in Perjien ein Jüngling namens Mirza Alt Mohammed, welcher fich der Bab, d. b. das Tor nannte, durch mweldes bie Menichen zu der "Erfenntnig der Bahrbeit Gottes: gelangen können,

Der Bab begann jeine Mifien als „das Tor“ dadurch, da er die Gemüter des Bolfes für die wirflichen Wabrbeiten ihrer eigenen Religion öffnete, und gleich allen großen Bropbeten kam er nicht um zu geritörent, jondern um zu erfüllen. Er jagte jeinen mebammedaniichen Bubörern nicht, fie jeien all bie vergangenen Jahre duch einen fafichen Bropbeten worden,

pbeten auf der Erbe aufitchen, meldher ein Buch jchrieb,

das die Göttlichen Tffenbarungen entbielt, und er wird in

Zukunft dasjelbe-tum, jo oft eö nötig ift.“

ee rg Spott und Hobn begegnet

2 ei genen und gen ge welche

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[Seite 8] z

der Oberbobeit des Jslanı dachten ; fie glaubten, daß Dieje eg fowobl eine politiiche, als eine religiefe Be-"Es er Befehle gegeben, die Nachfolger des des Bab a = und Bel ae ums während biejer bunfien


[Seite 9] Rn:

BEazERE

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4 des Bub, "sögleich ib, da; er eim en


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Bas nn mn nn nn nn nn ne a nn

zu fonmen, und ihm bei der Errichtung des Königreiches Gottes und der Brüderjchaft der Menichen anf Erden behilflich zu fein. Die mohammedaniihen Mullas murden daburd, daf fie eine jolch gefährliche PBerjönlichkeit in le Mitte battert, bald ea und baten die Ottomanische Regierung, dab fie ibn wegichaffen möge. Baba’ o’Illah wurde demgemäh nach Konftantinopel vorgeladen und verlieh, zujammen mit jeiner familie und eigen jeiner

die Etat. Scan

denn die türfiiche Regierung entidieh, daß er nach Er Stadt Adrianopel_ verbannt werden jell. Bon Worianopel aus jchrieb Baba’ o’liab jene befannten Briefe an. die Könige Europas und an den Bapft: in denielben forderte er fie auf,

weniger zugänglichen Drt, nach der Heinen befefigten Stat Are oder Alfa an der Küfte Soriens. “Hier verliebte Baba’ vo’llab und jeine Meine Schar von Nachfolgern die jchlimmiten Sahre ihrer Berbammung, den Alfa fan mr als ein umgejunder, verderblicher Plag bezeichnet werden, und e8 jdhien

die Welt

gern. ihn ee Br den jie hejiten, ab ne u

er Ratfolgern I t auf zwei Räume in den Igern längere Yet n

„aber allmählich w < ihm mehr er Ape Herz des Gouverneurd wurde ermeicht Beim Anblid der befdenbaiten Leiden Dieier feinen Schar.

In Alfa verwandte Baba’ oHab jeine meiste Zeit auf die Belehrung jener wenigen Nachfolger, melde um ibn fein konnten, aufs Schreiben jeiner Unterweifungen und Ermabnungen an die Belt, auf die Ausiendung von Send-


[Seite 11] u |

Seiten au fast ale Samen af, üre Meinungs _ verichiedenbeiten durch ein Schiedsgericht beizulegen. Er Sir cab allen Alten Ar En an mel Be Wr und Duldiamfeit erzeigt werden joll, und drüdt ftch a ns rs indem er jagt: „Ihr jeid alle die Früchte Ber eines Baumes, die Blätter eines ee Vögel: eines 1 u ie Tropfen: eines Berlen einer | Ser." Er empfiehlt Seinen Nachjolgern, nad einer univerjalen Sprace zu fuchen, umd jagt: „Wenn ihr fie ' gefunden habt, re it fie das Mittel zur Einigteit und bie größte Duelfe bes Einflangs und der Zivilijation; würdet ibr e3 nur: ger Lchret die Kinder in allen Skulen dieje eg eine werden möge“ Den Eltern fagt er, da he ihre Finder, fowohl Anaben als Mädchen, gleich erziehen, ee lager geh Arge um fünnen, zufommen laffen mü Die Kinder der Armen mühfen erzogen werben durch ein Konzilium, welches in jeder Stadt gemäblt werben foll, denn er geht bavan aus, bafı, jelange Fu ADFC fein wirklicher Fort ichritt erzielt werben fann. 20 Ben der Cnehng en er ge es io Ban, 08 ER -

Alle müffen ein Handwerk, ein Gewerbe ober einen Benuf | Mole un ibn ausüben, und wenn dieier Beruf

ig: ausgeübt wird, io wird Dies bei Bea ie ein Mt des Gebets und der Verehrung

gapangi fe Gieitak verbemmt. Baba’ o’lah mwünicht,

16 Cine Scigfen Sie fe ber roeube wa ber Seihichte

"fein.koll... Er. fagf Yemen Radhfolgern, daß fe I mit allen Bällern ber Reit u. umb Ehen


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des Gei als eine ae erde der Yübhrung und als ein zur Eini verichtedenen Wölter, welche durch es vielerlei Gebräu rein und Zuftände jo fehr getrennt murben. Wir fönnen nicht anders, ald en bemerfendwerten buldfamen Geift bewundern, welcher d Gelege belebt. Alles was heute von den Refermatoren bes Weitens angeftrebt wird, findet einen Plaß in diefer univerjalen rege ua doc wurden an Bejeße durch ae:

Sabren geichrieben, ald er in

entetiiten Vak mis eingeferfert m

einem

Nun erbebt fi die Frage, bringen bie zur A wa3 diele ihnen ch ” En hen de ve in vtngen? al

Woblmollens, weicher durch dieje ige atmet? Ich jelöft Kan von dem Leben und bon der praftiichen Betätigung der Babai-Lehre dur ihre Anhänger mein perfönliches

ablegen, denn ich habe diejelben in den verichiedenen

Teilen d$ Trient geiehen, und mit dem meinigen verbindet fih das Zeugnis anderer Männer, nämlich das eines Engländers, eineg Amerifaners und eines Franzofen,

Pre Bromne von Cambridge, der Berfajler der unfbäpburen „Gedichte der perfilchen Literatur“ jagt: „Der Geift, weider die Babai ditrchdringt, if ein folcher, dem

_ mäcdtige Einwirkung kaum feblen dürfte, uud der alles . wird. ‚ mweilhe ee ©

ie Lupe eben mögen meine Worte

fie Luft dazu haben —, füllte fh ihmen aber

a BEEE BR LOiR virenteien" dann werden fie eine er en fo leicht

mebr werden mem. 5. Delps ‚Dos NEE

wir den Geift, welcher Ve Batai bercnche Si iiek wenn wir das zu ergründen juchen, mas fie vor andern Menichen aubyeidımet, fo werben iz zu Dem Schluß konnen, Da kann. Fan Where un Btecar ia


[Seite 13] daher en a, aß ae Hfigen Bewohner Teherans

und: en

. U , ee En SE ee ıe u. { abai

Berjon, welche Jndien beiucht und von guten Wiünjchen diejes herrliche Land bejerlt ift, muß die unglücheligen ee ge ae Ye ai Erbitterungen und an Ichuldig jind Wie jehnt man jih da nad einer Löjung diejes | Problems. Ad, wenn nur ein großer I werben könnte, der all die ftreitenden und fich feindfich gegenüberitebenden Selten in jich vereinigen würde! Run, ich glaube ernftlich, da bie Löjung diejer Schwierigkeiten im der Babai- liegt. Ich babe Icbon ein Beiipiel angeführt von Rangoon, nach weichem fie jene große Cinigteit zuftande gebracht ER ME jehnen. Wie war jie fähig, dies zu tum Das erjte Gebet, Sn Sat men em Fähe en wurde, üft dies: en er verunglimpfet feine

- Fräbigfeit Bet ibn 4 Ichen.* Der Babai-Lehrer im Fndien bat nicht mit demjelben sn: ivie ber dhriftliche Mifftonar,

t yab Borrieifen befreit und im Gebanter, Glauke


[Seite 14] und. Liebe geeinigt werden. Der Bahai: mißachtet die Propbezeiungen anderer Religionen nicht, jondern weit darauf bin, dab fih alle auf das Kommen eines großen Lehrers bezieben, welcher Friede und Harmonie auf Erden gründen werde. Laht mich bei dieier Gelegenheit einige Worte über Propbezeiungen jageı. Ich weiß, dah es viele gibt, welche ne für Diejen Gegenftand nicht intereffieren, wir mähjen aber bebenten, sw Religion

zetungen nicht erfüllen fann, dann wird e3 N elingen, univerial zu fein, e8 ‚N mi de a mt ana, werden. Die Tatfache, daß der Bahai-Slaube die Propbezeiungen ber verichiedenen ee erfüllt, ift einer Eee größten Bemweile zugunften feiner Allgemeinheit. Ein anderer Faltor in der Ausbreitung des Babai-Glaubenz im ift — mie jchon erwähnt — der mumderbolle Geift, die Babat gie und welcher ou = wird in ihrem wu

vollftändigen mißfingen ibrer eigenen Ä ib habe ih oft criftliche R ihre Au

drei zählen fönnen,

a a ie Babai ihre Hat} Zonfenben erfmen birfen


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Be ee LEBE Be ee 3 ol N

Die Antwort ift mir jo klar wie die Sonne am Mittag. Das meitliche Ehriftentum ift, zum Zeil, mehr weitlich als hriftlich, mehr rajfiger Ratırr als religiös, und dadurch, dah jie mit Lehren "te ms gewöhnlich mit der

7 Ne und dergleichen, e mehr oder weniger zum tialisums. Gehörte Corifns einer berrichenben Rafie oder auch nur einer europätichen Rafie an?

.- hörigen der jchmarzen Kafie zu melden die hriftlichen ae Es h ters feine Beranlaffung, jene Seibitäufchung zu praftizieren, era ya anögejihneie und wehlneiende eur.

und amerifanijche Chriften verblenden; denn es ift Zatjace, dafı viel mehr Gewicht auf Rafie, ald auf Religion gelegt wird. ®ie Jutonfeauenz jener itt Mar, benn während ben zu glauben, daß, der Gott ben fie anbeen, in und im Fleiich Eat lan, ae re fie nichtädeftomweniger den Beruoknern se "2 ns fowobl in Borten als ie

KEN dief f wer: Kibfunforferuben Basen Die ich fenne, meinen Tribut zu zoflen. Jch- munberei mid aber, wie miandhe von itmen

wirtlih an die-Mabriceinlichteit oder Mögficbfeit glauben .. mögen,

daß bie vielen hundert Millionen Mobemmedaner

befebren fuchten, Tagen, DIE ne A m Dem ae auf Eimigteit


[Seite 16] durch Übergang in andere Religionen einen mw Lnterfchied in der Zahl? lUnb ba die Buddhiften and Belebrungen machen, jo ift e3 nichts als ein ForkeährenDer Tauich, ohne der wirffichen Einigung näberzufommen..

Die m Bu ich mit einer Pyramide en eine ben Ehriften, eine den Bub-| j erg nee

eine ben und eine den Hindus Ieder vom ihnen verjucht, feinen auf feine Seite

rundim gut jebauen, aufwärts dem Gipfel jeben wollten, dann mürben fie bad Licht, welches fie alle juchen, erbfiden. Die große Schrante, welche Ehriften, Mobammebaner, Bubdbiiten und andere trennte, tft enbfich durch den Einfluß der ie ee und eine frennbfiche, ja fogar eme Beziehung ift umter ibmen bergeitellt toorden. ee der Babai-Berwezung genäbert haben, fondern viele Tau een Können wir unter bieien Umftänden noch bezweifeln, daß der mahre Betft des Chriftentums im bi Wir baben auferdem die Worte Ehrifii: „Kann man a Trauben jammeln von den and? ” und, „an ihren une jollt ihr fie erfennen“.

Toll, weiches nach den Angelegenheiten der Gemelkbe. ficht Im Bombap baben fie ein ms an re er an aus neungebn Berjonen, cd bauptiädh Mobammedaner =


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und baß er vor bem Banferott jiehe. Das Konzilium oe eg ee daß verichiebene ber Mitglieder einen brer 8 verwenden isn ea in jeinem en ‚SR au Bag ee ef erg nötig, ibm: ie unterftügen jo um ee 1 Polhes Beiipiel zeigt, dat die Bahai die Brüberlichteit, meiche He predigen, aud; praftiih Betätigen.

Am jelben Abend tam ein Mobammedaner-Babat, tu großer Verfegenbeit in bie Secanialig Er batte joeben ven einem mobammebaniichen nd bumdert otterieloje erhalten, weile er verfaufen jolltee Der Ertrag dieler Lotterie war für eine mobammedanifche Wohtätigei befiimmt. Er Kin weiß nicht, mad ich mit Dielen Lotterielofen anfangen folf. Ir dem Buch des Gefeges von Baba’ gs it Spielen ftreng verboten: ib bin mın nicht ficher, o6 eine Lotterie unter das Kapitel Spielen fällt ober nicht. Ben ich nun bieje Potterielefe annebme und ver faufe, jo breche I fit undie eis: Der Bike, doike ih fie aber zurüd, jo mwerbe ich mir mabriceinlich diejen meinen yreund, nee a Daner

e 1 genannt wi — überfegter mn ; miteinander, mas bier zu tum fe. Endlich jah em Zorvafter- Mitglied einen Ausweg aus diejer Schwierigkeit, er machte den Bor-Mhiag, ee Bapat fol ein Los rang Dieielben iollen den baraıs ee eh Rupinen zurüd-Gewinne ver-Ente aber Kst te jeien, „em, ei

ER id Bi her a gen mie a der Di = ag gen

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a un erteilen Se ie Eee. Aus. uf Ver Westen


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am en Ich wollte, e$ wäre mir möglich, bier noch über verichiedene andere Fälle edler und uneigennüßiger Beiipiele des Dienjtes für das allgemeine Gute, welche in Indien zu meiner Renntnis gelangten, zu berichten.

Diefer Geift der Liebe und des Dienftes für jeinen Nebenmenichen wurde durch einen imdiihen Babat in Wirt-Lichfeit £ 5 er bei einer beit fein Leben für = Sm: und = een fann niemand haben, als da$ Leben Läpt für jeine Brüder“. Ein perjiicher Babat jagte einmal zu mir: „als ich ein ortbodoger Mobammedaner, war, € ich immer Bänke zu u wajchen, wenn ich einem Ehriften die Hand hatte, ge ich dachte, ich hätte mich. befledt, jett

ee eg eg Beil ah ji äl

Sehr Wehas Cent ala Ihren Sehen Mat Sührer Diden joffen, er jet Niugr auf en Sn mg fein 1 fallen werde, der Erflärer breiter jeiner in der

Baba, das beit „Dienee Gottes”, annabm, ift jeit 1892 der Syührer der Babai-Bewegung, und mer jemer weien

Fübrung ift fie gewacjen und wurde ausgebreitet, bis ihr Einfluß an allen vier Enden der (Erde gefühlt wurde. Ih =

erlegen


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(Baba’ o’lah), und damit wir in die Sopujchaft des Königreiches Gottes kommen möchten.

E3 hat etliche „ welche ._ daß eine jolche Perjönlichteit wie Jejus auf Erben gelebt En fünne, Das Leben Abdul Baba’s beweift die Wirklichkeit Jeiu. Der wahre Babai tft auch der wabrite Chrift, er nicht mehr länger darüber nach, ob e3 möglich war, dah ein jo vollfommenes Weien vor neunzebnhundert Jahren die Erbe betreten bat; er er Leben Et Bi = hir weiß es. Ein joldes it eine Anipiration anze merke Be € ift ein w gibere Beweis für die Yiebe Gottes md die Wahrheit der Neligien, ala alle Bücher, weiche je im der alten und neuen Theologie geihrieben murden. Die Menichen find der Theorien und Spekulationen müde geivorden, fie möchten wieder die Note der Liche, der Selbftt it > der Brüderlichkeit beren, mie fie vor neunzef Jahren gebört murde. Eine jolche Note ertönt heute twieber von demielben heifigen Sand birch den -_.- hen Met 1, ve Baba, welcher die Welt die rien

brbeiten mwabre die brung des Menichen mit DE a u t Gott, predigt,

9#Cr leder bie Velten ber Einbeit. on ihm if feine Lehre jo verberrlicht, dab ihre a ing vom Himunelreich ausihließen würde. Er 8 andere außer Liebe, Kat nur oberflächlich geäußerte Worte.” & fa a „Dies ift eine Refigion der Taten und nidht der Männer und Frauen aller Rafien und


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welche wir wünjchen, zuftande bringt ? Sie gibt den Menichen das, was einige Schrüftiteller geiagt baben, dab e3 das beite jei, was eine Religion den Menjchen geben fann:. „ein neues Herz“. Sie einigt die Menichen auf dem einzigen 2 auf dem fie geeinigt merden können, durch „Liebe, Ver fändnis und Di Bir jeben jomit, dafi die Butjchaft der Babai-Be für bie Belt eine folche bes Friedens ift, IE Diele Mani als eine weitere der Kalk ei auf Geiraiten: wir jeben, “& te das Licht lieben, an Age Horizont e3 auch erjdheinen ., fie

betrachten die verfchiebenen PB der Vergüngenbeit als Pichter, durch twelche dies Licht gefdhienen bat und dur; welches die Welt erleuchtet wurde, deshalb nehmen fie an, dak alle Religionen göttlich find, und baßı fie Daß Beien ber Maheheit bei ‚ welches jeit-Be Re le übungen, we i e Men verduntelt wurden. ee Betractet die Maht der Umwandlung, melde die Babai-Berwegung bemwiejen rn ihr jchnelles Badatum unter jo verichiebenen Waffen und Religionen, jowie das Band wirklicher Somwpathie, der Liebe und des Verftändnitieg,

das zmwiichen dem we und BE ibn murde, mäjen age

u Me u 1er Sa Ka gion zu ‚mM wen fonbern ı zunehmende Wirklichkeit ift ? ’

Becher ermite Beobachter des Lebens. kann Bi daß beute In be et ee Fehetung der Gedanken

vor fh get? Die alte vergebt, ob wir eB. wäniden ia Prerumg de Dinge wet


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vor dem falten und unjympatbiichen Syftem der Etif, mie fie Durch gemwifie Materialiften betrieben werden, zurüdprallen, und welche zur jelben Zeit von den Extremen, zu melden Bas. Bebüirfeis einer Beligen, wab Doc genigf ee

i8 einer Religion, doch genügt ihnen Das, was ihnen die Kirche bietet, nicht mehr. Dieje Leute find &, an welche die Bahai-Bervegung ganz bejenders appelliert. Eine 4 nd Sehen die Arbeit, bee Erziebung, die Willen-Betten Frieden fördert umd erbebt, follte an die iviften, er ee An

appellieren. Während fie aber alle Sozialreformen

enge verliert fie niemal3 den Bejit der errigen Wirffichkeiten. Sie enthält die Geiftestraft, den Iebendigen Glaube n,

notwendig ift, dieje Reformen durchzuführen.

Eine jolhe Religion, welche gänzlich getrennt ift von

eg Geift der Geminniuct, und deren einziger Kampf gegen

die Selbftiucht gerichtet it, muß am alles, was das höchite und beite im Menjchen it, appellieren.

„D Nationen der Welt! Das Glaubensbefenntnis von

Gott it für Liebe und Einigteit, n „ig. empfehle euch, der

bes Mipflangs amd der Unei

“ edens zu dienen.” on > Rafionen ne Welt! Der Pavillon der Einigfeit ift aufgerichtet, Bidet nicht. einer auf den andern als Fremde, ihr jeid alle .die-gpräihte eines Baumes und die Blätter eines Zmeiges.“ „Laßt nicht ben fich verberrfichen, der nur fein Baterland fiebt, jondern den, der die ganze Belt Tiebt.”

(Borte von Baba’ o’llah.)

a Zu besiehen burdı: