<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://de.bahai.works/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sarah</id>
	<title>Bahaiworks - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://de.bahai.works/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sarah"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Sarah"/>
	<updated>2026-05-25T05:04:48Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78173</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78173"/>
		<updated>2025-12-25T03:36:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah]] || 1910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1913)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religiöse Lichtblicke]] || 1916&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1919)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke/Text&amp;diff=78172</id>
		<title>Religiöse Lichtblicke/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke/Text&amp;diff=78172"/>
		<updated>2025-12-25T03:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
a Te . 1.&lt;br /&gt;
RT&lt;br /&gt;
) - : &amp;quot; u ur .\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religiöfe Lichfblice&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erläuterungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur&lt;br /&gt;
Bahni=-Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sranzöfifhen überfeht von Albert KHenftle&lt;br /&gt;
Karlsrufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916&lt;br /&gt;
Berlag der Bahni-Bereinigung Stullgari&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N &#039; . Z in&lt;br /&gt;
oe a T. 5&lt;br /&gt;
“ Lu H u une - r&lt;br /&gt;
= ng . Be&lt;br /&gt;
Ba ar 6&lt;br /&gt;
TERRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Sm Berlag der SahnisPereinigung Stultgarf,&lt;br /&gt;
Hölderlinftraße 35, find folgende Schriften erjhienen:&lt;br /&gt;
„Aniverfnler Friede. Univerfale Heligion‘ Die Bahai-Bewegung, ihr Zwed und Ziel von W. Herrigel&lt;br /&gt;
Preis 10 Vie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Gelhichle der SahniSrwegung“ ‘ (Ein. univerjaler Glaube) von Sydney Sprague, aus dem Englifchen überjeßt von W. Herrigel Breis 20 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ehe Abraham mar, war Ich‘ von Thornton Echafe,&lt;br /&gt;
aus dem Engliichen überjeßt von WB. Derrigel.&lt;br /&gt;
Preis 10 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dos Beilige Tablet“, ein Sendfchreiben Baha’o’llahs&lt;br /&gt;
n die Chriitenheit, aus dem Englilden überjeßt von&lt;br /&gt;
WB. Herrigel . . . . . Breis 10 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Offenbarung von Saba v’lah von %. D. Brittingham, aus dem Engliiden überjeßt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vreis 50 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Berborgene Worfe“ von Baha’o’Nah, aus dem Eng-Lichen überlegt von U. Braun und &amp;amp;. Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 80 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„srahe Sotfchnften” von Baha’o’lah, au8 dem Eng-Kchen überlegt von Ü. Braun und E Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 60 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Batlıhaft an die Juden“ von Abdul Baba Abbas,&lt;br /&gt;
aus dem Engliiden überlegt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 15 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Evangelium der Liebe und des Friedens für unlere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breit“ von Abdul Baba Abbas mit Bild des Der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tajler3, aus dem Englilhen überjeßt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 120 Pfg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berland obiger Schriften erfolgt gegen&lt;br /&gt;
Nachnahme oder Boreinfendung des Betrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
BSSTETESTESTESTERTESTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Die Einheit Goffes und die güffliche&lt;br /&gt;
Offenbarung durch „Bahn’ o’ Nah“.&lt;br /&gt;
Die Anhänger falt jeder Religion, jeien es Buddhilten, Brabmanen, Soroalter, Juden, Chriften oder Mohammedaner, glausben, dab es nur einen einzigen Gott gibt, der in allen feinen&lt;br /&gt;
Eigenihaften voillommen: it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göten der emen und die VBoritellungen von der Gottheit Der anderen jind nichts anderes als menihlide Bilber eines gottähnliden Wejens. Die Argumente jedod, auf&lt;br /&gt;
weldye ji die Öottesverehrer jeder Religion hinfichtlich der Beweile von der Einheit Gottes berufen, gehen über den Begriff&lt;br /&gt;
eines Gottes als eines unumjchräntten, unendlihen Welens nicht&lt;br /&gt;
hinaus. Mit anderen Worten: diefe Vorftellungen führen nid&lt;br /&gt;
zur Grienntnis Gottes, jonderm zum Berftändnis jemes Vorhandenjeins, was etwas ganz anderes ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai glauben, dab Gottes Wejen unbegreiflich, unfihtbar und Durdaus einzig in feiner Art und Wirklichkeit it, dak&lt;br /&gt;
Gott durdaus abgejondert und frei von allen materiellen Gigen-Ihaften ilt, dab er durdy feine Erklärung erläutert werden Tann,&lt;br /&gt;
daß es aljo dem menjhlichen Gedanten gänzlich; unmöglih it,&lt;br /&gt;
ihm einen bejonderen Charakter oder beitimmte Eigenjchaften&lt;br /&gt;
beizulegen. Der Weg zur völligen Erkenntnis des Welens Gottes ilt uns verichlofien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat aber von Zeit zu Zeit, zu verfchiedenen Malen,&lt;br /&gt;
dieje jeine Wefenheit durch menjhlihe Weien geoffenbart. Diefe&lt;br /&gt;
iind gelommen, um fein Gefeß über die Erde in dem Make zu&lt;br /&gt;
verbreiten, wie es Die jeweilige Kulturftufe der Menjchheit erlaubte. Dieje jeine Wejenheit und MWirkflichleit hat er nun in&lt;br /&gt;
unjerer geit non neuem geoffenbart; unter den Reinften hat er&lt;br /&gt;
einen ausgewählt, bei weldem vie Menihen jeine Allwilfenheit, Weisheit, Mast, Größe, feinen Willen, feine Schönheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
Herrlichteit, Gnade, Volllommenheit, Barmherzigfeit und Emheit finden fonnten. Es it derjenige, deilen Kommen in allen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
göttlihen Büchern angelündigt wurde: Baha’o’Ilah,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommen von dem „Ing des Herrn“&lt;br /&gt;
in Bahn’ 0’ Ilah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menn man die Weisiagungen in allen heiligen Büchern jorgfältig Itudiert, jo Tommt man zu der Schlußfolgerung, daß Fe&lt;br /&gt;
_ alle übereinitimmen auf das Kommen von dem ‚Tag des Herrn”&lt;br /&gt;
und auf die „Stunde” Hinweilen, da Gott jih auf Erden offenbaren wird. Diele Meisjagungen jind gegeben um Tundautun,&lt;br /&gt;
dab Jid; der göttlihe Vorläufer, weldjer die größte Offenbarung&lt;br /&gt;
verfündigt, in dem Augenblid erheben wird, wo Unterdrüdung&lt;br /&gt;
und Iprannei in der Welt herrichen, wo die Berichiedenheiten&lt;br /&gt;
der Religionen und Glaubensbeienntniffe den hHödjiten Grad ihrer&lt;br /&gt;
‚ntenlität erreiht Haben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alsdann foll derjenige Tommen, welder die neuen, durd&lt;br /&gt;
Gott geoffenbarten Gelebe unter den Menidhen verfündigen&lt;br /&gt;
wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dioje war der erite, welcher die Einheit Gottes lehrte und&lt;br /&gt;
den Juden das Wiederfommen von dem „Tag des Herrn” verhieß. Ebenio Ichaffte Zoroaiter in Beriien das Heidentum und&lt;br /&gt;
die Abgötterei ab und Tündigte an, dak Die „Stunde Der Aufer-Itehung‘‘ jchlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den lraeliten Tündigten Propheten wie David, ejatas, Seremias, Daniel, Saharia während einer Periode von&lt;br /&gt;
1500 Fahren nadeinander die Offenbarung Gottes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUlsdann fam Jefus Chriftus, welder aud) verfündigte,&lt;br /&gt;
daß das Königreih Gottes nahe Herbeigefommen fei: ‚Selig&lt;br /&gt;
ind, Die reines Herzens find, denn fie werden Gott fchauen‘, pre=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
BEYERGT:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digte er auf dem Berge. Er fagte voraus, dak er an diefem Tag&lt;br /&gt;
liten werde zur Necdhten feines Baters und auf dem Thron jemer&lt;br /&gt;
Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahrhunderte nah Chriftus erfhdien Mohammed,&lt;br /&gt;
welder in feiner Weile den „Tag des Herrn‘ anlündigte. Er er-Härte außerdem deutlih, daß der Borläufer, weldder den Tag&lt;br /&gt;
des Herrn bereiten werde, von feiner eigenen Nahlommenihaft&lt;br /&gt;
ausgehe. — Und in der Tat, 1260 “Tahre nadı der Hedfchra, im&lt;br /&gt;
Sahre 1844 nad); unferer Feitrechnung, erihien in der Gtabt&lt;br /&gt;
Schiras in Berlien der Bab, geboren von einer Yamilie aus der&lt;br /&gt;
Nahlommenichaft Mohammeds, fein Name war Mirza-Ali-Mohammed. Er erklärte ji für den Herold Gottes, der beauftragt&lt;br /&gt;
lei, das Kommen desjenigen anzufündigen, in weldem Gott&lt;br /&gt;
ih felbit offenbaren werde. Uber erit nah feinem Märtyrertod (in Täbris im Juli 1850) würden Die Zeichen von der&lt;br /&gt;
Ankunft Diejes jo lange erwarteten Tages augenicheinlid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es eridien Baha’o’llah. Er legte die bis dahin unver-Itandenen Worte der Propheten aus. Er offenbarte in feinen&lt;br /&gt;
heiligen Schriften den wahren Simn der unausgelegten Symbole.&lt;br /&gt;
Er führte neue Gejebe ein, die dazu dienen follten, alle Nationen&lt;br /&gt;
und Böller zu jammeln unter feiner Yührung, alle Religionen&lt;br /&gt;
und alle Konfellionen in einem gemeinjamen Ziel der Brüderlichkeit, der Solidarität und des Friedens zu einigen. — Um&lt;br /&gt;
16. Mai 1892 verließ er die Welt, nahdem er teftamentarijd,&lt;br /&gt;
feinen Sohn Abdul-Baha-Abbas beauftragt Hatte, feine Lehre&lt;br /&gt;
zu verbreiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul-Baha-Abbas, geboren den 23. Mat 1844 (am Tag&lt;br /&gt;
der Ankündigung des „Bab”) erklärte, dab die Prophezeiungen&lt;br /&gt;
ih in der Berlon feines Vaters erfüllt Haben, und dab der Tag&lt;br /&gt;
des Gerichts gelommen fei. Steiner der Propheten, welde bis&lt;br /&gt;
zur Offenbarung Baha’ o’Tlahs erichienen find, Hat behauptet,&lt;br /&gt;
die größte Offenbarung Gottes, welde auf Erden den Frieden&lt;br /&gt;
beritellen wird, zu fein oder zu verfündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aud bei Moje und den anderen jüdilhen Propheten findet man&lt;br /&gt;
nur ein und diejelbe Botihaft, bezüglid der Zeritörung des jüdi-Khen Stönigreichs, der ZFerftreuung der “Juden und ihres Verfalles,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;und endlih nad einer langen Erniedrigungsperiode den „Tag&lt;br /&gt;
des Kommens des Herrn” zu ihrer Errettung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chriltus behauptete Teineswegs, daß jein Erjiheinen das Er-Icheinen Gottes fei. Er nennt fih im Gegenteil den „Menfhenfohn” und den „Sohn Gottes” und jagte zu den Juden: „Serus&lt;br /&gt;
falem, Serufalem, die du tötelt deine Propheten und jteinigelt,&lt;br /&gt;
die zu Dir gelandt find! Wie oft Habe ih &amp;quot;Deine Kinder verjammeln wollen, wie eine Henne verjammelt ihre KNüchleen unter ihre&lt;br /&gt;
tslügel; und ihr Habt nidyt gewollt. Siehe, euer Haus joll eud)&lt;br /&gt;
wülte gelaffen werden. Denn ich fage eu: Shr werdet mid) von&lt;br /&gt;
jett an nicht fehen, bis ihr jpreht: Gelobt fei, der da Tommt im&lt;br /&gt;
Namen des Herrn!“ (Matth. 23, 37—39.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ericheinen Mohammeds ijt audy nicht Die erwartete Offen&lt;br /&gt;
barung Gottes gewelen. Zum mindeiten ein Drittel des Koran&lt;br /&gt;
beiteht aus Brophezeiungen von dem ‚Kommen des Tages Des&lt;br /&gt;
Herrn”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab endlich, welder fi fo genannt Hat, weil er ji) als&lt;br /&gt;
das Tor der Offenbarung Gottes betradtete, jagt ganz Tlar in&lt;br /&gt;
feinem Bud ‚EI Beyan”, dab derjenige, weldder Den Meenicdhen&lt;br /&gt;
verheiken jei und in welchem Jich Gott offenbaren würde, 19 Jahre&lt;br /&gt;
nad jeiner eigenen Erflärung eriheinen werde. Yolglid it es&lt;br /&gt;
Har daß, Tihd in Baha’ o’ ah, welcher fih tatjählih im April&lt;br /&gt;
1863 (dem zweiten Tag: des Zul-fa’da i. $. 1279 der Hedfchra),&lt;br /&gt;
aljo 19 Jahre nad) der Erflärung des Bab, erllärte, alle Prophezeiungen der heiligen Schriften und göttlihen Bücher erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| ill. | |&lt;br /&gt;
Deichen, an welchen man die Erhfheif eines&lt;br /&gt;
Propheten oder einer göfflichen Dffenbarung erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger der verjchiedenfiten Religionen unterfcheiden vier |&lt;br /&gt;
Arten des Beweiles für die Echtheit einer göttlihen Offenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
1. Einen aus der Offenbarung jid; ergebenden Beweis, d. ). aus&lt;br /&gt;
dem geoffenbarten Bud Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Einen Beweis, der fid} aus der Logik oder aus der Vernunft&lt;br /&gt;
ergibt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prophezeiungen, die in früheren Büdern geoifenbart md.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweis, der ih aus der Offenbarung ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handett fi hier um die den Menjchen durdj die HI. Bropheten verheißenen Wahrheiten. Die Worte, welde Gott in ihren&lt;br /&gt;
Mund legte, haben eine Kraft, der nichts gleichlommt, nicht einmal die Wunder. Mole ließ beilpielsweije aus einem Yellen Wa]-&lt;br /&gt;
fer jließen, Sejus Chriitus gab einem Blinden das Augenlicht&lt;br /&gt;
wieder, obgleich er nur eine Heine Anzahl Menjhen als Zeugen&lt;br /&gt;
hatte, wogegen fi das Lit der Bibel und der Evangelien zur&lt;br /&gt;
‚gröhten Wohltat aller Menfchen feit Jahrhunderten im alle ergießt, welche es in fi aufnehmen und glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Worte untericheiden fi) von Menjhenworten nidt&lt;br /&gt;
durdy ihre beredte Yorm oder durd) einige Außerlihen &amp;amp;igen-Ihaften; fie ftüßen fi; weder auf Denfiteine oder Snichriften,&lt;br /&gt;
no auf die überlieferten Glaubensbefenntnijfe ungezählter Generationen, fondern — fo jagen die Bahat — ie Jind zu ertennen an der volllommenen Wirflung der Kraft,&lt;br /&gt;
welde fie auf die Seelen ausüben, an Dem Xict,&lt;br /&gt;
welches fiein den Herzen entzünden, an der Am&lt;br /&gt;
näberung, welde fie unter den verfhiedenen&lt;br /&gt;
Nationen zuwege bringen und an der Unregung&lt;br /&gt;
zur Bereinigung der ganzen Menijäheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soiher Art ift die [chöpferiiche und herrihende Kraft, weldye&lt;br /&gt;
allein Gottes Wort befikt. Wenn ein Prophet ein foldjres Bud)&lt;br /&gt;
Ichreibt, durd; welches ähnliche Ergebnilfe erzielt. werden, jo üt es&lt;br /&gt;
nicht zweifelhaft, daß es aud) Gottes Werk ift und Daß der, welder&lt;br /&gt;
es geichrieben hat, durdj den Geijt Gottes getrieben und beeinflußt oder inipiriert worden ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie grok waren 3. B. die Wirkungen der Worte Gottes auf&lt;br /&gt;
die Siraeliten, welche in Yegypten im Elend und in der Unwiljenu. Ar,&lt;br /&gt;
a Be BT&lt;br /&gt;
a ee&lt;br /&gt;
nm LIE FW 1m NR Be TR FERgFIRR:&lt;br /&gt;
en Er EL, ee BET BER, et ”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
- =:&lt;br /&gt;
r .. Fr Fr&lt;br /&gt;
w rn I&lt;br /&gt;
F Ar ” &amp;quot;Tr ur&amp;quot;,&lt;br /&gt;
r .o.m&lt;br /&gt;
.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beit lebten und welde, danf der Kraft feiner Worte, von ihrem&lt;br /&gt;
niedrigen Dienjt befreit wurden! Sie, die zuvor unterdrückt waren,&lt;br /&gt;
wurden mädtig und blieben während mehr als 1500 Fahren&lt;br /&gt;
ein großes und itarles Bolf. | |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejelben Wirkungen finden fi auch wieder nad der Entltehung des Chriftentums, weldies die Völter Europas zivilifierte,&lt;br /&gt;
die bis dahin Heiden waren. Die Wirfungen der durd&lt;br /&gt;
das Bud eines Propheten gegebenen Worte&lt;br /&gt;
find alfo das Hauptjädlidite Rennzeihen feiner&lt;br /&gt;
Ehtheit und feiner Göttlidfeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott Tann mit der Sonne verglichen werden und die Propheten mit Spiegeln, weldhe fein Licht empfangen und es auf Die&lt;br /&gt;
Meniheit wiederjpiegeln; je mehr diefe Fortichritte madıte, Defto&lt;br /&gt;
tärfer war der von Gott gewählte Spiegel und deito größer fit&lt;br /&gt;
eine Ausftrahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Beweife, melde aus der Dernunft und aus dem&lt;br /&gt;
Derfiand abzuleiten find.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Maht wie die, welhe hier in Frage fommt,&lt;br /&gt;
ohne jede materielle Hilfe liegt, jo fan man daraus Ichlieen, da&lt;br /&gt;
lie ihren Urfprung und ihre Kraft der eriten Urjacdhe und der ober-Iten Vernunft verdanft; d. h. dem göttlichen Willen, dem unfichtbaren Welen. Die Macht, über welche derjenige verfügt, welder&lt;br /&gt;
eine neue Religion einführt, muB alfo notwendigerweije aus der&lt;br /&gt;
eriten Urfadhe hervorgehen, weldhe Gott jelbit ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prophezeihungen, weldje in früheren Sücern&lt;br /&gt;
- geoffenbart wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Prophezeiungen von dem Kommen des Tages Gottes,&lt;br /&gt;
der Auferftehung, der Offenbarung des Herrn, welhe in einer&lt;br /&gt;
Mymboliihen Sprade gejchrieben find, müflen notwendig neben&lt;br /&gt;
ihrem vernunftmäßigen Ginne aud) einen buditäblihen Sinn&lt;br /&gt;
haben. Die Propheten haben fie aber in mancdherlei Weile unter&lt;br /&gt;
Sinnbildern verborgen, bis derjenige tommt, welder die Siegel&lt;br /&gt;
aufbredien und ihren wahrhaftigen Sinn befannt geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
RT, nn ein ale lt HERD N rt&lt;br /&gt;
ET re le&lt;br /&gt;
TE&lt;br /&gt;
u B ara: Ar v “, o. “&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 j 4 - tt &amp;quot;&lt;br /&gt;
DD Be he le Bl DEE DE BEN SU +. : &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Juden wurden gedemütigt, weil fie nicht einjahen, daf&lt;br /&gt;
Zeus Chriftus die erwartete Offenbarung Gottes war, und Die&lt;br /&gt;
Urjadhe ihres SJrrtums lag darin, daß fie den wahrhaftigen&lt;br /&gt;
prophetiihen Sinn ihrer heiligen Bücher nicht verftehen Tonnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aud die Evangelien enthalten zahlreihe Abjchnitte, deren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn dunfel geblieben fit. So 3. B. Matth. 24, 29: ‚Bald aber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nad) der Trübjal derjelbigen Zeit werden Sonne und Mond&lt;br /&gt;
den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel&lt;br /&gt;
fallen *, oder Joh. 6, 27: „MWirtet Speife, die nicht vergängih ift, jondern die da bleibet, in das ewige Leben, weldhe eud)&lt;br /&gt;
des Menjhen Sohn geben wird, denn denfelbigen hat Gott der&lt;br /&gt;
Bater verjiegelt.“ Da Gott diefe Worte verfiegelt Hat, fo Tann&lt;br /&gt;
er allein ihren Sinn enthüllen. Die hauptjähliditen Prophezeiungen, weldye jidy in allen göttlichen Büchern finden, handeln&lt;br /&gt;
von dem Kommen eines „Tages des Friedens“, einer allgemeinen&lt;br /&gt;
Cinigleit und Brüderlichleit, wo es dann nur noch einen Hirten&lt;br /&gt;
gibt, weldhen jedermann anerfennen wird. Keine diefer Weisjagungen hat ji bis jegt erfüllt, aber die Bahai glauben, dah&lt;br /&gt;
Baha’ o’Tlah diejer Hirte ift, und daß er felbit diefen neuen Zeitabinitt verwirklichen wird, weldier von allen Propheten, welde&lt;br /&gt;
zugleid, das Jahr feines Kommens genau vorausgefagt haben, angefündigt ift. w |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sm Bud Daniel K.9, 24—27 fteht geichrieben: „Siebenzig&lt;br /&gt;
Wohen find beitimmt über dein Volt und über deine heilige&lt;br /&gt;
Stadt, jo wird dem Uebertreten gewehret und die Sünden abgelan und die Mifjetat verföhnt, und die ewige Berecdhtigfeit&lt;br /&gt;
gebradt und die Gejihte und Weisfagungen verjiegelt und&lt;br /&gt;
ein llerheiligftes gejalbet werden. So wilfe nun und merte ;&lt;br /&gt;
Bon der Zeit an, dab ausgehet der Befehl, daß Jerujalem&#039; foll&lt;br /&gt;
wiederum gebaut werden, bis auf den Gejalbten, den Füriten&lt;br /&gt;
(Chriftus) find fieben Wochen und 62 Wochen, fo werden- Die&lt;br /&gt;
Gajlen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in Tümmerlier Zeit. Und nad) den 62 Wochen wird der Gejalbte&lt;br /&gt;
ausgerotiet werden und nichts mehr fein etc. ..... Er wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Daß dies fyumboltfch gemeint ift, ift klar, denn wo jollten die Sterne,&lt;br /&gt;
welche teilmelje viel größer als die Erde find, eigentlich binfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
aber vielen den Bund ftärfen eine Woche lang ...... u... Dis&lt;br /&gt;
das PVerderben, welches beichlojfen ijt, ji über die Verwültung&lt;br /&gt;
ergiegen wird.” \&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mas iit es nun mit diefen 70 Wochen? Sm 4. Moje 14, 34&lt;br /&gt;
‚it gejagt, daß jeder Tag für ein Jahr zählt, desgleihen Ezechiel&lt;br /&gt;
4, 6: „Ich habe dir hier je einen Tag für ein Jahr gegeben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ndem man nun jeden diefer 7 Tage der 70 Woden für&lt;br /&gt;
ein Fahr rechnet, erhält man 490 Jahre. Nun lehrt uns aber&lt;br /&gt;
Tehemia 2, 1, daß der Befehl zum Wiederaufbau Jerujalems im&lt;br /&gt;
 Sahre 20 der Regentihaft Arthafaftas gegeben wurde, was übereinitimmt mit dem Jahr 299 nad der Gründung Roms und mil&lt;br /&gt;
dem Sahr 456 v. Chr. Sefus wurde in feinem 34. Jahr gefreuzigt. Menn man 456 und 34 zufammenzählt, jo ergeben jid)&lt;br /&gt;
490 Sahre. Dean Sieht alfo, dak fi} Daniels Weisjagung auf&lt;br /&gt;
Selus bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir aber nody weiter. Chriltus hat gejagt, Mattd.&lt;br /&gt;
24, 14—15: ‚Und es wird gepredigt werden das Evangelium&lt;br /&gt;
vom Reid, Gottes in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über&lt;br /&gt;
alle Bölfer, und dann wird das Ende Tommen. Wenn ihr nun&lt;br /&gt;
fehen werdet den Greuel der Verwültung, davon gejagt ijt von&lt;br /&gt;
dem Propheten Daniel, daß er jtehet an der heiligen Stätte (wer&lt;br /&gt;
das liejet, merfe Darauf)”. Was jagt das Buch) Daniel in&lt;br /&gt;
Kap. 8, 13—14: ‚Wie lange joll dody währen joldy Gefiht vom&lt;br /&gt;
tägliden Opfer und von der Sünde, um welder Willen Dieje&lt;br /&gt;
VBerwüftung geihhieht, dDak beide das Heiligtum und das Heer&lt;br /&gt;
3ertreten werden? Und er antwortet mir: bis 2300 Abende und&lt;br /&gt;
Diorgen um Sind, dann wird das Heiligtum wieder gemweihet&lt;br /&gt;
werden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diele 2300 Tage, d. 5. Jahre, weiken offenbar auf dasjelbe&lt;br /&gt;
Sahr (456 v. Ehr.) Hin, weldes der Scheidepunft von der&lt;br /&gt;
verwirklihten Meisfagung in dem Kommen Chrifti war. Das&lt;br /&gt;
Sahr 1844 (2300 minus 456) ilt ein Doppelt glüdlides Jahr&lt;br /&gt;
dur Die Erihheinung des Bab und der Geburt Abdul-Bahas,&lt;br /&gt;
eines Sohnes Baha’o’Mahs, der dazu auserforen wurde, jeine&lt;br /&gt;
Lehre zu verbreiten und zu verfündigen. Cine andere aus Der&lt;br /&gt;
Offenbarung Sohannis 11, 13 gezogene Prophezeiung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
„Und ih will meine zwei Zeugen geben, daß fie follen&lt;br /&gt;
weisjagen 1260 Tage, angetan mit Süden.” Diefe zwei Zeugen,&lt;br /&gt;
weldy Hier in Yrage Tommen, jind Mohammed und Ali, und&lt;br /&gt;
dDiejfe 1260 Tage (d. H. Fahre) deuten auch auf das Jahr 1844,&lt;br /&gt;
weldyes mit dem Jahr der Hedichra übereinitimmt. Cine andere&lt;br /&gt;
Prophezeiung aus dem Koran (32, 4) lautet: „Gott wird Die&lt;br /&gt;
Religion (die mohammedanifde) vom Himmel auf die Erde bringen, und dann wird jie wieder zu ihm auffteigen an einem Tag,&lt;br /&gt;
dejlen Dauer nad eurer Berechnung 1000 Fahre find.‘ Bei den&lt;br /&gt;
Dufelmannen find es die zwölf Jmame, welhe den Islam aufgebaut haben. Der erite ält der IJmam Ali (des Propheten Schwiegerjohn) und der 12. äft der Jmam Mohammed, geitorben im&lt;br /&gt;
„jahre 260 der Hedihra. Die 1000 Fahre der Prophezeiung&lt;br /&gt;
des Koran zu den 260 Fahren hinzugefügt, ergeben 1260 Jahre:&lt;br /&gt;
Dies it wiederum das Jahr 1844 der hriftlichen „eitrechnung.&lt;br /&gt;
‚sn Daniel12,12 Iefenwir: „Wohldem, der daerwartet und&lt;br /&gt;
erreicht 1335 Tage— nad) der Bibel 1335 Jahre.” Das ift das mohammebdanildhe Jahr 1335 oder das Jahr 1917 dhriltlicer Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel fah im Gefiht jowohl das Kommen Mohammeds&lt;br /&gt;
(Daniel 12, 5) als das Kommen Chrilti voraus: „Und er ipra&lt;br /&gt;
zu dem in leinenen Kleidern: ‚Wann will denn ein Ende fein mit&lt;br /&gt;
\olden Wundern?’ Und ich hörte zu dem in Ieinenen Kleidern&lt;br /&gt;
-..., welder [dwur.... ıc. ..,,“, daß es eine Zeit und Zeiten&lt;br /&gt;
und eine halbe Zeit währen foll. ‚..... “ Sn der Offenbarung&lt;br /&gt;
Johannis 12 14, findet man diefe Borherjagung von ‚einer&lt;br /&gt;
Zeit, Zeiten und einer halben Zeit“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was will dies jagen? Eine Zeit in der bibliidren Sprade&lt;br /&gt;
bedeutet 360 Tage (d. h. Jahre), folglid; wenn man zulammen=&lt;br /&gt;
zählt |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Jeit = 360 ahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei Jeiten = 720 $,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1a Zeit = 180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeben fi 1260 Jahre (der Hedihra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 1844 der riltlihen Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
4. Wunöer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munder ind Teine weientliden und hauptjählichen Beweife&lt;br /&gt;
einer prophetilden Wiilfion, aber fie beitärfen andere Tatlachen&lt;br /&gt;
als Nebenbeweile, denn es gibt feinen Jujammenhang zwilchen&lt;br /&gt;
dem Wundertun und der Million eines Propheten. Die Wirfung der in jenen Worten enthaltenen Madht genügt, um feine&lt;br /&gt;
Eätheit zu beweilen, ohne dak er nötig hat, feine Zuflucht zu&lt;br /&gt;
den Beweisgründen zu nehmen, welde nicht notwendigerweile&lt;br /&gt;
den göftlihen Charalter feiner Miffion anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm 5. Bud; Mofe 18, 18 jagt Gott zu Mofe: „ch will ihnen&lt;br /&gt;
einen Propheten wie du bilt erweden aus ihren Brüdern und meine&lt;br /&gt;
Worte in jeinen Mund geben, der foll mit ihnen reden alles&lt;br /&gt;
was idy ihm gebieten werde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierauf zeigt er ihm an, an welchen Zeichen diefer Prophet ertannt werden jollte. Er jprad; von feinen Wundern. Weder Selus&lt;br /&gt;
Chrijtus noch} die Apoitel legten ihnen Wichtigkeit bei (Matth. 12,&lt;br /&gt;
38—40 und 16, 1—5). Sn 1. Korinter 1, 22 und 23 jagt Baulus: ‚Die Juden verlangen Wunder und die Griehen judhen&lt;br /&gt;
Weisheit. Wir aber predigen den gefreuzigten Chriltus, den&lt;br /&gt;
Juden ein Aergernis und den Griechen eine Torheit.“ Mohame&lt;br /&gt;
med, von dem jeine Berleumder ein Wunder forderten, jagt:&lt;br /&gt;
„Habe ih eudy nicht den Koran gebracht, welcher euch Tlar die&lt;br /&gt;
Bibel, die Evangelien und die Schriften der Tüdiichen Propheten ausgelegt?&amp;quot; So bewies er ebenfalls, daß der Hauptjädjlichite&lt;br /&gt;
Beweis der Echtheit eines Propheten in dem von ihm geoffenbarten Budje beiteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon den Propheten Wunder verlangen Heilgt Gott verfuchen.&lt;br /&gt;
Dies will nit jagen, daß fie unfähig feien Toldde zu tun, dent fie&lt;br /&gt;
tragen eine fübermenihlide Kraft in fih. DBiele Wunder der&lt;br /&gt;
Evangelien ind auch geiltig aufzufaljen. Da überdies die Erzählungen diejer außergewöhnlihen Taten von Generation zu Generation von der natürlihen Begebenheit mehr oder weniger abweidyen, jo tt es unmöglich, allem Glauben zu fchenten, was uns&lt;br /&gt;
überliefert wurde. m allgemeinen Tönnen die Wunder als Tat-Jaden hochgefchäßt werden, vorausgefeßt, daß fie nicht im Wiber-Iprud; jind mit den Lehren des Propheten oder mit den Natur-A re&lt;br /&gt;
Pa Be _ I) REN&lt;br /&gt;
. SUE &amp;quot; yı i A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot; 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
gelegen und daB jie überhaupt eine Offenbarung von Gottes Madt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. begründen. Andernfalls müfen fie als jymboliihe Erzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
betradytet werden, weldye einer Auslegung bedürfen.&lt;br /&gt;
”°6”&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrfachen, der zur Gewohnheit gewordenen&lt;br /&gt;
Seindfeligkeif der Dölker gegen die Prophefen zur Beif ihres Erfcheinens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wahren Propheten Tann man an einigen beionderen&lt;br /&gt;
Kennzeichen von einem falfhen untericheiden. Die Yeindfeligfeit,&lt;br /&gt;
weldhe einem wahren Propheten von den Menfhen im Augenblid&lt;br /&gt;
jeines Ericheinens entgegengebradjt wird, ilt eines diefer Kennzeihen. Gie Hat der Bahai-Bewegung aud nicht gefehlt;&lt;br /&gt;
denn Diele HYeindfeligleit fam audy bei ihr Dur Werfolgungen,&lt;br /&gt;
Mordtaten und Mikhandlungen zum Ausdrud. Dean Ihätt Die&lt;br /&gt;
Zahl der Bahai, welhe von Berjien verbannt wurden, auf&lt;br /&gt;
50000 und die Zahl derjenigen, weldhe den Märtyrertod ftarben,&lt;br /&gt;
auf 20000. Die Juden, welde feit Jahrhunderten den Meilias erwarteten, verwarfen ihn, als er ihnen geihikt wurde,&lt;br /&gt;
und die Buddhilten, die Brahmanen und die Foroalter duldeten während 1900 Jahren die Verfolgungen der Chrilten lieber,&lt;br /&gt;
als dab fie fi zum Chrütentum befehrt Hätten. Welches&lt;br /&gt;
ind nun die Schleier, welde die Augen der Menjchen bededen,&lt;br /&gt;
wenn ih ein Prophet zeigt? Diefe Schleier find drei an der&lt;br /&gt;
Zahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In jeder Heligion erwartef man die Wiederkunft&lt;br /&gt;
irgendeiner großen Perfönlichkeif,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp glauben die Juden an das MWiederfommen des Elias,&lt;br /&gt;
aber es ging wie Selus Chriltus fagte: „Elias ift gefommen,&lt;br /&gt;
und fie haben ihn nicht erfannt” (Matth. 17, 12). Bei den&lt;br /&gt;
Mohammedanern glauben die einen (die Sunniten), am jüngiten&lt;br /&gt;
Tag Tüme Chriftus nad; dem Jmam Mahdi wieder, andere (die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fr a &amp;quot;&lt;br /&gt;
a En&lt;br /&gt;
30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
Sciiten) glauben, daß Mohammed, der Sohn Haflans, und&lt;br /&gt;
dann Huflein, Alis Sohn, wiederfommen werden. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zorovajter glauben an die Wiederfunft des Cyrus. Die&lt;br /&gt;
CHrijten glauben an das zweite Kommen des SHeilandes. Diele&lt;br /&gt;
Glaubenslehren rühren daher, dak die Menfchen wohl die Lampe,&lt;br /&gt;
aber nit das Licht jehen. Sie hängen fih an individuelle&lt;br /&gt;
Kennzeihen der Offenbarung und fünnen nicht einjehen, dak&lt;br /&gt;
Moje, SJelus, Mohammed in den Bedingungen und Zufälligteiten ihres Erjheinens ganz verfhiedene Wejen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lit aber, weldes von ihnen ausgeht ilt dasjelbe. Ein&lt;br /&gt;
Rojenjtraud) gibt uns jedes Jahr diefelben Rofen, aber es find&lt;br /&gt;
Dohniht die gleiden. Diejelbe Geilteseinheitlichkeit offenbart fi in den Propheten, obwohl die Art, welche jeden von&lt;br /&gt;
ihnen dharakterifiert, jehr verjchieden ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, welde den einen Gott in jeder feiner&lt;br /&gt;
 DOffenbarungen fehen, an weldem Ort fie au) auftreten&lt;br /&gt;
mögen, jind wahre PVerehrer einer einzigen Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Henderung der durch jeden neuen Propheten ge=&lt;br /&gt;
gebenen Gebofe und eingeführten Gefebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Völker neigen zu der Annahme, daß die Verkündigung&lt;br /&gt;
nur desjenigen Propheten das ewig Richtige fei, an welchen Jie&lt;br /&gt;
glauben und zwar auf Grund der Macht, mit welder er feine&lt;br /&gt;
Gejege einführte. Gie erfennen aber nicht das Gefet des Wadhstums und der Entwidlung, weldes das jtufenweife Herannahen&lt;br /&gt;
der Wahrheit und der Offenbarung beitätigt, bis auf den Tag&lt;br /&gt;
Gottes, wo die Schleier gelüftet und Die Myfterien enträtfelt _&lt;br /&gt;
werden. Wie aud) Jelus Chrijtus fagte: „Ich bin nicht Tommen&lt;br /&gt;
aufzulöjen, jondern zu erfüllen‘ (Matth. 5, 17). Uber Die&lt;br /&gt;
Völker wollen dies nicht begreifen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die üriffe Urfache if die fymbolifche Sprae&lt;br /&gt;
der Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Menjchen die Heiligen Schriften bucdhftäblich; überjegten und ebenjo ausiegten, entging ihnen Die Bedeutung der&lt;br /&gt;
Symbole, welde nur den Propheten befannt war. Zum Beilpiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
die Juden meinten, dak Chriftus als König von \jrael Tommen&lt;br /&gt;
würde, und als fie den Sohn eines Zimmermanns jahen, jagten&lt;br /&gt;
fie: „St er nit eines FJimmermanns Sohn? SHeiht nit jeine&lt;br /&gt;
Mutter Dtaria und feine Brüder FJalob und ojes und Simeon&lt;br /&gt;
und Sudas? Und feine Schweitern find fie nicht alle bei uns?&lt;br /&gt;
Woher fommt ihm denn das alles? Und fie ärgerten ji an&lt;br /&gt;
ihm.“ Sefus aber jprad zu ihnen: „Ein Prophet gilt nirgends&lt;br /&gt;
weniger, denn in feinem Baterlande und in feinem Haufe.”&lt;br /&gt;
(Matth. 13, 55—57.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Weislagungen, welde ji auf das Rommen des&lt;br /&gt;
Meilias beziehen, heikt es ferner, die Sonne werde fi verdunteln,&lt;br /&gt;
und der Mond Scheine wie Blut ıc.; und als fi, nidts von&lt;br /&gt;
alledem ereignete, verichleierten ih die Augen der Menjchen.&lt;br /&gt;
Alle Unterweifungen Chrifti wurden in Symbolen oder Gleidhnilien gegeben, wie: „ch bin der Weinitod”, „die Türe”, „id&lt;br /&gt;
werde diefen Tempel abbreden und in drei Tagen wieder bauen‘;&lt;br /&gt;
d. h. den Tempel feines Körpers und rigt den Tempel Kerulalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nod; Hält dieje Iymbolijche Spradi die Völker im Srrtum. Seit 1844, dem Jahr der Erklärung des Bab und der&lt;br /&gt;
Geburt Abdul-Baha-Abbas, erwarteten Millionen Wenden das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MWiederfommen Chrifti, das in allen heiligen Büchern verlündet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
it, aber fie erwarteten es nad) ihrer budhitäblicdhen Auslegung,&lt;br /&gt;
lie :jehen nicht Die geiftige Wahrheit, welde Til während deifen&lt;br /&gt;
geoffenbart hat. Wenn lie die Augen öffnen wollten, würden&lt;br /&gt;
lie die bis heute myiteriös gebliebenen Worte wohl veritehen.&lt;br /&gt;
Das 5. Kapitel der Offenbarung Johannis, weldes ih auf&lt;br /&gt;
das verliegelte Bud bezieht, würde ihnen Har werden, Denn&lt;br /&gt;
das Lamm, weldes allein würdig üt, es gu Öffnen&lt;br /&gt;
(unfer Meilter Abdul-Baha-Abbas) it der Yusleger des&lt;br /&gt;
Buches! Da die Seelen durd; die menihlihe Hülle der Offenbarer Gottes beeinflußt werden, Jiten fie in der Yiniternis,&lt;br /&gt;
und warn der Glanz des geiltigen Lichts beroorquillt, biendet&lt;br /&gt;
er jie und erleuchtet jie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
”°6”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . “on .. .. Gi&lt;br /&gt;
[1 - . r - 7 -&lt;br /&gt;
u. rn li &amp;quot;on .„ı&lt;br /&gt;
-i Be . ir at rei Ba&lt;br /&gt;
ı .. a tern&lt;br /&gt;
P F Pier, id a&lt;br /&gt;
.. an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. Fi Er -&lt;br /&gt;
BE ER, IE 7 Wendt DE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Religiöse Lichtblicke 1916.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
Aus vorjtehendem geht hervor, daß die Offenbarung von&lt;br /&gt;
Baha’ o’Mlah, Brüderlickeit unter allen Menjchen und allgemeinen&lt;br /&gt;
stieden eritrebt. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede göttlide Manifeftation war in Uebereinjtimmung mit&lt;br /&gt;
dem Grade der Bervolllommnung, den die Dienfchen jener Zeit&lt;br /&gt;
erreicht Hatten, und man Tann fich fragen, ob die Miffion der Bereinigung der Menjhen und Völker fidh zu rechter Zeit gezeigt hat,&lt;br /&gt;
ob der gegenwärtige Zujtand der menihlichen Zivilifation mit der&lt;br /&gt;
Offenbarung von Baha’o’Ilah übereinitimmt. Wenn man den .&lt;br /&gt;
Hortiritt betrachtet, welcher in fozialer, politifcher und religiöfer&lt;br /&gt;
Hinfiht gemaht wurde, fo Dünft es uns, daß man bejahend anitworten Tann. In der Tat jehen wir in allen Weltteilen, daß&lt;br /&gt;
ih unter den Menjhen Gruppen bilden in der Geitalt von Gejellidaften, Gemeinjhaften, Verbänden und Nationen zu gemein-Ihaftlihem Zwede. Kann man die Entwidlung der \ozialiltilchen&lt;br /&gt;
Bewegung leugnen? Gieht man nit in allen Ländern dasjelbe Verlangen nad; Brieden und nad Annäherung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und it es nicht einleuchtend, daß jid; die Menjchheit durd&lt;br /&gt;
Vereinigung in einer Religion, die den Gipfelpuntt aller Reli&lt;br /&gt;
gionen bildet und die Sehnfudt aller ftillt, innerlich tınd äuberlic}&lt;br /&gt;
näher Tommen und einander beffer verftehen würde, als Dies&lt;br /&gt;
bisher der Yall war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was id; heute zwijchen dem Often und Weiten anbahnt,&lt;br /&gt;
dieje ungeahnten Verbindungen und Berbrüderungen in politiicher&lt;br /&gt;
Hinliht, it ein Anfang der Verwirklichung dieles großen&lt;br /&gt;
‚ieles. Alle weltgeihichtlihen Veränderungen und Berbefferungen wurden unter Schmerzen und Trübjalen geboren. Auf die&lt;br /&gt;
jeige Zeit der Stürme und Kriege wird eine große ‚Zeit der Rube&lt;br /&gt;
und bes Yriedens folgen, eine Zeit, in der die Völfer allmählid)&lt;br /&gt;
dahin Tommen, daß fie ihre Schwerter in Prlugiharen und ihre&lt;br /&gt;
Spieße in Gideln verwandeln werden, eine Zeit, da endlic&lt;br /&gt;
die ganze Welt ein Baterland und eine Heimat fein wird, in&lt;br /&gt;
der ein jeder die Früchte feiner Arbeit in Sriede und Ruhe ge=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nießen Tann. olcyz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke&amp;diff=78171</id>
		<title>Religiöse Lichtblicke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke&amp;diff=78171"/>
		<updated>2025-12-25T03:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Religiöse Lichtblicke&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1916&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Die 1916 erschienene deutschsprachige Broschüre mit dem Titel „Religiöse Lichtblicke“ stellt eine frühe Einführung in den Bahá&#039;í-Glauben dar. Das von Albert Renftle aus dem Französischen übersetzte Werk enthält eine theologische Abhandlung über die Einheit Gottes sowie ein Verzeichnis weiterer seltener deutschsprachiger Bahá&#039;í-Publikationen aus dem frühen 20. Jahrhundert, die zum damaligen Zeitpunkt verfügbar waren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke/Text&amp;diff=78170</id>
		<title>Religiöse Lichtblicke/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke/Text&amp;diff=78170"/>
		<updated>2025-12-25T03:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Sarah verschob die Seite Religiöfe Lichtblicke/Text nach Religiöse Lichtblicke/Text, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
a Te . 1.&lt;br /&gt;
RT&lt;br /&gt;
) - : &amp;quot; u ur .\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religiöfe Lichfblice&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erläuterungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur&lt;br /&gt;
Bahni=-Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sranzöfifhen überfeht von Albert KHenftle&lt;br /&gt;
Karlsrufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916&lt;br /&gt;
Berlag der Bahni-Bereinigung Stullgari&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N &#039; . Z in&lt;br /&gt;
oe a T. 5&lt;br /&gt;
“ Lu H u une - r&lt;br /&gt;
= ng . Be&lt;br /&gt;
Ba ar 6&lt;br /&gt;
TERRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Sm Berlag der SahnisPereinigung Stultgarf,&lt;br /&gt;
Hölderlinftraße 35, find folgende Schriften erjhienen:&lt;br /&gt;
„Aniverfnler Friede. Univerfale Heligion‘ Die Bahai-Bewegung, ihr Zwed und Ziel von W. Herrigel&lt;br /&gt;
Preis 10 Vie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Gelhichle der SahniSrwegung“ ‘ (Ein. univerjaler Glaube) von Sydney Sprague, aus dem Englifchen überjeßt von W. Herrigel Breis 20 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ehe Abraham mar, war Ich‘ von Thornton Echafe,&lt;br /&gt;
aus dem Engliichen überjeßt von WB. Derrigel.&lt;br /&gt;
Preis 10 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dos Beilige Tablet“, ein Sendfchreiben Baha’o’llahs&lt;br /&gt;
n die Chriitenheit, aus dem Englilden überjeßt von&lt;br /&gt;
WB. Herrigel . . . . . Breis 10 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Offenbarung von Saba v’lah von %. D. Brittingham, aus dem Engliiden überjeßt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vreis 50 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Berborgene Worfe“ von Baha’o’Nah, aus dem Eng-Lichen überlegt von U. Braun und &amp;amp;. Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 80 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„srahe Sotfchnften” von Baha’o’lah, au8 dem Eng-Kchen überlegt von Ü. Braun und E Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 60 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Batlıhaft an die Juden“ von Abdul Baba Abbas,&lt;br /&gt;
aus dem Engliiden überlegt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 15 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Evangelium der Liebe und des Friedens für unlere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breit“ von Abdul Baba Abbas mit Bild des Der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tajler3, aus dem Englilhen überjeßt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 120 Pfg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berland obiger Schriften erfolgt gegen&lt;br /&gt;
Nachnahme oder Boreinfendung des Betrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
BSSTETESTESTESTERTESTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Die Einheit Goffes und die güffliche&lt;br /&gt;
Offenbarung durch „Bahn’ o’ Nah“.&lt;br /&gt;
Die Anhänger falt jeder Religion, jeien es Buddhilten, Brabmanen, Soroalter, Juden, Chriften oder Mohammedaner, glausben, dab es nur einen einzigen Gott gibt, der in allen feinen&lt;br /&gt;
Eigenihaften voillommen: it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göten der emen und die VBoritellungen von der Gottheit Der anderen jind nichts anderes als menihlide Bilber eines gottähnliden Wejens. Die Argumente jedod, auf&lt;br /&gt;
weldye ji die Öottesverehrer jeder Religion hinfichtlich der Beweile von der Einheit Gottes berufen, gehen über den Begriff&lt;br /&gt;
eines Gottes als eines unumjchräntten, unendlihen Welens nicht&lt;br /&gt;
hinaus. Mit anderen Worten: diefe Vorftellungen führen nid&lt;br /&gt;
zur Grienntnis Gottes, jonderm zum Berftändnis jemes Vorhandenjeins, was etwas ganz anderes ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai glauben, dab Gottes Wejen unbegreiflich, unfihtbar und Durdaus einzig in feiner Art und Wirklichkeit it, dak&lt;br /&gt;
Gott durdaus abgejondert und frei von allen materiellen Gigen-Ihaften ilt, dab er durdy feine Erklärung erläutert werden Tann,&lt;br /&gt;
daß es aljo dem menjhlichen Gedanten gänzlich; unmöglih it,&lt;br /&gt;
ihm einen bejonderen Charakter oder beitimmte Eigenjchaften&lt;br /&gt;
beizulegen. Der Weg zur völligen Erkenntnis des Welens Gottes ilt uns verichlofien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat aber von Zeit zu Zeit, zu verfchiedenen Malen,&lt;br /&gt;
dieje jeine Wefenheit durch menjhlihe Weien geoffenbart. Diefe&lt;br /&gt;
iind gelommen, um fein Gefeß über die Erde in dem Make zu&lt;br /&gt;
verbreiten, wie es Die jeweilige Kulturftufe der Menjchheit erlaubte. Dieje jeine Wejenheit und MWirkflichleit hat er nun in&lt;br /&gt;
unjerer geit non neuem geoffenbart; unter den Reinften hat er&lt;br /&gt;
einen ausgewählt, bei weldem vie Menihen jeine Allwilfenheit, Weisheit, Mast, Größe, feinen Willen, feine Schönheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
Herrlichteit, Gnade, Volllommenheit, Barmherzigfeit und Emheit finden fonnten. Es it derjenige, deilen Kommen in allen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
göttlihen Büchern angelündigt wurde: Baha’o’Ilah,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommen von dem „Ing des Herrn“&lt;br /&gt;
in Bahn’ 0’ Ilah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menn man die Weisiagungen in allen heiligen Büchern jorgfältig Itudiert, jo Tommt man zu der Schlußfolgerung, daß Fe&lt;br /&gt;
_ alle übereinitimmen auf das Kommen von dem ‚Tag des Herrn”&lt;br /&gt;
und auf die „Stunde” Hinweilen, da Gott jih auf Erden offenbaren wird. Diele Meisjagungen jind gegeben um Tundautun,&lt;br /&gt;
dab Jid; der göttlihe Vorläufer, weldjer die größte Offenbarung&lt;br /&gt;
verfündigt, in dem Augenblid erheben wird, wo Unterdrüdung&lt;br /&gt;
und Iprannei in der Welt herrichen, wo die Berichiedenheiten&lt;br /&gt;
der Religionen und Glaubensbeienntniffe den hHödjiten Grad ihrer&lt;br /&gt;
‚ntenlität erreiht Haben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alsdann foll derjenige Tommen, welder die neuen, durd&lt;br /&gt;
Gott geoffenbarten Gelebe unter den Menidhen verfündigen&lt;br /&gt;
wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dioje war der erite, welcher die Einheit Gottes lehrte und&lt;br /&gt;
den Juden das Wiederfommen von dem „Tag des Herrn” verhieß. Ebenio Ichaffte Zoroaiter in Beriien das Heidentum und&lt;br /&gt;
die Abgötterei ab und Tündigte an, dak Die „Stunde Der Aufer-Itehung‘‘ jchlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den lraeliten Tündigten Propheten wie David, ejatas, Seremias, Daniel, Saharia während einer Periode von&lt;br /&gt;
1500 Fahren nadeinander die Offenbarung Gottes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUlsdann fam Jefus Chriftus, welder aud) verfündigte,&lt;br /&gt;
daß das Königreih Gottes nahe Herbeigefommen fei: ‚Selig&lt;br /&gt;
ind, Die reines Herzens find, denn fie werden Gott fchauen‘, pre=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
BEYERGT:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digte er auf dem Berge. Er fagte voraus, dak er an diefem Tag&lt;br /&gt;
liten werde zur Necdhten feines Baters und auf dem Thron jemer&lt;br /&gt;
Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahrhunderte nah Chriftus erfhdien Mohammed,&lt;br /&gt;
welder in feiner Weile den „Tag des Herrn‘ anlündigte. Er er-Härte außerdem deutlih, daß der Borläufer, weldder den Tag&lt;br /&gt;
des Herrn bereiten werde, von feiner eigenen Nahlommenihaft&lt;br /&gt;
ausgehe. — Und in der Tat, 1260 “Tahre nadı der Hedfchra, im&lt;br /&gt;
Sahre 1844 nad); unferer Feitrechnung, erihien in der Gtabt&lt;br /&gt;
Schiras in Berlien der Bab, geboren von einer Yamilie aus der&lt;br /&gt;
Nahlommenichaft Mohammeds, fein Name war Mirza-Ali-Mohammed. Er erklärte ji für den Herold Gottes, der beauftragt&lt;br /&gt;
lei, das Kommen desjenigen anzufündigen, in weldem Gott&lt;br /&gt;
ih felbit offenbaren werde. Uber erit nah feinem Märtyrertod (in Täbris im Juli 1850) würden Die Zeichen von der&lt;br /&gt;
Ankunft Diejes jo lange erwarteten Tages augenicheinlid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es eridien Baha’o’llah. Er legte die bis dahin unver-Itandenen Worte der Propheten aus. Er offenbarte in feinen&lt;br /&gt;
heiligen Schriften den wahren Simn der unausgelegten Symbole.&lt;br /&gt;
Er führte neue Gejebe ein, die dazu dienen follten, alle Nationen&lt;br /&gt;
und Böller zu jammeln unter feiner Yührung, alle Religionen&lt;br /&gt;
und alle Konfellionen in einem gemeinjamen Ziel der Brüderlichkeit, der Solidarität und des Friedens zu einigen. — Um&lt;br /&gt;
16. Mai 1892 verließ er die Welt, nahdem er teftamentarijd,&lt;br /&gt;
feinen Sohn Abdul-Baha-Abbas beauftragt Hatte, feine Lehre&lt;br /&gt;
zu verbreiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul-Baha-Abbas, geboren den 23. Mat 1844 (am Tag&lt;br /&gt;
der Ankündigung des „Bab”) erklärte, dab die Prophezeiungen&lt;br /&gt;
ih in der Berlon feines Vaters erfüllt Haben, und dab der Tag&lt;br /&gt;
des Gerichts gelommen fei. Steiner der Propheten, welde bis&lt;br /&gt;
zur Offenbarung Baha’ o’Tlahs erichienen find, Hat behauptet,&lt;br /&gt;
die größte Offenbarung Gottes, welde auf Erden den Frieden&lt;br /&gt;
beritellen wird, zu fein oder zu verfündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aud bei Moje und den anderen jüdilhen Propheten findet man&lt;br /&gt;
nur ein und diejelbe Botihaft, bezüglid der Zeritörung des jüdi-Khen Stönigreichs, der ZFerftreuung der “Juden und ihres Verfalles,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;und endlih nad einer langen Erniedrigungsperiode den „Tag&lt;br /&gt;
des Kommens des Herrn” zu ihrer Errettung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chriltus behauptete Teineswegs, daß jein Erjiheinen das Er-Icheinen Gottes fei. Er nennt fih im Gegenteil den „Menfhenfohn” und den „Sohn Gottes” und jagte zu den Juden: „Serus&lt;br /&gt;
falem, Serufalem, die du tötelt deine Propheten und jteinigelt,&lt;br /&gt;
die zu Dir gelandt find! Wie oft Habe ih &amp;quot;Deine Kinder verjammeln wollen, wie eine Henne verjammelt ihre KNüchleen unter ihre&lt;br /&gt;
tslügel; und ihr Habt nidyt gewollt. Siehe, euer Haus joll eud)&lt;br /&gt;
wülte gelaffen werden. Denn ich fage eu: Shr werdet mid) von&lt;br /&gt;
jett an nicht fehen, bis ihr jpreht: Gelobt fei, der da Tommt im&lt;br /&gt;
Namen des Herrn!“ (Matth. 23, 37—39.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ericheinen Mohammeds ijt audy nicht Die erwartete Offen&lt;br /&gt;
barung Gottes gewelen. Zum mindeiten ein Drittel des Koran&lt;br /&gt;
beiteht aus Brophezeiungen von dem ‚Kommen des Tages Des&lt;br /&gt;
Herrn”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab endlich, welder fi fo genannt Hat, weil er ji) als&lt;br /&gt;
das Tor der Offenbarung Gottes betradtete, jagt ganz Tlar in&lt;br /&gt;
feinem Bud ‚EI Beyan”, dab derjenige, weldder Den Meenicdhen&lt;br /&gt;
verheiken jei und in welchem Jich Gott offenbaren würde, 19 Jahre&lt;br /&gt;
nad jeiner eigenen Erflärung eriheinen werde. Yolglid it es&lt;br /&gt;
Har daß, Tihd in Baha’ o’ ah, welcher fih tatjählih im April&lt;br /&gt;
1863 (dem zweiten Tag: des Zul-fa’da i. $. 1279 der Hedfchra),&lt;br /&gt;
aljo 19 Jahre nad) der Erflärung des Bab, erllärte, alle Prophezeiungen der heiligen Schriften und göttlihen Bücher erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| ill. | |&lt;br /&gt;
Deichen, an welchen man die Erhfheif eines&lt;br /&gt;
Propheten oder einer göfflichen Dffenbarung erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger der verjchiedenfiten Religionen unterfcheiden vier |&lt;br /&gt;
Arten des Beweiles für die Echtheit einer göttlihen Offenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
1. Einen aus der Offenbarung jid; ergebenden Beweis, d. ). aus&lt;br /&gt;
dem geoffenbarten Bud Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Einen Beweis, der fid} aus der Logik oder aus der Vernunft&lt;br /&gt;
ergibt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prophezeiungen, die in früheren Büdern geoifenbart md.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweis, der ih aus der Offenbarung ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handett fi hier um die den Menjchen durdj die HI. Bropheten verheißenen Wahrheiten. Die Worte, welde Gott in ihren&lt;br /&gt;
Mund legte, haben eine Kraft, der nichts gleichlommt, nicht einmal die Wunder. Mole ließ beilpielsweije aus einem Yellen Wa]-&lt;br /&gt;
fer jließen, Sejus Chriitus gab einem Blinden das Augenlicht&lt;br /&gt;
wieder, obgleich er nur eine Heine Anzahl Menjhen als Zeugen&lt;br /&gt;
hatte, wogegen fi das Lit der Bibel und der Evangelien zur&lt;br /&gt;
‚gröhten Wohltat aller Menfchen feit Jahrhunderten im alle ergießt, welche es in fi aufnehmen und glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Worte untericheiden fi) von Menjhenworten nidt&lt;br /&gt;
durdy ihre beredte Yorm oder durd) einige Außerlihen &amp;amp;igen-Ihaften; fie ftüßen fi; weder auf Denfiteine oder Snichriften,&lt;br /&gt;
no auf die überlieferten Glaubensbefenntnijfe ungezählter Generationen, fondern — fo jagen die Bahat — ie Jind zu ertennen an der volllommenen Wirflung der Kraft,&lt;br /&gt;
welde fie auf die Seelen ausüben, an Dem Xict,&lt;br /&gt;
welches fiein den Herzen entzünden, an der Am&lt;br /&gt;
näberung, welde fie unter den verfhiedenen&lt;br /&gt;
Nationen zuwege bringen und an der Unregung&lt;br /&gt;
zur Bereinigung der ganzen Menijäheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soiher Art ift die [chöpferiiche und herrihende Kraft, weldye&lt;br /&gt;
allein Gottes Wort befikt. Wenn ein Prophet ein foldjres Bud)&lt;br /&gt;
Ichreibt, durd; welches ähnliche Ergebnilfe erzielt. werden, jo üt es&lt;br /&gt;
nicht zweifelhaft, daß es aud) Gottes Werk ift und Daß der, welder&lt;br /&gt;
es geichrieben hat, durdj den Geijt Gottes getrieben und beeinflußt oder inipiriert worden ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie grok waren 3. B. die Wirkungen der Worte Gottes auf&lt;br /&gt;
die Siraeliten, welche in Yegypten im Elend und in der Unwiljenu. Ar,&lt;br /&gt;
a Be BT&lt;br /&gt;
a ee&lt;br /&gt;
nm LIE FW 1m NR Be TR FERgFIRR:&lt;br /&gt;
en Er EL, ee BET BER, et ”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
- =:&lt;br /&gt;
r .. Fr Fr&lt;br /&gt;
w rn I&lt;br /&gt;
F Ar ” &amp;quot;Tr ur&amp;quot;,&lt;br /&gt;
r .o.m&lt;br /&gt;
.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beit lebten und welde, danf der Kraft feiner Worte, von ihrem&lt;br /&gt;
niedrigen Dienjt befreit wurden! Sie, die zuvor unterdrückt waren,&lt;br /&gt;
wurden mädtig und blieben während mehr als 1500 Fahren&lt;br /&gt;
ein großes und itarles Bolf. | |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejelben Wirkungen finden fi auch wieder nad der Entltehung des Chriftentums, weldies die Völter Europas zivilifierte,&lt;br /&gt;
die bis dahin Heiden waren. Die Wirfungen der durd&lt;br /&gt;
das Bud eines Propheten gegebenen Worte&lt;br /&gt;
find alfo das Hauptjädlidite Rennzeihen feiner&lt;br /&gt;
Ehtheit und feiner Göttlidfeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott Tann mit der Sonne verglichen werden und die Propheten mit Spiegeln, weldhe fein Licht empfangen und es auf Die&lt;br /&gt;
Meniheit wiederjpiegeln; je mehr diefe Fortichritte madıte, Defto&lt;br /&gt;
tärfer war der von Gott gewählte Spiegel und deito größer fit&lt;br /&gt;
eine Ausftrahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Beweife, melde aus der Dernunft und aus dem&lt;br /&gt;
Derfiand abzuleiten find.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Maht wie die, welhe hier in Frage fommt,&lt;br /&gt;
ohne jede materielle Hilfe liegt, jo fan man daraus Ichlieen, da&lt;br /&gt;
lie ihren Urfprung und ihre Kraft der eriten Urjacdhe und der ober-Iten Vernunft verdanft; d. h. dem göttlichen Willen, dem unfichtbaren Welen. Die Macht, über welche derjenige verfügt, welder&lt;br /&gt;
eine neue Religion einführt, muB alfo notwendigerweije aus der&lt;br /&gt;
eriten Urfadhe hervorgehen, weldhe Gott jelbit ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prophezeihungen, weldje in früheren Sücern&lt;br /&gt;
- geoffenbart wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Prophezeiungen von dem Kommen des Tages Gottes,&lt;br /&gt;
der Auferftehung, der Offenbarung des Herrn, welhe in einer&lt;br /&gt;
Mymboliihen Sprade gejchrieben find, müflen notwendig neben&lt;br /&gt;
ihrem vernunftmäßigen Ginne aud) einen buditäblihen Sinn&lt;br /&gt;
haben. Die Propheten haben fie aber in mancdherlei Weile unter&lt;br /&gt;
Sinnbildern verborgen, bis derjenige tommt, welder die Siegel&lt;br /&gt;
aufbredien und ihren wahrhaftigen Sinn befannt geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
RT, nn ein ale lt HERD N rt&lt;br /&gt;
ET re le&lt;br /&gt;
TE&lt;br /&gt;
u B ara: Ar v “, o. “&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 j 4 - tt &amp;quot;&lt;br /&gt;
DD Be he le Bl DEE DE BEN SU +. : &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Juden wurden gedemütigt, weil fie nicht einjahen, daf&lt;br /&gt;
Zeus Chriftus die erwartete Offenbarung Gottes war, und Die&lt;br /&gt;
Urjadhe ihres SJrrtums lag darin, daß fie den wahrhaftigen&lt;br /&gt;
prophetiihen Sinn ihrer heiligen Bücher nicht verftehen Tonnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aud die Evangelien enthalten zahlreihe Abjchnitte, deren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn dunfel geblieben fit. So 3. B. Matth. 24, 29: ‚Bald aber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nad) der Trübjal derjelbigen Zeit werden Sonne und Mond&lt;br /&gt;
den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel&lt;br /&gt;
fallen *, oder Joh. 6, 27: „MWirtet Speife, die nicht vergängih ift, jondern die da bleibet, in das ewige Leben, weldhe eud)&lt;br /&gt;
des Menjhen Sohn geben wird, denn denfelbigen hat Gott der&lt;br /&gt;
Bater verjiegelt.“ Da Gott diefe Worte verfiegelt Hat, fo Tann&lt;br /&gt;
er allein ihren Sinn enthüllen. Die hauptjähliditen Prophezeiungen, weldye jidy in allen göttlichen Büchern finden, handeln&lt;br /&gt;
von dem Kommen eines „Tages des Friedens“, einer allgemeinen&lt;br /&gt;
Cinigleit und Brüderlichleit, wo es dann nur noch einen Hirten&lt;br /&gt;
gibt, weldhen jedermann anerfennen wird. Keine diefer Weisjagungen hat ji bis jegt erfüllt, aber die Bahai glauben, dah&lt;br /&gt;
Baha’ o’Tlah diejer Hirte ift, und daß er felbit diefen neuen Zeitabinitt verwirklichen wird, weldier von allen Propheten, welde&lt;br /&gt;
zugleid, das Jahr feines Kommens genau vorausgefagt haben, angefündigt ift. w |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sm Bud Daniel K.9, 24—27 fteht geichrieben: „Siebenzig&lt;br /&gt;
Wohen find beitimmt über dein Volt und über deine heilige&lt;br /&gt;
Stadt, jo wird dem Uebertreten gewehret und die Sünden abgelan und die Mifjetat verföhnt, und die ewige Berecdhtigfeit&lt;br /&gt;
gebradt und die Gejihte und Weisfagungen verjiegelt und&lt;br /&gt;
ein llerheiligftes gejalbet werden. So wilfe nun und merte ;&lt;br /&gt;
Bon der Zeit an, dab ausgehet der Befehl, daß Jerujalem&#039; foll&lt;br /&gt;
wiederum gebaut werden, bis auf den Gejalbten, den Füriten&lt;br /&gt;
(Chriftus) find fieben Wochen und 62 Wochen, fo werden- Die&lt;br /&gt;
Gajlen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in Tümmerlier Zeit. Und nad) den 62 Wochen wird der Gejalbte&lt;br /&gt;
ausgerotiet werden und nichts mehr fein etc. ..... Er wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Daß dies fyumboltfch gemeint ift, ift klar, denn wo jollten die Sterne,&lt;br /&gt;
welche teilmelje viel größer als die Erde find, eigentlich binfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
aber vielen den Bund ftärfen eine Woche lang ...... u... Dis&lt;br /&gt;
das PVerderben, welches beichlojfen ijt, ji über die Verwültung&lt;br /&gt;
ergiegen wird.” \&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mas iit es nun mit diefen 70 Wochen? Sm 4. Moje 14, 34&lt;br /&gt;
‚it gejagt, daß jeder Tag für ein Jahr zählt, desgleihen Ezechiel&lt;br /&gt;
4, 6: „Ich habe dir hier je einen Tag für ein Jahr gegeben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ndem man nun jeden diefer 7 Tage der 70 Woden für&lt;br /&gt;
ein Fahr rechnet, erhält man 490 Jahre. Nun lehrt uns aber&lt;br /&gt;
Tehemia 2, 1, daß der Befehl zum Wiederaufbau Jerujalems im&lt;br /&gt;
 Sahre 20 der Regentihaft Arthafaftas gegeben wurde, was übereinitimmt mit dem Jahr 299 nad der Gründung Roms und mil&lt;br /&gt;
dem Sahr 456 v. Chr. Sefus wurde in feinem 34. Jahr gefreuzigt. Menn man 456 und 34 zufammenzählt, jo ergeben jid)&lt;br /&gt;
490 Sahre. Dean Sieht alfo, dak fi} Daniels Weisjagung auf&lt;br /&gt;
Selus bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir aber nody weiter. Chriltus hat gejagt, Mattd.&lt;br /&gt;
24, 14—15: ‚Und es wird gepredigt werden das Evangelium&lt;br /&gt;
vom Reid, Gottes in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über&lt;br /&gt;
alle Bölfer, und dann wird das Ende Tommen. Wenn ihr nun&lt;br /&gt;
fehen werdet den Greuel der Verwültung, davon gejagt ijt von&lt;br /&gt;
dem Propheten Daniel, daß er jtehet an der heiligen Stätte (wer&lt;br /&gt;
das liejet, merfe Darauf)”. Was jagt das Buch) Daniel in&lt;br /&gt;
Kap. 8, 13—14: ‚Wie lange joll dody währen joldy Gefiht vom&lt;br /&gt;
tägliden Opfer und von der Sünde, um welder Willen Dieje&lt;br /&gt;
VBerwüftung geihhieht, dDak beide das Heiligtum und das Heer&lt;br /&gt;
3ertreten werden? Und er antwortet mir: bis 2300 Abende und&lt;br /&gt;
Diorgen um Sind, dann wird das Heiligtum wieder gemweihet&lt;br /&gt;
werden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diele 2300 Tage, d. 5. Jahre, weiken offenbar auf dasjelbe&lt;br /&gt;
Sahr (456 v. Ehr.) Hin, weldes der Scheidepunft von der&lt;br /&gt;
verwirklihten Meisfagung in dem Kommen Chrifti war. Das&lt;br /&gt;
Sahr 1844 (2300 minus 456) ilt ein Doppelt glüdlides Jahr&lt;br /&gt;
dur Die Erihheinung des Bab und der Geburt Abdul-Bahas,&lt;br /&gt;
eines Sohnes Baha’o’Mahs, der dazu auserforen wurde, jeine&lt;br /&gt;
Lehre zu verbreiten und zu verfündigen. Cine andere aus Der&lt;br /&gt;
Offenbarung Sohannis 11, 13 gezogene Prophezeiung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
„Und ih will meine zwei Zeugen geben, daß fie follen&lt;br /&gt;
weisjagen 1260 Tage, angetan mit Süden.” Diefe zwei Zeugen,&lt;br /&gt;
weldy Hier in Yrage Tommen, jind Mohammed und Ali, und&lt;br /&gt;
dDiejfe 1260 Tage (d. H. Fahre) deuten auch auf das Jahr 1844,&lt;br /&gt;
weldyes mit dem Jahr der Hedichra übereinitimmt. Cine andere&lt;br /&gt;
Prophezeiung aus dem Koran (32, 4) lautet: „Gott wird Die&lt;br /&gt;
Religion (die mohammedanifde) vom Himmel auf die Erde bringen, und dann wird jie wieder zu ihm auffteigen an einem Tag,&lt;br /&gt;
dejlen Dauer nad eurer Berechnung 1000 Fahre find.‘ Bei den&lt;br /&gt;
Dufelmannen find es die zwölf Jmame, welhe den Islam aufgebaut haben. Der erite ält der IJmam Ali (des Propheten Schwiegerjohn) und der 12. äft der Jmam Mohammed, geitorben im&lt;br /&gt;
„jahre 260 der Hedihra. Die 1000 Fahre der Prophezeiung&lt;br /&gt;
des Koran zu den 260 Fahren hinzugefügt, ergeben 1260 Jahre:&lt;br /&gt;
Dies it wiederum das Jahr 1844 der hriftlichen „eitrechnung.&lt;br /&gt;
‚sn Daniel12,12 Iefenwir: „Wohldem, der daerwartet und&lt;br /&gt;
erreicht 1335 Tage— nad) der Bibel 1335 Jahre.” Das ift das mohammebdanildhe Jahr 1335 oder das Jahr 1917 dhriltlicer Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel fah im Gefiht jowohl das Kommen Mohammeds&lt;br /&gt;
(Daniel 12, 5) als das Kommen Chrilti voraus: „Und er ipra&lt;br /&gt;
zu dem in leinenen Kleidern: ‚Wann will denn ein Ende fein mit&lt;br /&gt;
\olden Wundern?’ Und ich hörte zu dem in Ieinenen Kleidern&lt;br /&gt;
-..., welder [dwur.... ıc. ..,,“, daß es eine Zeit und Zeiten&lt;br /&gt;
und eine halbe Zeit währen foll. ‚..... “ Sn der Offenbarung&lt;br /&gt;
Johannis 12 14, findet man diefe Borherjagung von ‚einer&lt;br /&gt;
Zeit, Zeiten und einer halben Zeit“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was will dies jagen? Eine Zeit in der bibliidren Sprade&lt;br /&gt;
bedeutet 360 Tage (d. h. Jahre), folglid; wenn man zulammen=&lt;br /&gt;
zählt |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Jeit = 360 ahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei Jeiten = 720 $,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1a Zeit = 180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeben fi 1260 Jahre (der Hedihra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 1844 der riltlihen Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
4. Wunöer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munder ind Teine weientliden und hauptjählichen Beweife&lt;br /&gt;
einer prophetilden Wiilfion, aber fie beitärfen andere Tatlachen&lt;br /&gt;
als Nebenbeweile, denn es gibt feinen Jujammenhang zwilchen&lt;br /&gt;
dem Wundertun und der Million eines Propheten. Die Wirfung der in jenen Worten enthaltenen Madht genügt, um feine&lt;br /&gt;
Eätheit zu beweilen, ohne dak er nötig hat, feine Zuflucht zu&lt;br /&gt;
den Beweisgründen zu nehmen, welde nicht notwendigerweile&lt;br /&gt;
den göftlihen Charalter feiner Miffion anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm 5. Bud; Mofe 18, 18 jagt Gott zu Mofe: „ch will ihnen&lt;br /&gt;
einen Propheten wie du bilt erweden aus ihren Brüdern und meine&lt;br /&gt;
Worte in jeinen Mund geben, der foll mit ihnen reden alles&lt;br /&gt;
was idy ihm gebieten werde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierauf zeigt er ihm an, an welchen Zeichen diefer Prophet ertannt werden jollte. Er jprad; von feinen Wundern. Weder Selus&lt;br /&gt;
Chrijtus noch} die Apoitel legten ihnen Wichtigkeit bei (Matth. 12,&lt;br /&gt;
38—40 und 16, 1—5). Sn 1. Korinter 1, 22 und 23 jagt Baulus: ‚Die Juden verlangen Wunder und die Griehen judhen&lt;br /&gt;
Weisheit. Wir aber predigen den gefreuzigten Chriltus, den&lt;br /&gt;
Juden ein Aergernis und den Griechen eine Torheit.“ Mohame&lt;br /&gt;
med, von dem jeine Berleumder ein Wunder forderten, jagt:&lt;br /&gt;
„Habe ih eudy nicht den Koran gebracht, welcher euch Tlar die&lt;br /&gt;
Bibel, die Evangelien und die Schriften der Tüdiichen Propheten ausgelegt?&amp;quot; So bewies er ebenfalls, daß der Hauptjädjlichite&lt;br /&gt;
Beweis der Echtheit eines Propheten in dem von ihm geoffenbarten Budje beiteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon den Propheten Wunder verlangen Heilgt Gott verfuchen.&lt;br /&gt;
Dies will nit jagen, daß fie unfähig feien Toldde zu tun, dent fie&lt;br /&gt;
tragen eine fübermenihlide Kraft in fih. DBiele Wunder der&lt;br /&gt;
Evangelien ind auch geiltig aufzufaljen. Da überdies die Erzählungen diejer außergewöhnlihen Taten von Generation zu Generation von der natürlihen Begebenheit mehr oder weniger abweidyen, jo tt es unmöglich, allem Glauben zu fchenten, was uns&lt;br /&gt;
überliefert wurde. m allgemeinen Tönnen die Wunder als Tat-Jaden hochgefchäßt werden, vorausgefeßt, daß fie nicht im Wiber-Iprud; jind mit den Lehren des Propheten oder mit den Natur-A re&lt;br /&gt;
Pa Be _ I) REN&lt;br /&gt;
. SUE &amp;quot; yı i A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot; 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
gelegen und daB jie überhaupt eine Offenbarung von Gottes Madt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. begründen. Andernfalls müfen fie als jymboliihe Erzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
betradytet werden, weldye einer Auslegung bedürfen.&lt;br /&gt;
”°6”&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrfachen, der zur Gewohnheit gewordenen&lt;br /&gt;
Seindfeligkeif der Dölker gegen die Prophefen zur Beif ihres Erfcheinens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wahren Propheten Tann man an einigen beionderen&lt;br /&gt;
Kennzeichen von einem falfhen untericheiden. Die Yeindfeligfeit,&lt;br /&gt;
weldhe einem wahren Propheten von den Menfhen im Augenblid&lt;br /&gt;
jeines Ericheinens entgegengebradjt wird, ilt eines diefer Kennzeihen. Gie Hat der Bahai-Bewegung aud nicht gefehlt;&lt;br /&gt;
denn Diele HYeindfeligleit fam audy bei ihr Dur Werfolgungen,&lt;br /&gt;
Mordtaten und Mikhandlungen zum Ausdrud. Dean Ihätt Die&lt;br /&gt;
Zahl der Bahai, welhe von Berjien verbannt wurden, auf&lt;br /&gt;
50000 und die Zahl derjenigen, weldhe den Märtyrertod ftarben,&lt;br /&gt;
auf 20000. Die Juden, welde feit Jahrhunderten den Meilias erwarteten, verwarfen ihn, als er ihnen geihikt wurde,&lt;br /&gt;
und die Buddhilten, die Brahmanen und die Foroalter duldeten während 1900 Jahren die Verfolgungen der Chrilten lieber,&lt;br /&gt;
als dab fie fi zum Chrütentum befehrt Hätten. Welches&lt;br /&gt;
ind nun die Schleier, welde die Augen der Menjchen bededen,&lt;br /&gt;
wenn ih ein Prophet zeigt? Diefe Schleier find drei an der&lt;br /&gt;
Zahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In jeder Heligion erwartef man die Wiederkunft&lt;br /&gt;
irgendeiner großen Perfönlichkeif,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp glauben die Juden an das MWiederfommen des Elias,&lt;br /&gt;
aber es ging wie Selus Chriltus fagte: „Elias ift gefommen,&lt;br /&gt;
und fie haben ihn nicht erfannt” (Matth. 17, 12). Bei den&lt;br /&gt;
Mohammedanern glauben die einen (die Sunniten), am jüngiten&lt;br /&gt;
Tag Tüme Chriftus nad; dem Jmam Mahdi wieder, andere (die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fr a &amp;quot;&lt;br /&gt;
a En&lt;br /&gt;
30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
Sciiten) glauben, daß Mohammed, der Sohn Haflans, und&lt;br /&gt;
dann Huflein, Alis Sohn, wiederfommen werden. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zorovajter glauben an die Wiederfunft des Cyrus. Die&lt;br /&gt;
CHrijten glauben an das zweite Kommen des SHeilandes. Diele&lt;br /&gt;
Glaubenslehren rühren daher, dak die Menfchen wohl die Lampe,&lt;br /&gt;
aber nit das Licht jehen. Sie hängen fih an individuelle&lt;br /&gt;
Kennzeihen der Offenbarung und fünnen nicht einjehen, dak&lt;br /&gt;
Moje, SJelus, Mohammed in den Bedingungen und Zufälligteiten ihres Erjheinens ganz verfhiedene Wejen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lit aber, weldes von ihnen ausgeht ilt dasjelbe. Ein&lt;br /&gt;
Rojenjtraud) gibt uns jedes Jahr diefelben Rofen, aber es find&lt;br /&gt;
Dohniht die gleiden. Diejelbe Geilteseinheitlichkeit offenbart fi in den Propheten, obwohl die Art, welche jeden von&lt;br /&gt;
ihnen dharakterifiert, jehr verjchieden ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, welde den einen Gott in jeder feiner&lt;br /&gt;
 DOffenbarungen fehen, an weldem Ort fie au) auftreten&lt;br /&gt;
mögen, jind wahre PVerehrer einer einzigen Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Henderung der durch jeden neuen Propheten ge=&lt;br /&gt;
gebenen Gebofe und eingeführten Gefebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Völker neigen zu der Annahme, daß die Verkündigung&lt;br /&gt;
nur desjenigen Propheten das ewig Richtige fei, an welchen Jie&lt;br /&gt;
glauben und zwar auf Grund der Macht, mit welder er feine&lt;br /&gt;
Gejege einführte. Gie erfennen aber nicht das Gefet des Wadhstums und der Entwidlung, weldes das jtufenweife Herannahen&lt;br /&gt;
der Wahrheit und der Offenbarung beitätigt, bis auf den Tag&lt;br /&gt;
Gottes, wo die Schleier gelüftet und Die Myfterien enträtfelt _&lt;br /&gt;
werden. Wie aud) Jelus Chrijtus fagte: „Ich bin nicht Tommen&lt;br /&gt;
aufzulöjen, jondern zu erfüllen‘ (Matth. 5, 17). Uber Die&lt;br /&gt;
Völker wollen dies nicht begreifen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die üriffe Urfache if die fymbolifche Sprae&lt;br /&gt;
der Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Menjchen die Heiligen Schriften bucdhftäblich; überjegten und ebenjo ausiegten, entging ihnen Die Bedeutung der&lt;br /&gt;
Symbole, welde nur den Propheten befannt war. Zum Beilpiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
die Juden meinten, dak Chriftus als König von \jrael Tommen&lt;br /&gt;
würde, und als fie den Sohn eines Zimmermanns jahen, jagten&lt;br /&gt;
fie: „St er nit eines FJimmermanns Sohn? SHeiht nit jeine&lt;br /&gt;
Mutter Dtaria und feine Brüder FJalob und ojes und Simeon&lt;br /&gt;
und Sudas? Und feine Schweitern find fie nicht alle bei uns?&lt;br /&gt;
Woher fommt ihm denn das alles? Und fie ärgerten ji an&lt;br /&gt;
ihm.“ Sefus aber jprad zu ihnen: „Ein Prophet gilt nirgends&lt;br /&gt;
weniger, denn in feinem Baterlande und in feinem Haufe.”&lt;br /&gt;
(Matth. 13, 55—57.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Weislagungen, welde ji auf das Rommen des&lt;br /&gt;
Meilias beziehen, heikt es ferner, die Sonne werde fi verdunteln,&lt;br /&gt;
und der Mond Scheine wie Blut ıc.; und als fi, nidts von&lt;br /&gt;
alledem ereignete, verichleierten ih die Augen der Menjchen.&lt;br /&gt;
Alle Unterweifungen Chrifti wurden in Symbolen oder Gleidhnilien gegeben, wie: „ch bin der Weinitod”, „die Türe”, „id&lt;br /&gt;
werde diefen Tempel abbreden und in drei Tagen wieder bauen‘;&lt;br /&gt;
d. h. den Tempel feines Körpers und rigt den Tempel Kerulalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nod; Hält dieje Iymbolijche Spradi die Völker im Srrtum. Seit 1844, dem Jahr der Erklärung des Bab und der&lt;br /&gt;
Geburt Abdul-Baha-Abbas, erwarteten Millionen Wenden das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MWiederfommen Chrifti, das in allen heiligen Büchern verlündet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
it, aber fie erwarteten es nad) ihrer budhitäblicdhen Auslegung,&lt;br /&gt;
lie :jehen nicht Die geiftige Wahrheit, welde Til während deifen&lt;br /&gt;
geoffenbart hat. Wenn lie die Augen öffnen wollten, würden&lt;br /&gt;
lie die bis heute myiteriös gebliebenen Worte wohl veritehen.&lt;br /&gt;
Das 5. Kapitel der Offenbarung Johannis, weldes ih auf&lt;br /&gt;
das verliegelte Bud bezieht, würde ihnen Har werden, Denn&lt;br /&gt;
das Lamm, weldes allein würdig üt, es gu Öffnen&lt;br /&gt;
(unfer Meilter Abdul-Baha-Abbas) it der Yusleger des&lt;br /&gt;
Buches! Da die Seelen durd; die menihlihe Hülle der Offenbarer Gottes beeinflußt werden, Jiten fie in der Yiniternis,&lt;br /&gt;
und warn der Glanz des geiltigen Lichts beroorquillt, biendet&lt;br /&gt;
er jie und erleuchtet jie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
”°6”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . “on .. .. Gi&lt;br /&gt;
[1 - . r - 7 -&lt;br /&gt;
u. rn li &amp;quot;on .„ı&lt;br /&gt;
-i Be . ir at rei Ba&lt;br /&gt;
ı .. a tern&lt;br /&gt;
P F Pier, id a&lt;br /&gt;
.. an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. Fi Er -&lt;br /&gt;
BE ER, IE 7 Wendt DE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
Aus vorjtehendem geht hervor, daß die Offenbarung von&lt;br /&gt;
Baha’ o’Mlah, Brüderlickeit unter allen Menjchen und allgemeinen&lt;br /&gt;
stieden eritrebt. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede göttlide Manifeftation war in Uebereinjtimmung mit&lt;br /&gt;
dem Grade der Bervolllommnung, den die Dienfchen jener Zeit&lt;br /&gt;
erreicht Hatten, und man Tann fich fragen, ob die Miffion der Bereinigung der Menjhen und Völker fidh zu rechter Zeit gezeigt hat,&lt;br /&gt;
ob der gegenwärtige Zujtand der menihlichen Zivilifation mit der&lt;br /&gt;
Offenbarung von Baha’o’Ilah übereinitimmt. Wenn man den .&lt;br /&gt;
Hortiritt betrachtet, welcher in fozialer, politifcher und religiöfer&lt;br /&gt;
Hinfiht gemaht wurde, fo Dünft es uns, daß man bejahend anitworten Tann. In der Tat jehen wir in allen Weltteilen, daß&lt;br /&gt;
ih unter den Menjhen Gruppen bilden in der Geitalt von Gejellidaften, Gemeinjhaften, Verbänden und Nationen zu gemein-Ihaftlihem Zwede. Kann man die Entwidlung der \ozialiltilchen&lt;br /&gt;
Bewegung leugnen? Gieht man nit in allen Ländern dasjelbe Verlangen nad; Brieden und nad Annäherung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und it es nicht einleuchtend, daß jid; die Menjchheit durd&lt;br /&gt;
Vereinigung in einer Religion, die den Gipfelpuntt aller Reli&lt;br /&gt;
gionen bildet und die Sehnfudt aller ftillt, innerlich tınd äuberlic}&lt;br /&gt;
näher Tommen und einander beffer verftehen würde, als Dies&lt;br /&gt;
bisher der Yall war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was id; heute zwijchen dem Often und Weiten anbahnt,&lt;br /&gt;
dieje ungeahnten Verbindungen und Berbrüderungen in politiicher&lt;br /&gt;
Hinliht, it ein Anfang der Verwirklichung dieles großen&lt;br /&gt;
‚ieles. Alle weltgeihichtlihen Veränderungen und Berbefferungen wurden unter Schmerzen und Trübjalen geboren. Auf die&lt;br /&gt;
jeige Zeit der Stürme und Kriege wird eine große ‚Zeit der Rube&lt;br /&gt;
und bes Yriedens folgen, eine Zeit, in der die Völfer allmählid)&lt;br /&gt;
dahin Tommen, daß fie ihre Schwerter in Prlugiharen und ihre&lt;br /&gt;
Spieße in Gideln verwandeln werden, eine Zeit, da endlic&lt;br /&gt;
die ganze Welt ein Baterland und eine Heimat fein wird, in&lt;br /&gt;
der ein jeder die Früchte feiner Arbeit in Sriede und Ruhe ge=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nießen Tann. olcyz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke&amp;diff=78169</id>
		<title>Religiöse Lichtblicke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke&amp;diff=78169"/>
		<updated>2025-12-25T03:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Sarah verschob die Seite Religiöfe Lichtblicke nach Religiöse Lichtblicke, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Religiöfe Lichtblicke&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1916&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Die 1916 erschienene deutschsprachige Broschüre mit dem Titel „Religiöse Lichtblicke“ stellt eine frühe Einführung in den Bahá&#039;í-Glauben dar. Das von Albert Renftle aus dem Französischen übersetzte Werk enthält eine theologische Abhandlung über die Einheit Gottes sowie ein Verzeichnis weiterer seltener deutschsprachiger Bahá&#039;í-Publikationen aus dem frühen 20. Jahrhundert, die zum damaligen Zeitpunkt verfügbar waren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78168</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78168"/>
		<updated>2025-12-21T18:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah]] || 1910&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1913)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religiöfe Lichtblicke]] || 1916&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1919)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Offenbarung_von_Baha%27u%27llah/Text&amp;diff=78167</id>
		<title>Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Offenbarung_von_Baha%27u%27llah/Text&amp;diff=78167"/>
		<updated>2025-12-21T18:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{page|i|file=Die Offenbarung von Baha&amp;#039;u&amp;#039;llah 1910.pdf|page=2}}{{ocr}}  En in  {{page|1|file=Die Offenbarung von Baha&amp;#039;u&amp;#039;llah 1910.pdf|page=3}} Die Oiienbarung von Baha 0 Ilahı  von  Jiabella D. Brittingham  Te a TTTTT—— —n  Aus dem Engliidien überießt von W. Herrigel  sm Selbfiverlag der Bahai-Vereinigung Stuttgart 1910  {{page|2|file=Die Offenbarung von Baha&amp;#039;u&amp;#039;llah 1910.pdf|page=4}} „Diese Lehren sınd die Einfachheit selbst.  1. Dass wir an d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|i|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
En in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|1|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Die Oiienbarung&lt;br /&gt;
von Baha 0 Ilahı&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jiabella D. Brittingham&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Te a TTTTT—— —n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Engliidien überießt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sm Selbfiverlag der Bahai-Vereinigung Stuttgart&lt;br /&gt;
1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
„Diese Lehren sınd die Einfachheit selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dass wir an die frohe Botschaft von dem&lt;br /&gt;
Kommen Gottes glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Dass wir Seine Einheit und Einzigkeit bekennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dass wir uns ın seinen Eigenschaften naturalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Dass wir der Erkenntnis Gottes naher kommen.&lt;br /&gt;
Und es aıbt nichts anderes fur den Menschen,&lt;br /&gt;
als zu diesem grossen Ziele zu gelangen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha Abbas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
Die Offenbarung von Baha’ 0 llan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ke U u U un U ı&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommen des Königreidis wirit leine Schatten woraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚zn unjeren Tagen gibt es verhältnismäßig wenig Wtheiiten. Wenn auch viele Das, was als orthodoxer Glaube befannt it, verworfen haben, jo ilt dody in diejem Jeitalter ein&lt;br /&gt;
Surüdgehen der Strömung des Unglaubens zu bemerfen. Hinter dem Gejeß wird jein Urheber wieder erfannt, hinter der&lt;br /&gt;
Wirkung it eine Urjade, Hinter dem Leben ilt der, der das&lt;br /&gt;
Leben verleiht, und die Menihhheit Judt — in einem ihr&lt;br /&gt;
jelbit nody nicht befannten Umfang — nad) Licht. Dies erlärt das Borhandenjein jo vieler neuer Yormen religiöjer&lt;br /&gt;
Gedanten, welhe }id) jeßt entwideln. _jn Den majeltätilchen&lt;br /&gt;
Beweilen über das Unjihtbare hat die Hödjite Feder (Baha’-&lt;br /&gt;
o’Uah) jo deutlich über die jihtbaren Dinge berichtet, daß Diejer Blanet nur ein Sinnbild größerer Dinge jei; viele diejer&lt;br /&gt;
Dinge, weldje von des Menihen Unvolllommenheit berrührten, jind jeßt eine Null. 400 Jahre vor Chriltus jagte Plato:&lt;br /&gt;
„Die jihtbaren Dinge Jind nur eine unvolllommene Kopie und&lt;br /&gt;
ein Schatten von den ewigen \deen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die hödjte Erfenninis Gottes zu übermitteln, gebrauchte Jejus materielle Gleichnilfe. Da unjere Umgebung&lt;br /&gt;
ihrem Charakter nad materiell it, jo hat jeder Botichafter&lt;br /&gt;
und Vrophet Gottes von materiellen Bildern Gebraud gemaht, um unjerem Berltändnis gemwilje geiltige Wirklichleiten beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erideinen des Gründers eines jeden eitalters it&lt;br /&gt;
die Sonne der Wahrheit, weldhe ji aufs neue am Horizont&lt;br /&gt;
der verdunfelten geiltigen Himmel erhebt und einen neuen Tag&lt;br /&gt;
des Lichts hervorbringt. Wenn Diele himmliihe Sonne ihre&lt;br /&gt;
Million erfüllt hat, verihwindet ie, die Strahlen ihrer gött-Iihen Erfenntnis werden allmählich trüb und undeutlidh, und&lt;br /&gt;
wenn das Licht verloren tt, beherriht Dunfelheit alle Dinge,&lt;br /&gt;
daraus folgt die Verfällhung des Wortes und ihr folgt auf&lt;br /&gt;
den Zuße die Nacht des AJweifels, wo Dogma, Glaubens-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
4A —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
betenntnijle und Uneinigleit die Aufmerflamlfeit der Dienidhen&lt;br /&gt;
gefangen nehmen; dies verurjadht, daß mande die Hoffnung&lt;br /&gt;
verlieren und fragen: „Was ilt Wahrheit?“ Uber dieje „‚gei-Hige Unzufriedenheit“ it eine Vorbereitung in jolden Herzen,&lt;br /&gt;
damit jie Das Anbredhen eines neuen Tages — wo das Licht&lt;br /&gt;
in noch größerer Schönheit denn zuvor wieder hergejtellt wird&lt;br /&gt;
— mwilllommen heißen mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ver Menikh it das größte Reich“ in der ganzen Schöpfung. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele des Meniden it der Same von Gott, weil&lt;br /&gt;
lie allein das Mejen der Uniterblichleit enthält. Der Anfang,&lt;br /&gt;
d. ). die Ausjaat, it für jede Seele gleich, aber die Welt verdDirbt Ddieje Seele. Bererbung tt nur ein irdiihes Produft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein volliommener Wen) it Fünffältig. innerhalb Dieles Reiches exiltieren die Elemente Des Mineralreiches, Des&lt;br /&gt;
Pfanzenreihes, des Tierreihes, jowie das intelleftuelle und&lt;br /&gt;
geiltige Wejen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der materielle Körper des Menidyen it ein Gegenitand&lt;br /&gt;
der Empfindung und des Gefühls; leiner Konjtirultion nad)&lt;br /&gt;
it er ein Symbol von größeren Dingen, und über allem,&lt;br /&gt;
er it ein Tempel. Der Atem belebt ihn und erhält jeine&lt;br /&gt;
phyliihe Exiltenz, Nahrung und Waller find die materiellen&lt;br /&gt;
Hilfsmittel; der Körper geht jeden Augenblid dur einen&lt;br /&gt;
Kreis von Berluft und Erneuerung. Durd Seine Tanalartigen Gewebe, welde einer Rebe mit ihren Zweigen ähnlid)&lt;br /&gt;
find, zirfuliert das Blut von und zu dem wundervollen Yentrum, dem Herzen, und in dielem Blut exiitiert eine unbejchreibbare, unfühlbare Subitanz, weldhe ihrem Charalter nad) geitig ilt. Die Willenichaft jagt uns, daß dieje nur im lebenden&lt;br /&gt;
Blut, aber nicht. im Blute nad) dem Tode vorhanden ijt. Sn&lt;br /&gt;
diejem Tempel jind die Perlen von Gottes Geheimniljen,&lt;br /&gt;
die Edellteine feiner Erfenntnis und die Kronjuwelen, in welhen die Eilenz des Lichtes ift, niedergelegt. Himmel und Erde&lt;br /&gt;
ind in dielem Weich enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Menih — der do fähig ilt, Die Sadje Gottes&lt;br /&gt;
zu veritehen — ilt allein der einzige Teil in der Schöpfung,&lt;br /&gt;
weldher außerhalb der Harmonie ijt, und Daher tt Die ganze&lt;br /&gt;
Schöpfung in Unordnung. Die jtummen Tiere jind überall&lt;br /&gt;
und in mander Hinjiht beadytenswerie Vorbilder für ihn.&lt;br /&gt;
Er (der Menidh), in weldhem die Ejjienz der Unjterblidhleit&lt;br /&gt;
wohnt, it allein treulos und Tchläft auf feinem WPolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chriltus jagte: „Wenn des Menidhen Sohn Tommt, wird&lt;br /&gt;
er auh Glauben finden auf Erden?‘ (Luf. 18, 8.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
—_ 5 _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Men allein Tann zu den höditen Höhen der Harsmonie mit dem Unendlidhen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Seele nad) der Erfenntnis ihres Gottes hungert&lt;br /&gt;
und von dem unverfäljhten Kelch der Uniterblichkeit trinft,&lt;br /&gt;
jo gleicht Ddiejer Triltallene Trant in feiner MWirkffamfeit auf&lt;br /&gt;
die)e Seele einem Tropfen Elixier auf einem Stüd Kupfer,&lt;br /&gt;
weldes, wenn es von aller Unreinigleit befreit ift, fi ins&lt;br /&gt;
reinite Gold verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp erhebt fi der Menih dur geiltige Entwidlung von&lt;br /&gt;
der tieriijhen Stufe (der Stufe der finnliden Empfindung,&lt;br /&gt;
weldhe unjer Satan ilt) und gelangt zu der Stufe des Veritandes; auf diejer jtirbt er allmählid und erhebt ji; in die Stufe&lt;br /&gt;
des Geiltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senn der uniterblide Same jo Jen Wadhstum gewonnen hat und „überfleidet” it mit dem ‚neuen Gewand“, fo&lt;br /&gt;
lteht er jiegreich über dem geiltigen Tod und entdedt, daß feine&lt;br /&gt;
Erbidaft in den „heiligiten Früdhten‘‘ des Königreids vom&lt;br /&gt;
Vater beiteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies it in Wirklichkeit eine Wiedergeburt; dies ijt die&lt;br /&gt;
wahre Auferjtehung; dies ilt Die Befreiung des Körpers; Dies&lt;br /&gt;
it Erneuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg dahin führt nur dur den Glauben und durd&lt;br /&gt;
die Taten. Der Glaube muß gegründet fein auf Erfenntnis,&lt;br /&gt;
und aus Erlenntnis erhebt ji} der Dienit. Yalten ijt eine diejer Taten. Das Yalten der Geele ilt das erite und größte, das&lt;br /&gt;
gehalten werden Jollte und dann folgt das andere Falten nad).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bor 1900 Fahren wandelte unfer großer Meilter Sefus&lt;br /&gt;
Chriltus auf Erden in einem Jujtand des ftrahlenden langes.&lt;br /&gt;
Er fand nur wenige ungejhulte Filcher, weldhe fähig waren,&lt;br /&gt;
dieje Strahlen in ji aufzunehmen, und Diele lehrte Er Die&lt;br /&gt;
Geheimnijje des Königreidys, gab ihnen den reinen Mein Diejes&lt;br /&gt;
himmliihen Reiches zu trinten und nährte fie mit dem wahren Leib und Blut Seiner hl. Geheimnijje, dab, jo wie Er der&lt;br /&gt;
MWeinjtod jei, fie die Reben fein müßten; dab, jo wie Er die&lt;br /&gt;
Sonne des ‚neuen Himmels‘ des dhriltlichen Zeitalters Jei, fie&lt;br /&gt;
der Wond und die Sterne werden mödten. Dann ging Er aus&lt;br /&gt;
diejer Melt, und verließ jie in denjelben Molfen geiltiger&lt;br /&gt;
Duntelheit, wie jie vorhanden waren, als Er in fie Tam; aber&lt;br /&gt;
Er legte das Pfand feiner heiligen Militon und Lehren in ihre&lt;br /&gt;
Hände, und bis heute Icheint dieje Tleine Schar ungelehrter&lt;br /&gt;
Viänner und Frauen durd; die Jahrhunderte hernieder als der&lt;br /&gt;
Mond und die Sterne. Betrus, der Fels, war der Mond an&lt;br /&gt;
diefem Himmel, denn er gründete die Kirdde Chriültt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
— 6 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chriltus jagt: ‚sch will wiederiommen in den Wollen&lt;br /&gt;
(geitige Duntelheit), wie Ich gehe“ (Miatth. 26, 29, oh.&lt;br /&gt;
16, 22 und 23, Upoitelgeih. 1, 11). Die Molfen bedeuten&lt;br /&gt;
au den Schleier des Fleilhes (den Körper) und einen neuen&lt;br /&gt;
Dämmerungsplaß Des Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es viele Feihen gibt, welde den nahen Aufgang&lt;br /&gt;
der Sonne über umierer geiltigen Naht ankündigen, werden&lt;br /&gt;
wenige von Denen, welhe nacdentend und vernünftig Jind,&lt;br /&gt;
leugnen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trage, wie Dieler Erlöjer eriheinen werde, beihhäftigt&lt;br /&gt;
die Gedanten vieler Dienihhen, und aus Dielen vielen Gedanfen bildet ji) der norherrichende Glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Selus Chriltus fagte, daR des Menihen Sphn Tommen werde wie ein Dieb (Matih. 24, 43), und nicht mit&lt;br /&gt;
äußerliden Gebärden (Luf. 17, 20), jo ilt es nicht möglid),&lt;br /&gt;
daß ein materieller Bomp oder eine materielle Kundgebung&lt;br /&gt;
Htattfinden Tann. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon Jelus Sind wir gelehrt, dal die Sonne Des frühes&lt;br /&gt;
ren geiltigen Himmels verdunfelt und das Licht feines Mondes&lt;br /&gt;
und jeiner Sterne verblajien werde. Es it ferner prophezeit, daß zu dieler Zeit die Himmel aufgerollt werden jollen&lt;br /&gt;
wie eine Rolle und daß die Elemente vor Hitze zerichmelzen&lt;br /&gt;
werden. Mas ilt Dieles Keuer? Mir finden die Antwort&lt;br /&gt;
in Hebräer 12, 29, wo es heikt: ‚Denn unjer Goft üt ein&lt;br /&gt;
verzehrendes Yeuer.“ ‚Das Ende der Welt‘, im griediichen&lt;br /&gt;
Originaltext heit es: „Der Schluß Dieies Yeitalters”, Da-=&lt;br /&gt;
mit ilt gemeint, daß ein beitimmter Fyllus oder eine beitimmte&lt;br /&gt;
Beriode zu Ende it und an ihrem Schluß erhebt Sich Der&lt;br /&gt;
Tag, wo oft regieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erlöjer der Welt wird gejehen und erlannt werden,&lt;br /&gt;
denn Er it gelommen und wohnt bei Jeinem Bolfe; jie,&lt;br /&gt;
die Herde jeiner Weide, jind Menien, und Er it ihr Hirte&lt;br /&gt;
und ihr Gott (Hezed). 34, Vers 23 bis zum Ende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mande werden jagen, dies beziehe jih auf SJelus Chritus. War Sein Ericheinen die Zeit, in weldher das Bündnis des allgemeinen riedens erfüllt wurde? Cs it durdaus wahr, daß Er feinen “Jüngern, durd) die geiltige Erhebung, welde aus Seiner Gegenwart und Geinen Lehren berporging, den dauernden Krieden gab; aber Er Jagte auf:&lt;br /&gt;
„3b bin nicht Tommen, ?rieden zu jenden, jondern das&lt;br /&gt;
Schwert.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sn Seinem großen Gleihnis von dem Herrn des Weinberges erneuerte Telus Diele Prophezeiung; es find darin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
—_’7 _—_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Evang. Mari. im 12. Kap.) vier Partien erwähnt; zwei&lt;br /&gt;
davon ind der Vater und der Sohn. Sm Bude Sadaria&lt;br /&gt;
haben wir mande widhtige Brophezeiungen, welde ih auf&lt;br /&gt;
diele eilt beziehen, und im lebten Kapitel im neunten Vers&lt;br /&gt;
iit folgende Erflärung zu finden: ‚Der Herr wird König fein&lt;br /&gt;
über alle Yande. Ju der Zeit wird der Herr nur Einer Sein&lt;br /&gt;
und jein Name nur Einer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prophetiihen Worte der Palmen geben uns mande&lt;br /&gt;
Beweile. Es wurde gelagt, daß ji die Prophezeiungen Des&lt;br /&gt;
2. und 72. Bjalmes nie erfüllen werden. Diele verfündigen,&lt;br /&gt;
daß ‚„Der König und des Königs Sohn Tommen werden‘.&lt;br /&gt;
‚Sejata verfündigt uns (Kap. 30, 20), daß ‚deine Ylugen&lt;br /&gt;
deinen Lehrer fehen werden.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PVBrophezeiungen erflären immer, daß Dies die Zeit&lt;br /&gt;
des Gerihts lt, wo die Nationen gelichtet werden (1. Chron.&lt;br /&gt;
16, 33, Upoitelg. 17, 30—31, Selaia 30, 27-—-30, Amos&lt;br /&gt;
9,9 ujw.). &amp;amp;s it die Seit, wo die Spreu von dem Meizen&lt;br /&gt;
geitennt wird, die Zeit der Wiederbelebung, der Wiederbertellung (Upoitelg. 3, 21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ilt Har, daß es in dem höditen Himmel nidyts gibt, das&lt;br /&gt;
wieder hergeliellt werden muß. Deshalb muß der VBerheikene&lt;br /&gt;
auf Erden ericheinen; er muB für alle in einer jolden Weile&lt;br /&gt;
lihtbar jein, daß es ihnen möglidh ilt, ihn zu Tennen und ihn&lt;br /&gt;
zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott Jelbit hat uns gelehrt, die VBolliommenheit Geines&lt;br /&gt;
Betetes — weldes der Menidh allein verlegt Hat -— wieder&lt;br /&gt;
anzueriennen. Aus dielem Grunde Tann der Erlöjer nur ‚als&lt;br /&gt;
vom Weibe geboren und unter das Gejek getan‘ zu uns Tommen, als ein Crwählter, welchen Gott jenden wird, in weldem Das göttlide Wort lei wird, und jo durd) jeine&lt;br /&gt;
Manifeltation alle Dinge auf Erden wiederhergeitellt und Hime&lt;br /&gt;
mel und Erde und alles, was Ddarinnen ilt, erneuert werden.&lt;br /&gt;
Sejus Chriltus warnt uns aud vor fallen Ehrilti, welche&lt;br /&gt;
ih von allen Seiten erheben werden. Dies alles it genügen&lt;br /&gt;
der Beweis, daß Gott jidy jelbjt am Ende der Zeit im leilch&lt;br /&gt;
manifeltieren werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durd jeden Offenbarer Icheint dasjelbe Licht, Durd) jeden&lt;br /&gt;
wird dasjelbe Wort manifeitiert. jejus jagte uns, dab Die&lt;br /&gt;
Berjönlichleit nichts bedeute, jie it nur der reine und polierte&lt;br /&gt;
Spiegel, erwählt von Gott, vorbereitet von Gott und von Gott&lt;br /&gt;
unter die Menihen gejandt. Diejer Spiegel empfängt die&lt;br /&gt;
Gaben Seines Lichts und wideripiegelt es auf die Menfchen.&lt;br /&gt;
Dies war das Licht von Miofe, und dies war Das Licht von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
8 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sejus. Aber durd den Yortidritt in der Offenbarung war&lt;br /&gt;
das Licht von Sejus viel größer als das von Wioje.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejes Licht ijt in jedem Jeitalter die Wirflichleit des&lt;br /&gt;
von Gott gelandten Botidyafters. Das MWort, weldhes durd&lt;br /&gt;
dieje Berlönlichkeit gejprochen wird, it die Offenbarung, durd&lt;br /&gt;
weldye wir in die Erfenninis unjeres Gottes fommen. Dies&lt;br /&gt;
it das fleiichgewordene Wort. Die Berjönlichkeit und das&lt;br /&gt;
„Bewand eines anderen Namens“ jind phylüh. Die Madıt&lt;br /&gt;
des Wortes, weld)es durch ihn geoffenbart wird, und welde&lt;br /&gt;
das Lit Durch Diele Offenbarung jpendet, it das Mittel&lt;br /&gt;
zu unjerer VBerbindung mit Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚5m dritten und vierten Kapitel des Propheten Maleadji&lt;br /&gt;
finden wir aud, dab ein Vorläufer erjcheinen werde, welder&lt;br /&gt;
das baldige Kommen diejes Tages verlündigen und den Weg&lt;br /&gt;
des Herrn vorbereiten werde. Der Geilt und die Macht Elias&lt;br /&gt;
wurden geoffenbart in Johannes Dem Täufer, dennod) erflärte&lt;br /&gt;
er im erjten Kapitel des Evangeliums Johannes: ‚Sch bin&lt;br /&gt;
nit er (Elias).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PBrophezeiungen, wie fie in Maleadi in bezug auf&lt;br /&gt;
das Kommen diejes Heroldes gefunden werden, beziehen Tid}&lt;br /&gt;
auf dieje Zeit der Sichtung und des Geridts. Es ijt die Zeit&lt;br /&gt;
des läuternden Feuers, es ilt der Tag, an welddem Gott er-Kheinen wird. Die Bolllommenheit wird regieren und Die&lt;br /&gt;
Erde richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mer it der, der jih in der Mitte geiltiger Nacht erheben joll?_ Mealeadi erflärt: „Es it die Sonne der Geredhtigleit.“ Men meinte Selus, als Er Jagte: „Sch will&lt;br /&gt;
wiederflommen im Reiche meines Baters.&#039; Wejjen Botichaft&lt;br /&gt;
bradte Sejus? Die Botihaft jeines Baters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als jie Thn bei Kapernaum baten, daß Er nit von&lt;br /&gt;
ihnen ginge, fagte Er: „SH muß auch anderen Städten das&lt;br /&gt;
Evangelium predigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ch&lt;br /&gt;
gelandt“ (Ruf. 4, 42—43). Er war gejandt, das Kommen&lt;br /&gt;
von dem Reiche Seines Vaters zu predigen und nicht das Geines&lt;br /&gt;
eigenen NReihhes,; zu verlündigen das Kommen von Dem&lt;br /&gt;
„Herrn des Meinbergs“. Er lehrte Seine Tleine Jüngerjchar&lt;br /&gt;
beten für das Kommen Dieles NReihes. Wir finden, dab&lt;br /&gt;
Sejus oft zu dem Water betete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es it richtig, da Er jagte: „ch und mein Bater Jind&lt;br /&gt;
eins“. ejus Ehriltus war ein Spiegel, in weldhen das Lid&lt;br /&gt;
der Sonne jhhien, er widerjpiegelte Diejes Licht und durch Diele&lt;br /&gt;
Vereinigung und Berbindung mit Gott waren jie eins. Deshalb fagte Er: „Sch bin im Bater und der Vater ilt in mir&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
—_9 __&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ferner: „Wer den Sohn gelehen hat, bat den Vater gejehen.‘&lt;br /&gt;
Wenn ein Eilenjitab im euer erhitt wird, nimmt er die Eigen-Ihaften des Jeuers an. Er iit in dem euer und das Tyeuer&lt;br /&gt;
it in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sejus Jagte aub: „Mein Bater it größer denn ich“&lt;br /&gt;
(ob. 14, 28). Gleicdherweile jagte Er (Ruf. 18, 19): „Warum beibejt du mi gut? Niemand ilt gut, denn der einige&lt;br /&gt;
Gott” und ferner: „Höre strael! Der Herr, unier Gott,&lt;br /&gt;
it ein Einiger Herr” (Marf. 12, 29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
selus jagte Seinen Füngern, daß Er nidts von hm&lt;br /&gt;
lelber tue, jondern der Bater, der in Jhm wohne, tue Die&lt;br /&gt;
Merle (oh. 14, 10) und wenn Jie Glauben hätten, würden&lt;br /&gt;
ie größere Werle tun, als Er jie getan habe (Wlatth. 21, 21&lt;br /&gt;
ulw.). Er jagte: „Die Morte, die ihr höret, jind nicht meine&lt;br /&gt;
Worte, jondern die meines DBaters‘. Er jprah nur vom&lt;br /&gt;
Bater, und vom Kommen Ddiejes glorreihen Tages war Er&lt;br /&gt;
der treueite Feuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfündigte allen, daß Ddieles Feitalter das Feitalter&lt;br /&gt;
der VBaterihaft Gottes fein werde. In Seiner lebten erhabenen Stunde Jagte Er: „Sch bin nicht allein, der Bater ijt&lt;br /&gt;
bei mir‘ (oh. 16, 32). Einige Seiner lehten Worte waren:&lt;br /&gt;
„Mein Gott, mein Gott, warum Halt du mid verlafjen ?”&lt;br /&gt;
Und dennod erwartete Er, dab Er zum Baier gehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petrus jprad) an jenem erjiten Pfingittage von „pen&lt;br /&gt;
Mann von Gott unter eu mit Taten, Jeihhen und Wundern&lt;br /&gt;
bewielen, welde Gott dur ihn tat unter eu.“ Und der&lt;br /&gt;
Beriht von St. Baulus im Sebräerbrief, welcher uns bezüglidy des Geliebten fagt: ‚Der Herzog ihrer Geligfeit wurde&lt;br /&gt;
volllommen gemadt dur Leiden‘ Ihwäht Die Macht und&lt;br /&gt;
Majeltät diefes wundervollen Botihafters, weldder vom Bater&lt;br /&gt;
gelandt war, nit im geringiten ab. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, welde die Berichte von Seinem Leben jchrieben, wandelten freudig in Geinen beicheidenen, aber glorreihen Zußitapfen, Jogar unter Märtyrertum. Seine Feinde&lt;br /&gt;
waren ihre Keinde, wie Baulus in 1. Thelj. 2, 15, berichtet:&lt;br /&gt;
„Melde aud; den Herrn Telum getötet haben und ihre eigenen&lt;br /&gt;
Propheten, und haben uns verfolget.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selus Ehriltus war das Wort von Gott, die Sonne von&lt;br /&gt;
Gott, das Geheimnis von Gott. Seine Weubßerungen gründeten das Kriftlihe Zeitalter, und 1900 Fahre lang waren jie&lt;br /&gt;
das Lit des Abendlandes. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menn wir aber an dies Licht glauben, dann müllen wir&lt;br /&gt;
auch feinen PBrophezeiungen glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
—_ 10 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Worten Chrijti fejthaltend, finden wir feiner,&lt;br /&gt;
wer Tommen joll und wer im neunten Kapitel des Bropheten&lt;br /&gt;
Sejaia im jechsten Vers gemeint ijt, wo es heißt: „Denn uns&lt;br /&gt;
it ein Kind geboren, ein Sohn ilt uns gegeben, weldhes Herr:&lt;br /&gt;
\haft ilt auf jeiner Schulter, fein Name wird fein: Wunderbar,&lt;br /&gt;
Rat, der mädlige Gott*),, Ewig-VBaier, Yriedefürlt.” Er&lt;br /&gt;
fommt ins „leid. Die Regierung — eine geiltige Regierung — Ut auf Seinen Schultern. Sein Name wird Sein:&lt;br /&gt;
„Bunderbar, Rat, der mädtige Gott.“ Beanipruchte Sejus&lt;br /&gt;
dies? Der Ewig-VBater? Jagte SJejus: Sch bin der Bater?&lt;br /&gt;
oder Jagte Er nicht vielmehr: ‚Mein Bater ilt größer denn ig),&lt;br /&gt;
und ich gehe zum Vater? Dem Kriedefüriten ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bor 1900 Fahren war nod nicht die Dämmerung des&lt;br /&gt;
S3eitalters des univerjalen Friedens, d. 5. des 1000jährigen&lt;br /&gt;
Reiches. Heute blidt die Menichheit aus nad) Ddiefem herr=&lt;br /&gt;
lihen Endziel der Zeitalter, worin „Güte und Treue einander&lt;br /&gt;
begegnen, Gerechtigfeit und Friede jich Tüllen werden“ (Blalm&lt;br /&gt;
85,11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn den eriten zwei VBerjen des neunten Kapitels im Propheten Selata finden wir eine Prophezeiung in bezug auf&lt;br /&gt;
das Boll in den Ländern von Sebulon und Waphtali, am&lt;br /&gt;
Mege des Meeres jenjeits des Jordans in der Heiden Galtläa.&lt;br /&gt;
„vas Boll jo im Yinitern wandelt, jiehet ein großes Licht&lt;br /&gt;
und über die da wohnen im finitern Lande, Icheint es helle“.&lt;br /&gt;
Dies it das Lit von dem ‚„mädfigen Gott, dem Kwig-Vater“, weldyer gelommen it. Bethlehem, Nazareth und&lt;br /&gt;
Serujalem liegen nidt am Meere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nazareth, der nördlihite von Dielen drei &amp;quot;bläßen, liegt&lt;br /&gt;
21 engliihe Meilen füdlih von der Stadt Affe, die am Wlittelländilhen Mieere liegt und einige Meilen weitlid von dem&lt;br /&gt;
tleinen galilätiihen leere, weldhes ein Iymaler, 13 engliläe&lt;br /&gt;
Meilen langer Binnenfee it. In den frühelten Seiten Des&lt;br /&gt;
Chrütentums wurde Nazareth von der Kirdje nollitändia überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bor der Zeit Konltantins enthielt es nicht einen einzigen&lt;br /&gt;
hrütlihen Bewohner und die erite Kriltlide Pilgerfahrt nad)&lt;br /&gt;
Kazareth wurde im jechsten Jahrhundert gemadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend, wo dies Licht jet Icheint, liegt aud) jenjeits&lt;br /&gt;
des Sordans; Galiläa bedeutet nad) einem hebräiihen Wort&lt;br /&gt;
Kreis oder Umkreis und wurde urjprünglid) (nad) Sojua 20,&lt;br /&gt;
7) auf einen fchmalen Diitrift angewendet, welder dem jüdi-*) Snolifche Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
— 1 --&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hen Bolisitanım Naphtali angehörte. Die biblische Geidyichie&lt;br /&gt;
lehrt uns aber, daB zur Zeit YJelu Chriltt, das mit Oaliläa&lt;br /&gt;
bezeichnete Land den ganzen nördliden Teil Baläftinas vom&lt;br /&gt;
Mittelländiihen Meere bis zum Jordan umfahte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn den bibliihden Karten von Baläjtina ind zwei Beth:&lt;br /&gt;
lehem erwähnt. Eines davon Hatte mit den früheiten Königreihen von Juda und Sstael zu fun, es it das nördlichite&lt;br /&gt;
und liegt von Nazareth jo weit weitlih, als Nazareih vom&lt;br /&gt;
galtlätihen Mteere entfernt liegt. Die Geburtsitätte von Sejus&lt;br /&gt;
Chrijtus war aber Bethlehem in Judäa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies it das Sudäa, über welches SHerodes der Große&lt;br /&gt;
regierte, als der Stern in feinen Lande &amp;quot;aufging. Der&lt;br /&gt;
Tame Judäa wurde gelegentli audh auf ganz Balältina angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meg, den Selus berührte, führte nur eine Turze&lt;br /&gt;
Strede an der nördliden Külte des Mittelländiichen Wleeres&lt;br /&gt;
entlang; Die Spuren Geiner heiligen Zußitapfen jind hauptlähli im Snlande zu finden. Seine Yeit war nit die Zeit&lt;br /&gt;
des Gerihts oder die Aufrihtung der Geredtigkeii (Sefaia&lt;br /&gt;
9, 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biele Bropheien bereiteten den Weg für Sein Kommen,&lt;br /&gt;
und Er bereitete den Meg für das Kommen GSeines Baters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn der Offenbarung Sohannes im 21. Kapitel — welches die Offenbarung Teju an Sohannes it — finden wir,&lt;br /&gt;
was Tommen Soll, nämlih ein neuer Himmel und eine neue&lt;br /&gt;
Erde, die neuen geiltigen YJultände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue geiltige SJerujalem joll herabfahren npoin Himmel wie eine geihmüdte Braut und nad Vers 3 wird Gott&lt;br /&gt;
bei ihnen wohnen und fie werden Sein Bolf jein und Er jelbit&lt;br /&gt;
Gott mit ihnen, wird ihr Gott fein. Im jelben Kapitel jind&lt;br /&gt;
zwei verheißen, welche das Licht und der Tempel fein werden,&lt;br /&gt;
Gott und das Lamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seremia Sagt (Kap. 30, 21) von dielem heiligen Yeitalter: „Ihr Yürlt Toll aus ihnen heroorlommen und ihr&lt;br /&gt;
Herriher von ihnen ausgehen.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Titus 2, 13, finden wir die Morte: „Und warien&lt;br /&gt;
auf die jelige Hoffnung und Erideinung der Herrlidhleit des&lt;br /&gt;
großen Gottes und unleres SHeilandes Jeju Chrilti. Dieje&lt;br /&gt;
Srfenntnis wurde aud) jpäter nod) bis zur Mitte des 4. Jahr:&lt;br /&gt;
bunderts in ihrer Reinheit erhalten, wie dies durdy das Wisähe Konzil bezeugt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David jagte zu feinem Sohn: „Es wird die Zeit Tommen,&lt;br /&gt;
in der ein Tempel gebaut wird, ohne daB man den Klang eines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
—_ 1 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammers zu hören belommt, und wir willen, daß fein irdilcher&lt;br /&gt;
Zempel auf dieje Weile erbaut werden Tann.” Dieje Prophezeiung it mehr als ein endlidhes, vergänglides Symbol, es&lt;br /&gt;
muß ein geiltiger ‘Tempel jein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis Gottes wurde durh alle Zeiten in feinen heiligen Büdern erneuert. jeder Prophet hat die eihen vorausgejagt, und Gottes Berheikungen in bezug auf&lt;br /&gt;
die)en großen Tag aufs neue erflärt, Die Bibel jelbjt wurde&lt;br /&gt;
für ihn gelchrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den vielen Yeihen, welde die Annäherung dieler&lt;br /&gt;
Deriode vorherjagen, ilt es Idhwierig, in einer Leltion wenige&lt;br /&gt;
davon auszuwählen und porzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baulus fagt 1. Korinther 4, 5: „Darum richtet nicht&lt;br /&gt;
vor der Jeit, bis der Herr Tomme, welder aud wird ans&lt;br /&gt;
Licht Dringen, was im Yinitern verborgen it und den Rat&lt;br /&gt;
ver Herzen offenbaren“. jejus Chriltus erllärte aud: ‚Denn&lt;br /&gt;
es it nichts verborgen, das nicht offenbar werden toll” (Darf.&lt;br /&gt;
4, 22). Trifft dies nicht bei uns zu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sn Salobus im 5. Kapitel, Vers 1—8, und 2. Thimotheus 3, Bers 1—5, it über YJujtände berichtet, in welden&lt;br /&gt;
die Menihen nur Sid jelbit lieben; auch Ut gelagt, daß Sie&lt;br /&gt;
nur den Schein der Gottjeligfeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auh in 1. Thimotheus 4, Bers 1—5, it von manden&lt;br /&gt;
die Nede, welde vom Glauben abfallen und neue Lehren&lt;br /&gt;
und Glauben verfündigen werden. In Jephania 3 finden&lt;br /&gt;
wir dasjelbe, gleichzeitig aber au Gottes Verheißungen an&lt;br /&gt;
alle diejenigen, welche in Diefen Tagen an Sein Erideinen&lt;br /&gt;
glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Micha 3, 11, werden diejenigen, weldhe Gott dadurd)&lt;br /&gt;
entehren, daß jie Geld für ihre Lehren nehmen, gewarnt bezüglih der Folgen, welhe aus folder Berderbnis entitehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrte Chritus oder jeine Jünger für Geld? Beltand&lt;br /&gt;
ihr „Lohn“ in Geld? SHeikt es nit vielmehr: ‚‚Shr habt&lt;br /&gt;
meines Baters Haus zu einem Kaufhaus gemadt.“ „Wohlen&lt;br /&gt;
alle, die ihr duritig Jeid, Tommt her zum Wajler und Die ihr&lt;br /&gt;
nit Geld Habt, Tommt her, Taufet und ejjet; Tommt her und&lt;br /&gt;
taufet ohne Geld und umionjt beide Wein und Diildy.” ‚‚Denn&lt;br /&gt;
meine Gedanfen ind nicht eure Gedanten und meme Wege&lt;br /&gt;
find nicht eure Wege, Ipridyt der Herr” (Sei. 55, 1—B).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Sadarja 8, 10, haben wir drei Vorbedeufungen :&lt;br /&gt;
„Kein Lohn für Menfchen, no fürs Vieh, audy Tein Tyriede&lt;br /&gt;
vor Trübfal für Diejenigen, die aus: und einzogen, jondern id)&lt;br /&gt;
tieß alle Mienfchen gehen, einen jeglichen wider feinen Nädjiten.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
—. 13 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Soel 2, 28—29, haben wir die Verheikung einer groben feeliiden Erwedung, aber wir hören von jo manden,&lt;br /&gt;
weldye deren Seiligfeit nicht erfennen und Ddiejelbe auf ver-Ichiedene Weile verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rad Daniel 12, 4, joll ji Erfenntnis und VBeritand vermehren und zwar Erfenntnis aller Wrt: Erfenntnis in den&lt;br /&gt;
Wiljenidyaften, der Bhilojophie, der Künite ujw., Erfenntnis unjeres Gelbits und CErfienntnis von unjerem Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahl uns nun auf das 24. Kapitel im Evangelium Wat:&lt;br /&gt;
thäus und auf das 21. Kapitel im Evangelium Lufas übergehen. Wenn wir dieje mit erleuchteten Augen Ielen, jo ba=&lt;br /&gt;
ben wir nit nötig, nad) weiterem zu jehen. Denn Selus fahte&lt;br /&gt;
darin alle Zeihen zulammen, welde von den Bropheten während der ganzen Beriode ihres Brophetentums gegeben wurden&lt;br /&gt;
und weldhe den Anbruch Des großen Tages von Gott erflären&lt;br /&gt;
und verlündigen und von hm elbit wiederholt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saljye Chrilti jind reihlic” vorhanden, Krieg und Kriegs&lt;br /&gt;
geihrei werden ji) erheben, ein Voll wird ji empören über&lt;br /&gt;
das andere und ein Königreid; über das andere und werden&lt;br /&gt;
jein Beitilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wider. Alle&lt;br /&gt;
dieje Zeichen find jowohl materiell als geiltig aufzufalien.&lt;br /&gt;
SSefus gab uns ein großes Seien, das Jeihen von Den&lt;br /&gt;
Greueln der VBerwüjtung, welde ji an Heiliger Stätte ereignen werden. Cr bezog jidy dabei auf Daniel, weldyer dieje in&lt;br /&gt;
feinem 12. Kapitel vorheriagte; und dann finden wir, daß Diele&lt;br /&gt;
Greuel der VBerwültung aud) die vollitändige Erniedrigung Der&lt;br /&gt;
Suden bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles wurde erfüllt in ihrem vollitändigen Niedergang und in ihrer Jeritreuung. Nachdem jebt die Zeichen&lt;br /&gt;
ihrer Erlöjung auf Erden beflannt find, Tehren jie wieder zurüd 3u der Stadt Serulalem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generation, von weldher Chriltus Iprad), ilt eine geitige und bezieht jih auf die Generation Geines SFeitalters&lt;br /&gt;
(Matth. 24, 34).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott jagte: „Das Schwert des Herrn ilt voll Bluts“&lt;br /&gt;
(el. 34, 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Weil viele zweifeln und das Licht verwünjden,&lt;br /&gt;
es lältern und jeine Eriheinung jchmähen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Widerjprud, Berfolgung und Märtyrertum geben. Dies werden die Tage der Trübfal Jein, dur; welde&lt;br /&gt;
die Kleider von Gottes eigenen Geliebten weiß gewaldhen werden. Dies hat ji bei der Gründung jeden Zeitalters ereignet; aber in dieler Zeit wird es eine Jold große Trübjal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
— 14 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geben, wie nie zupor eine gewejen ilt vom Anfang der Melt&lt;br /&gt;
an; denn Dies ill Die univerjale Wahrheit und Deshalb werden ih ihr alle Religionen widerjeßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kot und großes Elend wird das Teil von jedem und allen&lt;br /&gt;
jein; dieje Dinge werden fonımen, um die Völker der Erde zu&lt;br /&gt;
warnen, denn jalls jte niht an \Shn glauben, wenn Er Tommt,&lt;br /&gt;
jo wird Der Geilt von ihnen genommen und fie werden jein&lt;br /&gt;
wie Lampen ohne Lichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ungläubigen wird es eine Zeit der Seelenangit und&lt;br /&gt;
Bangigfeit, und den Gläubigen eine Zeit der Reinigung fein.&lt;br /&gt;
Der Schatten diejfer Dinge liegt Ichon auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚sn Amos 8, 11, finden wir eine große PBrophezeiung :&lt;br /&gt;
„stehe, es Tommt die Zeit, |pricht der Herr Herr, dak id) einen&lt;br /&gt;
Hunger ins Land Ihiden werde, nicht einen Hunger nad Brot&lt;br /&gt;
oder einen Durit nad) Maler, jondern nad; dem Wort des&lt;br /&gt;
Herrn zu hören.” SHöret aber aud) die VBerheißung in opel 3,&lt;br /&gt;
23: ,„yur jelbigen “Zeit werden die Berge mit fühem Wein&lt;br /&gt;
irtefen und die Hügel mit Mil fliegen und alle Bädhe ın&lt;br /&gt;
Suda werden voll Wallers gehen und wird eine Quelle vom&lt;br /&gt;
De des Herrn herausgehen, die wird das Tal Sittim wäjern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei jollen Tommen: 1. Der Herold, welder den Mega&lt;br /&gt;
Oottes bereiten wird, indem er die Herzen des DBolfes öffnet,&lt;br /&gt;
damit jie an Shn glauben mögen, wenn Er Tommt; 2. der&lt;br /&gt;
VBerheißene jelbit und 3. Sein herrlider Sohn und Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies it der Unbrud des fiebenten großen Schöpfungslages. Ein neues Zeitalter ijt erihienen. Wenn die Mehen&lt;br /&gt;
einer geiltigen Geburt der Welt auf ihrem Höhepunft angelangt |ind, wird fi einer erheben als ihr großer Erlöjer, dann&lt;br /&gt;
wird die Uera Des hödhjiten und größten Yriedens geboren, und&lt;br /&gt;
wir werden aus Dem Land der Anehtigaft in Das Land der&lt;br /&gt;
‚Ssreiheit geführt werden. in Ddieler frohen Stunde wird es&lt;br /&gt;
nur noh Eine Herde, Einen Hirten, Einen Herrn auf Erden&lt;br /&gt;
geben und Gein Wame wird Einer jein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Denn die Religion im Niedergang begriffen it und&lt;br /&gt;
Religionslojigfeit überhand nimmt, dann offenbare ih mid&lt;br /&gt;
der Menjchheit wieder, um jie aufs neue aufzurichten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menidhen verwirklichen jih) dies zuweilen nidyt, bis&lt;br /&gt;
das Licht geihienen hat und wieder von ihnen gegangen ilt.&lt;br /&gt;
Soldes war vor 1900 Fahren der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
—_ 715 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Snnerhalb der vergangenen 60 Jahren ijt eine Dreinigfeıt von Offenbarern auf der Erde erjchienen. Diele jind Die&lt;br /&gt;
Derheißenen Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cs Tam der Herold, welder das Kommen der Wahrheit&lt;br /&gt;
verlündigie, ‚ver Bab“; der UOffenbarer aller Wahrbeit,&lt;br /&gt;
„Baha’o’llah”,; Der Berbreiter aller Wahrheit, ‚Abdul&lt;br /&gt;
Baha‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab war ein junger Kaufmann, geboren in Shiraz&lt;br /&gt;
in Berlien, ein Naclomme Wohammeds. Er trug Ion jehr&lt;br /&gt;
früh in jeinem Leben die Merimale einer übermenidhlichen&lt;br /&gt;
Dedht an ji, weldhe alle diejenigen anzog und Durdydrang, die&lt;br /&gt;
mit ihm in Berührung Tamen. Es war das frühe Dämmern&lt;br /&gt;
des Lichts, aber die YSiniternis hat es nicht begriffen. Das&lt;br /&gt;
ort „Bab“ it arabiih und Heißt „das Tor“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sm Wonat Mat 1844, weldyes Jahr übereinjtimmt mit&lt;br /&gt;
„einer Zeit, etliher Zeiten und einer halben Seit“ im lebten&lt;br /&gt;
Kapitel des Bropheten Daniel, erklärte er feine Million und&lt;br /&gt;
entledigie ji) feiner Botlhaft. Seine Million war die eines&lt;br /&gt;
Borlänfers und Heroldes; feine Botihaft war die Verfündigung von dem Kommen des Bolliommenen, welder, objchon&lt;br /&gt;
er auf Erden wandelte, dennoch dem Iterblihen Gejiht ver-Ichletert war. ‚Durch deiien Willen er zum Borläufer beitimmt&lt;br /&gt;
und dDurd das Band Jeiner Liebe feitgehalien wurde, weshalb&lt;br /&gt;
er nur mwünldte, dab jein Leben ein Opfer für Ühn&lt;br /&gt;
lein möge.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleidy) der Bab nod) Jehr jung und ohne willenichaft-Ihe Bildung war, bewegten Dod) jeine Neuerungen alle Herzen und viele glaubien an jJeine Worte. Die Mohammedaner erhoben jih, um feinen Einfluß zu zeritören und Verfolaungen Tamen über ihn und jeine Nachfolger von allen Geiten. Die Geiltlihen und Gelehrten madten einzeln und gemeinIhaftlih Anitrengungen und bemühten fih, ‚das Teuer“&lt;br /&gt;
auszulöjchen, aber alle Bemühungen waren in feiner Gegen:&lt;br /&gt;
wart wie nidis. Diele Gelehrten juchten ihn nur auf, um&lt;br /&gt;
ihn auszufragen, mußten aber dem Beweis einer Anlichten&lt;br /&gt;
polliommen beipflidten. Einer jagte: ‚Die Seit des Früh:&lt;br /&gt;
lings und der YAusgiekung des Geiltes ilt gefommen, und dem&lt;br /&gt;
Suden nach weiterer Erfenntnis folgt die Strafe.‘ Dieler&lt;br /&gt;
berühmte Mann, Wulla Mohammed Ali, ging hin und verfünnigte jeine neue frohe Botihaft von der SKtanzel, er bat&lt;br /&gt;
alle, von dem Keldy des Haren Waflers zu trinten und jcrieb&lt;br /&gt;
dem Bab einen Brief, welder jein eigenes Glaubensbelenntnis und jeine Ergebenheit enthielt, dadurd wurde er zur Yiel-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=18}}&lt;br /&gt;
— 16 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iheibe für die boshaften Pfeile der mohammedaniiden Feindleligfeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Botihaft des Bab wurde jo madtvoll und die Wirtungen, weldje von jeinen Worten ausgingen, waren jo große,&lt;br /&gt;
daß ih Ichredlihe Verfolgungen und Berihwörungen gegen&lt;br /&gt;
ihn und feine fich jchnell vermehrende Schar von Gläubigen erhoben. Zunädjit gingen jie nod; alle harmlos ab und an-Itatt, daß die Geiltlihen jeine Anjprücdhe erforiht hätten, Tingen fie an, ihn zu meiden. Sie erflärten den Bab als einen&lt;br /&gt;
Menihen, der Religion und Staat jchädige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mujelmänner vereinigten und verjammelten jih, um&lt;br /&gt;
ih gegen ihn und Seine Getreuen zu wappnen, dieje jammelten lich ebenfalls zur Berteidigung. Objihon die Anhänger&lt;br /&gt;
des Bab Der Yahl nad) Ihwah und unter den unaufhörli über Jie hereinbrechenden Greueltaten entfräftigt und eine&lt;br /&gt;
Armee von lebenden Sfeletten waren, begegneten jie Dod)&lt;br /&gt;
ihren Berfolgern immer — nad) einer durd) Gottesdienit vor=&lt;br /&gt;
bereiteten Naht — friid, Dabei lafen und Jangen fie die heiligen Texte von dem neuen Zeitalter mit füßer ımd fräftiger&lt;br /&gt;
Stimme. Im Gegenlat zu ihrem Zujtand fanden fie&lt;br /&gt;
N geiltig als Shi üh) ihr neues Halleluja ‚Allah o&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bha‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Madt diefer Erhebung der Seelen, wollten jie&lt;br /&gt;
den Yeinden am folgenden Tag begegnen und fiegen. Rad)-&lt;br /&gt;
dem jie aber durd) die feigen NRänle der Mohammedaner auf&lt;br /&gt;
einen ohnmädtigen Yultand reduziert waren, wurden Tie in&lt;br /&gt;
einen Jogenannten Waffenftillitand gelodt und als jie gänz&lt;br /&gt;
cd) unbewaffnet, halb ausgehungert und Ihwad) waren, legte&lt;br /&gt;
man ihnen — um ihre Qualen zu vermehren — Nahrung&lt;br /&gt;
vor, ohne dab Jie joldhe berühren fonnten, und ihre verräteriihen Gegner fielen über ie her und meßelten die Mehrzahl&lt;br /&gt;
von Ihnen nieder. Auf diele Weile erfüllte fi ihr Wunjd,&lt;br /&gt;
auf dem Pfade ihres Geliebten fberben zu dürfen. Ihr Ber:&lt;br /&gt;
trauen auf Gott war unerihütterlid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ka mandyen Ichredlihen Erfahrungen wurde endlich ein&lt;br /&gt;
older Einfluß auf die Machthaber ausgeübt, dab Dieler&lt;br /&gt;
grökte Der Herolde, diejfer unerihrodene und erhabene G®eilt,&lt;br /&gt;
der Bab, als eine Quelle diejer Störungen für neun Wionate&lt;br /&gt;
in der Burg Maflu gefangen gejett wurde; dieje Burg |tand&lt;br /&gt;
auf einem beinahe unzugänglidem Berge. Aber audb bier&lt;br /&gt;
jorgte Gott für den Bab und erwedie ihm reunde unter&lt;br /&gt;
den Wärtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon da aus wurde er nad) der Burg Chirif gebradit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|17|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=19}}&lt;br /&gt;
—_ 17 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ijt, dab das Lit, das er bradte, troß Diejer&lt;br /&gt;
Hrengen Berfolgungen, und obgieid) er von jeinen unverjöhnlihiten Seinden perjönlidd bewadht wurde, nicht zurüdgehalten,&lt;br /&gt;
fondern unaufhörlic; ausgebreitet wurde, und Daß jeine Nad;-&lt;br /&gt;
folger jowohl an Zahl als an Standhaftigfeit beitändig zunahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meder Hunger nod) Durst, weder Schläge noch Gefangen-Ihaft, nicht einmal der Tod übten irgend eine Wirkung auf&lt;br /&gt;
lie aus. Die Madt von Babs Erfllärung nahm alle Ge:&lt;br /&gt;
danıen in ganz WBerlien gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab, welder durh das Licht in feiner Seele über&lt;br /&gt;
all vielen TZumult erhaben war, beihränfte ji in jeiner Gefangenenzelle auf die Wiederholung feiner großen Botjdhaft&lt;br /&gt;
und verjentte fidh in jeinen Gedanien in den Einen, von De)-&lt;br /&gt;
len Sommen er der würdige Herold war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solgendes ijt eines jeiner Gebete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„bgleich der Ozean Des Elendes auf allen Seiten wütet&lt;br /&gt;
und die Bfeile Des DVerderbens Ichnell aufeinander folgen und&lt;br /&gt;
die Yiniternis des Kummers und der Not Seele und Körper&lt;br /&gt;
überfällt, jo ilt dDennody mein Herz erleudtet durdy die Erinnerung an Dein Angeliht und meine Seele ilt ein Nojengarten, von dem der Duft Deiner Natur ausjtrömt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mährend er gefangen war, wurde er vor den Megierungs-Gerichtshof in Tebriz geladen. Bergeblid fuchten fie ihn&lt;br /&gt;
durch Seine eigenen Worte zu verdammen; zulekt verhängte&lt;br /&gt;
ein Religionslehrer eine brutale Auspeitjchung über ihn und&lt;br /&gt;
nach Diejer Ihimpfliden Behandlung, welde er mit Ganftmut und ohne MWideritand ertrug — was ein erhabener Beweis von der Größe feiner Million it — bradten fie ihn&lt;br /&gt;
wieder zurüd ins Gefängnis nah Chirif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das außerordentlihe Anwadjjen der Jahl Jeiner VWad)-&lt;br /&gt;
Tolger erwedte die Bejorgnis der Wiujelmänner, und zulegt&lt;br /&gt;
reihten jih) Stirde und Staat die Hände und veranlakien&lt;br /&gt;
einen Aufruhr gegen Dielen Glauben: damit verbanden jie&lt;br /&gt;
jedmöglide Methode, weldhe erdaht werden Tonnte, um Die&lt;br /&gt;
Unbänger des Babs auszurotiten. Kinige große Perjönlid)-&lt;br /&gt;
teiten vereinigten id} während Diejer Zeit mit Herz und Geele&lt;br /&gt;
in dDiefer Sade, unter ihnen war die begabte und |döne rau&lt;br /&gt;
Kurrat-[-Ayn, die Tochter eines Meilen, und Mirza Mohammed Ali von Malandaran. Diejer neue Juwadhs erhob jid,&lt;br /&gt;
um dem Glauben mit folder Macht zu dienen, daß ihn nichts&lt;br /&gt;
mehr unterdrüden Tonnte. Ein großes Niedermekeln der Gläubigen folgte, z3ahliofe Greueltaten — etlide davon find zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|18|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=20}}&lt;br /&gt;
— 18 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ichredlih, um hier erwähnt zu werden — wurden über jie&lt;br /&gt;
verhängt, ihre unverteidigten Heimitätten wurden geplündert,&lt;br /&gt;
ie jelbjt wurden überfallen und niedergejcholien, ihre Störper aufgeihligt, jie wurden mit glühenden Cijen gebrannt,&lt;br /&gt;
mit Schwertern zerhadt und jo fielen fie ‚‚blutend aus jeder&lt;br /&gt;
Pore“. Uber jelbjit angejidts all diejer Trübfale und Dlartern hielten jie das Banner des Glaubens mit einer Hingebung&lt;br /&gt;
body, die in der modernen Zeit beijpiellos dajteht. Himmlijche&lt;br /&gt;
Ssteude regierte ihre Seelen, während rings um fie die Herrhaft der Zeritörung wütete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Viohammedaner haben jih in zwei große Jweige&lt;br /&gt;
geteilt und zwar in die Sunniten der Türlei und in Die&lt;br /&gt;
Scdiiten von WPerjien, und dieje teilen Jich wieder in viele&lt;br /&gt;
Gelten; große Störungen famen aber nie vor, bis fi) der&lt;br /&gt;
Bab erhob und Jich erklärte. Durch dieje Erflärung wurde&lt;br /&gt;
die Siniternis offenbar, jie widerleßte jih dem Lit. Dies&lt;br /&gt;
wicht Ihien aber immer heller und Heller bis zum Ende Dieles erhabenen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Bab wird gejagt, daß Jeine Nadjfolger von&lt;br /&gt;
einen Worten — dem Wein der Liebe und der Meisheit —&lt;br /&gt;
jo beraujht wurden, daß fie alles um fi} ber vergaßen und&lt;br /&gt;
ihnen irdiihe Dinge wie Nichts wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab dürjtete nah Märtyrertum in der Sadıe Dieler gropen Botichaft, welde er erflärt hatte, und dieler Keld&lt;br /&gt;
— Dis zum UHeberfliegen mit der Gabe Gottes gefüllt —&lt;br /&gt;
wurde ihm gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 8. Juli 1850 wurde er mit Striden&lt;br /&gt;
an die Wand gebunden und einem Trupp Soldaten befohlen, auf ihn zu Schießen. Nidht ein Schuß Hatte Wirkung,&lt;br /&gt;
nur die dünnen Stride wurden von den Stugeln zerrilien,&lt;br /&gt;
und als fi der Raucd verzogen Hatte, fand man ihn unverlett. Geine Teinde banden ihn wieder und gaben der&lt;br /&gt;
Soldaten nodymals Befehl, zu Ihießen. Diele weigerten Ti&lt;br /&gt;
aber, und ließen ji ihrer Verpflichtung entheben, worauf&lt;br /&gt;
eine andere Abteilung befohlen wurde, deren Salve jeinen&lt;br /&gt;
iegreihen Geilt befreite, welder ins jenleits ging, um im&lt;br /&gt;
der Gegenwart Gottes zu ruhen. ‚Gejegnet it der Körper,&lt;br /&gt;
weldher für die Sade der Glaubenstreue in Stüde gehauen&lt;br /&gt;
wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sedhs Monate vor jeinem Hingang fandte der Bab ein&lt;br /&gt;
verjiegeltes Schreiben an einen Sünger namens Hadjii Sulimann Khan, in weldhem diejer angewiejen wurde, die Giegel erit zu Öffnen, wenn ihn eine Jchmerzlihe Sorge und Trauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|19|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=21}}&lt;br /&gt;
— 19 --&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befalle. Uls des Babs Leben geopfert wurde und Die&lt;br /&gt;
fer Jünger die Nadhridt von Jeiner Eridiejung befam,&lt;br /&gt;
wuhte er, dab Dies Das vorausgelagfe Ereignis war und öffnete&lt;br /&gt;
die Giegel Ddiefes Briefes. Gein Inhalt verlündigte, dak&lt;br /&gt;
er (der Bab) jehs Monate vom Datum des Schreibens ab&lt;br /&gt;
gerechnet, den Märtyrertod in Tebriz erleiden werde. Das&lt;br /&gt;
Datum Itimmte genau mit diefem Tag überein. Der Brief&lt;br /&gt;
enthielt aud) die Anweilung, was mit feinem Leichnam ge&lt;br /&gt;
heben fol. Die TFünger gingen bei Naht zu den MWadıtpolten, weldye die Leihe des Bab und die eines \Jüngers von&lt;br /&gt;
ihm bewadten; diefer Jünger Hatte ich entichlojlen, mit dem&lt;br /&gt;
Bab zu jterben. Sie beitahen die Madpoiten und trugen&lt;br /&gt;
die Leihhname weg. &amp;quot;In weiße Geide gehüllt und in einen&lt;br /&gt;
Sarg gelegt, wurden fie fpäter nad) Teheran geidafft und&lt;br /&gt;
in neurer Zeit wurden Anordnungen zu einem SHeiligengrab&lt;br /&gt;
und jeiner anderweitigen Beltattung getroffen”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp erfüllte der Bab feine heilige Million. Da die Ofe&lt;br /&gt;
fenbarung fortirittlih ift, jo muß das Amt des Heroldes&lt;br /&gt;
ebenfalls vorwärtsfchreitend jein und das Licht, weldhes durd&lt;br /&gt;
den Bab leuchtete und feinen Segen allen mitteilte, war eine&lt;br /&gt;
Dämmerung, welde dem Glanz, der bald die Welt umgab,&lt;br /&gt;
porherging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beriode des Bab war die Periode, in welcher er das&lt;br /&gt;
Boll für die Begegnung mit Gott vorbereitete und erz0g;&lt;br /&gt;
er nannte ji deshalb jelbit den hödjiten Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kad) jenem Hingang erneuerte ji) das Teuer der Berfolgung und Zaujende jeiner Vadjfolger wurden niedergemegelt, jelbit hilfloje rauen und Tleine Kinder wurden graulam niedergetreten und getötet. Wber das Mort, weldes&lt;br /&gt;
dur dielen großen Berlündiger geiproden ward, entzündete&lt;br /&gt;
nicht bloß die Herzen in Berfien, jondern breitete fi aud in&lt;br /&gt;
anderen Zeilen der Welt aus und viele, welche die Peichen&lt;br /&gt;
erlannten, Tamen, um jein Lit zu fudden und um beitätigt&lt;br /&gt;
zu werden in jeiner großen Wirklichleit und um jeine Düfte&lt;br /&gt;
in andere Länder 3u Tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedichte von der Periode des Bab ilt die Geihhichte&lt;br /&gt;
von Blut; aber es ilt jo wie einer von diefem Märtyrertum&lt;br /&gt;
gelproden hat: ‚„„Shr Blut und ihr Staub haben die Zundamente zu Dielem himmliiden Tempel gebildet“, und wahr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Die Gebeine des Bab find nun in einer bejfonders dazu erbauten&lt;br /&gt;
Gruft auf dem Berg Sarmel beigefebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|20|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=22}}&lt;br /&gt;
_— 20 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ih wir willen, daB die Grundlagen Ddiejes Glaubens nimmermehr zeritört werden Tönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Babs eriter Gläubiger war Miulla Hujeyn von Bujd)-&lt;br /&gt;
rawenh, ein hervorragender morgenländildher Geijtlicyer, welher ihn aufludte, um ihn auszufragen, die Madht von des&lt;br /&gt;
Babs Worten erfahte ihn aber jo, daB er wegging und Die&lt;br /&gt;
Botihaft jogleihd andern verfündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde er genannt ‚„Bab el Bab“, d. bh. das ‚Tor&lt;br /&gt;
der Tore“. Er wurde aud) der ‚„Erite Buchlitabe der LXebendigen‘ genannt. Es gibt 18 Budjitaben oder erite Gläubige, welde jih um den Bab verjammelien, der Bab war&lt;br /&gt;
der 19. Er war aud der erite PBunft, d. h. der Bunt der&lt;br /&gt;
DOffenbarungen und des Buches der Schöpfung Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab hinterließ viele Schriften und Beweile von der&lt;br /&gt;
Größe feiner Million und ein beionderes Bud) Der ‘Bropbezeiungen, genannt ‚EI Beyan‘ (die Erflärung). Der ganze&lt;br /&gt;
Iwed feiner Worte und Schriften war, dem Bolt zu beweijen,&lt;br /&gt;
daß er nur ein Berfündiger der frohen Botildaft von dem&lt;br /&gt;
Kommen eines Größeren jei, durch dejjen Offenbarung allgemeiner Kriede aufgerichtet würde. Dies bezog id) auf den&lt;br /&gt;
Tag, an dem Gott regieren wird. Dieje Botjihaft war jeine&lt;br /&gt;
Sreude und fein Troit in der Dunfelheit jeines befängnilies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er Sagte: „Ih bin ein Buditabe aus dem mädjtigten Bud, ein Tautropfen aus dem grenzenlojen Ozean, ud&lt;br /&gt;
wenn Er ericheint, werden meine wahre Watur, meine Geheimnilje, NRätjel und Andeutungen Tar werden, der Keini&lt;br /&gt;
dieler Religion wird ji) entwideln durdy all die Stufen jeines Melens und wird emporwadjjend die anmutigjten Formen&lt;br /&gt;
erlangen und geihmüdt werden mit dem Gewand von ‚Ge:&lt;br /&gt;
fegnet fei Gott, der Belte, der Schöpfer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fagte: „m ganzen Beyan it von Dem die Rede,&lt;br /&gt;
den Gott offenbaren wird“, und daß ji) der Beyan und jolde,&lt;br /&gt;
welde gläubig Jind, mehr nad) hm jehnen, als ji ein XLiebender nach jeiner Geliebten jehnt,; ferner: „Wenn einer einen&lt;br /&gt;
einzigen Vers von hm Hört und den nadjjpridt, ijt es bejfer, als wenn er den Beyan taujendmal jpreden würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab fagte ferner: „OD mein Gott, ih opfere mid)&lt;br /&gt;
dir gänzlih; auf deinen Wegen bin ich zufrieden mit Flüchen ;&lt;br /&gt;
ih begehre nihts, als auf dem Pfade deiner Liebe erihlagen&lt;br /&gt;
zu werden, und Gott, der Allerhödjfte, genügt mir als ein&lt;br /&gt;
ewiger Schuß.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab erfüllte die mohammedanilhe Prophezeiung bezüglih dem ‚„MWiederlommen der zwölf IJmans“. Er erfüllte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|21|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=23}}&lt;br /&gt;
— 1 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die zoroalteriide Prophezeiung als die ‚Dämmerung‘ eines&lt;br /&gt;
neuen Tages, an weldem die Auserwählten ericheinen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erite von dieler Dreieinigleit der Offenbarungen war&lt;br /&gt;
gleid) der Morgendämmerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllte die ilraelitiihden PBrophezeiungen als Clias.&lt;br /&gt;
Der Wame Elias bat eine geiltige Bedeutung und tt das&lt;br /&gt;
Symbol von der Million und Botihaft des Vorläufers. Er&lt;br /&gt;
bedeutet: ‚Mein Gott iit Jehova‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfüllte die hriltlihen Prophezeiungen als der Engel,&lt;br /&gt;
welder mit dem Ton einer Trompete das Kommen von des&lt;br /&gt;
Menichen Sohn verlündigen wird. Die Stimme der Trompete&lt;br /&gt;
ilt die Stimme von dem fleiihgewordenen Wort, weldjes durch&lt;br /&gt;
den Bab Iprad) und feine Beriode ilt die Zeit der eriten Auferitehung (Offenb. 4, 1), Auferitehung ilt eine geiltige Crwedung in dielem Körper von Staub, wo Die Stimme der&lt;br /&gt;
Trompete uns ruft und wir uns aus unjeren Gräbern erheben, um Gott zu erfennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bor 1300 Jahren prophezeite Mohammed vom Bab,&lt;br /&gt;
dak in ihm die Bolllommenheit Mole, die Erhabenbeit&lt;br /&gt;
Sein und die Geduld Hiobs jein werden. Weine Heiligen&lt;br /&gt;
werden in dieler Zeit erniedrigt und ihre Häupter von ihren&lt;br /&gt;
seinden als Gejchenfe ausgetauscht werden. Vie werden er-Ihlagen, verbrannt, erichredt und geängjtigt werden; die Erde&lt;br /&gt;
wird mit ihrem Blut getränft werden und MWehllagen wird&lt;br /&gt;
unter ihren rauen überhand nehmen. Dieje ind in Der&lt;br /&gt;
Zat meine Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab jah Den nie, von dejjen Kommen er der himmliihe Herold war. Das, was er von ihm wußte, war alles&lt;br /&gt;
von Gott. Er fagte aber von hm, dak nod) Tein Teuer fo&lt;br /&gt;
heitig war, als das euer, das entiteht, wenn man ji von&lt;br /&gt;
hm abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es find erit 60 Fahre vergangen, jeit diejer Engel jeinen Irompetenruf über die Erde erichallen ließ, und als Antwort darauf haben ih Taufende von Auserwählten von allen&lt;br /&gt;
vier Minden und von einem Ende des Himmels zum anderen&lt;br /&gt;
perjammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Babs furzer Tag, zwiihen fünf bis jechs wundervollen SSahren ilt vergangen und Jeine heilige Milfion üt be=&lt;br /&gt;
endigt, denn der Glanz der Offenbarung von Yhm -— (Babha’-&lt;br /&gt;
9’Mah) — welden Gott geoffenbart hat, erleuchtet heute Die&lt;br /&gt;
Melt; denn Er it gelommen, der Eine, welder verheißen&lt;br /&gt;
war, ift geflommen. Er bat den Nationen und Königreihen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|22|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=24}}&lt;br /&gt;
erflärt: „Sch bin bereit.“ ‚Der Bater it geflommen.‘ ‚Es&lt;br /&gt;
Mt Tagesanbrud überall.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
Brief von Aga Mohammed Ali von Tebriz, welcher den&lt;br /&gt;
Ipod erlitten Hat mit feinem Meilter, dem Bab, geichrieben&lt;br /&gt;
an feinen Bruder, welder wünichte, dab er widerrufen Joll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er it der Mitleidigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D Du, der Du mein Kibla”) bilt, mein Jultand läbt&lt;br /&gt;
Gott jei Danf nidts zu wüniden übrig, und auf jede Schwierigleit folgt Ruhe. Du Haft gejchrieben, daß Diele Sade Tein&lt;br /&gt;
Ende nehme. Welde Sade Gottes hat denn ein Ende? Wir&lt;br /&gt;
wenigjtens Tennen Teine Unzufriedenheit in dDieler Sade, nein,&lt;br /&gt;
wir ind vielmehr unfähig, unjern Dant genügend auszusdrüden für Diefe Bunt. Das Ende diefer Sade ilt, auf&lt;br /&gt;
dem Weg zu Gott getötet zu werden, und weld) ein Glüd&lt;br /&gt;
ift Dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Wille wird in bezug auf Jeine Diener gejchehen ;&lt;br /&gt;
au Tönnen menihlide Pläne die VBorjehung nicht umgehen;&lt;br /&gt;
was Gott will, wird geidyehen und es gibt Teine Macht und&lt;br /&gt;
teine Stärle außer in Gott. D Du, der Du mein SKibla&lt;br /&gt;
bilt; das Ende der Welt ilt der Tod; jede Seele Ichmedt den&lt;br /&gt;
Tod. Wenn das mir von Gott beitimmte Schidjal über mid&lt;br /&gt;
tommt, dann it Gott der Verjorger meiner Zamilie und Du&lt;br /&gt;
bit mein Berwalter. Betrage Dih in einer Weile, wie es&lt;br /&gt;
Gott gefällt und verzeihe meinen Iheinbaren Mangel an Höflichfeit, weldhe ih Dir als der Jüngere Ichuldig wäre. Bitte&lt;br /&gt;
um Derzeihung für mich bei allen meinen Angehörigen und&lt;br /&gt;
empfehle mid Gott; er ilt mein Teil, und wie gut it er&lt;br /&gt;
als ein Beilhüßer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenbarung von Baha’o’Ilan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies tt die einfadite Botichaft und deshalb die größte;&lt;br /&gt;
denn Größe zeichnet ji immer dur Einfachheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahrheit it die Einfachheit felbit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenbarung von Baha’o’llah ilt die Offenbarung,&lt;br /&gt;
weldde alles Unricdhtige berichtigt, denn fie Tommi von der&lt;br /&gt;
Bar weldye alles, was in Diejer Melt unrichtig it, richtig&lt;br /&gt;
macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*, Kibla 1ft die Richtung, nach welcher der Mohanımedaner jein Ans&lt;br /&gt;
geitiht beim Gebet richten foll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nu |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|23|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=25}}&lt;br /&gt;
—_ 93 __&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
shre Dtifjion it eine jolde der Liebe und des Mohlgeallen von riede auf Erden und den Dienfchen ein Wohlgeallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zwed ihres Erjcheinens tt der, daß fie alle Nationen&lt;br /&gt;
der Erde zu einer großen Samilie einige und miteinander&lt;br /&gt;
verbinde. Ihre Nachfolger müflen die Diener von allen und&lt;br /&gt;
die Mundfchenfe der göttlihen Weisheit unter allen werden.&lt;br /&gt;
Sie find Botidafter, weldhe nur durd) Gott belehrt werden,&lt;br /&gt;
und dies nur in föfern, als ihr Dienit rein it in :Seinem&lt;br /&gt;
Ungelihte. ‚Der Menjheit dienen Heißt Gott dienen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tugenden dieler Offenbarung Jind diejelben, welche&lt;br /&gt;
Ihon vor 1900 Fahren dur Selus Chriltus genffenbart wur&lt;br /&gt;
den. Es tt Tein neuer Glaube, \ondern eine Erneuerung des&lt;br /&gt;
Glaubens, Tein neues Licht, jondern die Wiederheritellung&lt;br /&gt;
des Lichts. Es it Wahrheit vom Schafott gerettet und auf&lt;br /&gt;
ihren Thron geleßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shr Hauptziel üt: „Die Baterihaft Gottes und die Brüderihaft der Menichen.‘‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn der Scheinwerfer diejer Botichaft auf das heilige&lt;br /&gt;
Manuffript der Zeitalter — die Bibel — gewendet wird, }o&lt;br /&gt;
wird Ddielelbe gefrönt mit der alles erleuchtenden Schönheit&lt;br /&gt;
Gottes und wird unfer WTührer zu dieler Offenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mas it Diele Offenbarung ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn der Meltgeihichte, in Feitichriften und in der gegenwärtigen Literatur ift fie verjhieden und falich Ddargeltellt;&lt;br /&gt;
aber in einem der neuelten Bücher über große Religionen Der&lt;br /&gt;
Fahrt it jie als eine joldhe und als die lette Religion aufgeührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MWeil der Bab diefem Tagesanbrud des Glanzes vore&lt;br /&gt;
berging, jo nennen es diejenigen, welche nicht recht unterrichtet&lt;br /&gt;
ind, Babismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp oft die Religion zurüdgeht und die Religionslojigleit&lt;br /&gt;
überhand nimmt, erwählt Gott Einen, weldyer gemäß dem&lt;br /&gt;
Selete des Yleiihes Tommen joll und Dur den Er fi} Jelbit&lt;br /&gt;
offenbaren will, um die Religion wiederjerzuftellen und das&lt;br /&gt;
zu gründen, was „Ein neues Jeitalter‘ genannt wird, denn&lt;br /&gt;
es it unmöglih, ein neues SFeitalter zu gründen, ohne eine&lt;br /&gt;
neue Offenbarung und ein neues Gejeb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So oft das Göttlihe Wort Yleiih wird, ilt es beiannt,&lt;br /&gt;
als Geine Manifeltation, und die Menden verjtehen und&lt;br /&gt;
eriennen es nur, wenn es Durd) einen gejproden wird, den&lt;br /&gt;
Er gelandt Hat. Der Menih verjteht aukerdem dies Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee mn a hun. it Bacon,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TE Ti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FEREEEER on&lt;br /&gt;
0  — oe Kr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n Et -_.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|24|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=26}}&lt;br /&gt;
— 14 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur in joweit, als es jeine Reinheit und jeine Aufrichtigfeit&lt;br /&gt;
azulal)en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn aud) der Geilt Gottes die Erde niemals verläßt&lt;br /&gt;
und jie jeit dem erjten ‚im Anfang‘, wo er auf den Walfern&lt;br /&gt;
Ihwebte, durdhdrungen bat, jo hat jih dod das Wort in gewillen Zeitabjhnitten in einem menjchlihen YTempel geofienbart, um das Licht wieder herzuitellen und einen neuen Himmel&lt;br /&gt;
und eine neue Erde zu gründen. Die Offenbarung ilt fort:&lt;br /&gt;
\hrittlid wie alles, was in diejem Zeitalter der yntelligenz&lt;br /&gt;
völlig verwirkllidt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bropheten waren einfade Botjichafter Gottes. Das&lt;br /&gt;
war die Periode Des Prophetentums. elus Chriitus war&lt;br /&gt;
ei on Gottes. Geine Zeit war die Periode der Sohnaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dohammed war das Siegel aller prophetiihen Offenbarungen jowohl derjenigen der ilraelitiihen Propheten als der:&lt;br /&gt;
jenigen von elus; Deshalb war die Million Mohammeds&lt;br /&gt;
eine Million für id.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jebige Zeitalter it das Zeitalter der Waterjchaft&lt;br /&gt;
Gottes. Sejus Chriltus lehrte Diefen Yortichritt Der Dffen-Darıngen in dem Gleihhnis von dem Herrn Des Meinbergs.&lt;br /&gt;
Sn diejem Gleichnis jind vier Bartien erwähnt: der Herr Des&lt;br /&gt;
Meinbergs, die unehrlien Meingärtner, die Diener oder Die&lt;br /&gt;
Vropheten und der Sohn von dem Herrn des Weinbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluß Ddieler PBeriode Tommt der Herr des Meinbergs jelbjt zurüd, um die Wahrheit wieder aufzuridten. Herr&lt;br /&gt;
der Heeridjaren it Sein Name.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohammeds Million wird jpäter erflärt werden; es genügt vorerit fejtzuitellen, daß Dies Teine mohammedanijlde&lt;br /&gt;
GSeftte it, denn die Mohammedaner ind ihre Haupiverfolger.&lt;br /&gt;
Diele Zatjahe Ipriht für ji} }elbit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn dem Kortichritt der Offenbarungen, it die Zeit ge:&lt;br /&gt;
fommen, wo die SJeihen von dem AUnbrud eines neuen Yeitalters auf Erden erjhienen jind. Alle Herzen, welde nad)&lt;br /&gt;
Licht hungern, überwachen mit großem Ernit die jchnelle Entwidlung der Jeihen, wie jie in den heiligen prophetilchen&lt;br /&gt;
Büchern der ganzen Melt niedergelegt find. Die Welt blidt&lt;br /&gt;
aus nach) dem Derheißenen, welder neue Zultände bringen&lt;br /&gt;
und das Licht wiederheritellen joll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mieder ilt ein Morgenjiern erfdhienen im Ojten. jr Diefen Lagen fammeln jid Taufende aus jeder Nation, Ne:&lt;br /&gt;
ligion und Lebensitellung, der Meife, der Millenichafter,&lt;br /&gt;
der Philofoph und der Einfältige, der Gelehrte und der Un-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|25|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=27}}&lt;br /&gt;
Le&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
— 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wiljende, Suden, Mohammedaner, Chrilten, Buddilten und&lt;br /&gt;
Spralter, der Wtheilt und der Agnoitifer, der Unitarier und&lt;br /&gt;
der Zrinitarier, alle wandeln wie Tleine Kinder in Seinem&lt;br /&gt;
Yicht und dienen und gebordyen dem einen wahren Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sit dies etwas zum verjpotten? Es muß ja Wergernis&lt;br /&gt;
fommen, aber wehe dem, durd) welden Wergernis Tommt.&lt;br /&gt;
Sogar die Spötter erfüllen die Brophezeiungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sür Diejenigen aber, deren geiltige Ohren den Ton der&lt;br /&gt;
Trompete (welde die Stimme des Geiltes ijt) hören, deren&lt;br /&gt;
geiltige Augen erleudhtet jind, um die Schönheit des aufgehen:&lt;br /&gt;
ven Worgeniterns zu lehen und den Glanz Seines Kommens&lt;br /&gt;
zu verjtehen, deren geiltige Najen ‚den heiligen Wohlgerud&lt;br /&gt;
von diejem weißen led‘, weldher alle Regionen durdduftet,&lt;br /&gt;
einatmen, deren vertrodnete Gebeine aufs neue umlleidet wurden Durdy die erquidende Macht diefes Wortes, für dieje ilt&lt;br /&gt;
das eilt groß, ehr groB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Pforten des unbegrenzten Königreidyes jind geöffnet; Nadt it in Tag verwandelt, und der Schleier der Unwiljenheit it von dem Ungeliht der Erde weggenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenbarung von Baha’o’llah Ddedt jet ein balbes SSahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm Sahre 1817, zwei Jahre vor der Geburt des Bab,&lt;br /&gt;
wurde in der Stadt Nur, in der Nähe von Teheran, Berjien,&lt;br /&gt;
ein Sohn geboren. ‚Nur‘ bedeutet Licht. Er war von altem&lt;br /&gt;
töniglihen Gejchleht, der Sohn eines Wejirs (DVeziers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon Seiner Jugend an wurde Er geadhtet und in Ehren&lt;br /&gt;
gehalten, jogar von den Weilen, und wenn Er — obgleid;&lt;br /&gt;
ohne Schulbildung — in einer Berjammlung erichien, wo Fra=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gen über die Gottheit und PBuntie der Wethaphn]it durd Gelehrte und Schüler diskutiert wurden, jo empfingen die An:&lt;br /&gt;
wejenden Beweile Seines PVerjtandes und Seiner Weisheit,&lt;br /&gt;
welche jo weit über die natürlide Bejhränlung der menidhen Ralje hinausgingen, daß fie erjtaunt waren über Geine&lt;br /&gt;
Aeußerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cr Iprady wie einer, der Autorität hat. Wach einiger&lt;br /&gt;
Zeit begann der Einfluß Seiner Ueuhkerungen die Gemüter&lt;br /&gt;
Seiner Zuhörer jo zu durchdringen, da eine große Anzahl,&lt;br /&gt;
beide reich und arm, gelehrt und unwilfend, jo entzündet wurden, daß lie alles aufgaben, um Seinen Lehren zu folgen mit&lt;br /&gt;
Sreuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MWeifeiten hielten jih Ihm gegenüber für nidts,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und anderleits verjtanden Shn Tleine Kinder und folgten Jhm;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diefe zarten Lämmer Seiner Herde liebte Er am meiiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|26|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=28}}&lt;br /&gt;
Die Geiltliden aus der Gegend von Nur fandten zwei&lt;br /&gt;
threr ausgezeichnetiten Vertreter zu hm, um das Feuer Gelner Worte durd) die Kraft der Beweije zu unterdrüden; aber&lt;br /&gt;
Seine Worte bewegten ihre Herzen jo, daß jie Altar, Lehrftuhl, Beförderung, Reihtum und Ruhm aufgaben und aus»&lt;br /&gt;
gingen, um die Sade zu verlündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später nahmen Taufende der geiltig am meilten Erleuch&lt;br /&gt;
teten, die Berjtändigiten und Bernünftigiten Seine ‘Difenbarung an, und jo wurden die eriten goldenen Glieder in Diejer&lt;br /&gt;
Kette eines Glaubens, welder jet die Welt umfaßt, zujammengelchmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blei Abraham errichtet Er im PBerlauf der Zeit&lt;br /&gt;
Seinen heiligen Haushalt als em Borbild von dem groben&lt;br /&gt;
Haushalt der Dienichheit, dejien Vorltand der Eine ilt, welcher&lt;br /&gt;
über Sjrael wadt, und weder jhläft no Ihlummert. Baha’-&lt;br /&gt;
o&#039; llah Hat die Heiligen Schriften der Melt entjiegelt und viele&lt;br /&gt;
Büder geoffenbart, welde die Geheimnilje Gottes enthalten.&lt;br /&gt;
Dennod Hatte Er glei elus Teine Schulbildung genofjen&lt;br /&gt;
und wie Er, wußte Er alle Dinge und hat nicht nötig, dab hr&lt;br /&gt;
jemand lehrte. Dies bezeugen die Gelehrtejten Seiner LYandsfeute. Die Herzen der Nadjfolger von dem großen Herold, dem&lt;br /&gt;
Bab, wandten ji nad) dejien Märtyrertum an Baha’ o’llah.&lt;br /&gt;
&amp;amp;r wurde von allen anerfannt als der Mittelpunit, aber nit&lt;br /&gt;
als der erflärte Mittelpuntt. Neun Sabre nad; der Er-HMärung des Bab erklärte jih Baha’o’llah jelbit einer Tleinen Zahl Seiner Jünger. Die Erneuerung Ddiejes Lichtes,&lt;br /&gt;
weldyes Jih no mädtiger manifeitierte als zuvor, enlzündefe das euer der Verfolgung wieder in lol einem&lt;br /&gt;
Grad, daB ich unter Diefem Drud einige Anhänger des Bab&lt;br /&gt;
verihworen, dem Shah das Leben zu nehmen, und Dies&lt;br /&gt;
endigte in der Ermordung vieler von ihnen. Obgleich&lt;br /&gt;
Baha’o’Ilah fähig war, alle Gelete zu beherrichen, unterwarf&lt;br /&gt;
Er ih — weil Er der Bürdenträger für alle war — Dennog&lt;br /&gt;
allen Gefeßen und juchte die Sommerrelidenz des Shah auf.&lt;br /&gt;
Er gab ji dadurd) felbit auf, um zu zeigen, wie groß Geine&lt;br /&gt;
Ablheu und Sein Kummer waren über eine jolde Tat. Die&lt;br /&gt;
Mohammedaner aber, welde dur ihr Temperament und ihre&lt;br /&gt;
Religion gegen die Anhänger des Bab voreingenomneen waren,&lt;br /&gt;
Iperrten Ihn in Teheran monatelang in einen Kerfer. Er&lt;br /&gt;
wurde mit einer Anzahl anderer zujammengelettet und an je=&lt;br /&gt;
der Bewegung, die einer von ihnen machte, waren die anderen&lt;br /&gt;
gezwungen, daran Teil zu nehmen, jo daß nit nur Serler&lt;br /&gt;
md Setten, fondern auh NRuhelofigfeit Sein Teil war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|27|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=29}}&lt;br /&gt;
_—_ 97 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon da aus wurde Er verbannt nad) Bagdad. Sn Ddiejer Verbannung fing Er nun an, die Propbezeiungen zu erfüllen, denn Er war feinem irdilhen Herriyer mehr unterworjen. Er wurde Jamt Geinem heitigen Haushalt dorthin gebradyt und blieb 11 Fahre lang in und um Bagdad. Bagdad&lt;br /&gt;
liegt in der aliatilcden Türfei. Der Euphrat und der Tigris&lt;br /&gt;
fliegen dort durd. Es ilt daher ein Teil von Wlelopotamien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe, „Wer it der, jo von Edom Tommt, mit röilichen&lt;br /&gt;
Kleidern von Bazra? Der jo geihmüdt it in jeinen Kleidern und einhertritt in jeiner großen Strafi? cd kins, der&lt;br /&gt;
en rehtigteit lehret und ein Wteilter bin, zu Heljen‘ (Sejaia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3, 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cdom und Bazra jind Dezeichnende Worte. Die Vladıfommen von Tsmael und Ejau jind befanntlid VWlohammes&lt;br /&gt;
daner. Dbadjia wird dir Licht verjchaffen über ihre Jufunft,&lt;br /&gt;
wo es Heikt: „Und werden SHeilande herauffommen auf den&lt;br /&gt;
Berg Zion, das Gebirge Ejau zu rihien; alfo wird das König:&lt;br /&gt;
rei des Herrn fein“ (Bers 21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon den elf Jahren der Berbannung in Bagdad bradte&lt;br /&gt;
Baha’o’llah einen großen Teil allein zwilchden den Bergen&lt;br /&gt;
Ar re in dielem Bezirte zu; Seine Kamilie blieb in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieje Fahre verbradte Er in Betradytungen urd im Ges&lt;br /&gt;
bei. Wenn Geine Wadht an einem Pla befanni wurde,&lt;br /&gt;
verbradte man hn an einen andern. Mährend die,er Seit&lt;br /&gt;
lebie Er wie ein Einliedler von wenig Weis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Er in Bagdad war, bejudhten die Scheiche Dieler&lt;br /&gt;
Stadt die Scheihe von Berjien und beratichlagten, Durch) welche&lt;br /&gt;
Mittel fie Baha’o’Ilah entgegentreten und Seine Morie vereiteln Tönnten, denn fie bezeugten alle, daß Seine Worte einem&lt;br /&gt;
rollenden Ozean gleichen, welddem nidis wideritehen Tann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie Tamen überein, ein Wunder von hm zu verlangen.&lt;br /&gt;
Einer der Scheihe wurde beauftragt, Ihn aufzuluden und&lt;br /&gt;
Diele Jorderung an Jhn zu ftellen. Der Scheih Tam zu hm,&lt;br /&gt;
laufe Seinen Worten, deren er glaubte und fragte Baha’s&lt;br /&gt;
o’lMah: „Was Joll ih ihnen jagen, wenn idy zurüdlomme ?“&lt;br /&gt;
Baha’o’Tlah beauftragte ihn, ihnen zu Jagen, jie mödten&lt;br /&gt;
trgend ein Wunder auswählen und Er werde dasjelbe versihien. Der Scheich Tehrte mit dieier Botichaft zurüd, er be=&lt;br /&gt;
riet aber auch von der wunderbaren Meisheit, welde die&lt;br /&gt;
Rede Baha’o’Tlahs enthalte. ‚Er it von Gott!&amp;quot; jagte er.&lt;br /&gt;
Die Scheide fingen nun an, zu beraten, weldes Wunder jie&lt;br /&gt;
von ‚Ihm verlangen wollten; darüber gerieten jie in Meinungs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|28|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=30}}&lt;br /&gt;
—% —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verichiedenheiten und die Berjammlung wurde aufgelöit, ohne&lt;br /&gt;
dak Shm eine weitere Botihaft gelandt wurde, umd Dies war&lt;br /&gt;
das größte Wunder von allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der gelehrieiten der Scheide, welder in allen widtigen Bunlten ihre Autorität war, fam mit ihnen zuJammen,&lt;br /&gt;
als er aber den Zwed ihrer Zulammentunft hörte, weigerte&lt;br /&gt;
er fih, daran Teil zu nehmen; er fagte ihnen, dak er Baha’-&lt;br /&gt;
o’Ilah ehre und verließ fie. Dann fchrieb er an Baha’ o’ lad&lt;br /&gt;
und bat Shn um Geine VBerzeihung;; gleichzeitig bat er aud),&lt;br /&gt;
„jenen Wölfen verzeihen zu wollen, die Shn verfolgten”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages Tamen 1000 mohammedaniihe Geiitlihe zu&lt;br /&gt;
hm, um Shm Geine Lehre zu widerlegen, aber Er bejiegte&lt;br /&gt;
te alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm Frühjahr des Jahres 1863 wurde Baha’o’Tlah von&lt;br /&gt;
Bagdad nah Konftantinopel gebradt, an dielem Pla wurde&lt;br /&gt;
Er mit großer Rüdjiht behandelt, Er blieb vier bis Fünf&lt;br /&gt;
Vionate Dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Che Er Bagdad verlieg — im Jahre 1863 — 19 Sahre&lt;br /&gt;
nad) der Erflärung des Bab, erflärte Er Jich jelbit während&lt;br /&gt;
einer Aufenthaltszeit von zwölf Tagen öffentlih in einem&lt;br /&gt;
Ihönen Garten, genannt ‚„Rizwan“. Durd) Diele größte geitige Eriheinung erlangte die ganze Welt neues Leben. Die&lt;br /&gt;
ganze materielle Melt it Durd) die Geburt Seiner menjhlidhen&lt;br /&gt;
GSeltalt belebt und die geiltigen Reihe Find es dDurd Geine&lt;br /&gt;
göttlihe Eriheinung oder geiltige Manifeltation. Bon Dieler größten aller Verfündigungen geht das Stille, Janfte Säujeln aus, welches das ganze Weltall belebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nah dem vorübergehenden Aurenthalt in Ronitantinopel,&lt;br /&gt;
verbannte Ihn die Regierung nad) Wdrianopel, in Der europäilhen Türfei, weldes landeinwärts und nordweitlid von&lt;br /&gt;
Konitantinopel liegt. Dies ereignete ih am Ende des Jahres&lt;br /&gt;
1863. Au diefer Zeit erflärte der Gejegnete der Erde wieder,&lt;br /&gt;
dak Er der verheißene Erlöjer Jei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn den ahren 1863 bis 1869 führte Er fein großes&lt;br /&gt;
Pert in der Gründung eines neuen Tages fort, an weldem&lt;br /&gt;
die Sonne inmitten Blutvergiekens und Märtyrertums aufging. Er fandte die Anfündigung Seiner volllommenen Gegenwart an alle Herriher und Größen der Erde und erklärte,&lt;br /&gt;
‚daß Er Seine Schritte wegen der Sache der ewigen Liebe&lt;br /&gt;
für Seine Geihöpfe von der unlihtbaren zu der fihtbaren&lt;br /&gt;
Melt gewendet und Geine Herrlichkeit in dem Körper vou&lt;br /&gt;
Staub verhüllt habe; dak der Meg zu den geöffneten ‘Pforten des Königreiches Gottes bereitet jet für jeden, der darauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|29|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=31}}&lt;br /&gt;
29 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wandeln wolle”. Die Prophezeiung von diejer großen Einladung ilt zu finden in Luf. 14 vom 16. Bers an. ‚Und&lt;br /&gt;
lie fingen an alle nad) einander Jich zu entichuldigen.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damals geofjenbarten Gendjchreiben jind jebt Gegentand der Geididte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er jandte diejes Sendjdreiben an den Zar, an den Bapft,&lt;br /&gt;
an den Kailer von Deutihhland, an Napoleon III., an die Königin von England und an andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lejen des für Jie geoffenbarten Sendihreibens&lt;br /&gt;
agte vie Königin von England: „Wenn es von Gott ilt, wird&lt;br /&gt;
es bejtehen,; wenn nit, dann jchadet es audy nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zar jandte einen jeiner Mürdenträger ab, um die&lt;br /&gt;
Quelle Diejes Schreibens zu erforihen und Diejer Botihhafter&lt;br /&gt;
fehrie mit jold eindrudsvollem Beriht von jeiner Million&lt;br /&gt;
zurüd, dab beim Yar die VBilion von dem ‚größten und höd)-&lt;br /&gt;
ten Srieden‘ angeregt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bapit empfing die Botidhyaft mit Spott; dann wurde&lt;br /&gt;
ihm ein zweites Sendjchreiben gejandt, in weldhem er gewarnt&lt;br /&gt;
und ihm gejagt wurde, dab ihm wegen Diejer Sandlungsweile jeine weltlihe Madt bald genommen werde. Wls im&lt;br /&gt;
Sahre 1870 der deutichy-Tranzöliiche Krieg ausbrad), 309 Srantreich jeine Truppen von Rom zurüd, worauf König SJmanuel&lt;br /&gt;
mit jeinen Soldaten einmaridierte und den Bapit wie einen&lt;br /&gt;
Gefangenen auf den Batilan bejchränfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem hervorragenden Türfen (namens Rais) offenbarte&lt;br /&gt;
Er folgendes Tablett: „Das Land der Geheimnijje (Adrianopel) und was neben ihm liegt wird verändert und aus den&lt;br /&gt;
Händen der Türfei genommen werden. Aufruhr wird er-Icheinen, Wehllagen wird Jich erheben und Trübjal wird von&lt;br /&gt;
allen Seiten über ie fommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er prophezeite audy das folgende Gericht über die Türkei&lt;br /&gt;
(perjonifiziert in Konftantinopel): „OD Bunft, weldyer an der&lt;br /&gt;
Külte von zwei Meeren liegt, der Thron der Ungeredhtigfeit&lt;br /&gt;
it in dir befeitigt; — du wirt vernichtet werden und das&lt;br /&gt;
Bolf in dir wird wehflagen.‘“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Botihafter, welhe das Sendidreiben nad) Agypten&lt;br /&gt;
bradıten, wurden zu Gefangenen gemadjt und in die Verbannung geihidt; das Gendichreiben wurde ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’Mah fagte den Sturz des Khedivs (Fsmael&lt;br /&gt;
Baia) voraus, aud) dak die Botihafter in einer Turzen Zeit&lt;br /&gt;
freigelajien und in der Gegenwart ihres geliebten Meijters&lt;br /&gt;
tehen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sn leinem politiihen Keldzuge befreite General Gordon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|30|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=32}}&lt;br /&gt;
— 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieje Männer und gab ihnen Erlaubnis, in ihre Heimat zus&lt;br /&gt;
rüdzulehren und dieje Ereignilje in Verbindung mit dem Sturz&lt;br /&gt;
des Khediven gehören zur Zeit der Geihichte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jtapeleon ILL. las das an ihn gerichtete Sendichreiben und&lt;br /&gt;
war] es weg mit den Worten: „Wenn der Gott ilt, bin id&lt;br /&gt;
zwei bötter.” Bahea’o’lah jandte ihm ein zweites Gend-Ihreiben mit folgendem Inhalt: „Weil du das getan halt,&lt;br /&gt;
jo werden jih die Angelegenheiten in deinem Reiche ändern;&lt;br /&gt;
dein Kaijerreih wird Dir aus den Händen genommen werden,&lt;br /&gt;
als eine Beitrafung für deine Handlungsweile. Wenn du did&lt;br /&gt;
niit erhebit, um Diele Sade zu unterjtüßen und dem Geilt&lt;br /&gt;
auf diejem geraden Wege folgit, jo wirjt du did} jelkit in offenfihtlicher Verlegenheit finden und eine heftige Bewegung wird&lt;br /&gt;
li deines Boltes bemädtigen. Deine SHerrlichleit Hat Dich&lt;br /&gt;
Itol3 gemadt. Bei meinem Leben, wahrlich fie wird nicht fortdauern, jondern joll vergehen, jojern du did nit an Dielem&lt;br /&gt;
feiten Seile hältit. Wir haben die Demütigung eilends über&lt;br /&gt;
did Tommen jehen, während du einer von denen bilt, Die&lt;br /&gt;
Ichlafen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejes Sendjhreiben it ein genügender Beweis; es wurde&lt;br /&gt;
geoffenbart, als Napoleon jo madhtvoll war, dab er Jagte:&lt;br /&gt;
„Aut dielem Globus bin id} der einzige Gott”. Die Welt&lt;br /&gt;
fennt den Sturz Napoleons III., jeine Enthronung, jeine Gefangenihaft und jeinen Too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’ o’lMlah jandte in einer jpäteren Beriode (von Affe&lt;br /&gt;
aus) ein Sendichreiben an den Schah von Berjien. Ein Jüngling brachte es zu Yub nad Teheran und gab es dem Cdah,&lt;br /&gt;
als er durdy die Straßen ritt. Er gab es ihm nicht als eine&lt;br /&gt;
Bittigrift, Jondern als einen an ihn gelandten Befehl, indem&lt;br /&gt;
er jagte: „Ein Befehl von Einem, dejjen Autorität höher ilt&lt;br /&gt;
als die Ddeinige. Der Schah erforichte die Urheberihaft und&lt;br /&gt;
den „snhalt, aber der junge Botidhafter Badt, d. h. der Wunderoolle, wurde mit rotglühenden Yiegeliteinen zu Tode gebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Hentler die rotglühenden Yiegellteine mit etjernen&lt;br /&gt;
Sangen aufhboben, um fie auf jeinen Körper zu werfen, er-Härte er, dah er dies Märtyrertum willlommen Heike, zugleid)&lt;br /&gt;
Takte er die Steine mit feinen eigenen Händen und legte jie&lt;br /&gt;
auf jeine Brult. Obgleich diejer TFüngling wuhte, daß er&lt;br /&gt;
ein Leben auf diele Weile opfern werde, hat er dennody um&lt;br /&gt;
das Vorredt gebeten, der Träger diejes Sendicdhreibens feines&lt;br /&gt;
Deliebten jein zu Dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|31|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=33}}&lt;br /&gt;
— 31 --&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Teheran hat Baha’o’TMah gejegnet und ihr&lt;br /&gt;
verheißen, daß Geredtigleit in ihr regieren werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um GSchlulje des Jahres 1868 wurde der Bollfommene&lt;br /&gt;
von Wdrianopel nad Alfa verbannt; bier wurde Er neun&lt;br /&gt;
Jahre lang in jtrenger Gefangenihaft gehalten; zwei Jahre&lt;br /&gt;
davon verbradte Er im eigentliden Gefängnis diejer Stadt,&lt;br /&gt;
und 7 „Jahre unter jirenger Bewadung in einem andenen Ge&lt;br /&gt;
bäude. Während Er in Joldher Gefangen|daft war, Tamen Pilger von Berjien und Indien zu Yu aus ihrer Heimat, um hn&lt;br /&gt;
zu jehen. Diele Pilgerreijen dauerten zuweilen 6 bis 7 Monaie, wobei die Bilger allem Wetter ausgejeht waren. Müpde&lt;br /&gt;
und mit wunden üben warteten jie außerhalb der Gefängnis=&lt;br /&gt;
mauern, bis ie einen Blid ihres Geliebten aus Dem Tyeniter&lt;br /&gt;
Geiner elle empfingen; dann Tehrien jie in ihre Heimat zurüd; ihre Herzen waren für immer erfriiht durd; Diejes Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’Ilah jagte: ‚Obgleich jie mich in einen Kerfer gefperrt haben, jo werden ie mid) dennoch finden, reitend auf&lt;br /&gt;
den Wolten des Himmels“,’ und jo war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn einer der Mundjhent diefer großen Botldaft ift,&lt;br /&gt;
Io it diefer Held; jo mit Edellteinen gefüllt, daß er in Berlegenheit fommt, was er davon zuerjt austeilen joll. Wenn&lt;br /&gt;
die Verwirklichung jeines Töltliden Jnhaltes von der Seele des&lt;br /&gt;
Menihen Bejig nimmt, jo dürftet Diele Seele nah Erneuerung&lt;br /&gt;
diefes Keldhes für immer und ewig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinfihtlich der Wunder, weldde von diejer heiligen Quelle&lt;br /&gt;
ausgehen, gibt es Teine Grenzen, und ie jind größer, denn irgend eins, das je zuvor verrichtet wurde. Sie find aber nie&lt;br /&gt;
die hödyiten oder ausichlaggebenden Beweile. Gie Jind nur&lt;br /&gt;
ein Beweis für diejenigen, welde gerade zugegen ind; Die&lt;br /&gt;
Maht und Schärfe des Wortes, die Herzen der Menjchen To&lt;br /&gt;
zu ändern, daß lie ji in einem Joldyen Grad zu Gott wenden&lt;br /&gt;
und Ihm ihr Herz unparteitih überlallen; daß lite nichts Getingeres mehr anziehen Tann, it der unwiderleglidite Beweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mohammedaner verfludten einit die Chrilten, aber&lt;br /&gt;
durd Diele Offenbarung haben Jie gelernt, Selus Chriltus&lt;br /&gt;
als den Sohn Gottes zu verehren; fie glauben an unjere Bibel&lt;br /&gt;
und veritehen fie jo gut wie wir und Jind fähig, Diele Wahr:&lt;br /&gt;
beit aus ihren Feilen zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun nod ein Wort über die Mifftion Miohammeds.&lt;br /&gt;
Seine Manifeitation und eine prophetiihen YUeußerungen baben dem Einen, in weldem Bolllommenheit it — aha’ o’Ilah&lt;br /&gt;
— den Meg bereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dur Wiohammeds Schriften allein glauben jene Nad-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|32|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=34}}&lt;br /&gt;
— 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
folger dieler großen und heiligen Wirklichkeit und lernen dabei, die Bewohner der Welt als ihre Brüder anzujehen. Des&lt;br /&gt;
Baters Name ijt auf die GOtirne eines jeden Mohammedaners&lt;br /&gt;
geihrieben, welder an die Wirklihieit der Lehren Wiohammeds glaubt, jeiner gegenwärtigen DBerderbiheit abjagt und&lt;br /&gt;
ih für das Licht Gottes, wie es an diejem großen Tag geoffenbart ilt, erflärt. Wir jehen, Mohammeds Million war&lt;br /&gt;
nicyt wertlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diefes Licht Gottes, weldhes für die ganze Welt \cheint,&lt;br /&gt;
it das einzige Licht, weldhes den Orient aus jeiner moraliichen&lt;br /&gt;
Erniedrigung und geitigen Unwiljlenheit erheben und vom&lt;br /&gt;
ewigen Berlujt erretien wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tahdem Baha’o’Mah mit Seinem Heiligen Haushalt Die&lt;br /&gt;
Härten und Berfolgungen in dem Gefängnis von Alla neun&lt;br /&gt;
Sabre lang erduldet hatte und Sie „Teinen Yehler an Jhm finden Tonnten“, wurden Shm die verihhlojlenen Tore dur) die&lt;br /&gt;
Maht Gottes geöffnet und Er war wieder einmal nur Ber&lt;br /&gt;
Dannter. 14 Jahre lang wohnte Er dann in der Umgebung&lt;br /&gt;
von Alla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alla it eine fürkiihe Gefängnisitadt an der Külte von&lt;br /&gt;
Syrien und wird zur Einterferung von Gträflingen benüßt.&lt;br /&gt;
sene Repräjentanten, weldhe jih auf Befehl des Sultans und&lt;br /&gt;
des Schhahs verfammelten, um zu beraten, wie dieje geheimnisvolle Macht eingedämmt werden Tönnte, entichieden, dah Dieler Plaß infolge feiner ungelunden AJultände Seinem Leben&lt;br /&gt;
bald ein Ende maden werde. Dieje Repräjentanten, auf deren&lt;br /&gt;
Befehl Er dahin gebradt wurde, jtarben nad) wenigen Monoten und für Shn blühte diefe Müfte wie eine Roje.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp legte Er während Seiner 40 jährigen Wtantfeitation&lt;br /&gt;
die herrlihen Grundlagen diefes Glaubens. _19 Sabre vor&lt;br /&gt;
Seinem Hingang offenbarte Er ein Weues Leitament, in welshem Er feinen Sohn Abbas Effendi als Seinen Nadjfolger er-Härte. Er verließ unter dem SHerzeleid Geiner Wachfolger&lt;br /&gt;
den Tempel, genannt Körper, und erhob jid in den Simmel,&lt;br /&gt;
von wo Er Tam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kommt laßt uns vernünftig miteinander reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreffs der Yrage über die Dreieinigfeit wille, o Wanderer zu Gott, daB in jeder Periode oder in jedem propheti-Ichen Zeitalter, in weldem das Kit von dem Horizont ge-Ichienen und fi der vergebende Herr auf dem Berge Paran&lt;br /&gt;
oder Sinai oder Seier geoffenbart hat, drei Dinge nötig was&lt;br /&gt;
ten: „Der Geber der Gnade, die Gnade und der Empfänger&lt;br /&gt;
der Gnade”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|33|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=35}}&lt;br /&gt;
33 —_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Quelle des Glanzes, der Glanz und der Empfänger&lt;br /&gt;
des Glanzes. Der Erleudjeende, die Erleuchtung und der Erfeuchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betradtet die Sonne, ihre Strahlen, und die SHibe, welde von ihren Gtrahlen ausgeht. Die Strahlen und die Hibe&lt;br /&gt;
iind zwer Wirlungen der Sonne, aber fie find untrennbar von&lt;br /&gt;
ihr und von ihr ausgelandt. Dennod it die Sonne ihrem&lt;br /&gt;
Mejen nad) nur eine, — ohnegleidhen in ihrer pdentität; einig in ihren Eigenjdyaften; es it nicht möglid), daB ihr irgend&lt;br /&gt;
etwas ähnlidd wäre. Co it au das Wejen der Wahrheit&lt;br /&gt;
in bezug auf die Einheit; die wirkliche Lehre der Einzigfeit;&lt;br /&gt;
die unverfälihte Wirkflichleit betreifs der Göttlihen Heiligieit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn polierte Spiegel gegen die Sonne gejet werden,&lt;br /&gt;
Io werden jie die Strahlen der Sonne aufnehmen und |jie&lt;br /&gt;
zurüditrahlen. Diejfe Spiegel mögen verihhiedener Größe und&lt;br /&gt;
ihre Oberfläde auf veridiedene Art poliert fein, Dennod) em=&lt;br /&gt;
pfangen fie alle dasjelbe Licht. Die Spiegel jind verjchieden,&lt;br /&gt;
das Licht ift Eins. Das ilt die MWirklichleit von der Yleild)-&lt;br /&gt;
werdung Des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durh die Berfolgungen der Mohammedaner wurden&lt;br /&gt;
über 50000 Bahai aus ihrer Heimat vertrieben und über Die&lt;br /&gt;
Welt zerjtreut. Zaujend Tleine Kinder der Gläubigen wurden&lt;br /&gt;
durch die Mufelmänner getötet. Mehr als 20000 Gläubige&lt;br /&gt;
Harben als Märtyrer in Ddieler Sade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Gläubigen jind befehrte Mohammedaner und die übrigen [ftammen aus allen Nationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dies it ein Tag, an weldyem jeder füße Duft von dem&lt;br /&gt;
MWohlgeruh meines Gewandes dDurhdrungen ilt, dem Wohlgerudy, welder unter den Gejhöpfen verbreitet ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ilt ein Tag, an weldyem die See des Lebens von den&lt;br /&gt;
Gaben des Gnädigen überfliekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cilet und Tommet hervor, o SHeerihharen des Höditen,&lt;br /&gt;
mit Herz und Seele! Dies it der Dämmerungsplaß des DBer-Dorgenen, des Unbelannten. Wäret ihr dody von denen, Die&lt;br /&gt;
shn Tennen. Dies ift der Tagesanbrud von den unjichtbaren&lt;br /&gt;
Shäten. Würdet ihr eu Fhm nur ergeben‘!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweile von einem falihen Chriltus find folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Einfluß madt ji nur innerhalb eines begrenzten&lt;br /&gt;
Kreifes und nur für eine begrenzte Periode geltend; er jieht&lt;br /&gt;
darauf, befannt oder berühmt zu werden, vielleiht auch auf&lt;br /&gt;
Geld und erklärt: „Jh bin Chriftus‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweile eines wahren Dffenbarers jind folgende und&lt;br /&gt;
im Lichte der Bernunft jind Diele Beweile untrüglid:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|34|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=36}}&lt;br /&gt;
Een.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
— 34 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Er muß Tommen gemäß den Zeichen, welche von Dem&lt;br /&gt;
vorausgegangenen Dffenbarer gegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Er muß jich jelbit erflären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Er muß id) mit folder Yeitigfeit erflären, dak er willens ilt, ji) für die ZJuverläjligleit feiner Sade in 1000 Gtüde&lt;br /&gt;
hauen zu lafjen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Er muß Erlenntnis und Madht von den verborgenen&lt;br /&gt;
Geleten der Natur haben, 3. B. von dem Gejeh der Heilung ıc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Er muß Die prophetiide Madt der Offenbarung baben und Ereignille vorauslagen ıc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Weil er nit für die Dinge dieler Welt Tommt, fallen&lt;br /&gt;
alle Dinge der Erde von ihm und er wird veracdhtet und verworfen von den Menjchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Sein Wort muß die Macht haben, in die Herzen der&lt;br /&gt;
Menihen einzudringen und jie zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sn Baha’o’Ilah wurde jedes Diefer Zeichen erfüllt und&lt;br /&gt;
dur) das Yeugnis ihrer eigenen heiligen Säriften wird Er&lt;br /&gt;
zum Meilias für Die Fuden, zur Morgenröte in ihrer erwarteten Dreieinigfleit der Dffenbarer für die Anhänger Yoroa=&lt;br /&gt;
ters, zum wiedergeflommenen Buddah für die Bupddhilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cr ilt unler Baum des Lebens, der Vater, den ejus&lt;br /&gt;
Chriltus verheiken hat und Der Geilt aller Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir find am Rande großer Trüblale angelangt, aber der&lt;br /&gt;
Thron ilt beiekt und wir werden zu dem Tag des allgemeinen tiedens gelangen. Wir werden den Sieg gewinnen&lt;br /&gt;
durh Die Waffen der Liebe. Die gejegnete Bolliommenbeit&lt;br /&gt;
Baha’o’Mah Sagte: „Märe es nit der Religion wegen, jo&lt;br /&gt;
würde ich den, der mich ermordet, zu meinem Erben einjeßen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diejer Darlegung Tönnen wir die geiltige Größe Der&lt;br /&gt;
Heiligen und Märtyrer in Seiner Sadhe begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon dieler himmliiden Tafel geht feiner, der hungrig&lt;br /&gt;
oder durltig ilt, unbefriedigt weg. Der uns Berheibene ilt&lt;br /&gt;
gelommen und der ‚Engel Seiner Gegenwart“ hat die Welt&lt;br /&gt;
vom Tod errettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Am Wege des Meeres“, an der Külte des mittelländi-\hen Meeres, liegt die weiße und Ihimmernde Stadt Alla.&lt;br /&gt;
8 oder 9 engliihe Meilen von ihr liegt — wie ein Kreis um&lt;br /&gt;
die Bai von Mlla — der Berg Karmel. Er ilt der jüplihite und die Stadt Affa der nördlihite Bunflt von der Bai,&lt;br /&gt;
und man gelangt zu ihm dur das Tal von Alfa, Die blaue&lt;br /&gt;
See auf der einen und eine niedrige Hügelfette auf der anderen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|35|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=37}}&lt;br /&gt;
—_35 —_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite. Diele Hügelfetten jind Ausläufer von den Bergen&lt;br /&gt;
des Libanon, weldhe fi immer höher erheben, je weiter fie&lt;br /&gt;
in nordwärts ausdehnen, eine große Höhe erreichen lie jedoch&lt;br /&gt;
nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns in der Mitte der bibliihen Prophezeiungen. Senjeits diejer niedrigen Hügel liegen die Länder&lt;br /&gt;
der Stämme Gebulon und NWaphtali. „sn bezug auf Dieje&lt;br /&gt;
finden wir in Sejaia 9, daß das Bolf, jo im Hinitern wandelt, am Wege des Meeres über dem Fordan im Lande Galiläa ein großes Licht gejehen hat. Napbhtali liegt etwas nordöjtlid von der Stadt Afta, und Gebulon etwas füdöjtlid&lt;br /&gt;
vom Berg Karmel. Garon liegt fühlih vom Berg Karmel&lt;br /&gt;
und entlang dem mittelländiihen Meere. In Sejaia 35, Bers&lt;br /&gt;
1—2, finden wir folgendes: „Aber die MWülte und die Einöde wird lujtig jein und das Gefilde wird fröhlich Itehen und&lt;br /&gt;
wird blühen wie die Lilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird blühen und fröhlich ftehen in aller Luft und&lt;br /&gt;
Sreude. Denn die Herrlichkeit des Libanon ift ihr gegeben,&lt;br /&gt;
der Shmud Starmels und Sarons. Gie Sehen die SHerrlidteit des Herrn, den Schmud unjeres Gottes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Holea 2, Vers 15, lejen wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„pann will id ihr geben ihre Weinberge aus demielben&lt;br /&gt;
Ort und das Tal Ahor zum Tor der Hoffnung aufzutun.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Selata 65, Vers 10, it gelagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Saron Joll ein Haus für meine Herde und das Tal Adhor&lt;br /&gt;
ein Weideplat für meine Herden werden, Tür mein Bolf, das&lt;br /&gt;
mi judt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo jind alle diefe Pläße? Gie liegen auf der Bai von&lt;br /&gt;
Alle, um die Stadt Alfa herum. Auf den Landlarten wird&lt;br /&gt;
Alta verjhieden geichrieben. Wenn dies Teine Erfüllung der&lt;br /&gt;
Prophezeiung ijt, dann muB irgend ein ehler in den Brophezetungen Jelbit liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Snnerhalb der Mauern dieler Stadt wohnt Einer, auf&lt;br /&gt;
den jih die Gedanten der Welt Tonzentrieren, einige bewußt&lt;br /&gt;
und andere unbewußt. Es vollzieht jih eine Vorbereitung in&lt;br /&gt;
allen Herzen. Die Schwingungen von dielem großen Mittelpunft erweden und beleben alle Berjtandesfräfte und Geiltesmädhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kadhdem id) eine große und heilige Bilgerfahrt nad) diefer Stadt des geiitigen Lichts, der Liebe, Der Freude und des&lt;br /&gt;
Üriedens gemadyt habe, ilt es mein Borredht, die Düfte ihrer&lt;br /&gt;
gejegneten Bollendung unter allen zu verbreiten. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sch habe den König in Seiner Schönheit geliehen. ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|36|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=38}}&lt;br /&gt;
&amp;amp; habe Seine geiltige Herrlichfeit verwirfliht. Sch veritehe nun,&lt;br /&gt;
: wie Er wiedergeiehrt ijt, jo till wie ein Dieb in diejer Nadt&lt;br /&gt;
der geiltigen Yinjternis und ohne beachtet zu werden, auch daß&lt;br /&gt;
diejer Eine, der erjdienen it, der größte Zweig vom Baume&lt;br /&gt;
des Lebens ijt, der Jweig, von weldem Seiaias, eremias,&lt;br /&gt;
Hojea und Sadaria prophezeit Haben: dak der Sohn, welder&lt;br /&gt;
| wiedergelehrt it und den Kelh im Rei) Gottes erneuerte,&lt;br /&gt;
. das Bündnis mit uns gehalten hat, daß Er der ‚„Mittelpunft&lt;br /&gt;
&amp;quot; des Bundes“ it, daß der Meijter hier it und wir nicht nötig&lt;br /&gt;
E haben, nad) einem anderen auszubliden.&lt;br /&gt;
5 Und id veritehe noch viel mehr denn Ddiejes.&lt;br /&gt;
. Kr nennt ji Jelbit „Abdul Baha‘“, d. h. „der Diener&lt;br /&gt;
Gottes“. Er ertlärt aller Welt, daß Er auberdem Teinen&lt;br /&gt;
Rang oder Stellung habe, daß Er für die Geliebten des EI&lt;br /&gt;
Baha’ Teinen anderen Stand anerfenne als den des Dienites,&lt;br /&gt;
der Demut und der Niedrigfeit, daß Er ji felbit mit Dielem WDlantel befleivet und mit der Krone des abjoluten Dienftes für die Schönheit des Abha gefrönt habe, jowohl im irdiihen als im himmlilden Königreid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unerlennung diejer Gtellung it das Leben jeder&lt;br /&gt;
Seele. Dies it ‚der Schatten von dem Wort Einigleit‘,&lt;br /&gt;
unter weldem alle Geliebten des AUbha bleiben müjjen. ‚Dies&lt;br /&gt;
it nit Dienft, jondern Herrihaft. ‚Dies it das Gewand&lt;br /&gt;
der ewigen Herrlichleit” und „Die Role der immerwährenden&lt;br /&gt;
Begeilterung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚Selus jagte: ‚„Meldyer will groß werden unter eud), der&lt;br /&gt;
foll euer Diener jein und weldyer unter euch will der Dora oen der foll euer Knecht jein“ (Marl. 10, Vers&lt;br /&gt;
43—44). |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diadem des Dienites it das Diadem der Schönheit&lt;br /&gt;
und Des Lichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn den heiligen Händen von Abdul Baha liegt die Dffenbarung von Baha’ o’Mah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sshm it die Ausbreitung dieler Offenbarung über Die&lt;br /&gt;
Erde und die Erbauung des Tempels vom Neuen erujalem&lt;br /&gt;
anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt jhläaft in der jegigen Zeit des erfüllten Bündnilfes in der Manifeltation, gerade wie es vor 1900 \ahren&lt;br /&gt;
der Yall war. Gottes Botldhafter wurde damals verlältert&lt;br /&gt;
und geihmäht, und Geine Keinde waren Geine eigenen Haus&lt;br /&gt;
genoflen, denn Die Seinen nahmen Fhn nidt auf, und jo&lt;br /&gt;
wird es auch in Dielen Tagen jein. Uber jet wie ehedem gelten die Morte: „Meine Schafe hören meine Stimme“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . .. E)&lt;br /&gt;
- un Be u. „FA me -&lt;br /&gt;
ruht ni erncei rt r ee&lt;br /&gt;
- .&lt;br /&gt;
&#039; - .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|37|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=39}}&lt;br /&gt;
Diejer große Tag ilt erhaben über alle vorausgegangenen.&lt;br /&gt;
Deshalb eriennet Seine Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bahrlid, Er ijt hervorgegangen von dem Diten und&lt;br /&gt;
Seine ZJeihen jind erichienen im Weiten! Erwacet durch den&lt;br /&gt;
Hauch Gottes! Mahrlih, er hat geweht in der Welt! Ges&lt;br /&gt;
eite der, weldyer jeinen MWohlgeruch entdedt hat und nidt&lt;br /&gt;
zweifelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt an jedem, diefe Wahrheit zu erforihen. Achte&lt;br /&gt;
darauf, wie Du Did Dieler Sache gegenüber jtellit. Es gibt&lt;br /&gt;
feinen Mittelweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung rubt fo lange auf dem, der die göttlihe Erfenntnis bejitt, bis er fie andern anbietet; dann rubt&lt;br /&gt;
die Derantworlung auf dem, weldem jie angeboten murde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebet wird dir die Wahrheit zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dies it die Wahrheit‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ver Geliebte it in den Garten herniedergelommen um&lt;br /&gt;
Lilien zu fammelIn‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemweile von der Ofienbarung Baha’o’llahıs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ilt in drei Teile eingeteilt. 1. In Bücher der&lt;br /&gt;
Geihichte,; 2. in Berichte über Gelee und Berordnungen;&lt;br /&gt;
3. in prophetilhe Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Teil ihres nhaltes it es, mit dem wir&lt;br /&gt;
in diejer Periode ihrer Erfüllung hHauptlählih zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wir wollen uns zuerjt mit ihrem ältejten Bud) befallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„an 1. Doje 15, 5, verheigt Gott Abraham zwei Söhne,&lt;br /&gt;
rein Erjtgeborener, Kamael, war der Sohn von Hagar, welhem ber Engel des Herrn nad) 1. Mioje 16, 12, erflärte, daß&lt;br /&gt;
er ein wilder Mtenid) fein und feine Hand wider jedermann und&lt;br /&gt;
jedermanns Hand wider ihn fein werde, auh da er gegen&lt;br /&gt;
jeine Brüder wohnen joll. In 1. Moje 17, 20, verheikt ihm&lt;br /&gt;
Gott, daß er zwölf Fürlten zeugen werde und daB er ihn zum&lt;br /&gt;
großen Bolle maden wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit TFlaal, dem zweiten Sohn, madte Goit nad 1.&lt;br /&gt;
Moje 17, 21, einen Bund, in weldem verheißen ilt, was&lt;br /&gt;
Ipäter nad 1. Wiofe 26, 3—5, erfüllt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dur) den Einfluß von Sarah (Faals Mutter) wurden&lt;br /&gt;
Fsmael und Hagar aus ihrer Heimat vertrieben und Diele&lt;br /&gt;
Wanderer wandten ihre Schritte nad) der Wüfte Paran, wo&lt;br /&gt;
lie wohnten und wo Ssmael ein ägpyptildes Meib nahm.&lt;br /&gt;
in 1. Mofe 21, 20, it gefagt: „Und Gott war mit dem&lt;br /&gt;
Knaben‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|38|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=40}}&lt;br /&gt;
a ER AS ir iR TEL a re ig ee: &amp;quot; = e2 ee ge &amp;quot; Ta&lt;br /&gt;
u ET Per rt Te ET Fe re a er - “ we -: .n nn&lt;br /&gt;
Ba TO TE tn En - - .iunn -- -.- - &amp;quot; - nn — .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
et&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LE en&lt;br /&gt;
EEE. 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee 7&lt;br /&gt;
li &amp;quot;TER ii&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 [27 guet er Bi Ey TE ur 17) 7 TTg ı BSG u Br Sen rn&lt;br /&gt;
duch “nyr. f ee . \ et, ui&lt;br /&gt;
Be RE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1] Fe pp&lt;br /&gt;
ur d iu n . u L on: FE N Torte, . 1“;&lt;br /&gt;
EEE, EEE 2 hier ee nn zur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N ea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEGE TTS ne DE ar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ie&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—38 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die biblilde als die weltlihde Geihichte jind darin&lt;br /&gt;
einig, DaB die Araber jene dem Jsmael verheikene große Nation ind, denn jeine Nachhlommen bevöllerten den nördlidden&lt;br /&gt;
und weitliden Zeil diejes Landes und bildeten jchlieklid das&lt;br /&gt;
Hauptelement der arabiiden Nation. Siehe aud 1. Wioie&lt;br /&gt;
15, 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geldidhte von Abrahams zweiten Sohn Slaaf, welher Rebefla heiratete, it befannt. Er Hatie zwei Söhne,&lt;br /&gt;
Eau und \alob. Durdh Ueberliftung ficherte jid) SJalob beides, Ejau’s Eritgeburt und Segen. Dennod hat Fjaaf jeinem Sohne Cjau nad 1. Mole 27, 39—40, folgenden Segen&lt;br /&gt;
verliehen: „Siehe da, du wirit eine fette Wohnung haben auf&lt;br /&gt;
Erden und vom Tau des Himmels von oben her. Deines&lt;br /&gt;
Schwertes wirt du di nähren, und deinem Bruder dienen.&lt;br /&gt;
Und es wird gejhehen, dab du aud ein Herr jein und fein&lt;br /&gt;
5soh von deinem Halle reißen wirjt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ejau heiratete eine Tochter von FJsmael und wohnte auf&lt;br /&gt;
dem Gebirge Geir (1. Mole 28, 9). Elau it Edom (1. Mole&lt;br /&gt;
36, 8). Edom it ein Teil des nordweitliden Arabien und&lt;br /&gt;
grenzt an Syrien an. Jm 17. Jahrhundert wurde es von Den&lt;br /&gt;
Urabern befiegt und teilt either die Geidhide Nrabiens. Seine&lt;br /&gt;
Haupfitadt war Bazra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der griehilhe Name von Edom ilt Spumäa. NWad) der&lt;br /&gt;
Karte it das Gebirge Geir gleihbedeutend mit Edom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliihde Kommentare haben wiederholt behauptet, daß&lt;br /&gt;
Eau durd) und dur Beduin und ein Sohn der MWüjte war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salob hatte zwölf Söhne, von weldyen nidyt bloß eine&lt;br /&gt;
Nation ausging, wie es smael verheißen wurde, Jondern&lt;br /&gt;
viele Nationen und Könige. Dieje Könige waren die Häupter der zwölf Geidyledhter iraels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl von Fsmael als von aaf jtammten je zwölf&lt;br /&gt;
große verheißene Nahlommen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon dem Geihlehte Fuda wurde in direfter Wbitammung&lt;br /&gt;
der König David geboren, und |päter ebenfalls in Direlter&lt;br /&gt;
Abltammung Watthan, welder gemäß der bibliihen Geichichte&lt;br /&gt;
der Großvater von Tolef und Maria war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelchledhtstegiiter im Evangelium Matthäi und&lt;br /&gt;
Lulas, weldes die Abltammung von ejus dem Chrilt betrifft,&lt;br /&gt;
it nit ganz harmonildh, aber die drei erwähnten TZatjaden&lt;br /&gt;
bleiben beitehen. ejus Chriltus war der Same Davids&lt;br /&gt;
und feiner Blutsperwandten ‚nad dem leilfche‘‘, und als&lt;br /&gt;
folder wurde Er nah Römer 1, 3, anerlannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir finden aber, dab David aud) eine geiltige Bedeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|39|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=41}}&lt;br /&gt;
— 39 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hat, denn in Palm 110 Iejen wir eine Daritellung, welde&lt;br /&gt;
der König in bezug darauf gemadt hat. WUls die Bhartjäer&lt;br /&gt;
nad; Matthäi 22 Selu erflärten, daß Chriltus der Sohn Das&lt;br /&gt;
vids jei, gab ihnen Jejus jelbit folgende Antwort, in welcher&lt;br /&gt;
Er des Königs eigene Worte aus dem Pialm anführte und&lt;br /&gt;
Iprad): „Wie nennet ihn denn David im Geilte einen Herrn,&lt;br /&gt;
da er jagte: „Der Herr hat gejagt zu meinem Herrin! Gebe&lt;br /&gt;
Di) zu meiner Rechten, bis daB ih lege Deine Jeinde zum&lt;br /&gt;
Schemel deiner Yühe. Sp nun David ihn einen Herrn nennet,&lt;br /&gt;
wie it er denn jein Sohn? Und niemand Tonnte ihm ein&lt;br /&gt;
Mort antworten und wagte aud) niemand von dem Tage an&lt;br /&gt;
Hinfort Ihn zu fragen.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David bedeutet geiltig ‚der Geliebte‘ und it Deshalb&lt;br /&gt;
ein Symbol der Göttlihen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm 1. Buh Mofje 49, 10, Haben wir eine Prophegzeiung von Salob, als er feine zwölf Söhne jegnete. Er jagte:&lt;br /&gt;
„&amp;amp;s wird das Szepter von Juda nicht entwendet werden nod)&lt;br /&gt;
ein Meilter von feinen Yüken, bis daß der Held Tomme, und&lt;br /&gt;
demlelben werden alle VBölfer anhangen.‘ Es wurde gejagt,&lt;br /&gt;
dies beziehe ji) auf Sefus Chriltus; aber Sejus Tam vom&lt;br /&gt;
Stamme Fuda, und der Stern von Bethlehem bejeitigte Die&lt;br /&gt;
Herrlichteit nit von Juda, Jondern vervollitändigte jie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein Brudteil des Volkes jammelte fih um Jhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 Sahre lang hat die Melt dem Szepter des Löwen&lt;br /&gt;
von dem Stamme Yuda Ehrfurdt gezollti. Wenn die Tage&lt;br /&gt;
erfüllt ind, wird es von ihm entwendet werden (1. Woje&lt;br /&gt;
49, 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun it der Held (Schiloh) gefommen und alle Nationen jtrömen Fhm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selaia Hat — wie |hon erwähnt — den PBlab genau bezeichnet, von dem das Licht in die Melt jcheinen werde, nämli „am Mege des Meeres“ aus dem NRojengarten von Alla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Daniel 2 finden wir, daß der König Nebuladnezar&lt;br /&gt;
einen Traum Hatte von einem Bilde, das aus vier verjdiedenen WDietallen geformt war: das Haupt von Bold, jeine&lt;br /&gt;
Brult und feine Arme von Silber, fein Bauch und Lenden&lt;br /&gt;
von Era, jeine Schentel aus Eilen und Jeine Yühe teilweije&lt;br /&gt;
Eilen und teilweile Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel, weldem Gott die Wuslegung Dieles Iraumes&lt;br /&gt;
gab, erflärte ihn wie folgt: Das Königreid) des Nebuladnezar&lt;br /&gt;
war zu Diejer Yeit ein Reich der Macht und Stärfe und wurde&lt;br /&gt;
als das güldene Haupt bezeichnet. Ein nachfolgendes geringeres Königreid wurde als das Silber bezeichnet, ein Drii-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|40|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=42}}&lt;br /&gt;
ur: u Buell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe&lt;br /&gt;
55&lt;br /&gt;
[Ps 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚Li&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
j&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rn&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rer an&lt;br /&gt;
a ea &amp;gt;&lt;br /&gt;
en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u ni&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a ee FT&lt;br /&gt;
er Ei ve U&lt;br /&gt;
at m Arge. la&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ıl a B&lt;br /&gt;
Ei,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rnnn, u&lt;br /&gt;
SE&lt;br /&gt;
ee TE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig:&lt;br /&gt;
Pa Te&lt;br /&gt;
ae&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
he Te gel u a er A&lt;br /&gt;
n 1 F u) . ER&lt;br /&gt;
7 dee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 ar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De&lt;br /&gt;
Tr&lt;br /&gt;
ET,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aut [|&lt;br /&gt;
Meer&lt;br /&gt;
+&lt;br /&gt;
ul 2 art En ei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
naeh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_. 40 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tes als das eherne, weldyes über alle Lande Herridden wird,&lt;br /&gt;
und ein viertes, das hart fei wie Eilen. Im Zufammenhang&lt;br /&gt;
mit dem Ende und einem Teil diejes vierten YJujtandes it ein&lt;br /&gt;
großes Ereignis verheiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit Diejes Königreids it von Eilen, weldes Die&lt;br /&gt;
Maht der Unterwerfung und der Zerltörung bat; es ilt in zwei&lt;br /&gt;
Ölieder (oder Arme) geteilt. Am äußerjten Ende feiner Exi-Itenz wird es zerbreden in viele Teile und Diele werden teils&lt;br /&gt;
von Eijen und teils von Ton Jein. Es ijt ein menjdlidhes&lt;br /&gt;
Königreih, denn — „obgleich fie nad) Menichengeblüt vermengt Jind, werden jie doch nicht an einander halten‘ oder Jid)&lt;br /&gt;
vereinigen, denn obwohl fie der Sprößling vorhergehender&lt;br /&gt;
‚Jultände jind, Jind fie dod) einander entgegengejeht. jn Diejer Beriode ‚wird ein Stein ohne Hände herausgebroden‘,&lt;br /&gt;
weldher das. Bild an jeine Füße Schlägt und jeden Weit feiner&lt;br /&gt;
Gegenwart und Jeiner früheren Zujtände zeritören wird, jie&lt;br /&gt;
ind wie Spreu vor dem Mind, und der Stein, weldjer Diejeiben zeritört, ilt das Königreidy, weldes Gott vom Himmel&lt;br /&gt;
aufrichtet und weldes für immer beitehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mohammedaniide Religion verbindet Nirde und&lt;br /&gt;
Staat und regiert beide. Gie war lange in zwei AJweige&lt;br /&gt;
geteilt, in die Schiiten von Berjien und in die Suniten Der&lt;br /&gt;
TZürfei. Gpäter haben ie ji zerjplittert in viele Gelten,&lt;br /&gt;
und obgleih fie im Glauben an Mohammed als ihren Propheten alle eins jind, jo würden Sie ji Doc niemals unter&lt;br /&gt;
einander verheiraten oder ji jonjt miteinander vermengen.&lt;br /&gt;
Diele mohammedaniihe Religion bildet die Glieder und Yüße&lt;br /&gt;
des Bildes. Die Schiiten ind geiltiger als die Guniten und&lt;br /&gt;
deshalb Jind jie in den Augen Gottes tärfer. Der Gtein tft&lt;br /&gt;
das ewige Königreih von Baha’o’llah. Gott hat Dieles&lt;br /&gt;
Königreid) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Matth. 24, 15, erinnert uns Sejus Chriltus, dab die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Schlußereignille Seines Zeitalters eintreten werden, wenn Die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greuel der Berwültung ihren Höhepunft erreiht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies bezieht ih auf die vollitändige Erniedrigung und&lt;br /&gt;
Zerjplitterung der Fuden, weldhe ihren Giptelpunfi erreidt&lt;br /&gt;
bat, und durd) die Zeichen ihres Taurat erfennen jie, dah ihr&lt;br /&gt;
Tag der Erniedrigung zu Ende ilt und Die Tore des König&lt;br /&gt;
reihs ji ihnen geöffnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohammed erflärte fi zehn ahre vor der mohammedaniichen Zeitrechnung, welde anno 622 nad) Ehrilti beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohammedaniihe und üdiiche Jahre find beide Wond-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|41|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=43}}&lt;br /&gt;
—_ 4 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jahre und Haben je 354 Tage. Die jüdiihen Tahre Haben&lt;br /&gt;
lehs Donate von je 30 Tagen und jehs Wlonate von je&lt;br /&gt;
29 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menn wir uns zu Daniel 12, 11, wenden, jo werden wir&lt;br /&gt;
die Prophezeiung finden, auf welde jejus fich bezog, als Er&lt;br /&gt;
uns die Jeihen von dem Ende der Tage gab, in welder Zeit&lt;br /&gt;
Sein Szepter als jüdilher Gejeßgeber von hm genommen&lt;br /&gt;
und Einer erjcheinen würde, dejjen Szepter — geihmüdt mit&lt;br /&gt;
den Juwelen der Liebe, Des Friedens und der Harmonie —&lt;br /&gt;
die Welt regieren werde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dielem 11. Vers des 12. Kapitels im Buch Daniel&lt;br /&gt;
it von der Serltörung des täglihen Opfers und von dem&lt;br /&gt;
Erichheinen der Greuel der VBerwültung die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm Sabre 70 nah Chrilti bejiegte Titus Serujalem,&lt;br /&gt;
aber zu diejer Zeit war das täglide Opfer nod nicht wirllich zeritört, denn wenn es auch in Jerujalem nicht mehr gefeiert wurde, jo feierten es doc) die Juden im Geheimen in&lt;br /&gt;
ganz Syrien und dies hörte nicht auf, bis der Mohammedanismus Jerujalem an fi} 30g und die Juden aus ganz ©yrien verbannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erideinen von Mohammed war die Iymbolilde Erfüllung diejer Prophezeiung. In Ddiefen 1290 Tagen haben&lt;br /&gt;
wir 1290 Mondjahre. Daß Mondzeiten allen bibliiden Berechnungen zu grunde liegen it eine Zatiadhe, welche jo weithin anerfannt ilt, daß es feines weiteren Beweijes bedarf.&lt;br /&gt;
Hezehiel Yagt, daß uns die Tage für Jahre gegeben jeien&lt;br /&gt;
(Hezeh. 4, 6). Wenn wir Diele 1290 Mondjahre mit 354&lt;br /&gt;
(der Anzahl Tage eines Monpdjahres) multiplizieren, jo reduzieren wir fie zu Mondtagen, und wenn wir loldhe mit 365&lt;br /&gt;
(der Anzahl Tage eines Sonnenjahres) dividieren, jo erhalten&lt;br /&gt;
wir Sonnenjahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sähle dies Rejultat zu den 622 ahren nah Chrilti,&lt;br /&gt;
als anno SHegira oder die Mondzeit aufgerihtet wurde, und&lt;br /&gt;
wir haben 1873. Nun hat jih aber Mohammed zehn Fahre&lt;br /&gt;
früher erflärt und wenn wir Diefe abziehen, jo haben wir&lt;br /&gt;
1863.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ilt das Jahr, in weldem fi der Erlöfer der Erde&lt;br /&gt;
allen Bölfern erllärte, und zwar im Anfang Diejes Jahres&lt;br /&gt;
von Bagdad aus und in feiner zweiten Hälfte von Adrianopel aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Babs Erllärung ging im Jahre 1260 (nah mohamemedaniiher Zeitrechnung) vor fih. Als er ji zu Ddieler Yeit&lt;br /&gt;
erflärte, erfüllte er Die mohammedaniihe Prophezeiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|42|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=44}}&lt;br /&gt;
— am —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dohammedaner in Berjien, Indien, Algier und Syrien fürdyteten alle dies Jahr als ein jolches, das ihnen nidhts&lt;br /&gt;
Gutes bringen werde. Es war eine allgemeine Annahme&lt;br /&gt;
in WUegypten, dab mit Ddielem Sahr ‚der Geilt Wrabs&lt;br /&gt;
von ihnen gegangen et“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laht uns die Zeiten betradhten, weldje von elus Chris&lt;br /&gt;
tus im 12. Kapitel der Offenbarung angegeben jind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und es eridhien ein groß Zeichen am Himmel: Ein Weib,&lt;br /&gt;
mit der Sonne befleidet (dem Sinnbild von Beritien) und der&lt;br /&gt;
Mond (das Sinnbild der Türfe) unter ihren Füßen.‘&lt;br /&gt;
Dies tft das Symbol der mohammedantiihen Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf ihrem Haupte it eine Ktrone von 12 Sternen.‘ Dies&lt;br /&gt;
ind die zwölf Smams, weld)e Mohammed folgten. Biele&lt;br /&gt;
Kalife folgten ihm, aber nur dann und warn war einer ein&lt;br /&gt;
Smam (oder geiltiger Lehrer). Wohammeds Vefje, Alt, heiratete Katima, die Todhter des Bropheten, und jo wurde Die&lt;br /&gt;
Linie fortgepflangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nah) dem Ableben der zwölf Smams, für weldhes arabilde Theologen das Jahr 260 (mohhammed. Zeitrehng.)&lt;br /&gt;
feltitellten, würden 1000 jahre vergehen, dann werde ver&lt;br /&gt;
große Smam Mahdi eridheinen, das mohammedantiidhe &amp;gt;eitalter werde fallen und Gott werde regieren auf Erden. Dreimal werde die Trompete eridallen. Die prophezeite erite&lt;br /&gt;
Trompete wurde genau erfüllt im Sahre 1260 (mohamm.&lt;br /&gt;
Zeitr.), als fi der Bab erhob und feine wundervolle Bot-Ihaft als Vorläufer und Herold eines Größeren als er jelbit,&lt;br /&gt;
verlündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kind in Offenbarung 12, weldes von dem WMeibe&lt;br /&gt;
geboren wurde, war Mohammed. Die Wülte, nad) welder&lt;br /&gt;
das Meib im 6. und 14. Bers entflohen it, it die geijtige&lt;br /&gt;
Mildnis, in welder fi Arabien zur Seit befand und alle Welt&lt;br /&gt;
— wenn überhaupt mit der Gejdidhte Arabiens vertraut —&lt;br /&gt;
weiß von dem wundervollen Aufihwung des mohammedaniihen SZeitalters und wie WUrabien nachher Jahrhunderte&lt;br /&gt;
fang den Orient in Willenichaft, Kunit und Literatur führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prophezeiung von TFsmaels ‚zwölf Prinzen‘ wurde&lt;br /&gt;
gänzlich erfüllt in den zwölf Smams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott Hatte für Diele Religion einen Ort bereitet, an welchem fie erhalten werden Yollte 1260 Tage, gleich 1260 Jahren.&lt;br /&gt;
Dies Jind Mondjahre. VBerwandle jolde in Sonneniahre (wie&lt;br /&gt;
bei den 1290 Sahren) und das NRelultat it 1222 Jahre.&lt;br /&gt;
Der Bab erklärte jih anno 1260 (mohamm. Zeitr., welde&lt;br /&gt;
Mondjahre Hat) und die mohammedanilde Zeitrechnung be-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|43|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=45}}&lt;br /&gt;
gann anno 622 nah Lhrilti (Sonnenjahre), das Rejultat&lt;br /&gt;
it Jomit 1844 GSonnenjahre Dies it das Jahr, in weldhem&lt;br /&gt;
ih der Bab der Welt erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ijt die im 6. Bers des 12. Kapitels der Offenbarung feitgejeßte Zeit erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm 14. Bers Ddesjelben Stapitels it eine andere Bered)-&lt;br /&gt;
nung Dieler Seit Teitgejett. Biblilch bedeutet Zeil 360 Tage,&lt;br /&gt;
zwei Zeiten 720 Tage, eine halbe Yeit 180 Tage, zählt man&lt;br /&gt;
dieje zujammen, Jo Hat man wieder 1260. Dieje „Zeit it&lt;br /&gt;
diejelbe wie ‚Zeit, Zeiten und eine Halbe Zeit‘ in Daniel 12,7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieje 360 Tage jind au Mondzeiten. Dieton von Athen,&lt;br /&gt;
weldyer über 400 Jahre vor Chrilti lebie, arbeitete Diele Tlare&lt;br /&gt;
Deihode aus einem verwidelten Syitem der Zeitrechnung heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe au Offenbarung 11, 2, und berechne dieje Morate zu Mondjahren, jo haben wir 1260 Mondjahre, und in&lt;br /&gt;
Ders 3 Jind wieder 1260 Wiondjahre angegeben. Dieje Pro:&lt;br /&gt;
phezeiungen beziehen ji auf das mohammedaniide Zeitalter&lt;br /&gt;
und die zwei Zeugen waren Mohammed und Ali, denn zwi-Ihen dem Kommen von Jelus Chriltus und der gegenwärtigen&lt;br /&gt;
Zeit Jind Teine anderen YJeugen aufgeltanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm Bud Daniel finden wir nod) eine andere Jeit berichtet. Daniel war ein Staatsbeamter an den Höfen von Drei&lt;br /&gt;
aufeinanderfolgenden babyloniiden SKönigreihen. Während&lt;br /&gt;
der Regierung des Bellazar wurde Daniel in einem Gejichte&lt;br /&gt;
die YJeil angegeben, in welcher das Heiligtum wieder geweiht&lt;br /&gt;
werden Joll, jiehe Daniel 8, 13 und 14. Hier Jind 2300&lt;br /&gt;
Sabre feitgejegt. Don diejer Beriode im Leben Daniels bis&lt;br /&gt;
zu der Geburt von SJelus Chriltus waren es rund 500 Jahre&lt;br /&gt;
und von der Geburt Chrilti bis zum Anfang des legten Sahrhunderis, wo ‚ver Sohn geboren wurde‘, waren es 1800&lt;br /&gt;
Sahre, gibt zujammen 2300 Sahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dur verichiedene Bibelforiher ind noch mande Wlethoden angegeben, mittelit weldden man genau auf die Zeit&lt;br /&gt;
1844 Tommt. Einer diejer, der religiöjen Welt gut beiannten&lt;br /&gt;
Bibelforjcher, weldyer zur Zeit, als er es |hhrieb, abjolut nidjts&lt;br /&gt;
von Dielen großen Tagen wuhte, berichtet in einem jeiner&lt;br /&gt;
Werke, weldyes voll it von dem Heiligen Einfluß der Dffene&lt;br /&gt;
barung Baha’o’Tlahs, daß die Bibel mit unermüdlidher Bebarrlichleit auf das Fahr 1844 zurüdiomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sahr 1844 it ein Jahr, weldhes die Herzen Des&lt;br /&gt;
Bolfes Gottes immer froh maden wird, denn in diejem „Jahre&lt;br /&gt;
erflärte fi der Bab im Glanze feiner großen Mijjion als ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|44|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=46}}&lt;br /&gt;
a . -_ - .&lt;br /&gt;
ET u kt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ya. o Its -T. nie] =&lt;br /&gt;
le u = den&amp;quot; oe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a, Tim hen De TEE En&lt;br /&gt;
Be tn 6 Ti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u ri ma ru&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m R&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
L&lt;br /&gt;
a)&lt;br /&gt;
at&lt;br /&gt;
&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
r&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
— 44 — &#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Botjhafter, er verlündigte, daß der, weldem er vorangehe,&lt;br /&gt;
non auf der Erde jei und fich feiner Herde bald offenbaren&lt;br /&gt;
werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit diefer Ankündigung wurde der dritte Dieler&lt;br /&gt;
großen Dreieinigleit geboren, es ilt Abdul Baba, unjer Meiter, weldyer in der Stadt des Lichts an dem blauen Mittelmeere wohnt. Wohlen, mögen jid) die Herzen im ganzen Univerjum jihibar oder unjihtbar freuen, zujammen fingen und&lt;br /&gt;
dies gejegnete Jahr, um welde jich alle Prophezeiung dreht,&lt;br /&gt;
feiern. Miojes prophezeite, daß dem Tag Gottes drei NReligionen und vier Manifeitationen vorhergehen müjlen. Wir&lt;br /&gt;
finden dies im 5. Bud Mioje 33, 2: „Und jprad: Der Herr&lt;br /&gt;
tt von Sinat Tommen und ilt ihnen aufgegangen von CGeir;&lt;br /&gt;
er it hervorgebroden von dem Berge Baran und ilt Tommen&lt;br /&gt;
mit 10000 Heiligen; zu jeiner redhten Hand ilt ein feuriges&lt;br /&gt;
Gele an fie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinai bezieht jih auf Mofe und das mojaische Zeitalter,&lt;br /&gt;
Seir auf Sejus EChriltus und das hriltliche Zeitalter, der Berg&lt;br /&gt;
Paran auf Wohammed und das mohammedanildhe Zeitalter&lt;br /&gt;
und die vierte ilt die Eridheinung von Baha’o’Tlan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Selaia 25, 9, und Kapitel 9, 6, tt gelagt, dak Er&lt;br /&gt;
in dielem Zeitalter Gott genannt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Regeln, durd; welde wir erlennen, weld)e Brophezeiungen ji auf das Zeitalter von Selus, dem Sohn, beziehen, und weldhe PBrophezeiungen den leiten Tag von Bott&lt;br /&gt;
betreffen, Sind folgende: Diejenigen, welde die Demütigung&lt;br /&gt;
und Erniedrigung der Suden vorausjagen, betreffen den Tag&lt;br /&gt;
von elus Chriltus und Dlohammed, und Diejenigen, welde&lt;br /&gt;
die Zeit ihrer MWiederheritellung vorausjagen, beziehen jih auf&lt;br /&gt;
Baha’o’TMah. Herr der Heerjcharen it Gein Vlame.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Hunderten von Beweilen wollen wir einige auswählen, welche uns den Meilter Abdul Baha als den zeigen,&lt;br /&gt;
„welcher Serujalem wieder aufbaut‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Daniel 7 vom 9. bis 14. Vers finden wir folgendes: „Soldes fahe ih, bis daß Stühle gejeßt wurden, und&lt;br /&gt;
der Alte jehte fi, des Stleid war jchneeweiß und Das Haar&lt;br /&gt;
auf feinem Haupt wie reine Wolle, fein Stuhl war eitel TeuerfHammen und Desjelbigen Räder brannten mit euer. Und&lt;br /&gt;
von demielben ging aus ein langer feuriger Strahl. Taufend&lt;br /&gt;
mal taujend dieneten ihm. Das Geriht ward gehalten und&lt;br /&gt;
die Bücher wurden aufgetan. ch. fahe zu, um der großen&lt;br /&gt;
Rede willen, fo das Horn des Herrn redete, ich fahe zu, bis&lt;br /&gt;
das Tier getötet ward, und fein Leib umlam und ins Yeuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|45|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=47}}&lt;br /&gt;
45 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geworfen ward. Und der andern Tiere Gewali au aus&lt;br /&gt;
war; denn es waren ihnen Zeit und Stunde beitimmt, wie&lt;br /&gt;
lange eın jeglies währen jolıte. Sch jahe in diegem Gejichte&lt;br /&gt;
des Nadis, und jiehe, es Tam einer in des Himmels MWolien,&lt;br /&gt;
wie eınes Menjchen Sohn, bis zu dem Alten, und ward vor&lt;br /&gt;
denjelbigen gebradit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gab ihm Gewalt, Ehre und Neid, dab ihm alle&lt;br /&gt;
Leute, Bölter und Zungen dienen Jollten. Geine Gewalt it&lt;br /&gt;
ewig, die nit vergehet, und jein Königreich hat Tein Ende.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ilt das Gejiht von dem Bud) des Zeitalters , weles nun entjiegelt it. Und der Sohn empfing von dem Ba=&lt;br /&gt;
ter ein ewiges Königreih und ewige Herridhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn Diidya 5, 1—4, jind die zwei Eridheinungen von Chritus berichtet: „Er, das Wort, welches hervorgegangen ilt von&lt;br /&gt;
der Meanifeltation durdy alle Zeitalter, it ein Tag, an welhem Er Regent ijt in Jirael. Uber Er gibt Sirael auf, bis&lt;br /&gt;
die, welche gebären joll, geboren hat. Nad) diejem jollen die&lt;br /&gt;
zeritreuten Sjraeliten zurüdtehren und Er wird auftreten und&lt;br /&gt;
die Herden Gottes weiden in der Kraft des Herrn und im&lt;br /&gt;
Sieg des Namens jeines Gottes. Und jie werden wohnen,&lt;br /&gt;
denn Er wird zur Jelben Feit herrlidd werden, }o weit Die&lt;br /&gt;
Welt it. Und diejer Wann joll der Yriede jein.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lies nun aufmerfiam Felaia 4, 2, Selaia 11, 1—12,&lt;br /&gt;
Selaia 22, vom 20. Bers bis zum Ende, ejata 30, 26, es&lt;br /&gt;
fnia 60, 20 und 21, erem. 23, 5—8, Serem. 33, 14—16,&lt;br /&gt;
3ephania 3, 8—10, Sadaria 6, vom 12. Ders bis zum&lt;br /&gt;
Ende, Hebräer 4, 8, Johannes 16, 23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jweig, von dem in den ilraelitiiden Propheten jo&lt;br /&gt;
oft die Rede ilt, Hat ji in der Tat von dem Baum des&lt;br /&gt;
Lebens abgezweigt. Der Vater ilt gelommen mit dem Gohne.&lt;br /&gt;
Dies it die MWiederfunft von dem Löwen aus dem Stamme&lt;br /&gt;
Tuda. Dies ilt die MWiederlunft des Lammes, das einmal&lt;br /&gt;
erwürget war. NWahdem Er einjt den Märtyrertod erlitten&lt;br /&gt;
hat, it Er jebt zurüdgelehrt auf den Thron zur reden Hand&lt;br /&gt;
GSeines Baters und Er it das ‚„‚ZJeidhen von dem Ende‘. Wie&lt;br /&gt;
uns in der Offenbarung Johannes im 21. Kapitel gejagt it,&lt;br /&gt;
erleuchtet die Herrlichleit Gottes und die Herrlid.eit des Lam=&lt;br /&gt;
mes dieje hbimmlilhe Stadt (die geiltige Herde von Baha’-&lt;br /&gt;
v’lah). Sn demjelben Kapitel finden wir, da Gott jelbit&lt;br /&gt;
mit uns fei und unter uns wohnen werde. Es ilt gejagt, da&lt;br /&gt;
ih jede Offenbarung im Kortichreiten verdopple. jn Dielen Tagen wird der Schleier von der ganzen Erde hinweggetan. Liebe, Yriede, Glaube, Taten und ÜErienninis von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|46|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=48}}&lt;br /&gt;
— 46 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unjerem Gott werden das Yundament des Königreihs von&lt;br /&gt;
Silo jein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe für dieje Difenbarung jind folgende: Bis&lt;br /&gt;
jett waren die heiligen Bücher aller Religionen nicht entfiegeli. Heute find ihre Giegel aufgebrodhen. Deshalb ilt&lt;br /&gt;
dies das „Jeilalter der Lehren und die Zeit, in welder alle&lt;br /&gt;
Religionen davon Stenninis erlangen und in Einflang mit&lt;br /&gt;
allen anderen gebradht werden follen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„An dielem Tage werden alle Bewohner der Erde in eine&lt;br /&gt;
Kation vereinigt jein, univerjaler riede wird herrichen, Blutvergieken und SKrieg werden aufhören, es wird eine Welt-\pradye geben, Einigleit und Harmonie werden zur hödhiten&lt;br /&gt;
Stufe gelangen, alles wird unter dem Jelt des Triedens verhammelt jein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’lah ijt der Erzieher des ganzen Univerjums,&lt;br /&gt;
Seine Lehren jind die Urjadhe des Lebens der Welten, der&lt;br /&gt;
Einigleit und Harmonie der Geichöpfe, der Mebereinitimmung&lt;br /&gt;
der Völler und des univerjalen riedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute jtehen wir in der Gegenwart diejer großen Uffenbarung und müjjen uns entidheiden, ob wir Dielen Chrijtus&lt;br /&gt;
haben wollen oder nidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfahe Behauptung des Menichen, daß er an Gott&lt;br /&gt;
glaube, wird ihn nicht reiten, denn die Teufel glauben aud&lt;br /&gt;
und zittern. Goldye Gläubige ind wie Brunnen ohne Waller.&lt;br /&gt;
Menn ich der Geilt des Unendlichen in dem Tempel des Men-Ihen offenbart, jo it es für den, der verjucht, ji) diejem&lt;br /&gt;
Mort zu widerjeßen, wie der Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sn der zweiten Epijtel von Johannes wird uns gejagt,&lt;br /&gt;
dak es im Anfang des hriltlichen Zeitalters viele in der Welt&lt;br /&gt;
geben wird, „die nicht Defennen SJejum Chriüt, daß er in das&lt;br /&gt;
eh, fommen ilt. Diejer iit der Verführer und der Widerri.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es damals war, Jo wird es jet wieder jein. Bor&lt;br /&gt;
1900 jahren wurden viele lälterlide Morte gegen Gottes&lt;br /&gt;
Botihafter und Seinen Sohn gejprodden. Ebenjo wird es aud&lt;br /&gt;
in der geyenwärtigen Jeit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Un jenem Tag, als elus vor dem Ridhterjtuhl des Bis&lt;br /&gt;
latus in der Gegenwart Seiner Anfläger \tand, war Er mit&lt;br /&gt;
den Stetten eines gemeinen Derbreders gebunden; Dennod)&lt;br /&gt;
war Er der Sohn Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heilige Geihihhte wiederholt fi immer. Und je&lt;br /&gt;
größer das Licht sit, deito mehr wird die Finiternis Jichtbar&lt;br /&gt;
werden, je größer die Mahrheit, deito größer die Kaljichheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|47|file=Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf|page=49}}&lt;br /&gt;
— 47 —&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Gegner, je vollflommener der Meg zu Gott it, deito jchredliher wird das Shidjal deijen fein, dem der Weg geöffnet&lt;br /&gt;
wurde, der aber nit darauf wandelt, und ‚einer von denen&lt;br /&gt;
it, die ferne Jind“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jür Diejenigen aber, welde glauben, „it Er Töltlih“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yu beziehen durd:&lt;br /&gt;
2öilhelm Herrigel, Stuttgart, Hölderlinftr. 35.&lt;br /&gt;
‚sm jelben Verlag find erfchienen:&lt;br /&gt;
Die Geichichte der Bahni-Bewegung von Sydney Sprague&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breis 20 Pf.&lt;br /&gt;
Berborgene Worte aus der erhnbenen Feder Bahn’ 0’ Unh&#039;s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breis 50 Bf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Offenbarung_von_Baha%27u%27llah&amp;diff=78166</id>
		<title>Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Offenbarung_von_Baha%27u%27llah&amp;diff=78166"/>
		<updated>2025-12-21T18:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Die Offenbarung von Baha&amp;#039;u&amp;#039;llah  | author     = Isabella D. Brittingham  | translator =   | section    =   | previous   =   | next       =   | year       = 1910  | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Offenbarung von Baha&amp;#039;u&amp;#039;llah 1910.pdf}} PDF] }} }}  {{ai|Bei diesem Werk handelt es sich um eine im Jahr 1910 erschienene deutsche Übersetzung von Isabella Brittinghams „The Revelation of Bahá&amp;#039;u&amp;#039;lláh“, die von der f…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah&lt;br /&gt;
 | author     = Isabella D. Brittingham&lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1910&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Bei diesem Werk handelt es sich um eine im Jahr 1910 erschienene deutsche Übersetzung von Isabella Brittinghams „The Revelation of Bahá&#039;u&#039;lláh“, die von der frühen Bahá&#039;í-Gemeinde in Stuttgart herausgegeben wurde. Der Text enthält eine einführende Erläuterung der Bahá&#039;í-Prinzipien, welche ‚Abdu&#039;l-Bahá zugeschrieben wird, und thematisiert die spirituelle Notwendigkeit einer neuen Offenbarung im modernen Zeitalter, um dem Materialismus und dem Zweifel entgegenzuwirken.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Die Offenbarung von Baha&#039;u&#039;llah 1910.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78165</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78165"/>
		<updated>2025-12-21T18:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1913)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religiöfe Lichtblicke]] || 1916&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1919)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1919)/Text&amp;diff=78164</id>
		<title>Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1919)/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1919)/Text&amp;diff=78164"/>
		<updated>2025-12-21T18:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{page|1|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=2}}{{ocr}} Die Gefchichte Bahni-Bewegung  Ein univerjaler Glaube von Sidney Sprague. Aus dem Englifcyen überjegt von Wilhelm Herrigel.  „Die Bahai haben kein anderes Ziel als die Wohlfahrt und Belferung der Welt und die Reinigung der Nationen.“  Dritte Auflage.  Stuttgart Verlag des Deutihen Bahai- Bundes ©. m. b. 9. 1919.   {{page|2|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=3}…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
Die Gefchichte&lt;br /&gt;
Bahni-Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein univerjaler Glaube&lt;br /&gt;
von Sidney Sprague.&lt;br /&gt;
Aus dem Englifcyen überjegt&lt;br /&gt;
von Wilhelm Herrigel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Bahai haben kein anderes Ziel&lt;br /&gt;
als die Wohlfahrt und Belferung der&lt;br /&gt;
Welt und die Reinigung der Nationen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dritte Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart&lt;br /&gt;
Verlag des Deutihen Bahai- Bundes ©. m. b. 9.&lt;br /&gt;
1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Anmerkung des Üeberjeßers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diefes Büchlein enthält nur einen&lt;br /&gt;
kurzen Ueberblick über die Entwicklung der Bahai-Bemwegung. Die&lt;br /&gt;
eingehende Gejchichte derjelben  ift&lt;br /&gt;
in dem Bud: „Gejhichte und&lt;br /&gt;
Wahrheitsbemweile der Ba&lt;br /&gt;
bai-Religion“ von Mirza Abul&lt;br /&gt;
Fazl, deutjh von Wilh. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Druck von Wilhelm Heppeler, Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
„Breis fei Gott, daß die Sade Gottes in Ddielem&lt;br /&gt;
Bahai- Zeitalter eine folhe der abjoluten Liebe und reinen&lt;br /&gt;
Geiftigfeit ift. Sie ilt nit vom Reihe Ddiefer Welt,&lt;br /&gt;
denn fie ilt nicht Krieg und Elend, noch die Unterdrüdung eines Volfes durd ein anderes. Ihre Armee it&lt;br /&gt;
die Liebe zu Gott; ihr Sieg it die Begeilterung für.&lt;br /&gt;
die Erkenntnis Gottes; ihre Schladht gilt der Wahrheit&lt;br /&gt;
der Auslegung des Mortes; ihr Kampf geht gegen&lt;br /&gt;
die Gelbitfudt; ihre NReferve it die Geduld; ihre&lt;br /&gt;
liegende Madt it die Sanftmut, und ihr Ruhm it&lt;br /&gt;
die Liebe für alle. Mit einem Wort, fie it Geilt und&lt;br /&gt;
Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt an uns zu erwägen, wie wir die Menfchen&lt;br /&gt;
erziehen wollen, dak die Finiternis der Unwilienheit und&lt;br /&gt;
Adtlofigkeit verfhwinde und die Strahlen von dem Königreihe Gottes die Melt umgeben mögen, daß die&lt;br /&gt;
Nationen erlöit werden von felbitfühtigem Ehrgeiz und&lt;br /&gt;
Streit und dab fie wiederbelebt werden durh die Düfte&lt;br /&gt;
Gottes, dab Feindihaft und Haß zeritreut werden und&lt;br /&gt;
gänzlid verfhwinden, während die anziehende Madt&lt;br /&gt;
der Liebe Gottes die Herzen der Menic;en To voll.&lt;br /&gt;
fommen einigt, daß ie alle jichlagen wie. ein einziges&lt;br /&gt;
Herz; daß Streit und Arieg durdaus verfhwinden&lt;br /&gt;
mögen, während Friede und PVerjöhnung ihre Fahnen&lt;br /&gt;
inmitten der Erde erheben und die Menichen einander&lt;br /&gt;
berzlih lieben, dab die geiltigen Freuden vorherrfchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mögen über die materiellen Vergnügen, dab Dit und Weit&lt;br /&gt;
fih aneinander erfreuen mögen wie Liebende und Nord&lt;br /&gt;
und Süd einander in treuer Liebe umarmen; daß dte Fichte&lt;br /&gt;
bare Welt der Spiegel von der Melt des himmlischen&lt;br /&gt;
Königreidhes werde, dab das Bild der allerhöhiten Heer-Iharen in allen Verfammlungen der Menihen wiedergefpiegelt werde; daß die Erde verändert werden möge in&lt;br /&gt;
das Paradies des Glorreihen und das göttlihe Ierufalem die ganze Erde umfalfe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies find Worte eines groben Lehrers, eines_Perjers von, Geburt, eines DVerbannten von Jeinem Vater-Iande und eines ehemaligen Gefangenen der türfiihen Regierung in der fleinen befeitigten Stadt Acre oder Afta,&lt;br /&gt;
in der Nähe des Berges Karmel, an der Külte Spriens,&lt;br /&gt;
eines Mannes, weldyer über vierzig Sabre u 8 verfolgt&lt;br /&gt;
und verworfen. wurde, der die Leiden und Entbehrungen des Gefängnislebens erduldete, von deilen Lippen&lt;br /&gt;
aber dennod vor furzem_ diefe triumpbierenden Worte&lt;br /&gt;
des Briedens und der Breude ertönten, Haben Diele&lt;br /&gt;
feine Bedeutung für den Weiten? Das Leben und die&lt;br /&gt;
Lehre diefes Mannes, der jegt wenige Meilen von Nazateth entfernt Iebt*) haben eine überaus anregende Wirtung im Orient. Zakt uns jehen, ob_fie nicht aud_auf&lt;br /&gt;
die Nationen des MWeltens anwendbar jind. In der Tat,&lt;br /&gt;
diejer Lehrer richtet feinen Appell für religiöie Einigkeit&lt;br /&gt;
niht nur an die Nationen des Ditens, jondern ebenfo an&lt;br /&gt;
die Völfer des MWeitens, und it religiöfe Einigkeit im&lt;br /&gt;
Weiten nicht ebenfo notwendig, wie im Diten? Dan jagt,&lt;br /&gt;
dab es heutzutage unter den verjchiedenen Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Unmerfung des Ueberjegers: Dur die allgemeine Anneftie, melde der Gultan gelegentlich der Ginfegun einer&lt;br /&gt;
KRonftitution im Jahre 1909 erließ, wurde auch er in Freiheit&lt;br /&gt;
gejegt, worauf er Haifa alg Wohnfig ermäßlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiten mehr Gehäfligkeit und Bitterfeit gebe, denn ie&lt;br /&gt;
zuvor. Mie fönnen jolhe Spaltungen geheilt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns für einen Uugenblid nad Indien&lt;br /&gt;
wenden und jehen, was die Bahai-Bewegung bo:t in einer&lt;br /&gt;
jehr furzen Zeit vollbradt hat. Als ih vor einem Jahr&lt;br /&gt;
in der Stadt Rangun weilte, befuchte ic) eine Bahai-Verfammlung, in welder Repräjentanten von jehs der gröhten Weltreligionen beieinander verfammelt waren; fie&lt;br /&gt;
waren geeinigt dur ein wundervolles Band der Yreundhaft und Einigkeit. Diejfe VBeriammlung war haudtlählic zufammengejett von Männern reifen Alters,, Öelehrten, Gefeßgebern, Regierungsbeamten ujw,, welde ersogen waren als jtrenge Mohammedaner, Buddhilten,&lt;br /&gt;
Hindus, Juden, Zoroajtrier und Chrilten; dennod) verhandelten fie hier miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚Wenn diefer Bahai-Geilt der Liebe und Duldfamteit,&lt;br /&gt;
wie er von dem Meilter in Alla gelehrt wird, in Indien&lt;br /&gt;
fo durchdringen und Menden von bisher einander feindih gegenüberjtchenden Religionen jo vereinigen Tamı,&lt;br /&gt;
vermag er dann nidt aud Teinen wohltuenden Einflub&lt;br /&gt;
über die Bewohner des Weitens auszuüben? Um zu&lt;br /&gt;
iehen, was die Bahai-Bewegung vollbradt hat, ijt es&lt;br /&gt;
aber nicht nötig, nah Indien zu gehen. In der Stadt&lt;br /&gt;
Baris hat fie in der Tat fhon Katholiten, Proteitanten,&lt;br /&gt;
Sreidenfer und Juden geeinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ea. beanfvrudt, das röttlide&lt;br /&gt;
Werkzeug zu fein, um religiöfe Einigkeit in die LBelt zu&lt;br /&gt;
bringen, und jhon aus dielem Grund — wenn nicht um&lt;br /&gt;
eines andern willen — verdient jie Beadhtung. Ihr Anlprudh ilt zu wichtig und von zu weitgehender Bedeutung,&lt;br /&gt;
um beijeite gefeßt zu werden; die lange Lilte ihrer Märtprer, das wundervolle Leben ihrer Gründer, ihr erneuernder Einflub_in PBerlien, die Tatjade, dab Leute beinahe aller Rafien, Betenntnilfe und Selten von ihr angezogen wurden, und endlich ihr Sortihritt im Weiten,&lt;br /&gt;
dies alles erregt, wenn nicht Bewunderung, jo dod wenigitens Intereffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entitehung einer großen religiöfen Bewegung&lt;br /&gt;
follte nit unbeadhtet übergangen werden. Wer hätte in&lt;br /&gt;
den früheiten Tagen des Chriltentums, als feine lebendigen Lehren von Liebe und Einigfeit — welche jest To&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fehr aus dem Gefichtsfreis verloren aingen — mit To&lt;br /&gt;
großer Kraft und Schönheit gelehrt wurden, gedadıt, daß&lt;br /&gt;
es wenige Sahrhunberte Ipäter fo mädtig auf die Melt&lt;br /&gt;
einwirfen würde? In umlerem Studium der Bahai-Bewegung werden wir manche aufjallenden Punkte finden,&lt;br /&gt;
LaeDe der früheiten Bewegung des Chriitentums ähnlich&lt;br /&gt;
ind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakt mid nun fo furz als möglid einige Merfmale&lt;br /&gt;
diefer neuen religiöfen Bewegung, befannt als die Bahaibewegung, erflären und bartun, was fie vollbrat hat&lt;br /&gt;
und heute noch in der Welt vollbringt, und damit einige&lt;br /&gt;
Berichte verbinden über ihren gegenwärtigen Führer U bdul Baba und jeine Boticait.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stellung Abdul Bahas in bezug auf_diele&lt;br /&gt;
Bewegung zu veritehen, muB id auf den großen Gründer_ biejer zanun Baba’o’Ilah und feinen Borläufer, den Bab, verweilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erwähnung des Bab mögen jid mande einbilden, der Babismus und die Bahai-Bewegung feien ein&lt;br /&gt;
und basjelbe. Dies it jedod niht Jo; Die leßtere iit&lt;br /&gt;
wohl aus dem erjteren hervorgegangen, unterideidet ER&lt;br /&gt;
aber von diefem in manden wejentlihen PBuntten. Dies&lt;br /&gt;
fann man leicht dadurd entdeden, da man entweder&lt;br /&gt;
die jrüheite Geihichte des Babismus Itudiert und fie mit&lt;br /&gt;
der gegenwärtigen Bewegung, befannt als die Bahai-Bewegung, vergleicht. oder dadurd, dab man die Schriften des Bab lieit und zwilden ihnen und denen von&lt;br /&gt;
Baha’o’Mlah — von dem die gegenwärtige Bewegung&lt;br /&gt;
ihren Namen bat — einen Bergleid) zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menn wir die zwei vergleihen, Tönnen wir die aujfallende Wehnlidhfeit_ bemerfen, weldhe fie mit der Ge-Ihichte des Neuen Teftaments haben. Wir willen, dab&lt;br /&gt;
die religiöfe Bewegung, welde Johannes der Täufer einführte, materiell verfdieden war von ber, welde burh&lt;br /&gt;
Sejus begonnen wurde. Objihon Iohannes der Täufer&lt;br /&gt;
Hlare Lehren und einen gewillen Modus für das Leben&lt;br /&gt;
jeiner ge gab, jo war Dod) fein eans Aniprud)&lt;br /&gt;
der, „Die Stimme eines Predigers in der Wülte zu fein,&lt;br /&gt;
welde dem, der größer ilt, den Weg bereite‘. Genau jo&lt;br /&gt;
war es mit dem jungen Berfer, Sera Bab, welder&lt;br /&gt;
leinen Nadiolgern gewilfe Regeln in dem Bud, befannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als der „Benan“ niederjährieb, gleichzeitig verkündete&lt;br /&gt;
er aber fortwährend, dab er der Herold eines Gröberen&lt;br /&gt;
ei, weldher nad ihm fommen werde, und daß er in betändiger Erwartung von dem jei, „welchen Gott offenbaren werbe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab hat in der Tat eine große Reform eingeführt, aber diefe Bewegung blieb mehr oder weniger&lt;br /&gt;
verfifh und mohammedaniih, und man fühlt es, dak lie&lt;br /&gt;
hätte niemals univerfal werden fönnen. Es\blieb Baha’-&lt;br /&gt;
v’/llah, welder nah dem Bab Tam, vorbehalten, Dieler&lt;br /&gt;
Bewegung ihren wirkliden, weiten und umiverlalen Geilt&lt;br /&gt;
zu &amp;amp; n, welden fie heute befitt.._&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine weitere Erläuterung will ich hier eine furze&lt;br /&gt;
Skizze diefer Bewegung von ihrem Anfang an geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sabre 1844 nad unferer Yeitrechnung, weldes&lt;br /&gt;
übereinitimmt mit dem Jahr 1260 nad mohammedaniihdem Kalender, trat in Perlien ein junger Dann&lt;br /&gt;
auf namens Mirza Ali Mohammed, welher jih „Bab“,&lt;br /&gt;
d. h. das Tor nannte, durch weldes die Menihen zu der&lt;br /&gt;
Erkenntnis der Wahrheit Gottes gelangen Tönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab begann feine Miffion als „das Tor“ dadurd, dab er dem Volt das Beritändnis für die wirtlihen Wahrheiten ihrer eigenen Neligion öffnete, und&lt;br /&gt;
Ah allen großen Propheten fam er nicht um zu zerören, fondern um zu erfüllen. Er fagte feinen mohammedaniihen Zuhörern nit, fie jeien all die vergangenen&lt;br /&gt;
Sabre durd einen falihen Propheten betrogen worden,&lt;br /&gt;
londern er Ihalt fie laut — wie es Sefus bei den Bha-. tildern tat — wegen ihrer Heudelei und ihrer Berdrehung&lt;br /&gt;
der wahren Religion. Er erklärte ihnen aud die wahre&lt;br /&gt;
Bedeutung ihrer Prophezeiungen und iHleberlieferungen,&lt;br /&gt;
nad) welden ein Mahdi tommen werde. Ich will hier feine&lt;br /&gt;
eigenen Worte anführen: „In den vergangenen Zeiten&lt;br /&gt;
ließ Gott, jo oft es nötig war, einen Propheten auf der&lt;br /&gt;
Erde asliehen, welder ein Buh Ihrieb, das die güttlien Offenbarungen enthielt, und er wird in Zufunft&lt;br /&gt;
dasjelbe tun, fo oft es nötig it.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Worten des Bab wurd natürlih von den mobammedaniihen Phariläern mit Spott und Hohn begegnet, und er hatte Beleidigungen und Berfolgungen zu erdulden, welde mit jeiner Gefangennahme und feinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
Tod endigten. Er wurde auf Befehl der. perlilhen Regierung auf einem öffentlihen Pla&amp;amp; in Täbris erhoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben diejes jungen Reformators wurde nicht&lt;br /&gt;
vergeblid) geopfert. Während einer Lebenszeit hatte ji)&lt;br /&gt;
eine große Anzahl erniter Männer und rauen in feiner&lt;br /&gt;
Sade verbunden und verbreiteien die Lehren fleihig über&lt;br /&gt;
ganz Perfien, jo dab die Bewegung bald eine jolhe Aus-Dehnung befam, dab Die perliihe Regierung und bie&lt;br /&gt;
Mullas (Geiltlihen) beunruhigt wurden und an eine&lt;br /&gt;
ernithaite Bedrohung der Herrihaft des Islam dadıten;&lt;br /&gt;
fie glaubten, dab Ddiefe Bewegung jowohl eine politilche,&lt;br /&gt;
als eine religiöfe Bedeutung habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden Befehle gegeben, die Nahfolger des Bab&lt;br /&gt;
zu plündern und zu verfolgen, und während diefer dunklen&lt;br /&gt;
Jahre gaben viele Taufende ihr Leben hin und erduldeten&lt;br /&gt;
die Ihlimmiten Torturen für ihren Glauben. Man it&lt;br /&gt;
verjudt, bei Ddiefen Sa Ereigniljen der frübeiten&lt;br /&gt;
Tage diejer Bewegung länger zu verweilen, aber_ der&lt;br /&gt;
Raum diejer Schrift gejtattet mir nit mehr als eine Fur&lt;br /&gt;
Anfpielung auf diejelben. Es follte aber fein Bericht&lt;br /&gt;
gegeben werden, ohne den Namen der Kurrat ul-Ayır zu&lt;br /&gt;
erwähnen; dieje bemerfenswerte Heldin wurde die Seanne&lt;br /&gt;
d’Arc ihres Landes und ihrer Zeit genannt. Sie war die&lt;br /&gt;
Todter eines führenden Ullemas im Islam, eine Yrau&lt;br /&gt;
von Bildung und Stand, befannt als eine PBoetin, Philolopbin, Spradfundige und Theologin; fie wurde bald zu&lt;br /&gt;
der neuen Bewegung befehrt, dann verlieh fie ihr Heim&lt;br /&gt;
und teilte in Perjien umher, wo fie viele zu dem neuen&lt;br /&gt;
Glauben befehrte. Zulegt wurde fie von den aufge&lt;br /&gt;
braten Mohammedanern ergriffen und greulid)_ zu Tode&lt;br /&gt;
gemartert. Dieje edle Frau hat durd ihren großen Mut&lt;br /&gt;
ihren Schweitern im Orient den Weg bereitet; eine neue&lt;br /&gt;
Uera begann für die Frauen, denn jowohl der Bab&lt;br /&gt;
als aud) Baha’o’lah predigten die Befreiung der Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. As ein Vermädtnis hat der Bab feinen Nadhfolgern&lt;br /&gt;
eine Ihöne poffmung binterfajfen, nämlih die, daß „Der,&lt;br /&gt;
welden Gott offenbaren werde‘, fommen und das, was&lt;br /&gt;
er unvollfommen begonnen, vervollitändigen werde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Jahre nah dem Tod des Bab, etwa ums&lt;br /&gt;
Sahr 1850, jhien es, als ob die Bewegung einen ehr&lt;br /&gt;
unfideren Stand hätte; fie itand in einem ichlehten Ruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei der perfiihen Regierung, und beinahe alle PVerfer von&lt;br /&gt;
Reihtum und Stand jahen mit Beradtung auf fie herab;&lt;br /&gt;
ihre Anhänger fonnten nur heimlid zulammentommen,&lt;br /&gt;
und feiner durfte es wagen, den werhakten Namen&lt;br /&gt;
„Babi“ auszufpredhen; eine Zeitlang hatte es in der Tat&lt;br /&gt;
den Anichein, als ob die Mullas mit der gänzlihen Ausrottung Diejes jungen Glaubens Erfola hätten. Das&lt;br /&gt;
Kommen des Verheibenen war nun jehr notwendig, um&lt;br /&gt;
die Bewegung vor dem Erlöjhen zu bewahren und um&lt;br /&gt;
den Eifer und den Mut der verfolgten Babis wieder herzultellen. Sie wurden nicht enttäuiht in ihrer Hoffnung,&lt;br /&gt;
denn anfangs der jedhziger Jahre erhob ji einer, deifen&lt;br /&gt;
große PVerlönlihteit die wundervolle Macht feiner Worte&lt;br /&gt;
und injpirierten Schriften bewiejen, dab er die Manifeltation jei, auf welde die Nadfolger des Bab warteten,&lt;br /&gt;
und als Baha’o’llah erklärte, dab er der Berheikene ei,&lt;br /&gt;
dejfen Kommen der Bab vorausjagte, begrükten ihn im&lt;br /&gt;
der Tat die Mehrzahl _der Babis mit Freuden als ihren&lt;br /&gt;
Herrn und Erlöjer. Es ilt wahr, daß es — fogar in&lt;br /&gt;
Baha’o’llahs Bamilie — nod einige abweichende&lt;br /&gt;
Stimmen gab, welde mit den Lehren des Bab zufrieden&lt;br /&gt;
waren und nicht über diefe hinausgehen wollten. Diefe&lt;br /&gt;
fammelten fih um Subh-i-&amp;amp;zel, letterer hatte aber nie&lt;br /&gt;
viele Anhänger, und nur wenige von ihnen find übriggeblieben, jo dab der Weigerung, die Lehren Baha’&lt;br /&gt;
o’lahs anzunehmen, niht wohl der Name „Kirhenfpaltung“ beigelegt werden Tann. Die Bewegung hat fowohl&lt;br /&gt;
diefe kleinen Mühjale als aud eine andere neue überlebt,&lt;br /&gt;
aber ihre Einigfeit blieb ungelhwädt, fie bat ji triumphierend über Diele a erhoben und der Welt gezeigt, dab fie die Einigkeit, welde fie lehrt, aud be&lt;br /&gt;
wahren Tann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aha’o’Ilah war geboren im Jahre 1817 und jtammte&lt;br /&gt;
von einer reihen und vornehmen Yamiliee Schon als&lt;br /&gt;
junger Mann wurde er ein Anhänger des Bab, obgleih er ihn nie gejehen hatte. Der Umitand, dab er!&lt;br /&gt;
ein hervorragender Lehrer diejes neuen Glaubens war,&lt;br /&gt;
führte zu feiner Gefangennahme in Teheran. Eine Zeitlang wurde er mit einigen andern mit Ketten zulammengei&amp;amp;lofien, zulegt wurde jein Neichtum eingezogen&lt;br /&gt;
und er fjelbit nah der Stadt Bagdad in der Türkei&lt;br /&gt;
verbannt. Auch da fuhr er fort, das Bolf zu lehren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und fein Einfluß über dasfelbe war jehr groß. Während der Dauer von zwei Jahren z30g er ih in ber&lt;br /&gt;
Nähe von Bagdad in die Berge zurüd, wo er einfam&lt;br /&gt;
lebte und feine Zeit im Gebet und in Betrahtungen&lt;br /&gt;
zubradite,. Als er wieder zurüdfehrte, verfündigte er&lt;br /&gt;
jeine Miflion öffentlih; diejelbe beitand in der Auftihtung des Friedens und der religiöfen Einigkeit in&lt;br /&gt;
der Welt. Er forderte die Menjhen aller Glaubensbetenntniffe und Raffen auf, unter die Sahne der Einigteit, weldhe er aufgerichtet hatte, zu fommen, und ihm&lt;br /&gt;
bei der Erridtung des Königreihes Gottes und Der&lt;br /&gt;
Brüderihaft der Menden auf Erden behilflich E fein.&lt;br /&gt;
Die mohammedaniihen Mullas wurden dadurd, dab&lt;br /&gt;
jie eine old gejährlihe Perjönlikeit in ihrer Mitte&lt;br /&gt;
hatten, bald beunruhigt und baten die Dtiomanilde&lt;br /&gt;
Regierung, dab fie ihn wegihaffen möge. Baha’o’Illah&lt;br /&gt;
wurde demgemäß nad NKonltantinopel vorgeladen und&lt;br /&gt;
verließ, zulammen mit feiner Yamilte und einer fleinen&lt;br /&gt;
Anzahl feiner Nahfolger, die Stadt. Sein Verweilen in&lt;br /&gt;
Konitantinopel war furs, denn die türliihe Regierung&lt;br /&gt;
entihied, daß er nad der Stadt Adrianopel verbannt&lt;br /&gt;
werden Toll. Bon Wodrianopel aus Ihrieb Baha’o’Ilah&lt;br /&gt;
iene befannten Briefe an die Könige Europas und an&lt;br /&gt;
den Bapit; in denjelben forderte er fie auf, ihre Ungereihtigleit und ihre Kriegsgedanten nn und&lt;br /&gt;
ihm bei Errihtung non Einigkeit beizujtehen. Diefe&lt;br /&gt;
Briefe enthielten aud Propbezeiungen, melde bald darauf&lt;br /&gt;
in Erfüllung gingen. Nahdem er einige Jahre dort war,&lt;br /&gt;
wurde er wieder verbannt, und zwar diesmal an einen&lt;br /&gt;
weniger augängliden Drt, nad der fleinen befeitigten&lt;br /&gt;
Stadt Acre oder Alfa an der Küjte Syriens. Hier verlebte Baha’o’llah und feine fleine Schar von Nadhfolgern&lt;br /&gt;
die Ihlimmiten Jahre ihrer Verbannung, denn Alfa Tann&lt;br /&gt;
nur als ein überaus ungefunder Bla&amp;amp; bezeichnet werden,&lt;br /&gt;
und es dien zwedmähig, ihn dorthin zu  verbannen,&lt;br /&gt;
denn fie hofiten, dab ein Wieber ihn bald hinwegraffen&lt;br /&gt;
und jo die Welt von ihm befreit würde. Er war mit&lt;br /&gt;
leinen Nachfolgern längere Zeit auf zwei Räume in ben&lt;br /&gt;
Baraden beihränkt, aber allmählih wurde ihm mehr&lt;br /&gt;
Milde zuteil, das Herz des Gouverneurs wurde erweidht&lt;br /&gt;
beim Anblid der heldenhaften Leiden diefer fleinen Schar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Alla verwandte Baha’o’Ilah feine Zeit auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Belehrung iemer wenigen Nadjfolger, welhe um&lt;br /&gt;
ihn fein fonnten, aufs Schreiben feiner YUnterweilungen&lt;br /&gt;
und Ermahnungen an die Welt, auf die Ausfendung von&lt;br /&gt;
Semodichreiben an die Nadfolger in den verihiedenen&lt;br /&gt;
Teilen der Welt und aufs Schreiben eines Budhes, befannt als ;&lt;br /&gt;
Das Buch des Gefekes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diefem Buche fagt er jeinen Nahfolgern, dab das&lt;br /&gt;
Schwert für immer, beifeite gelegt werden mülle; an&lt;br /&gt;
feiner Stelle müjle jih das Wort erheben. Er verfündigt&lt;br /&gt;
univerfalen Frieden und fordert alle Nationen auf, ihre&lt;br /&gt;
Meinungsverihiedenheiten durd ein Schiedsgericht beizulegen. Er tritt dafür ein, daß allen Bölfern der Erde&lt;br /&gt;
ein weiter Geilt der Sreundihaft und Duldfamfeit erzeigt&lt;br /&gt;
werden foll und drüdt fid) jo Ihön aus indem er lagt:&lt;br /&gt;
„hr feid alle die Früchte eines Baumes, die Blätter&lt;br /&gt;
eines Jweiges, die Vögel eines Rofengartens, die Tropfen&lt;br /&gt;
eines Meeres, die Perlen einer Gee.“ Er empfiehlt feinen&lt;br /&gt;
Nadjfolgern, nah einer univerfalen Sprade zu Juden un&lt;br /&gt;
jagt: „Wenn ihr fie gefunden habt, jo ilt fie das Mittel&lt;br /&gt;
er Einigkeit und die größte Quelle des Einflangs und&lt;br /&gt;
er Zivilifation; würdet ihr es nur einjehen! Lehret&lt;br /&gt;
die Kinder in allen Schulen diefe allgemeine Spradye,&lt;br /&gt;
damit die ganze Welt bald ein Land und eine Heimat&lt;br /&gt;
werden möge.“ Den Eltern jagt er, dab fie ihre Kinder,&lt;br /&gt;
jowohl Anaben als Mädhen, glei erziehen und ihnen&lt;br /&gt;
die beite Erziehung, die fie ihnen verihaffen fönnen, zufommen lalfen jollen. Die Rinder der Armen müllen ersogen werden dur ein Konzilium, weldes in jeder Stadt&lt;br /&gt;
PERIRN Bear oil; denn er geht davon aus, daB, foange die Unmwifienheit nicht ausgerottet it, fein wirfher Fortihritt erzielt werden Tann. Den Wert der Ersiehung prägt er feinen Nadfolgern nahdrüdliih ein&lt;br /&gt;
und jagt unter anderem: „Wenn einer feinen eigenen&lt;br /&gt;
Sohn oder den Sohn eines andern erzieht, jo it es getade, als ob er den Sohn Gottes erziehen würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle müfien ein Handwerk, ein Gewerbe oder einen&lt;br /&gt;
Beruf erlernen und ihn ausüben, und wenn diefer Beruf gewillenhaft und fleikig ausgeübt wird, jo wird dies&lt;br /&gt;
bei Gott als der hödjite Utt des Gebets und der DVerehrung betradtei werben. Sih Willenihaft und Kunit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu erwerben wird ebenfalls empfohlen. Die Ehe it er-‚wünlht und awangsweile Ehelojigkeit verdammt. Baha’-&lt;br /&gt;
o’lah wünldht, dab feine Religion eine foihe der Freude&lt;br /&gt;
und der Wröhlichteit fein foll. Er fagte feinen, Nadfolgern, dab fie mit allen Völkern der Melt Verbindung&lt;br /&gt;
Iuhen und ihnen zeigen follen, was fie Gutes haben.&lt;br /&gt;
Sie follen wohl in der Welt, aber nit von der Welt&lt;br /&gt;
fein. Das Spielen, den Gebraud) von Opium, die Ummäßigfeit und andere Laiter verdammt er jtreng, aud)&lt;br /&gt;
ihrieb er einige intereflante bygieniihe_Gejete. Baba’&lt;br /&gt;
o’Iah unterbireitet uns dies Bud des Gefeßes als eine&lt;br /&gt;
multerhafte Regel der Führung und als ein Mittel zur&lt;br /&gt;
Einigung der verfhiedenen Völfer, welche durd die vielerlei Gebräude, Vorurteile und Zuitände fo ehr getrennt&lt;br /&gt;
wurden. Wir fönnen nicht anders, als den bemerfenswerten duldfamen Geilt bewundern, welder Diele Gefeße belebt. Alles, was heute von den Reformatoren&lt;br /&gt;
des Meitens angeitrebt wird, findet einen Plat in diefer&lt;br /&gt;
univerfalen Religion, und dod, wurden diefe Gejete durch&lt;br /&gt;
Baha’o’llah jhon vor über vierzig Iahren geihrieben,&lt;br /&gt;
als er nod in einem orientaliihen Gefängnis einge&lt;br /&gt;
terfert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erhebt fi die Zrage, bringen die Bahat zur.&lt;br /&gt;
Ausführung, was diefe Gefege von ihnen verlangen?&lt;br /&gt;
Sind jie beiebt von demjelben Geilt der Duldjfamteit&lt;br /&gt;
und des Wohlwollens, welder durch diefe Vorfhriften&lt;br /&gt;
atmet? Ich jelbjt Tann von dem Leben und von der&lt;br /&gt;
vraftiihen Betätigung der Bahai-Lehre durd ihre Anhänger mein perjönlides Zeugnis ablegen, denn ih babe&lt;br /&gt;
diefelben in den verihiedenen Teilen des Orients gefehen,&lt;br /&gt;
und mit Dem Bueiaist verbindet ji das Zeugnis anderer&lt;br /&gt;
Männer, nämlid das eines Engländers, eines Amerifaners und eines Yranzofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PVrofefior Browne von Cambridge, der Verfaller der&lt;br /&gt;
unlhäsbaren „Geihichte der perliihen Literatur“ fagt:&lt;br /&gt;
„Der Geiit, welder die Bahati, durhdringt, ilt ein derartiger, dem eine mächtige Einwirkung faum fehlen dürfte,&lt;br /&gt;
und der alles jeinem Einfluß unterwerfen wird. Diejenigen, welde feine eigenen Beobahtungen gemadt haben,&lt;br /&gt;
mögen vielleiht meine Worte bezweifeln; jollte lid ihnen&lt;br /&gt;
aber einmal diefer Geiit jelbit offenbaren, dann werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fie eine Gemütsbewegung an fi erfahren, die fie nicht&lt;br /&gt;
jo leiht mehr vergejien werden.“ \&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Myron 9. Phelps von New York jhreibt: „Wenn&lt;br /&gt;
wir den Geilt, welher die Bahai durhdringt, prüfen,&lt;br /&gt;
wenn wir das zu ergründen juchen, was fie vor andern&lt;br /&gt;
Menfhen auszeichnet, jo werden wir zu dem Schluß&lt;br /&gt;
fommen, dab ihr Wejen mit dem einen Wort „Liebe“&lt;br /&gt;
ausgedrüdt werden Tann. Diefe Leute lieben einander,&lt;br /&gt;
fie lieben Gott, ihren Meilter und Lehrer, fie lieben alle&lt;br /&gt;
Menjchen.“ E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. juris Hippolyte Drenfus von Baris, welder&lt;br /&gt;
fürzli von Perlien zurüdtehrte, jchrieb in einer fran-;öflihen Zeitihriit, daß er gefunden habe, daß alle&lt;br /&gt;
von liberalen und fortichrittlihen Anlihien durhdrun-De Bewohner Teherans und anderer Städte, Bahai&lt;br /&gt;
ind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labt mid nun nod etwas über diejenigen Bahai&lt;br /&gt;
jagen, die der_engliihen Negierung unterworfen Tind,&lt;br /&gt;
den Bahai in Indien und Birma, weldye ih bei meinem&lt;br /&gt;
fürzlihen Verweilen in Indien gut fennen lernte. Jede&lt;br /&gt;
ernitdentende Perjon, weldhe Indien befuht und von guten&lt;br /&gt;
Wünfhen für diejes herrlihe Land bejeelt ilt, muB Die&lt;br /&gt;
unglüdfeligen Unterfchiede bedauern, welde Indien von&lt;br /&gt;
Indien trennen und an welden hauvtlählid die religiöfen&lt;br /&gt;
Erbitterungen |huldig find. Wie jehnt man fih da nad&lt;br /&gt;
einer Löjung diejes Ihwierigen Vroblems. Ach, wenn nur&lt;br /&gt;
ein großer Glaube gegründet werden fönnte, der all die&lt;br /&gt;
jtreitenden und fi feindlidh gegenüberitehenden Seften&lt;br /&gt;
in fi, vereinigen würde! Nun, id glaube ernitlih, dak&lt;br /&gt;
die Löfung diefer Schwierigkeiten der Bahai-Bewegung&lt;br /&gt;
gelingt. Ih habe Ihon, ein Beilpiel angeführt von&lt;br /&gt;
Rangun, nad welhem fie jene große Einigfeit zujtande gebradt hat, welhe alle erjehnen. Wie war lie fähig,&lt;br /&gt;
dies zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erite Gebot, das den Bahai von ihrem ührer&lt;br /&gt;
gegeben wurde, it: „VBelämpfet oder verunglimpfet feine&lt;br /&gt;
Religion.“ Er jagt ferner: „Gott it für jedes menidide Welen nur jo groß, als es ihm die individuelle&lt;br /&gt;
geiltige Fähigkeit erlaubt, ihn zu jehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahai-Lehrer in Indien bat nicht mit denjelben&lt;br /&gt;
Schwierigfeiten zu fämpfen wie der riltlihe Millionar, nämlidy mit der des Niederreißens; feine Pflicht tit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur, auf dem aufzubauen, das Ihon da it. Denn der&lt;br /&gt;
Bahai lehrt, daß das Wejen und die Mahrheiten aller&lt;br /&gt;
Religionen eins \ind; er fieht den Hindu, den Buddhilten&lt;br /&gt;
und den Mohammedaner mit denjelben Augen an und&lt;br /&gt;
ehrt die ‘Propheten eines jeden; anitait zu zeigen, wo&lt;br /&gt;
dieje Unredt hatten, zeigt er ihnen, wo jie Recht hatten,&lt;br /&gt;
er anerfennt die allgemeine Wahrheit im Buddhismus,&lt;br /&gt;
Mohammedanismus, im Chriltentum und in anderen&lt;br /&gt;
Religionen; er zeigt ihren Anhängern, daß Ddurdy die&lt;br /&gt;
Lehren Baha’o’llahs eine weitere Offenbarung gelommen&lt;br /&gt;
it, daß ihre bejondere Miljion die it, die MWahrheit&lt;br /&gt;
aller Religionen dadurch aufzudeden, daß die Menichen&lt;br /&gt;
von Unwillenbeit und Vorurteilen befreit und in Gedanten, Glaube und Liebe geeinigt werden. Der Bahai&lt;br /&gt;
mibadtet die Prophezeiungen anderer Religionen nicht,&lt;br /&gt;
londern weilt Darauf hin, dab fi alle auf das Kommen&lt;br /&gt;
eines großen Lehrers beziehen, weldher Zriede und Harmonie auf Erden gründen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labt mid bei diejer Gelegenheit einige Worte über&lt;br /&gt;
Prophezeiungen jagen. Id weiß, dab es viele gibt,&lt;br /&gt;
welche fi für diejes Thema nicht inlereilieren, wir müfien&lt;br /&gt;
aber bedenten, dab es Prophezeiungen in jeder Religion&lt;br /&gt;
gibt und dab mit ihnen zu rechnen it. Wenn wir eine&lt;br /&gt;
univerfale Bewegung in Betradht zu ziehen hätten, welche&lt;br /&gt;
nur aus wenig gebildeten Menihen beitände, fo fönnten&lt;br /&gt;
vielleiht Prophezeiungen ganz außer aht gelaffen werden, aber dem it nicht fo; wir denken an die Millionen&lt;br /&gt;
von Chrilten, Buddhilten, Mohammedaner und andere,&lt;br /&gt;
die alle an Prophezeiungen glauben. Wenn eine Bewegung die Vrophezeiungen und Erwartungen diefer vericiedenen Nationen nicht erfüllen tann, dann wird es ihr aud)&lt;br /&gt;
nit. gelingen, univerjal zu fein, es wird nur eine&lt;br /&gt;
andere Gelte aus ihr werden. Die Tatjahe, dab der&lt;br /&gt;
Bahai-Glaube die Prophezeiungen der verfdiedenen Ne=&lt;br /&gt;
ligionen erfüllt, it einer der grökten Beweile zuguniten&lt;br /&gt;
feiner Allgemeinheit. Ein anderer Yaltor in der Ausbreitung des Bahai-Ölaubens im Diten iit — wie jhon er=&lt;br /&gt;
wähnt — der wundervolle Geilt, welder die Bahai befeelt, und welcher bezeugt wird in ihrem felbitaufopfernden Leben. € R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Gründe, warum das Chriltentum nicht&lt;br /&gt;
die vorherrfhende Religion im DOften geworden ilt, it&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
der, dab man im Diten ein allgemeines Vorurteil nepen&lt;br /&gt;
dasfelbe hat ‚und dies wurde verfdhuldet durd; die Faliche&lt;br /&gt;
rien 3 jeines_ wahren Geiltes. In einem fürzlid erihienenen Artikel jagt Brofeflor Browne: „Im Vergleid)&lt;br /&gt;
zu dem beinahe vollitändigen Miblingen ihrer eigenen&lt;br /&gt;
Bemühungen habe ich oft Kriltlie Prediger ihre DBerwunderung ausiprehen hören über die außerordentlichen&lt;br /&gt;
Erfolge der Bahai-Miffionare. Sie jagen: „Wie fommt&lt;br /&gt;
es, dab, die chriltlihe Lehre, die hödite und edelite,&lt;br /&gt;
welhe die Melt je gefannt hat — obgleich fie mit, allen&lt;br /&gt;
Hilfsmitteln der weitlihen Ziviliiation unterftübt wird —&lt;br /&gt;
ihre Befehrten in mohammedaniihen Ländern mit zwei&lt;br /&gt;
oder brei ‚zählen Tann, während die Bahai ihre nad&lt;br /&gt;
Zaufenden‘ reinen dürfen?“ Die Antwort it mir fo&lt;br /&gt;
flar wie die Sonne am Mittag. Das weitlihe Chriltentum it zum Teil mehr weitlid, als Hritlid, mehr nationaler als allgemein religiöfer Natur und dadurd, dak&lt;br /&gt;
lie Meinungen zulajfen, die mit der reinen Lehre CHriltt&lt;br /&gt;
unvereinbar find, wie 3... die Theorie von der Leberlegenheit der weihen Rafie und dergleichen, neigen fie ji&lt;br /&gt;
mebr oder weniger zur Parteilichleit. Gehörte Chrütus&lt;br /&gt;
Rn er Ya Raffe oder auh nur einer europäildhen&lt;br /&gt;
alfe an&lt;br /&gt;
‚ Die An a der [hwarzen Ralle, zu welden&lt;br /&gt;
die Sriftlichen iffionare gehen, find nit To töricht,&lt;br /&gt;
die Krütlihe Lehre, aud wenn fie von wohlmeinenden&lt;br /&gt;
Leuten verfündigt wird, anzunehmen, folange, fie willen,&lt;br /&gt;
‚dab mehr Gewicht auf die Ralje als a die Religion&lt;br /&gt;
gelegt wird. Die Infonfeauenz jener it ar. Denn ob«&lt;br /&gt;
gleich fie vorgeben, daß der Gott, den fie anbeten, in&lt;br /&gt;
der Geitalt und im Kleid eines altatiihen Mannes kam,&lt;br /&gt;
bringen fie nichtsdeltoweniger den Bewohnern AWfiens&lt;br /&gt;
gewohnheitsmäßig und initinftiv — fowohl in Worten als&lt;br /&gt;
in ihren Zanalangen — häufig Mikahtung era Ai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglih, der PVerdienite oder Nichtverdienite der&lt;br /&gt;
Milfionare im Orient will ih in Teine fritiihe Beipre-Hung eintreten, ich bringe dies nur vor, um einigen Diefer erniten und jelbitaufopfernden Millionare, die id&lt;br /&gt;
fenne, meinen Tribut zu sollen. Ic wundere mic aber,&lt;br /&gt;
wie mande von ihnen wirklih an die MWahrjheinlichfeit oder Möglichkeit glauben mögen, dab bie vielen&lt;br /&gt;
hundert Millionen Mohammebaner und andere, Chrüiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden. Diejenigen, welde im Diten gelebt haben,&lt;br /&gt;
willen, daß der Fall, in weldhem em Nohammedaner&lt;br /&gt;
Ehriitt wird, ebenlo jelten it, wie der, in weldhem ein&lt;br /&gt;
Ehrit im Weiten Mohammedaner wird. Mir müllen bedenfen, dab die Mohammedaner und andere ebenfo feit&lt;br /&gt;
wie die Chrilten daran glauben, dak ihre Religion die&lt;br /&gt;
porherrfhende werde; aber die Geidhichte widerlegt&lt;br /&gt;
diefen Glauben. Als Beilpiel wollen wir die zwei&lt;br /&gt;
größten Religionen, das Chritentum und ag Mohammedanismus, nehmen. Können wir nah all dem Eifer,&lt;br /&gt;
dem Ernit und den Bemühungen, mit fih ihre&lt;br /&gt;
Unhänger gegenfeitig zu befehren fuchten, jagen, dab&lt;br /&gt;
fie fi in besug auf Einigkeit in den vergangenen 1300&lt;br /&gt;
Jahren näher gefommen jind? Bemerien wir unter den&lt;br /&gt;
Millionen Buddhilten in der Welt duch; Uebergang in&lt;br /&gt;
andere Religionen einen wahrnehnbaren Unterfchied in&lt;br /&gt;
der Zahl? Und da die Buddhilten auch Befehrungen&lt;br /&gt;
maden, fo ilt es nidts als ein fortwährender Tau,&lt;br /&gt;
ohne der wirflihen Cinigung näher zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ne Lage mödte id mit einer Pyramide vergleihen: eine Geite gehört den Chriiten, eine&lt;br /&gt;
den Buddhilten, eine den Mohammedanern und eine den&lt;br /&gt;
Hindus, Seder von ihnen verfucht, feinen Nachbar auf&lt;br /&gt;
feine Seite der Pyramide zu ziehen. Wenn fie anitatt&lt;br /&gt;
rundum zu hauen, aufwärts nad) dem Gipfel fehen&lt;br /&gt;
wollten, dann würden lie das Licht, welches fie alle&lt;br /&gt;
fudhen, erbliden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Schranfe, welde Chrilten, Mohammedaner, Budbdhilten und andere trennte, it endlih dur den&lt;br /&gt;
Einfluß, der ne rn niedergerilfen und eine&lt;br /&gt;
jreundlide, ja jogar eine brüderlihe Beziehung it unter&lt;br /&gt;
ihnen hergeitellt worden. Es find nit nur einige&lt;br /&gt;
Dußende, welde ih der Bahai-Bewegung aenähert&lt;br /&gt;
haben, jondern viele Millionen. Können wir unter dieen Umjtänden nod en daß der wahre Geilt des&lt;br /&gt;
Ehriltentums in diefer Bewegung it? Wir haben außerdem die Morte Chrilti: „Kann man audi Trauben fammeln von den Dornen?“ und „An ihren Srücten follt&lt;br /&gt;
ihr fie erkennen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Buh: „Ein Iahr unter den Bahai in&lt;br /&gt;
Indien“, deutih von WM. Herrigel, habe ich einen Zurzen&lt;br /&gt;
Bericht über das Leben der Bahai in Indien geichrieben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|17|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=18}}&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und von diefem möchte ich bier einen Zwilchenfall anführen, welder fid) ereignete, jolange ih in Bomban&lt;br /&gt;
weilte. Ih habe erwähnt, dab Baha’o’llah in, feinem&lt;br /&gt;
„Buch des Gejeßes“‘ die Unweilung gibt, dab in jeder&lt;br /&gt;
Bahai-Gemeinde ein Konzilium gewählt werden Toll,&lt;br /&gt;
welhes nad den Angelegenheiten der Gemeinde Jieht.&lt;br /&gt;
In Bombay haben fie ein Joldes Konzilium zufanımengelegt aus neunzehn Perjonen, es find hauptlählih Mohammedaner und Zoroaltrier. Diefe zwei Völter waren&lt;br /&gt;
einander jeither nichts weniger denn freundidaftlid gefinnt, aber nun arbeiten ie barmoniid) zulammen jür&lt;br /&gt;
das gemeinlame Gute. Als id eines Abends einer Giung diefes Konziliums beiwohnte, fam ein armer Bahairämer, ehemaliger Zoroaltrier, und erzählte den Mitgliedern, dab_fein Geihäft ehr Ichleht gehe und dah&lt;br /&gt;
er vor dem Banferott Itehe. Das, Konzilium überlegte,&lt;br /&gt;
was hier zu tun fei_und entihied, dab vericiedene&lt;br /&gt;
der Mitglieder einen Teil ihrer Yeit darauf verwenden&lt;br /&gt;
iollen, ihm in feinem Laden zu helfen, ein neues Warenlager beidaffen, und wenn nötig, ihn finanziell unteritügen follten. Dies geihah, und bald war der Dann&lt;br /&gt;
wieder auf den Yüben. Ein foldes Beilpiel zeigt,&lt;br /&gt;
daß die Bahai die Brüderlichkeit, welche fie predigen, aud)&lt;br /&gt;
praftild betätigen. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem andern Abend am ein Mohammedaner-Bahai in grober Berlegenheit in die Berfammlung. Er&lt;br /&gt;
hatte foeben von einem mohammedaniihen &amp;amp;reund hundert Lotterielofe erhalten, weldhe er verkaufen follte.&lt;br /&gt;
Der er dieler Lotterie war für eine _mohammedanilhe Wohltätigfeit beitimmt. Er jagte: „Ic weik nicht,&lt;br /&gt;
was id; mit_diefen Lotterielofen anfangen joll. In dem&lt;br /&gt;
Bud des Gejeges von Baha’o’llah it Spielen itreng&lt;br /&gt;
verboten; ih bin nun nicht jidher, ob eine Lotterie unter&lt;br /&gt;
dies Kapitel fällt oder nicht. Wenn ich nun diefe Lotterie-Iofe annehme und verkaufe, jo brede id mögliderweile&lt;br /&gt;
eines der Geleße, weile ich fie aber zurüd, jo werde id)&lt;br /&gt;
mir wahrjheinlid diejen meinen Sreund, welder ein jehr&lt;br /&gt;
einflußreiher Mohammedaner it, zu meinem erbittertiten&lt;br /&gt;
Feinde maden.“ Die neunzehn Mitglieder von dem&lt;br /&gt;
„Haus der Geredtigkeit‘ — wie das Konzilium oder die&lt;br /&gt;
Verfammlung genannt wird — fingen nun an zu beraten,&lt;br /&gt;
was bier zu tun jei. Endlid; jah ein Zoroaiter-Mitglied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|18|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=19}}&lt;br /&gt;
einen Ausweg aus dieler Scähwierigfeit, er madte den&lt;br /&gt;
Borfhlag: Ieder Bahai foll ein Los nehmen, Diejelben&lt;br /&gt;
follen dann famt den daraus erzielten Hundert Rupinen zurüdgegeben und dazu aejhrieben werden, dab auf Gewinne&lt;br /&gt;
verzichtet wird, dab fie fi aber freuen, etwas zu einem&lt;br /&gt;
mohammedanifchen wohltätigen Zwed beitragen zu fün«- °&lt;br /&gt;
nen. Ih würde mid” wundern, wenn nicht alle Lefer&lt;br /&gt;
diefer Zeilen die Größe und Schönheit biejer. Handlungsweile zu würdigen wühten. Gie zeigt zwei grobe Re&lt;br /&gt;
jultate der BahaisLehre: aufs Spielen — eines ber&lt;br /&gt;
DREHEN ER Ralter im DOften — wird mit Abicheu ge&lt;br /&gt;
blidt; und das Gefühl der Erbitterung und des Safls&lt;br /&gt;
welhes die Zoroaitrier gegen die Mohammedaner jahrhundertelang unterhielten, wurde fo verändert, dab_ lie&lt;br /&gt;
froh waren, einer ar in Mohltätigfeits- Veranltaltung jörberlid jein zu Tönne + it wahrlid feine&lt;br /&gt;
geringe Heu am Bahai-Baum. . Ih wollte, es wäre&lt;br /&gt;
mir möglih, bier nod über le andere Bälle&lt;br /&gt;
edler und uneigennüßiger Beilpiele des Dienites für das&lt;br /&gt;
allgemeine Gute, welde in Indien zu meiner Kenntnis&lt;br /&gt;
gelangten, zu beridten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diefer Geilt der Liebe und des Dienites für feinen&lt;br /&gt;
Nebenmenfhen wurde durh einen imdilhen Bahai in&lt;br /&gt;
Mirklicteit bewiefen, indem er bei einer Gelegenheit&lt;br /&gt;
fein ar für mid ließ, und „größere Liebe Tann nie&lt;br /&gt;
ea haben, als daß er fein Leben läßt für feine Brü«-&lt;br /&gt;
er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein perfilher Bahai jagte einmal zu mir: „AWls&lt;br /&gt;
ich noch ein orthodoxer Mohammedaner war, pflegte ic&lt;br /&gt;
immer meine Hände zu walhen, wenn ih einem Chriiten&lt;br /&gt;
die Hand gereicht Hatte, denn ih dadıte, ich hätte mid&lt;br /&gt;
a jegt möchte ich aller Welt die ‚ände ihütteln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’lah im Jahr 1892 jitarb, hinterließ er Teie&lt;br /&gt;
ar Jüngern die Weil rung, B« bab | Ir nad feinem Hingang&lt;br /&gt;
aur feinen älteiten Sohn Effendi als ei Lehrer&lt;br /&gt;
und Führer bliden jollen; e ei die aur beilen Schultern jein Mantel fallen werde, der Erflärer und Berbreiter feiner Lehren in der Welt. Abbas Effendi,&lt;br /&gt;
welder nahher den Titel Abdul Baha, das heikt&lt;br /&gt;
„Diener Gottes‘, annahm, it jeit 1892 Führer der Bahai- Bewegung, und unter feiner weilen Führung it fie ge&lt;br /&gt;
wadjen und wurde ausgebreitet, bis ihr Einfluß an allen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|19|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=20}}&lt;br /&gt;
19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vier Enden der, Erde gefühlt wurde. Ich fah ein auffallendes Beifpiel davon, als id vor etlihen Jahren&lt;br /&gt;
Alfa befudhte und da Männer begegnete von Indie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birma, Berfien, Arabien, Aegypten, der Türkei, Nublan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brankreid, England und Amerika, welhe da verfammel&lt;br /&gt;
waren, um den Lehren des Meilters — wie Abdul Baha&lt;br /&gt;
allgemein genannt wird — zu laufden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha it mehr als ein Lehrer, er it den Dlen-Ihen ein lebendiges Beilpiel von dem, was das Chriltus-Leben wirflid it, Liebe und Freundlichkeit jtrahlen von&lt;br /&gt;
ihm aus, und fein täglihes Leben it ein Ausdrud bes&lt;br /&gt;
Dienftes für die Menihen. Er zeigt dem materialiltifhen&lt;br /&gt;
und zweifelnden zwanzigiten Jahrhundert, dab diefes Le&lt;br /&gt;
ben nit, bloß ein Ideal, jondern eine Möglichteit ilt,&lt;br /&gt;
damit wir wieder Mut fallen und unfer Gefiht nad&lt;br /&gt;
innen wenden mögen, um Gott in uns zu. finden, madtvoll, mädtig und allerhödit (Baha’o’llab), und damit&lt;br /&gt;
a die Sohnihaft des KRönigreihes Gottes fommen&lt;br /&gt;
möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ilt Schon geleugnet worden, daß eine jolhe Berlönlihfeit wie Sejus auf Erden gelebt babe, Das&lt;br /&gt;
Leben Abdul Baha’s beweilt die Wirklihfeit Iefu, Der&lt;br /&gt;
wahre Bahai it aud der wahrite Chrült, er denkt nicht&lt;br /&gt;
mehr länger darüber nad), ob es möglid war, dab ein&lt;br /&gt;
lo vollfommenes Welen vor neunzehnhundert Jahren die&lt;br /&gt;
Erde betreten hat; er fieht auf das Leben Abdul Baha’s&lt;br /&gt;
und weiß es. Ein joldes Leben it eine Infpiration für&lt;br /&gt;
die ganze menihlihe Kalle. Es it ein größerer Beweis&lt;br /&gt;
für die Liebe Gottes und die Wahrheit der Religion,&lt;br /&gt;
als alle Bücher, weldhe je in der alten und neuen Theologie geihrieben wurden. Die Menihen jind der Theo«&lt;br /&gt;
rien und Spefulationen müde geworden, fie möchten wieder die Betonung der Liebe, der Selbitlofigteit und der&lt;br /&gt;
Brüderlichteit hören, wie fie vor neunzehnhundert Jah-‘ ren gehört wurde. Eine folhe Note ertönt heute wieder&lt;br /&gt;
von demjelben heiligen Land durd} den Diener Gottes,&lt;br /&gt;
Abdul Baba, welder die Welt die vergejienen Wahrheiten&lt;br /&gt;
lehrt, die wahre Berföhnung, die Verjöhnung des Men«&lt;br /&gt;
Ihen mit den Menihen und mit Gott, predigt, und Die&lt;br /&gt;
wahre Liebe, welde ein anderes Wort it für Dienit und&lt;br /&gt;
das WAufgeben des Selbit für das Ganze, offenbart.&lt;br /&gt;
Er lehrt die Einheit aller Religionen, und deshalb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|20|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=21}}&lt;br /&gt;
20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verherrliht er feine Lehre derart, da ihre Nidhtannahme&lt;br /&gt;
eine Geele vom Himmelreih ausjhiießen würde. Er jagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Alles andere, außer Liebe, jind nur oberflädhlid, geäußerte Worte.“ Er fagt ferner: „Dies ilt eine Religion&lt;br /&gt;
der Taten und nicht der Worte,“ Er fordert Männer und&lt;br /&gt;
Frauen aller Raijen und Befenntnilfe auf, unter Die&lt;br /&gt;
Sahne der Einigkeit, welde er bohhält, zu kommen,&lt;br /&gt;
und ihm bei der Errihtung des Königreihes Gottes und&lt;br /&gt;
der Brüderihait der Menden auf Erden, hier und jett,&lt;br /&gt;
behilflich, zu_fein. Labt diejenigen, weihe wirflih_wünihen, daß „Friede auf Erden und den Menichen ein Wohlsefallen“ regiere, und die nicht bloß den Triumph ihrer&lt;br /&gt;
eigenen bejonderen Gefte, ihres Belenntnilies oder den&lt;br /&gt;
ihrer eigenen Meinungen anjtreben, auf den Ruf Ddiefes&lt;br /&gt;
Mannes, welder uns zur Einigteit ruft, hören. Können&lt;br /&gt;
wir heute außerhalb der Bahai-Bewegung ein befieres&lt;br /&gt;
Werkzeug finden, das diefe Einigkeit und Brüderihaft&lt;br /&gt;
der Menihen, welde wir wünjdhen, zuitande bringt? Gie&lt;br /&gt;
sibt dem Menden das, was einige Gchriftiteiler als&lt;br /&gt;
das beite bezeichneten, was die Religion dem Ntenfcen&lt;br /&gt;
geben Tann, nämlih: „em neues Herz“. Sie einigt die&lt;br /&gt;
Menden auf dem sinaigen Weg, auf dem fie geeinigt&lt;br /&gt;
werden fönnen, durh „Liebe, VBeritändnis und Dienit‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fjehen fomit, dab die Botihaft der Bahai-Bewegung für die Welt eine jolde des Friedens it, und&lt;br /&gt;
daß die Bahai diefe Manifejtation als eine weitere Uusgiebung der Wahrheit auf Erden betrachten; wir fehen,&lt;br /&gt;
dab fie das Licht lieben, an welhem Horizont es aud) eiiheinen mag; fie betradten die verjhiedenen VBropheten&lt;br /&gt;
und göttlihen Lehrer der DVergangenheit als Lichter,&lt;br /&gt;
durd; welde dies Lit geihienen hat und durdy welches die&lt;br /&gt;
Belt erleudhtet wurde, deshalb nehmen fie an, dab alle&lt;br /&gt;
Religionen göttlih_jind, und dab fie das Mejen der&lt;br /&gt;
Wahrheit beiigen. Aber dur Uberglauben und durd Ye&lt;br /&gt;
zemonien, welde ihnen die Menichen hinzugefügt haben,&lt;br /&gt;
wurden Jie bisher verdunfelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. Betradten wir die Madt der Umwandlung, welde&lt;br /&gt;
die Bahair-Bewegung Da fen hat, ihr jhnelles Wadhstum&lt;br /&gt;
unter jo verihiedenen Najien und Religionen, jowie das&lt;br /&gt;
Band wirfliher Sympathie, der Liebe und des DBeritändnilfes, das zwilden dem Diten und Weiten geihaffen&lt;br /&gt;
wurde, müljen wir da nidt jagen, dab ihr Aniprud,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|21|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=22}}&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine univerfale Religion zu fein, ie bloß ein Phantom,&lt;br /&gt;
fondern greifbare Wirklichkeit it?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melder ernite Beobadter des Lebens Tann leugnen,&lt;br /&gt;
daß heute in der Welt eine große N der Ge&lt;br /&gt;
danken vor fid} gebt? Die a Ordnung der Dinge vergeht, ob wir es wünjhen oder nicht, die Menihen Juchen&lt;br /&gt;
überall nah Wahrheit und werden durd) jeden Mind&lt;br /&gt;
der Lehre umbhergeworfen. Bon Bedeutung für Die&lt;br /&gt;
Kritit der neuen Theologie it, daß fi jo viele Gemeinmalen und Selten erheben, daß fih fo mande in protetantifhen Ländern dem Katholizismus zuwenden, und daß&lt;br /&gt;
mande in Tatholiihen Ländern Proteitanten und Freidenfer werden. Dies Tommt vor unter hriltliher NRegierung; die gleihen Erhebungen fönnen wir aber aud in&lt;br /&gt;
anderen Ländern finden. Was fommt dabei heraus? Es&lt;br /&gt;
gibt viele, welde vor den Talten und uninmpatifchen&lt;br /&gt;
Spitemen der Ethif, wie fie durch gewille Materialiiten&lt;br /&gt;
aufgeltellt werden, zurüdihreden, und welde zur jelben&lt;br /&gt;
Beit von den Extremen, zu welden gewilie Offuliiten neigen, zurüdgeitoken werden. Gie jühlen das Bedürfnis einer&lt;br /&gt;
Religion, und dodh genügt ihnen das, was ihnen Die&lt;br /&gt;
Kirche bietet, nicht mehr. Diefe Leute find es, an welde&lt;br /&gt;
die Bahai-Bewegung ganz befonders appelliert. Eine Religion, welde die Arbeit, die Erziehung, die MWillenichaft&lt;br /&gt;
und den Frieden fördert und erhebt, jollte an die&lt;br /&gt;
Bofitiviiten, an die Ethiter und an die Sozialreformer&lt;br /&gt;
appellieren. Während jie aber alle großen Spzialreformen unterjtüßt, verliert fie niemals den Belig der ewigen&lt;br /&gt;
MWirklichleiten. Sie enthält die Geiltesfraft, den Iebendigen Glauben, welder notwendig it, diefe Beet&lt;br /&gt;
durdzuführen. Eine jolde Religion, welde gan lid ge&lt;br /&gt;
trennt it von dem Geilt der Gewinnjudt, und deren einiger Kampf gegen die Selbitiucht gerichtet ilt, muß an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles, was das hödite und beite im Menfchen ift, appel-Beer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„DO Nationen der Melt! Das Glaubensbefenntnis&lt;br /&gt;
von Gott it Liebe und Einigkeit, madhet es nit zur&lt;br /&gt;
Urjadhe des Mikllangs und der Uneinigfeit; ich empfehle&lt;br /&gt;
eud, der Menfhheit und der Förderung des Friedens&lt;br /&gt;
zu dienen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|22|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf|page=23}}&lt;br /&gt;
22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„D Nationen der Welt! Das Zelt der Einigkeit ilt&lt;br /&gt;
aufgerichtet, blidet nicht einer auf den andern als Fremde;&lt;br /&gt;
denn ihr jeid alle die Früdte eines Baumes und die&lt;br /&gt;
Blätter eines Zweiges.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Berherrliht werde nit der, der nur fein Paterland liebt, jondern der, der die ganze Welt Tiebt.‘“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Worte von Baha’o’llah.)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1919)&amp;diff=78163</id>
		<title>Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1919)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1919)&amp;diff=78163"/>
		<updated>2025-12-21T18:29:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Die Geschichte der Bahai-Bewegung  | author     = Sydney Sprague  | translator =   | section    =   | previous   =   | next       =   | year       = 1919  | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf}} PDF] }} }}  {{ai|Eine im Jahr 1919 in Stuttgart erschienene deutsche Übersetzung von Sidney Spragues Werk „The History of the Bahai Movement“, übertragen von Wilhelm Herrigel. Diese…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Die Geschichte der Bahai-Bewegung&lt;br /&gt;
 | author     = Sydney Sprague&lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1919&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Eine im Jahr 1919 in Stuttgart erschienene deutsche Übersetzung von Sidney Spragues Werk „The History of the Bahai Movement“, übertragen von Wilhelm Herrigel. Diese in dritter Auflage vorliegende Schrift bietet einen frühen historischen Überblick sowie eine einführende Erläuterung der Bahai-Prinzipien für die deutschsprachige Öffentlichkeit.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1919.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78162</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78162"/>
		<updated>2025-12-21T18:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1913)|Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religiöfe Lichtblicke]] || 1916&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1913)/Text&amp;diff=78161</id>
		<title>Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1913)/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1913)/Text&amp;diff=78161"/>
		<updated>2025-12-21T18:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{page|1|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=2}}{{ocr}} Evangelischer Pressiverbang &amp;gt; Da Waren: _  Die Gejchichte | Fe  der Bahni- EPRMEBUNG: EN —andssge  art, T: übinger-Str. 10:  Ein univerfaler Glaube  von Sydney Sprague.  Aus dem Englifchen überjegt von W. Herrigel.  „Die Bahai haben fein anderes Ziel als die Wohlfahrt und Bellerung der Welt und die Reinigung der Nationen.“  Zweite Auflage.  m Gelbjtverlag der Bahai-VBereinigu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
Evangelischer Pressiverbang&lt;br /&gt;
&amp;gt; Da Waren: _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gejchichte | Fe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der&lt;br /&gt;
Bahni- EPRMEBUNG: EN&lt;br /&gt;
—andssge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
art, T: übinger-Str. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein univerfaler Glaube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von&lt;br /&gt;
Sydney Sprague.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Englifchen überjegt von&lt;br /&gt;
W. Herrigel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Bahai haben fein anderes Ziel als&lt;br /&gt;
die Wohlfahrt und Bellerung der Welt&lt;br /&gt;
und die Reinigung der Nationen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m Gelbjtverlag der Bahai-VBereinigung Stuttgart.&lt;br /&gt;
Im Selbjtverlag der Bahai-VBereinigung ©&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
Die Bahni= Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Preis jei Gott, daß die Sahe Gottes in diefem&lt;br /&gt;
— Bahai-Zeitalter eine jolde der abjoluten Liebe und reinen&lt;br /&gt;
_ Geitigfeit it. Sie it nit vom Weide Ddiejer Melt.&lt;br /&gt;
- denn fie ilt nit Krieg und Elend, nod die Unterdrüdung eines Volfes durh ein anderes. Ihre Armee&lt;br /&gt;
14 it die Liebe zu Gott; ihr Sieg ilt die Begeilterung für&lt;br /&gt;
Die Erkenntnis Gottes; ihre Schladt gilt der Wahrheit&lt;br /&gt;
der Wuslegung des Wortes; ihr Kampf geht gegen&lt;br /&gt;
die Gelbitfuht; ihre WReferve it die Geduld; ihre&lt;br /&gt;
 fiegende Macht it die Sanftmut, und ihr Ruhm sit&lt;br /&gt;
die Liebe für alle. Mit einem Wort, fie it Geilt und&lt;br /&gt;
® N Biebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@  - &amp;amp;s liegt an uns zu erwägen, wie wir die Menjcdhen&lt;br /&gt;
%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erziehen wollen, dab die Finiternis der Unwillenheit und&lt;br /&gt;
— Mchtlojigkeit verihwinde und die Strahlen von dem Kö-E. nigreihe Gottes die Melt umgeben mögen, dab Die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nationen erlöjt werden von jelbitfühtigem Ehrgeiz und&lt;br /&gt;
‘ - Streit und da fie wiederbelebt werden durch die Düfte&lt;br /&gt;
Gottes, dak Feindihaft und Hab zeritreut werden und&lt;br /&gt;
gänzlid verihwinden, während die anziehende Macht&lt;br /&gt;
der Liebe Gottes die Herzen der Menjichen jo voll--  fommen einigt, dah Tie alle jchlagen wie ein einziges&lt;br /&gt;
— Herz; dak Streit und Irieg durdaus verihwinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mögen, während Friede und PBerjöhnung ihre Fahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inmitten der Erde erheben und die Menihen einander&lt;br /&gt;
herzlich lieben, daß die geiltigen Freuden vorherrihen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
4 ee&lt;br /&gt;
mögen über die materiellen Vergnügen, dak Oft und Weit&lt;br /&gt;
ji aneinander erfreuen mögen wie Liebende und Nord&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und Süd einander in treuer Liebe umarmen; daß die fihte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bare Welt der Spiegel von der Melt des himmlischen&lt;br /&gt;
Königreihes werde, dak das Bild der allerhöditen Heer&lt;br /&gt;
Ihfaren in allen Verfammlungen der Mienihen wiederges&lt;br /&gt;
fpiegelt werde; dab die Erde verändert werden möge in&lt;br /&gt;
das Paradies des Glorreihden und das göttlide Ierus&lt;br /&gt;
falem die ganze Erde umfaile.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies find Morte eines großen Lehrers, eines Ber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fers von Geburt, eines Verbannten von jeinem Paterlande und eines Gefangenen der türfilhen Regierung ie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der fleinen befeitigten Stadt Acre oder Ulla, am Tube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Berges Karmel, an der Külte Syriens,* eines Mans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nes, welder über vierzig ISahre lang verfolgt und verworfen wurde, der die Leiden und Entbehrungen des&lt;br /&gt;
Gefängnislebens erduldete, von Ddeljen Lippen aber dennodb vor furzem dieje triumpbhierenden Morte des Fries&lt;br /&gt;
dens und der Freude ertönten. Haben dieje feine Ber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deutung für den Welten? Das Leben und die Lehre dieles Mannes, der jebt wenige Meilen von Nazareth entfernt lebt** haben eine überaus anregende Mirkung im&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drient. Labt uns jehen, ob fie niht au auf die Nationen des Meitens anwendbar jind. In der Tat, diejer&lt;br /&gt;
Lehrer richtet jeinen Appell für religiöje Einigkeit nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur an die Nationen des Ditens, jondern ebenjo an die&lt;br /&gt;
BVölfer des Meitens, und it religiöle ae am Weiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht ebenjo notwendig wie im Diten? Dan jagt, dab es&lt;br /&gt;
heutzutage unter den verjchiedenen FE im Meiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anmerkung des Mleberfegers; Dur die allgemeine&lt;br /&gt;
Anneftie, welche der Sultan gelegentlich der Einfegung einer&lt;br /&gt;
ie im Jahre 1909 erließ, wurde auch er in Freiheit&lt;br /&gt;
gejegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** vergleiche obige Fußnote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 mehr Brhältigtäii und Bitterfeit er denn je zuvor.&lt;br /&gt;
— Mie Tönnen jolhe Spaltungen geheilt werden ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z Wir wollen uns für einen Augenblid nad Indien&lt;br /&gt;
wenden und jehen, was die Bahai-Bewegung dort in einer&lt;br /&gt;
a ehr furzen Zeit vollbradt hat. Als id vor einem Jahr&lt;br /&gt;
in der Stadt Rangun weilte, bejuchte ich eine Bahai-Verfammlung, in welder Repräjentanten von jeds der größten Weltreligionen beieinander verjammelt waren; Jie&lt;br /&gt;
waren geeinigt durd) ein wundervolles Band der Freund-Bine! und Einigkeit. Dieje VBerfammlung war hauptählic zufammengelett von Männern reifen Alters, Gelehrten, Gejeßgebern, Regierungsbeamten ufw., welde er=&lt;br /&gt;
zogen waren als itrenge Mobammedaner, Bupddhiiten,&lt;br /&gt;
- Hindus, Juden, Zoroajter und Chrüten; dennoch verhandelten jie hier miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diejer Bahai-Geilt der Liebe und Duldfanteit,&lt;br /&gt;
wie er von dem Meilter in Alfa gelehrt wird, in Indien&lt;br /&gt;
jo durchdringen und Menjhen von bisher einander feindlid gegenüberjtehenden Religionen jo vereinigen Tann,&lt;br /&gt;
vermag er dann nidt aud en wohltuenden Einfluß&lt;br /&gt;
über die Bewohner des Weitens auszuüben? Um zu&lt;br /&gt;
fehen, was die Bahat-Bewegung vollbracht bat, ilt es&lt;br /&gt;
aber nicht nötig, nad) Indien zu gehen. In der Stadt&lt;br /&gt;
Baris hat lie in der Tat Ihon Katholifen, Proteitanten, :&lt;br /&gt;
Freidenfer und Juden geeinigt. {&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E Die Bahai-Bewegung beaniprudt, das Ban&lt;br /&gt;
‘  Mertzeug zu Sein, um m a in die Melt zu&lt;br /&gt;
‚ bringen, und jhon aus diejem Grund — wenn nidt um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- eines andern willen — verdient fie Beadhtung. Ihr An-- Sjprud) it zu wichtig und von zu weitgehender Bedeutung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um beijeite gejeßt zu werden; die lange Lite ihrer Märtprer, das wundervolle Leben ihrer Gründer, ihr erneu=-&lt;br /&gt;
ernder Einfluß in Berjien, die Tatjache, dah Leute beinabe aller Rajjen, elenenin und Gelten von ihr angezogen wurden, und endlich ihr Fortichritt im Weiten,&lt;br /&gt;
dies alles erregt, wenn niht Bewunderung, jo dodh wer&lt;br /&gt;
nigltens Interejfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entitehung einer großen religiöfen Bewegung&lt;br /&gt;
I iolte nit unbeadtet übergangen werden. Wer hätte in&lt;br /&gt;
en frühelten Tagen des Ehriltentums, als ee lebenia we&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b Buy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ni&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&lt;br /&gt;
U&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIR.&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ie digen Lehren von Liebe und Einigfeit — weldhe jett jo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
®&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fehr aus dem Gejichtsfreis verloren gingen — mit fo&lt;br /&gt;
großer Kraft und Schönheit gelehrt wurden, gebach, daß&lt;br /&gt;
es wenige Sahrhunderte jfpäter jo mädtig auf die Melt&lt;br /&gt;
einwirfen würde. In unjerem Studium der Bahai-Bewegung werden wir mande auffallenden Punkte finden,&lt;br /&gt;
BR der früheiten Bewegung des Chriltentums ähnlid&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labt mich nun jo furz als möglid einige Merimale&lt;br /&gt;
diejer neuen religiöfen Bewegung, befannt als die Bahaibewegung, erflären und dartun, was jie vollbradt, hat&lt;br /&gt;
und heute no in der Melt vollbringt, und damit eini e&lt;br /&gt;
Berichte verbinden über ihren gegenwärtigen Führer U dx&lt;br /&gt;
dul Baba, den Mann jelbit und jeine Botidaft. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stellung Abdul Bahas in bezug auf Ddieje&lt;br /&gt;
Bewegung zu veritehen, muß id) auf den großen Gründer Ddieler Religion, Baha’ o’Ilah und jeinen Bor- 3&lt;br /&gt;
läufer, den Bab, verweilen. j&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erwähnung des Bab mögen jih mande einbilden, der Babismus und die Bahai-Bewegung jeien ein&lt;br /&gt;
und dasjelbe. Dies ilt jedoh nit jo; die leßtere it&lt;br /&gt;
wohl aus dem eriteren ae ne unterjheidet ih |&lt;br /&gt;
aber von diefem in manden welt ihen Bunften. Dies -&lt;br /&gt;
fann man leicht dadurd; entdeden, dab man entweder&lt;br /&gt;
die früheite Geihicdhte des Babismus itudiert und fie mit&lt;br /&gt;
der gegenwärtigen Bewegung, befannt als die Bahai-Bewegung, vergleicht, oder dadurd, dak man die Shriften des Bab liejft und zwiihen ihnen und denen von&lt;br /&gt;
Baha’ o’llab — von, dem die gegenwärtige Bewegung&lt;br /&gt;
ihren Namen hat — einen Bergleid) zieht. Be&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die zwei vergleihen, können wir die&lt;br /&gt;
eng Aehnlihfeit bemerfen, welde fie mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geihihte des Neuen Tejtaments haben. Wir willen, dab&lt;br /&gt;
die religiöje Bewegung, welde Iohannes der erg ein=&lt;br /&gt;
führte, materiell hier war von der, welde dur&lt;br /&gt;
Selus begonnen wurde. Obihon Iohannes der Täufer&lt;br /&gt;
flare Lehren und einen gewillen Modus für das Leben&lt;br /&gt;
feiner Jünger gab, jo war dod fein Anjprud)&lt;br /&gt;
der, „die Stimme eines Predigers in der ülte zu jein,&lt;br /&gt;
welhe dem, der größer ilt, den Weg bereite“. Genau io&lt;br /&gt;
war es mit dem jungen Berjer, genannt Bab, welder&lt;br /&gt;
feinen Nahfolgern gewille Regeln in dem Bud, befannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als der ,„Beyan“ BEDERREEN. gleihgeitig verfündete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er aber fortwährend, dab er der Herold eines Größeren&lt;br /&gt;
fei, welder nad) ihm Tommen werde, und daß er in be-Itändiger Erwartung von dem Tei, „welchen Gott offenbaren werde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab hat in der Tat eine große Reform einge»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
führt, aber dieje Bewegung blieb mehr oder weniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
perjiih und mohammedanild, und man fühlt es, dak lie&lt;br /&gt;
hätte niemals univerjal werden fünnen. Es blieb Baha’&lt;br /&gt;
o’lMah, welder nah dem Bab fam, vorbehalten, dieler&lt;br /&gt;
Bewegung ihren wirfliden, weiten und univerjalen Geilt&lt;br /&gt;
zu geben, welden fie heute bejitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine weitere Erläuterung will id bier eine furze&lt;br /&gt;
Stizje diefer Bewegung von ihrem Anfang an geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Iahre 1844 nad) unjerer Zeitrehnung, weldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- übereinjtimmt mit dem Sahr 1260 nad) mohammedaniidem Kalender, trat in PBerfien ein Peine auf&lt;br /&gt;
namens Mirza Al Mohammed, welder ji) „, DER:&lt;br /&gt;
das Tor nannte, durd weldes Die ren nr ne Er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tenntnis der Wahrheit Gottes gelangen fönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab begann eine Miljion als „das Tor“ dadur, dab er dem Volk das Veritändnis für_die wirklihen Wahrheiten ihrer eigenen Religion öffnete, und&lt;br /&gt;
lei allen großen PBropheten fam er niht um zu zertören, jondern um zu erfüllen. Er jagte feinen mohammedanilhen Zuhörern nit, lie jeien all die vergangenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahre dur einen faljchen aba N worden,&lt;br /&gt;
londern er halt fie laut — wie es Jejus bei den Phatijäern tat — wegen ihrer Heuchelei und ihrer Berdrehung&lt;br /&gt;
der wahren Religion. Er erflärte ihnen aud die wahre&lt;br /&gt;
Bedeutung ihrer Prophezeiungen und Ueberlieferungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nad welden ein Mahdi fommen werde. Ic) will hier feine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigenen Worte anführen: „In den vergangenen Zeiten&lt;br /&gt;
ließ Gott, jo oft es nötig war, einen Propheten auf der&lt;br /&gt;
Erde aufitehen, welder ein Bud; Ichrieb, das Die galt&lt;br /&gt;
lihden Offenbarungen enthielt, und er wird in Zu&lt;br /&gt;
dasjelbe tun, jo oft es nötig it.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Worten des Bab wurde natürlid von den mobammedanilhen PVhariläern mit Spott und Hohn begegnet, und er hatte Beleidigungen und Verfolgungen zu erdulden, welhe mit feiner Gefangennahme und jeinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
SE ze &#039; i&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tod endigten. Er wurde auf Befehl der perjiihen Negierung auf einem öffentliden Pla in Iebriz erjchojlen.&lt;br /&gt;
Das Leben diejes jungen Neformators wurde nit&lt;br /&gt;
vergeblich geopfert. Während jeiner Lebenszeit hatte jid&lt;br /&gt;
eine große Anzahl erniter Männer und Frauen in feiner&lt;br /&gt;
Sade verbunden und verbreiteten die Lehren fleikig über&lt;br /&gt;
ganz PVerjien, jo dab die Bewegung bald eine jolde Ausdehnung befam, da5 die perliihe Regierung und Die&lt;br /&gt;
Mullas (Geiltlihen) beunruhigt wurden und an eine&lt;br /&gt;
ernithafte Bedrohung der Herrihaft des Islam daten;&lt;br /&gt;
jie glaubten, daß dieje Bewegung jowohl eine politiiche,&lt;br /&gt;
als eine religiöje Bedeutung habe.&lt;br /&gt;
&amp;amp;s wurden Befehle gegeben, die Nadhfolger des Bab&lt;br /&gt;
zu plündern und zu verfolgen, und während diejer Dunklen -&lt;br /&gt;
Sahre gaben viele Taujende ihr Leben hin und erduldeten&lt;br /&gt;
die Ihlimmiten Iorturen für ihren Glauben. Dan üt&lt;br /&gt;
Bea: bei Ddiefen erregten Ereignilien. der früheiten&lt;br /&gt;
Tage diejer Bewegung länger zu verweilen, aber der&lt;br /&gt;
Raum diejer Schrift geitattet mir nicht mehr als eine furze&lt;br /&gt;
Anipielung auf diejelben. Es jollte aber fein Beriht&lt;br /&gt;
gegeben werden, ohne den Namen der Karratul-Ayn zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E RER b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EUR NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ne!&lt;br /&gt;
Dr Te&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er&lt;br /&gt;
Be Pe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PrENLENT ‚8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erwähnen; dieje bemerfenswerte Heldin wurde die Jeanne&lt;br /&gt;
d’Arc ihres Landes und ihrer Zeit genannt. Sie war die&lt;br /&gt;
Tochter eines führenden Ullemas im Islam, eine Yrau&lt;br /&gt;
von Bildung und Stand, befannt als eine Poetin, Bhilolopbin, Spradfundige und Theologin; jig wurde bald zu&lt;br /&gt;
der neuen Bewegung befehrt, dann verlieh fie ihr Heim&lt;br /&gt;
und teilte in Perjien umber, wo fie viele zu dem neuen&lt;br /&gt;
Glauben befehrte. Zulegt wurde ie von den aufge&lt;br /&gt;
bradten Mohammedanern ergriffen und greulid) zu Tode |&lt;br /&gt;
gemartert. Dieje edle Frau hat dur ihren großen Mut |&lt;br /&gt;
ihren Schweitern im Orient den Weg bereitet; eine neue&lt;br /&gt;
Aera hat für die Yrauen begonnen, denn jowohl der Bab&lt;br /&gt;
als auh Baha’ v’llah predigten die Befreiung der Frauen.&lt;br /&gt;
Als ein Vermächtnis hat der Bab feinen Nahfolgern&lt;br /&gt;
eine |höne Hoffnung hinterlaffen, nämlich die, dah „der,&lt;br /&gt;
welden Gott offenbaren werde‘, fommen und das, was&lt;br /&gt;
er unvollfommen begonnen, vervollitändigen werde.&lt;br /&gt;
Mehrere Jahre nad) dem Tod des Bab, etwa ums&lt;br /&gt;
Sahr 1850, jhien es, als ob die Bewegung einen jehr -&lt;br /&gt;
unliheren Stand hätte; jie jtand in einem jhledhten Ruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
j Eh REN 9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;bei der perjishen Regierung, und beinahe alle Perjer von&lt;br /&gt;
Reichtum und Stand jahen mit Verahtung auf fie herab;&lt;br /&gt;
ihre Anhänger fonnten nur beimlih zulammenfommen,&lt;br /&gt;
und feiner durfte es wagen, den verhakten Namen&lt;br /&gt;
„Babi“ auszulprehen; eine Zeitlang hatte es in der Tat&lt;br /&gt;
n Anjchein, als ob die Mullas mit der gänzlihen Ausrottung Ddiejes jungen Glaubens Erfolg hätten. Das&lt;br /&gt;
Kommen des Berheibenen war nun jehr notwendig, um&lt;br /&gt;
die Bewegung vor dem Erlöjchen zu bewahren und um&lt;br /&gt;
den Eifer und den Mut der verfolgten Babis wieder herzuftellen. Sie wurden nicht enttäujht in ihrer Hoffnung,&lt;br /&gt;
denn anfangs der jedhziger Jahre erhob jic einer, dejlen&lt;br /&gt;
große Perjönlichkeit die wundervolle Macht feiner Worte&lt;br /&gt;
und injpirierten Schriften bewiejen, dak er die Manifeitation jei, auf weldhe die Nachfolger des-Bab warteten,&lt;br /&gt;
und als Baba’ o’lah erklärte, daß er der Verheibene Jei,&lt;br /&gt;
 —  deilen Kommen der Bab vorausjagte, begrübten ihn in&lt;br /&gt;
der Tat die Mehrzahl der Babis mit Freuden als ihren&lt;br /&gt;
Heren und Erlöjer. Es it wahr, dab es — Jogar in&lt;br /&gt;
Baba’ o’llahbs Yamilie. — nod einige abweidende&lt;br /&gt;
Stimmen gab, welde mit den Lehren des Bab zufrieden&lt;br /&gt;
waren und nicht über dieje hinausgehen wollten. Diele&lt;br /&gt;
lammelten jih um Subbh-i-Ezel, Ießterer hatte aber nie&lt;br /&gt;
viele Anhänger, und nur wenige von ihnen jind übriggeblieben, jo dab ver Weigerung, die Lehren Baba’&lt;br /&gt;
‚ollahs anzunehmen, nicht wohl der Name „Kirhenfpaltung“ Bere! werden fann. Die Bewegung hat jowohl&lt;br /&gt;
dieje Tleinen Mühjale als aud eine andere neue überlebt,&lt;br /&gt;
aber ihre Einigkeit blieb ungejhwädht, fie hat lid triumphierend über dieje Trübjale erhoben und der Welt ee&lt;br /&gt;
zeigt, dak Tie die Einigkeit, welche fie lehrt, aud&lt;br /&gt;
- wahren Tann.&lt;br /&gt;
In Baba’. o’llahb war geboren im Sabre 1817 und&lt;br /&gt;
itammte von einer reihen und vornehmen Wamilie,&lt;br /&gt;
Schon als junger Mann wurde er ein Anhänger des&lt;br /&gt;
Bab, obgleich er ihn nie gejehen hatte. Der Umitand,&lt;br /&gt;
dab er ein hervorragender Yehrer diejes neuen Glaubens war, führte zu jeiner Gefangennahme in Teheran.&lt;br /&gt;
Eine Zeitlang wurde er mit einigen andern mit Ketten&lt;br /&gt;
zujammengeidhloffen, zulegt wurde fein Neichtum einge-3 zogen und er felbjt nad) der Stadt Bagdad in der Türkei&lt;br /&gt;
verbannt. Wuh da fuhr er fort, das Bolt zu lehren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und fein Einfluß über dasjelbe war jehr groß. Wähtend der Dauer von zwei Jahren zog er ich im der&lt;br /&gt;
Nähe von Bagdad in die Berge zurüd, wo er einjam&lt;br /&gt;
lebte und jeine Zeit im Gebet und in Betradhtungen&lt;br /&gt;
zubradte. Als er wieder zurüdtehrte, verfündigte er&lt;br /&gt;
leine Million öffentlih; Ddiejelbe beitand in der Wufrichtung des Friedens und der religiöjen Einigkeit in&lt;br /&gt;
der Melt. Er forderte die Menjchen aller Glaubensbefenntnilfe und Rajjen auf, unter die Fahne der Einigteit, welche er aufgerichtet hatte, zu Tommen, und ihm&lt;br /&gt;
bei der Erridhtung des -Königreihes Gottes und Der&lt;br /&gt;
Brüderjhaft der Menihen auf Erden behilflich zu jein.&lt;br /&gt;
Die mohammedaniihen Mullas wurden dadurd, da&lt;br /&gt;
fie eine joldh gefährlide Perfönlichfeit in ihrer Mitte&lt;br /&gt;
hatten, bald beunruhigt und baten die DOttomanildhe&lt;br /&gt;
Regierung, dah fie ihn wegihaffen möge. Baha’ »’llah&lt;br /&gt;
wurde demgemäß nah Konitantinopel vorgeladen und&lt;br /&gt;
verließ, zulammen mit jeiner Yamilie und einer Fleinen&lt;br /&gt;
Anzahl feiner Nachfolger, die Stadt. Sein Verweilen in&lt;br /&gt;
Konitantinopel war Turz, denn die türkiihe Regierung&lt;br /&gt;
entidied, dab er nah der Stadt Wdrianopel verbannt ı&lt;br /&gt;
werden joll. Bon Adrianopel aus, jhrieb Baha’ v’Mlah&lt;br /&gt;
jene befannten Briefe an die Könige Europas und an&lt;br /&gt;
den Bapit; in denjelben forderte er fie auf, ihre Ungerechtigfeit und ihre Gedanken des Krieges aufzugeben und&lt;br /&gt;
ihm bei Errichtung von inigfeit beizuitehen. Dieje&lt;br /&gt;
Fe enthielten au Brophezeiungen, weldhe bald darauf&lt;br /&gt;
Erfüllung gingen. Nachdem er einige Jahre dort war,&lt;br /&gt;
tuche er wieder verbannt, und zwar diesmal an einen&lt;br /&gt;
weniger zugänglihen Ort, nad der tleinen befeitigten&lt;br /&gt;
Stadt Acre oder Alla an der Külte Syriens. Hier verlebte Baha’ o’Ilah und jeine Tleine Schar von Nachfolgern&lt;br /&gt;
die Ihlimmiten Jahre ihrer Verbannung, denn Atfa fann&lt;br /&gt;
nur als ein überaus ungejunder Plab bezeichnet werden,&lt;br /&gt;
und es jhien zwedmäßig, ihn dorthin zu verbannen,&lt;br /&gt;
denn ie hofften, dab ein &amp;quot;ieber, ihn bald hinwegraffen&lt;br /&gt;
j und jo die Melt von ihm befreit würde. Er war mit&lt;br /&gt;
| feinen Nadhfolgern längere Zeit auf zwei Räume in den&lt;br /&gt;
| Baraden beihränft, aber allmählih wurde ihm mehr&lt;br /&gt;
| Milde zuteil, das Herz des Gouverneurs wurde erweidt&lt;br /&gt;
beim Anblid der heldenhaften Leiden diefer Heinen Schar.&lt;br /&gt;
In Affa verwandte Baha’ o’Mah jeine meilte Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf die Belehrung jener wenigen Nachfolger, welde um&lt;br /&gt;
ihn jein fonnten, aufs Schreiben jeiner Unterweilungen&lt;br /&gt;
und Ermahnungen an die Welt, auf die Ausjendung von&lt;br /&gt;
Sendjhreiben an die Nachfolger in den verihiedenen&lt;br /&gt;
Teilen der Melt und aufs Schreiben eines Buches, De=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tannt als&lt;br /&gt;
Dans Bu des Gefehes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diejem Buche jagt er jeinen Nahfolgern, dab das&lt;br /&gt;
Schwert für immer beijeite gelegt werden mülle; an&lt;br /&gt;
feiner Stelle müffe ih das Wort erheben. Er verfündigt&lt;br /&gt;
univerjalen Frieden und fordert alle Nationen auf, ihre&lt;br /&gt;
Meinungsverihiedenheiten durh ein Schiedsgeridht beisulegen. Er tritt dafür ein, dah allen_Bölfern der Erde&lt;br /&gt;
ein weiter Geilt der Freundihaft und Duldjamfeit erzeigt&lt;br /&gt;
- werden Joll und drüdt jih fo Ihön aus, indem er jagt:&lt;br /&gt;
„br jeid alle die Früchte eines Baumes, die Blätter&lt;br /&gt;
eines Zweiges, die Bögel eines Rojengartens, die Tropfen&lt;br /&gt;
eines Meeres, die Perlen einer See.‘ Er empfiehlt feinen&lt;br /&gt;
Nachfolgern, nad einer univerjalen Sprade zu fuhen und&lt;br /&gt;
laat: ‚„‚Menn ihr fie gefunden habt, jo it fie das Mittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B zur Einigfeit. und die arökte Quelle des Einflangs und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der „Ztotlilation; würdet ihr es nur einjehen! Lehret&lt;br /&gt;
die Kinder in allen Säulen dieje allgemeine Sprade,&lt;br /&gt;
damit die ganze Welt bald ein Land und eine Heimat&lt;br /&gt;
werden möge.“ Den Eltern jagt er, dab lie ihre Kinder,&lt;br /&gt;
owohl Knaben als Mädchen, gleid) erziehen und ihnen&lt;br /&gt;
ie beite Erziehung die fie ihnen verihaffen fönnen, zu=&lt;br /&gt;
fommen lajjen jollen. Die Kinder der Armen müffen er:&lt;br /&gt;
zogen werden durd ein Konzilium, weldes in jeder Stadt&lt;br /&gt;
ee werden Soll; denn er geht davon aus, dah, jpange Die Umwifienheit nicht ausgerottet ilt, fein wirtlicher Fortihritt erzielt werden Tann. Den Wert der Er-- 3iehung ‚prägt er jeinen Nadhfolgern fo ein: „Wenn einer&lt;br /&gt;
var eigenen Sohn oder den Sohn eines andern erzieht,&lt;br /&gt;
dv. Mt es gerade, als ob er den Sohn Gottes erziehen&lt;br /&gt;
würde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle müljen ein Handwerf, ein Gewerbe oder einen&lt;br /&gt;
Beruf erlernen und ihn ausüben, und wenn diejer Bea gewillenhaft und fleihig ausgeübt wird, jo wird Dies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i Gott als der hödjite Att des Gebets und der PVerne betrachtet werden. Sih MWillenihaft und Kunit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu erwerben wird ebenfalls empfohlen. Die Ehe üt erwünicht und zwangswetie Ehelojigteit verdammt. Baha’&lt;br /&gt;
o’Uah wünjcht, daß jeine Religion eine joldhe der Freude&lt;br /&gt;
und der Fröhlichfeit fein foll. Er fagte feinen Nadfolgern, daß lie mit allen VBöltern der Welt Verbindung&lt;br /&gt;
juhen und ihnen zeigen follen, was fie Gutes haben.&lt;br /&gt;
Sie jollen wohl in der Welt, aber nicht von der Melt&lt;br /&gt;
fein. Das Spielen, den Gebraud) von Opiunt, die Un:&lt;br /&gt;
mößigteit und andere Laiter verdammt er ftreng, aud)&lt;br /&gt;
Ihrieb er einige interejlante hyaieniihe Gefege, Baha’&lt;br /&gt;
o’Ilah unterbreitet uns dies Buch des Gejeges als eine&lt;br /&gt;
 mujterhafte Negel der Führung und als ein Mittel zur&lt;br /&gt;
Einigung der verihiedenen Völfer, weldye dDurd, die vielerlei Gebräuche, Borurteile und Zultände jo jehr getrennt&lt;br /&gt;
wurden. Mir fönnen nicht anders, als den bemerfenswerten duldjamen Geilt bewundern, welder dieje Gejeße belebt. Alles, was heute von. den Reformatoren&lt;br /&gt;
des Meitens angeitrebt wird, findet einen Platin diejer&lt;br /&gt;
univerjalen Religion, und dod wurden dieje Gejege durd)&lt;br /&gt;
Baba’ o’lah Ihon, vor über vierzig Jahren geichrieben,&lt;br /&gt;
als er nodh in einem orientaliihen Gefängnis eingeferfert war. | |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erhebt fi die Frage, bringen die Bahai zur&lt;br /&gt;
Ausführung, was dieje Gefege von ihnen verlangen ?&lt;br /&gt;
Sind jie belebt von demjelben Geilt der Duldfamkeit&lt;br /&gt;
und des Mohlwollens, welher durd diefe Vorichriften&lt;br /&gt;
atmet? Ich jelbit fann von dem Leben und von Der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
praftiihen Betätigung der Bahai-Lehre durch ihre An&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bänger mein perjönlihes Zeugnis ablegen, denn ich_habe&lt;br /&gt;
diefelben in den verjchiedenen Teilen des Orients gejeben,&lt;br /&gt;
und mit dem meinigen verbindet jid) das Zeugnis anderer&lt;br /&gt;
Männer, nämlid das eines Engländers, eines Amerifaners und eines Pranzofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Profejlor Browne von Cambridge, der Berfaljer der&lt;br /&gt;
unfhäßbaren „Geihichte. der perfiihen Literatur“ Tagt:&lt;br /&gt;
„Der Geilt, welder die Bahai durddringt, ift ein derartiger, dem eine mädhtige Einwirfung faum fehlen dürfte,&lt;br /&gt;
und der alles feinem Einfluß unterwerfen wird. Diejenigen, welde, feine eigenen Beobadhtungen gemadt haben,&lt;br /&gt;
mögen vielleiht meine Worte bezweifeln; jollte ji ihnen&lt;br /&gt;
aber einmal diejer Geilt jelbit offenbaren, dann werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
en Er ” u - = = Eee ge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fie eine Gemütsbewegung an Nic, erfahren, die fie nicht&lt;br /&gt;
jo leiht mehr vergellen werden.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Myron 9. Phelps von New Dort Ichreibt: „Wenn&lt;br /&gt;
wir. den Geilt, welder die Babhai durddringt, prüfen,&lt;br /&gt;
wenn wir das zu ergründen Juchen, was Jie vor andern&lt;br /&gt;
Menihen auszeichnet, jo werden wir zu dem Schluß&lt;br /&gt;
fommen, daß ihr Wejen mit dem einen Wort ‚Liebe‘&lt;br /&gt;
ausgedrüdt werden fann. Diele Leute lieben einander,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fie lieben Gott, ihren Meifter und Lehrer, fie lieben alle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menichen. ;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚Dr. juris Hippolyte Dreyfus von Paris, welder&lt;br /&gt;
Fürzlih von Perjien zurüdfehrte, Ihrieb in einer franzöfiihen Zeitichrift, dab er gefunden habe, dak alle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_ Diejenigen Bewohner Teherans und anderer Städte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weldhe von liberalen und fortjchrittlihen Anfichten durcdrungen Sind, Bahat waren.&lt;br /&gt;
Vabt mid nun nodh etwas über Diejenigen Bahai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen, die der engliihen Regierung unterworfen jind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Bahai in Indien und Birma, welde ich bei meinem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_ Fürzlihen Verweilen in Indien gut fennen lernte. Iede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ernitdentende Berjon, welde Indien bejucht und von guten&lt;br /&gt;
Münden für diejes herrlihe Land bejeelt ilt, muß Die&lt;br /&gt;
unglüdjeligen Unterjhiede bedauern, weihe Indien von&lt;br /&gt;
Indien trennen und an welden hauptlählid die religiöjen&lt;br /&gt;
Erbitterungen Ihuldig find. Wie jehnt man ih da nad)&lt;br /&gt;
einer Löjung diejes Ihwierigen Problems. Ad, wenn nur&lt;br /&gt;
ein grober Glaube gegründet werden fönnte, der all die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Itreitenden und ji feindlic gegenüberitehenden Selten&lt;br /&gt;
‚in jid) vereinigen würde! Nun, ich glaube ernitlih, dak&lt;br /&gt;
die Löjung Ddiefer Schwierigteiten der Bahai-Bewegung&lt;br /&gt;
Fix gelingt. sh babe Ihon ein Beilpiel angeführt von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
angun, nach weldyem fie jene große Einigkeit zultande gebradt bat, welde alle erjehnen. Wie war jie fähig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies zu tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erite Gebot, das den Bahai von ihrem Wührer&lt;br /&gt;
gegeben wurde, ilt: „Befämpfet oder verunglimpfet feine&lt;br /&gt;
Religion.‘ Er lagt ferner: „Gott ilt für jedes menidlihe Mejen nur jo grob, als es ihm die individuelle&lt;br /&gt;
Berllige Yäbigfeit erlaubt, ihn zu jehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahai-Lehrer in Indien hat nit mit denjelben&lt;br /&gt;
Schwierigfeiten zu fämpfen wie der driltlihde Miffionar, nämlich mit der des Niederreikens; feine Pflicht it&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
nur, auf dem aufzubauen, das Ihon da ilt. Denn der -&lt;br /&gt;
Bahai lehrt, dak das MWefen und die Mahrheiten aller&lt;br /&gt;
Religionen eins jind; er jieht den Hindu, den Buddhilten.&lt;br /&gt;
und den Mohammedaner mit denjelben Augen an und&lt;br /&gt;
ehrt die Propheten eines jeden; anitatt, zu zeigen, wo&lt;br /&gt;
dieje Unrecht hatten, zeigt er ihnen, wo lie Recht hatten,&lt;br /&gt;
er anerkennt die allgemeine Wahrheit im Buddhismus,&lt;br /&gt;
Nohammedanismus, im Chriltentum und in anderen&lt;br /&gt;
Religionen; er zeigt ihren Anhängern, dab durch die&lt;br /&gt;
Lehren Baha’ o’llahs eine weitere Offenbarung gefommen&lt;br /&gt;
iit, dab ihre bejondere Million die it, die Wahrheit&lt;br /&gt;
aller Religionen dadurdh aufzudeden, dak die Menjdhen&lt;br /&gt;
von Unmwillenheit und Vorurteilen befreit und im Ges&lt;br /&gt;
danfen, Glaube und Liebe geeinigt werden. Der Babai&lt;br /&gt;
mikachtet die PBrophezeiungen anderer Religionen nicht,&lt;br /&gt;
fondern weilt darauf bin, daß jih alle auf das Kommen&lt;br /&gt;
eines großen Lehrers beziehen, weldher Friede und Harmonie auf Erden gründen werde. x&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labt mic bei diefer Gelegenheit einige Worte über&lt;br /&gt;
Brophezeiungen jagen. Ich weiß, daß es viele gibt,&lt;br /&gt;
welde jid für diejes Thema nicht interejlieren, wir müllen&lt;br /&gt;
aber bevdenten, dab es Propbezeiungen in jeder Religion&lt;br /&gt;
gibt und dak mit ihnen zu rechnen it. Wenn wir eine&lt;br /&gt;
univerjale Bewegung in Betradht zu ziehen hätten, welde&lt;br /&gt;
nur aus wenig gebildeten Menjchen beitände, jo könnten&lt;br /&gt;
vielleicht Brophezeiungen ganz außer acht gelalfen wer&lt;br /&gt;
den, aber dem it nicht jo; wir denfen an die Millionen&lt;br /&gt;
von Chrilten, Buddhilten, Mohammedaner und andere,&lt;br /&gt;
die alle an PBrophezeiungen glauben. Menn, eine Bewegung die Prophezeiungen und Erwartungen diejer verjhiedenen Nationen nicht Eden fann, dann wird es ihr au&lt;br /&gt;
nicht gelingen, univerlal zu fein, es wird nur eme&lt;br /&gt;
andere Sefte aus ihr werden. Die Tatjahe, dak der&lt;br /&gt;
Bahai-Glaube die Prophezeiungen der verjchiedenen Religionen erfüllt, it einer der größten Beweile zugunften&lt;br /&gt;
feiner Allgemeinheit. Ein anderer Faktor in der Ausbreitung des Bahai-Glaubens im Djten it — wie jhon er- -&lt;br /&gt;
wähnt — der wundervolle Geilt, weldher die Bahai befeelt, und welcher bezeugt wird in ihrem jelbitaufopfernden Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Gründe, warum das Chriltentum nit&lt;br /&gt;
die vorherridhende Religion im Dijten geworden ilt, it&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a dak man im Djten ein allgemeines Vorurteil gegen&lt;br /&gt;
dasjelbe hat, und dies wurde verjhuldet durd die falle&lt;br /&gt;
. Dazftelung, jeinss wahren Geiltes. In einem fürzlidh‘ er-Ihienenen Artitel jagt Profejlor Browne: „Im VBergleid)&lt;br /&gt;
zu dem beinahe vollitändigen Mihlingen” ihrer eigenen&lt;br /&gt;
Bemühungen habe ich oft chrütlihe Prediger ihre DBerwunderung ausipredhen hören über die außerordentlichen&lt;br /&gt;
Erfolge der Bahai-Mifjionare. Sie jagen: „Wie fommt&lt;br /&gt;
es, daß. die riltlihe Lehre, die hödjte und edelite,&lt;br /&gt;
weldhe die Melt je gefannt hat — obgleich jie mit allen&lt;br /&gt;
Hilfsmitteln der weitlihen Zivilijation unterjtügt wird —&lt;br /&gt;
ihre Befehrten in mohammedaniihen Ländern mit zwei&lt;br /&gt;
oder drei zählen Tann, während die Bahai ihre nad&lt;br /&gt;
me: rechnen dürfen?“ Die Antwort it mir jo&lt;br /&gt;
tar wie die Sonne am Mittag. Das weitlihe Chriltentum it zum Teil mehr weitlih als &amp;amp;riltlid, mehr nationaler als allgemein religiöjer Natur und dadurd, dak&lt;br /&gt;
- fie Meinungen zulajjen die mit der reinen Lehre Chrüti&lt;br /&gt;
- unvereinbar find, wie 53. B. die Theorie von der Ueberlegenheit der weißen Rafje und dergleichen, neigen lie ji)&lt;br /&gt;
mehr oder weniger zur Barteilihfeit. Gehörte Chriltus&lt;br /&gt;
- einer herrihenden Raile oder aud) nur einer europäilhen&lt;br /&gt;
Ralfe_ an?&lt;br /&gt;
. Die Ungebötigen der Ihwarzen Nalle, zu weldien&lt;br /&gt;
die driltlihen Meilfionare gehen, find nicht fo töricht,&lt;br /&gt;
die chriltlihe Lehre, au wenn fie von wohlmeinenden&lt;br /&gt;
Leuten verfündigt wird, anzunehmen, jolange ie willen,&lt;br /&gt;
dab mehr Gewicht auf die Ralfe als auf die Relegion&lt;br /&gt;
gelegt wird. Die Infonjequenz jener it far. Denn obgleich Jie vorgeben, dak der Gott, den jie anbeten, in&lt;br /&gt;
der Geltalt und im Kleilch eines aliatiihen Mannes Tam,&lt;br /&gt;
bringen ie nihtsdeitoweniger den Bewohnern Afiens&lt;br /&gt;
 gewohnheitsmäßig und injtinttiv — jowohl in Worten als&lt;br /&gt;
in ihren Handlungen — häufig Mikahtung entgegen.&lt;br /&gt;
Bezüglih der Verdienite oder Nichtverdienite der&lt;br /&gt;
Miffionare im Orient will id in feine fritiihe Beipredung eintreten, ich bringe dies nur vor, um einigen diejer erniten und lelbitaufopfernden Niffionare, die ich&lt;br /&gt;
fenne, meinen Tribut zu zollen. Ich wundere mid) aber,&lt;br /&gt;
wie mandhe von ihnen wirflih an die Mahriheinlihfeit oder Möglichleit glauben mögen, daß die vielen&lt;br /&gt;
hundert Millionen Mohammedaner und andere, Chrüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
RE TEERSEEIIEEREEREE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
werden. Diejenigen, welhe im Djten gelebt haben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
willen, dab der all, in welhem ein Wohammedaner&lt;br /&gt;
Chrijt wird, ebenjo jelten it, wie der, in weldem ein&lt;br /&gt;
Ehrilt im Weiten Mohammedaner wird. Wir müljen bedenten, dab die Mohammedaner und andere ebenjo feit&lt;br /&gt;
wie die Chrilten daran glauben, dab ihre Religion Die&lt;br /&gt;
vorherrihende werde; aber, die Gejdichte widerlegt&lt;br /&gt;
diefen Glauben. MWls Beilpiel wollen wir Die zwei&lt;br /&gt;
größten Religionen, das Chriltentum und den Mohanımedanismus, nehmen. Können wir nad all dem Eifer,&lt;br /&gt;
dem Ernit und den Bemühungen, mit welden jich u&lt;br /&gt;
Anhänger gegenfeitig zu befehren juchten, jagen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lie jih in bezug auf Einigkeit in den vergangenen 1300&lt;br /&gt;
Jahren näher gefommen jind? Bemerfen wir unter den&lt;br /&gt;
Millionen Buddhilten in der Welt durd Webergang in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andere Religionen einen wahrnehmbaren Unterjhied in&lt;br /&gt;
der Zahl? Und da, die Buddhilten aud Belehrungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maden, jo ilt es nichts als ein fortwährender Tau,&lt;br /&gt;
ohne der wirklichen Einigung näher zu fommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtige Lage mödhte ich mit_ einer Byra- ze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mide vergleihen: eine Seite gehört den Chrilten, eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Bupddhilten, eine den Mohammedanern und ‚eine den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hindus. SIeder von ihnen verjudt, feinen Nachbar auf&lt;br /&gt;
jeine Seite der Pyramide zu ziehen. Wenn fie anjtatt&lt;br /&gt;
rundum zu Schauen, aufwärts nad dem Gipfel jehen&lt;br /&gt;
wollten, dann würden jie das Licht, weldes fie alle&lt;br /&gt;
fuchen, erbliden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Schranke, weldhe Chriten, Mohammedaner, Buddhilten und andere trennte, it endlich durd den&lt;br /&gt;
Einfluß der, Bahai-Bewegung niebergeriljen und eine&lt;br /&gt;
freundliche, jo jogar eine brüderlihe Beziehung it unter&lt;br /&gt;
ihnen bergeitellt worden. Es jind nit nur einige&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dußende, welde ih _der Bahai-Bewegung genähert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee jondern viele Taufende. Können wir unter Diefen Umjtänden noch bezweifeln, daß der wahre Geilt des&lt;br /&gt;
Ehriltentums in diejer Bewegung ilt? Wir haben aukerden die Worte Ehrilti: „Kann man aud Trauben Jam:&lt;br /&gt;
meln von den Dornen?” und „An ihren Früchten follt&lt;br /&gt;
ihr Jie erfennen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem Bud: „Ein Jahr unter, den Bahai in&lt;br /&gt;
Indien“, deutih von W. Herrigel, habe ich einen Turzen&lt;br /&gt;
Bericht über das Leben der Bahai in Indien geichrieben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|17|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=18}}&lt;br /&gt;
Be&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Et. -1&lt;br /&gt;
ER - &#039; E)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und von Ddiefem möchte ih bier einen Zwildhenfall anführen, welder id ereignete, lolange ih in Bombay&lt;br /&gt;
weilte. Ich habe erwähnt, dab Baha’ o’llah in jeinem&lt;br /&gt;
Fi u des Gejekes“ die Anweifung gibt, daß in jeder&lt;br /&gt;
— Babai-Gemeinde ein Konzilium gewählt werden joll,&lt;br /&gt;
weldes nad; den Angelegenheiten der Gemeinde Jieht.&lt;br /&gt;
In Bombay haben jie ein foldes Konzilium zulammen=&lt;br /&gt;
 gejeßt aus neunzehn PBerfonen, es jind hauptjählih Mohbammedaner, und Yoroaiter. Diele zwei Bölfer waren&lt;br /&gt;
einnander feither nichts weniger denn freundihaftlid ge-—— jinnt, aber nun arbeiten jie harmonild) zulammen tür&lt;br /&gt;
- das gemeinjame Gute. Als ich eines Abends einer Sibung Ddiejes Konziliums beiwohnte, fam ein armer Bahai-Krämer, ehemaliger Zoroaiter, und erzählte den Mitgliedern, dab fein Gejhäft ‚jehr jhleht gehe und dak&lt;br /&gt;
er vor dem Banferott jtehe. Das Konzilium überlegte,&lt;br /&gt;
was bier zu tun jei_und entidied, dab verjciedene&lt;br /&gt;
der Mitglieder einen Teil ihrer Yeit darauf verwenden&lt;br /&gt;
follen, ihm in feinem Laden zu helfen, ein neues Marenlager beihaffen, und wenn nötig, ihn finanziell unterftüßen jollten. Dies geihab, und bald war der Mann&lt;br /&gt;
5 wieder auf den wWühen. Ein joldes  Beilpiel zeigt,&lt;br /&gt;
dab die Bahai die Brüderlichkeit, welche te predigen, aud)&lt;br /&gt;
-  praftild; betätigen.&lt;br /&gt;
ke An einem andern Abend fam ein Mohammedaner-— — Bahai in großer BVerlegenheit in die VBerfammlung. ‚Er&lt;br /&gt;
; hatte joeben von einem mohammedaniihen Freund hundert Lotterieloje erhalten, welhe er verkaufen jollte.&lt;br /&gt;
Der Ertrag diejer Lotterie war für eine mohammedaniihe Wohltätigfeit beitimmt. Er jagte: „Ic weik nit,&lt;br /&gt;
was ih mit diejen Lotterielofen anfangen joll. In dem&lt;br /&gt;
Bud des Gejeßes von Baha’ o’llah it Spielen itreng&lt;br /&gt;
verboten; ich bin nun nicht jiher, ob eine Lotterie unter&lt;br /&gt;
- dies Kapitel fällt oder nit. Wenn id nun dieje Lotterieloje annehme und verfaufe, jo brede id, möglicherweile&lt;br /&gt;
eines der Gejete, weile ih Jie aber zurüd, jo werde ich&lt;br /&gt;
mir wahricheinlich diejen meinen Freund, welder ein ehr&lt;br /&gt;
einflußreicher Mohammedaner ilt, zu meinem erbittertiten&lt;br /&gt;
Beinde maden.“ Die neunzehn Mitglieder von dem&lt;br /&gt;
„Haus der Gerechtigkeit — wie das Konzilium oder die&lt;br /&gt;
E Verjammlung genannt wird — fingen nun an zu beraten, |&lt;br /&gt;
— was bier zu tun jei. Endlidh jah ein :Zoroalter- Mitglied |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z went&lt;br /&gt;
Pan ea Jar Son&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|18|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=19}}&lt;br /&gt;
18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einen Ausweg aus diejer Schwierigkeit, er machte den&lt;br /&gt;
Borihlag: Ieder Bahai Joll ein Los nehmen, diejelben&lt;br /&gt;
follen dann jamt den daraus erzielten Hundert Rupinen zus&lt;br /&gt;
rüdgegeben und dazu gejhrieben werden, dab auf Gewinne&lt;br /&gt;
verzichtet wird, daß Tie ji aber freuen, etwas zu einem&lt;br /&gt;
mohammedanilcen wohltätigen Zwed beitragen zu föns&lt;br /&gt;
nen. Ih würde midy wundern, wenn nit alle Lejer&lt;br /&gt;
diefer Zeilen die Größe und Schönheit diefer Handlungs=-&lt;br /&gt;
weile zu würdigen wühten. Gie zeigt zwei große NRefultate der BahaisLehre: aufs Spielen — eines der&lt;br /&gt;
vorherrichenditen Later im Dften — wird mit Abjiheu geblidt; und das Gefühl der Erbitterung und des Halles,&lt;br /&gt;
weldes die Zorvajter gegen die Mohammedaner jahrhundertelang unterhielten, wurde jo verändert, dak fie froh&lt;br /&gt;
waren, einer mobhammedaniihen Mohltätigkeits- Hate&lt;br /&gt;
italtung förderlic zu fönnen. Dies ilt wahrlidh Teine&lt;br /&gt;
geringe Frudht am Bahai-Baum. Ic wollte, es wäre&lt;br /&gt;
mir möglid, hier nod; über verjhiedene andere Yälle&lt;br /&gt;
edler und uneigennügiger Beilpiele des Dienites für das&lt;br /&gt;
allgemeine Gute, weldhe in Indien zu meiner Kenntnis&lt;br /&gt;
gelangten, zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejer Geilt der Liebe und des Dienjtes für jeinen&lt;br /&gt;
Nebenmenihen wurde durh einen indiihen Bahat in&lt;br /&gt;
MWirklihteit bewiejen, indem er bei einer Gelegenheit&lt;br /&gt;
fein Leben für mich ließ, und „größere Liebe Tann nie=&lt;br /&gt;
gun) haben, als daß er jein Leben läht für feine Brüer “&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein perfiiher Bahai jagte einmal zu mir: „Als&lt;br /&gt;
id) nod ein orthodoxrer Mohammedaner war, pflegte id&lt;br /&gt;
immer meine Hände zu walhen, wenn ich einem Chriiten&lt;br /&gt;
die Hand gereicht hatte, denn ih date, ih hätte mich&lt;br /&gt;
Belledt, Zah mödte ich aller Welt die Hände jhütteln.‘“&lt;br /&gt;
o’lMlah im Jahr 1892 jtarb, hinterließ er jei-” nn die ee daß fie nach feinem Hingang&lt;br /&gt;
ei feinen älteiten Sohn bas Effendi als ihren Lehrer&lt;br /&gt;
und Führer a follen; er fei der, auf deilen Scdultern jein Mantel fallen werde, der Erflärer und Berbreiter feiner Lehren in der I Abbas Effendi,&lt;br /&gt;
welder nadhher den Titel Abdul Baba, das heikt&lt;br /&gt;
„Diener Gottes“, annahm, ilt jeit 1892 Führer der Bahai-Bewegung, und unter jeiner weilen Führung ilt fie -&lt;br /&gt;
wachen und wurde ausgebreitet, bis ihr Einfluß an al&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|19|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=20}}&lt;br /&gt;
a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TIEF HTtnE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vier Enden der Erde gefühlt wurde. Ih jah ein auffallendes Beilpiel davon, als ih vor etlihen Jahren&lt;br /&gt;
Affa bejuhte und da Männer begegnete von Indien,&lt;br /&gt;
Birma, Berjien, Arabien, Aegypten, der Türkei, Rubland,&lt;br /&gt;
Sranfreih, England und Amerika, welde da verjammelt&lt;br /&gt;
waren, um den Lehren des Meilters — wie Abdul Baba’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allgemein genannt wird — zu lauiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bdul Baba ilt mehr als ein Lehrer, er ilt den Menihen ein lebendiges Beilpiel von dem, was das Chriltus-Leben wirklih ilt, Liebe und Yreundlichteit jtrahlen von&lt;br /&gt;
ihm aus, und jein täglihes Leben it ein Ausdrud_des&lt;br /&gt;
Dienites für die Menjhen. Er zeigt dem materialiltiihen&lt;br /&gt;
und zweifelnden zwanzigiten Jahrhundert, dab diejes Leben nit bloß ein Ideal, jondern eine Möglichkeit ilt,&lt;br /&gt;
damit wir wieder Mut fallen und unjer Geliht nad&lt;br /&gt;
innen wenden mögen, um Gott in uns zu finden, madtvoll, mädtig und allerhödhit (Baha’ o’llah), und damit&lt;br /&gt;
wir in die Sohnihaft des Königreihes Gottes fommen&lt;br /&gt;
möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚&amp;amp;s ilt ihon_geleugnet worden, daß eine jolde Berlönlihfeit wie JIejus auf Erden gelebt habe. Das&lt;br /&gt;
Leben Abdul Baha’s beweilt die Wirklichkeit Ieju. Der&lt;br /&gt;
wahre Bahai ilt aud der wahrite Chrilt, er dentt nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 — mehr länger darüber nad, ob es möglih war, daß ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lo vollfommenes MWejen vor neunzehnhundert Jahren die&lt;br /&gt;
Erde betreten bat; er liebt auf das Leben Abdul Baha’s&lt;br /&gt;
und weih es. Ein joldes Leben ilt eine Infpiration für&lt;br /&gt;
die ganze menjhlihe NRafle. Es ilt ein größerer Beweis&lt;br /&gt;
für die Liebe Gottes und die Wahrheit der Religion,&lt;br /&gt;
als alle Bücher, weldhe je in der alten und neuen Iheologie gejhrieben wurden. Die Menihen jind der Theo- .&lt;br /&gt;
rien und Spefulationen müde geworden, jie möchten wieder die Betonung der Liebe, der Gelbitlojigfeit und_der&lt;br /&gt;
Brüderlichteit hören, wie jie vor neunzehnhundert Jahten gehört wurde. Eine jolhe Note ertönt heute wieder&lt;br /&gt;
von demielben heiligen Land durd) den Diener Gottes,&lt;br /&gt;
Abdul Baba, welher die Welt die vergejienen Wahrheiten&lt;br /&gt;
lehrt, die wahre Berjöhnung, die Verjöhnung des Men-Ihen mit den Menihen und mit Gott, predigt, und die&lt;br /&gt;
wahre Liebe, welde ein anderes Wort ilt für Dienit und&lt;br /&gt;
das Aufgeben des Gelbit für das Ganze, offenbart.&lt;br /&gt;
Er lehrt die Einheit aller Religionen, und deshalb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
we&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|20|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=21}}&lt;br /&gt;
20 E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verherrlicht er feine Lehre derart, dab ihre Nihtannahme&lt;br /&gt;
eine Seele vom Himmelreid ausihließen würde, Er jagt:&lt;br /&gt;
„xllles andere, ‚außer Liebe, jind nur oberflädlih ge&lt;br /&gt;
äußerte Morte.“ Er fagt ferner: „Dies it eine Religion&lt;br /&gt;
der Taten und niht der Worte.“ Er fordert Männer und&lt;br /&gt;
rauen aller Rajjen und Befenntnilje auf unter die&lt;br /&gt;
Fahne der Einigkeit, welde er hodhhält, zu Tommen,&lt;br /&gt;
und ihm bei der Errihtung des Königreiches Gottes und .&lt;br /&gt;
der Brüderihaft der Menihen auf Erden, bier und jebt,&lt;br /&gt;
behilflich zu_jein. Labt diejenigen, welde wirtlid wünfchen, dab „Briede auf Erden und den Menjchen ein Wohgefallen‘ regiere, und die nicht bloß den Triumph ihrer |&lt;br /&gt;
eigenen bejonderen Selte, ihres Beienntniljes oder den&lt;br /&gt;
ihrer eigenen Meinungen anitreben, auf den Ruf Ddiejes&lt;br /&gt;
Mannes, welcher uns aut Einigkeit ruft, hören. Können l&lt;br /&gt;
wir heute außerhalb der Bahai-Bewegung ein beljeres Ei&lt;br /&gt;
Werkzeug finden, das Ddiefe Einigkeit und Brüderidaft |&lt;br /&gt;
der Mtenjchen, welde wir wünjhen, zultande bringt? Sie i&lt;br /&gt;
gibt den Mienihen das, was einige Schriftiteller gejagt |&lt;br /&gt;
haben, daß es däs beite jei, was eine Religion den&lt;br /&gt;
Menihen geben Tann: „ein neues Herz&amp;quot;. Sie, einigt die&lt;br /&gt;
Menihen auf dem einzigen Meg, auf dem lie- gend&lt;br /&gt;
werden fönnen, duch „Liebe, Veritändnis und Dienit“.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir jehen jomit, dab die Botichaft der Bahai- Z&lt;br /&gt;
nung für die Welt eine jolde des Sriedens ilt, und&lt;br /&gt;
dab die Bahai dieje Mlanifeltation als eine weitere Aus&lt;br /&gt;
gießung der Wahrheit auf Erden betradten; wir jehen,&lt;br /&gt;
daß fie das Licht lieben, an weldem Horizont es aud er&lt;br /&gt;
Icheinen mag; jie betradhten die verihiedenen Propheten&lt;br /&gt;
und göttlihen Lehrer der Bergangenheit als Liter,&lt;br /&gt;
durd) welche dies Licht geichienen hat und durch weldes die&lt;br /&gt;
Melt erleuchtet wurde, deshalb nehmen jie an, dah alle&lt;br /&gt;
Religionen göttlid find, und daß fie das Mejen der&lt;br /&gt;
Wahrheit behiben, Aber duch Aberglauben und dur Feremonien, weldhe ihnen die Menichen hinzugefügt haben,&lt;br /&gt;
wurden lie bisher verdunfelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betradhten wir die Macht der Umwandlung, welde&lt;br /&gt;
die Bahai-Bewegung bewiejen hat, ihr jhnelles Wadhstum&lt;br /&gt;
unter jo verjhiedenen Raflen und Religionen, jowie das&lt;br /&gt;
Band wirkliher Sympathie, der Liebe und des Bertändniljes, das zwilhen dem Diten und Weiten geihaften&lt;br /&gt;
wurde, müjjen wir da nicht jagen, daß ihr Aniprud,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|21|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=22}}&lt;br /&gt;
21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine univerjale Religion zu ein, niht blob ein Phantom,&lt;br /&gt;
londern greifbare Wirklichkeit ilt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melder ernite Beobadter des Lebens Tann leugnen,&lt;br /&gt;
Daß heute in der Melt eine arabe RERUNS der Ge&lt;br /&gt;
danken vor jih geht? Die alte Ordnung der Dinge ver&amp;gt;&lt;br /&gt;
geht, ob wir es wünicen oder nicht, die Mtenihen Juchen&lt;br /&gt;
überall nad Wahrheit und werden durch jeden Wind&lt;br /&gt;
der Lehre umbergeworfen. Bon Bedeutung für Die&lt;br /&gt;
Kritit der neuen Theologie it, daß fich jo viele Gemeinhaften und Sekten erheben, dal ji jo mande in prote-Itantiihen Ländern dem Katholizismus zuwenden, und dab&lt;br /&gt;
mande in fatholiihen Ländern Proteitanten, und Wreidenfer werden. Dies Tommt vor unter riltliher Negietung; die gleihen Erhebungen fünnen wir aber aud in&lt;br /&gt;
anderen Ländern finden. Was fommt dabei heraus? Es&lt;br /&gt;
gibt viele, welde vor den falten und uniympatiihen&lt;br /&gt;
Spitemen der Etif, wie fie duch geile NMtaterialiiten aufgeitellt werden, zurüdichreden, und welde zur jelben Zeit&lt;br /&gt;
von den Extremen, zu welden gewille Offultiiten neigen,&lt;br /&gt;
zurüdgeitoßen werden. Sie fühlen das Bedürfnis einer&lt;br /&gt;
Religion, und doh genügt ihnen das, was ihnen die&lt;br /&gt;
Kirhe bietet, nicht mehr. Dieje Leute find es, an welde&lt;br /&gt;
die Babhai- Bewegung ganz bejonders appelliert. Eine Re=-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_ — ligion, welde die Arbeit, die Erziehung, die Millenihaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und den Wrieden fördert und erhebi, jollte an die&lt;br /&gt;
Bolitivilten, an die Ethiler und an die Sozialreformer&lt;br /&gt;
appellieren. Während jie aber alle role zone teformen unteritüßt, verliert jie niemals den Belit der ewigen&lt;br /&gt;
Mirklichfeiten. Sie enthält die Geiltestraft, den Iebendigen Glauben, weldher. notwendig ilt, Diele Reformen&lt;br /&gt;
durdauführen. Eine loldye Religion, welde gänzlid getrennt it von dem Geilt der Gewinnjucht, und deren einiger Kampf gegen die Gelbitjuht gerichtet it, muB an&lt;br /&gt;
.. was das hödjite und beite im |Mtenihen ilt, appelieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„DO Nationen der Welt! Das Glaubensbefenntnis&lt;br /&gt;
von Gott ilt Liebe und Einigfeit, madet es nit zur&lt;br /&gt;
Urjadhe des Mikkllangs und der Uneinigfeit; ich empfehle&lt;br /&gt;
eud, der Menihheit und der Förderung des Friedens&lt;br /&gt;
zu dienen.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|22|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf|page=23}}&lt;br /&gt;
„DO Nationen der Welt! Das Zelt der Einigkeit&lt;br /&gt;
aufgerichtet, blidet nicht einer auf den andern als Fre&lt;br /&gt;
denn ihr jeid alle die Frühte eines Baumes und&lt;br /&gt;
Blätter eines Zweiges.“ 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Berberrliht werde nicht der, der nur jein Vater gi&lt;br /&gt;
land liebt, jondern der, der die ganze Melt liebt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Worte von Baha’ o’llah.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beziehen dur&lt;br /&gt;
Wilhelm Herrigel, Stuttgart,&lt;br /&gt;
Hölderlinitr. 35.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1913)&amp;diff=78160</id>
		<title>Die Geschichte der Bahai-Bewegung (1913)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung_(1913)&amp;diff=78160"/>
		<updated>2025-12-21T18:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Die Geschichte der Bahai-Bewegung  | author     = Sydney Sprague  | translator =   | section    =   | previous   =   | next       =   | year       = 1913  | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf}} PDF] }} }}  {{ai|Eine im Jahr 1913 erschienene deutsche Übersetzung von Sydney Spragues Werk „The Story of the Bahai Movement“ durch Wilhelm Herrigel unter dem Titel „Die Geschicht…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Die Geschichte der Bahai-Bewegung&lt;br /&gt;
 | author     = Sydney Sprague&lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1913&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Eine im Jahr 1913 erschienene deutsche Übersetzung von Sydney Spragues Werk „The Story of the Bahai Movement“ durch Wilhelm Herrigel unter dem Titel „Die Geschichte der Bahai-Bewegung: Ein universaler Glaube“. Diese in Stuttgart veröffentlichte Broschüre in zweiter Auflage bietet einen historischen und spirituellen Überblick über den Bahai-Glauben für die deutsche Öffentlichkeit des frühen 20. Jahrhunderts.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1913.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78159</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78159"/>
		<updated>2025-12-21T17:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Geschichte der Bahai-Bewegung]] || 1909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religiöfe Lichtblicke]] || 1916&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung/Text&amp;diff=78158</id>
		<title>Die Geschichte der Bahai-Bewegung/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung/Text&amp;diff=78158"/>
		<updated>2025-12-21T17:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{page|1|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=2}}{{ocr}} Diese Kann dürtan Huf Im Rahmen dar uncherrechtlichen Worschriiler  vernandst Die Gejchichte  der  Bahai-Bewegung.  Me  Ein univerjaler Glaube  von Sidnen Sprague. ID. Herrigel  „Das Dolk von Baha hat kein anderes Siel als die Wohlfahrt und die Reformation der - Welt und die Reinigung der Tlationen.“ Bibliothek des rseminars = Ei Naumburg | Sasie   {{page|2|file=Die Geschichte d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
Diese Kann dürtan Huf&lt;br /&gt;
Im Rahmen dar uncherrechtlichen Worschriiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vernandst Die Gejchichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahai-Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein univerjaler Glaube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von&lt;br /&gt;
Sidnen Sprague.&lt;br /&gt;
ID. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Dolk von Baha hat kein anderes Siel&lt;br /&gt;
als die Wohlfahrt und die Reformation der&lt;br /&gt;
- Welt und die Reinigung der Tlationen.“&lt;br /&gt;
Bibliothek des&lt;br /&gt;
rseminars&lt;br /&gt;
= Ei Naumburg | Sasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
Die Baßai- Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Preis jei Gott, da die Sade Gottes in Diejem&lt;br /&gt;
Bahai-Zeitalter eine jolhe der abjoluten Liebe und reinen&lt;br /&gt;
Geiftigfeit ift. Sie ift nicht vom Reiche diejer Welt, denn&lt;br /&gt;
fie ift nicht Krieg und Elend, noch die Unterbrüdung eines&lt;br /&gt;
Volfes durch ein anderes. bre Armee ift die Liebe Gottes,&lt;br /&gt;
ibr Sieg ift die Begeifterung für die Erkenntnis Gottes;&lt;br /&gt;
ihre Schlacht üft bie ber Wahrheit, die Auslegung des Wortes ;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kampf gebt gegen Selbftfucht ; ihre Geduld ift ihre&lt;br /&gt;
Rejerve; ihre ungeteilte Sanftmut ift ihre fiegende Macht,&lt;br /&gt;
a ers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zualalen wollen, -ö die Finiternis der Uinmwiflenbeit und&lt;br /&gt;
Unactiamteit verichrvinde: und die Strablen de3 Königreiches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
2 ;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IE REGENEIDESEEeE 2 BEENEERESEDEHNRRERE&lt;br /&gt;
Enns ernennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da Dft und Weit ji mögen aneinander erfreuen wie Liebende&lt;br /&gt;
umdb Nord mıd Süd einander in treuer Liebe umarmen; daf&lt;br /&gt;
die fichtbare Welt der Spiegel von der Weit des Königreiches a&lt;br /&gt;
werde, dab das Bild ‚det böchiten . Seeriharen in En —.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde möge veränbert werden in das Baradies bes Sior.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reichen, und bad a er ae&lt;br /&gt;
umfafie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u )&lt;br /&gt;
ies find Worte eines großen Lehrers, eines Perfers&lt;br /&gt;
von re Bater- |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bes ergeh Karel cu ber Kühe Epriend, ein Mianm,&lt;br /&gt;
Fur ; an ji = H + ein&lt;br /&gt;
welcher. über vierzig Jahre Tang verfolgt uns&lt;br /&gt;
mtürde, ber bie und |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
febens erduldete, und dennoch ertönten‘ vor&lt;br /&gt;
triumpbierenden Burte gleich einer Rote des&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feel&lt;br /&gt;
en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
laßt uns feben, ob ee re Baia :&lt;br /&gt;
antpenbbar find. In det Tat, Dieier Lehrer richtet feinen n&lt;br /&gt;
Appel für reli jaie Einigkeit wit Dik am Me Nationen bed&lt;br /&gt;
Ditens, jondern ehenio an’ bie Saliamen Ben. ichens, und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
Beet, im nen Sepekientanten von jeche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seronfer kin Ghriften ; au ge ee fie mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Penn diejer Bahai-Geift der Liebe und Duldjamteit,&lt;br /&gt;
; ne in Indien&lt;br /&gt;
oh 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
io f&#039; und Menichen vor einander feinblich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben jo zuammenzieben fan, ige.&lt;br /&gt;
er dann nicht auch feinen mohltuenden Einfluß über die&lt;br /&gt;
Menihen des Weitens auszugiehen? Um zu feben, was&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Bahai-VBewegung vollbracht bat, ift e3 aber nicht nötig,&lt;br /&gt;
rg Kr der Stadt Paris bat fie in der&lt;br /&gt;
Tat jchen Katholiken, Proteftanten, reidenfer und Juben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pe erg&lt;br /&gt;
zeug au. fein, en Or, m Selt zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i erhien ‚Sie we Anfpr uY ® or =&lt;br /&gt;
don zu weit: , um berjeite gejegt zu werben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die fange Lifte ibrer Märtyrer, das wundervolle Leben ihrer&lt;br /&gt;
Gründer, ir erneuernier Einfluß in Perfien, die Tatiache,&lt;br /&gt;
be Leute beinahe aller Rafien, Belenntniie und Seten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N or Sau Ban und enblih ibr Jortichritt in&lt;br /&gt;
alles wenigen Seal mern nicht Beif fein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
Laht mich nun jo kurz als möglich einige Merkmale&lt;br /&gt;
diefer neuen ne aajaien Bervegung, befannt als der Babattsımng,&lt;br /&gt;
erffären und dartun, was je vollbracht Hat umd beute noch&lt;br /&gt;
in der Welt vollbringt, und damit einige Berichte verbinden&lt;br /&gt;
über ihren gegenmärtigen Führer Modul Baba, den Mann&lt;br /&gt;
jelbft und ne Botjchaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stellung Aboul Baba’s in bezug auf dieje&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu verfteben, muß ich auf den großen Gründer&lt;br /&gt;
diejer en o’lab und feinen Vorläufer, den Bat,&lt;br /&gt;
bermei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erwähnung des Namen? Bab mögen fid&lt;br /&gt;
mande einbilden, der Babidımus und Baharismus jeien ein&lt;br /&gt;
und dusielbe. Aber der legtere tft ein Auswuchs des erjteren&lt;br /&gt;
und untericheidet jich von ibm in manchen Punkten mweientlich; dies fann man leicht dadurch an daß man entre a bekannt B der Babel:&lt;br /&gt;
mit q idmus, vergleicht, oder dadurch, dat man die Schriften bes&lt;br /&gt;
Bab lieit und fie mit denen von Baba’ o’llahb — von dem&lt;br /&gt;
die gegenwärtige Bewegung ihren Namen bat — vergleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während mir Die zwei vergleichen, Tünnen wir Die&lt;br /&gt;
en Abnlichteit bemerken, „weiche fie mit der Geichichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keuen Teitaments babe nei Bir wi fen, dab die TE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
% war von der, welche Sir 9 ; begennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes der Hare Gifren und einen ge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tot n Modus für das Leben jeiner Jünger gab, jo war&lt;br /&gt;
doch jein einziger Anipruch der, „bie Stimme eines Eredigers&lt;br /&gt;
in der Wülte zu fein, weiche dem, der größer it, den Weg&lt;br /&gt;
bereite”. Genau je war es mit dem j Berier | (genannt)&lt;br /&gt;
Bab, welcher feinen Racfolgern ben =&lt;br /&gt;
Buch befannt ale der „Bean“ niederichrieb, zu gleicher Zeit&lt;br /&gt;
verfündete er aber fortwährend, dab er der Herofd eines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berer Se ung vun ee zen r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚beftändiger Erwartung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
ra ah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‚gangenen Aeiten fick @ett jo oft c3 nötig war einen Broasch: dem ABab-Tn; Verbehallen.Siefer Bemegung; ihren&lt;br /&gt;
wirichen, men unh une Oi zu welchen&lt;br /&gt;
e heute befist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
us eier Meitere Ertäwieneng, WIR Idb.-bien eine: Tunze&lt;br /&gt;
a ee von ihrem Anfang an geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
übereinftimmt ’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalender, erjchien in Perjien ein Jüngling namens Mirza&lt;br /&gt;
Alt Mohammed, welcher fich der Bab, d. b. das Tor nannte,&lt;br /&gt;
durch mweldes bie Menichen zu der &amp;quot;Erfenntnig der Bahrbeit Gottes: gelangen können,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab begann jeine Mifien als „das Tor“ dadurch,&lt;br /&gt;
da er die Gemüter des Bolfes für die wirflichen Wabrbeiten ihrer eigenen Religion öffnete, und gleich allen großen&lt;br /&gt;
Bropbeten kam er nicht um zu geritörent, jondern um zu&lt;br /&gt;
erfüllen. Er jagte jeinen mebammedaniichen Bubörern nicht,&lt;br /&gt;
fie jeien all bie vergangenen Jahre duch einen fafichen&lt;br /&gt;
Bropbeten worden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pbeten auf der Erbe aufitchen, meldher ein Buch jchrieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das die Göttlichen Tffenbarungen entbielt, und er wird in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zukunft dasjelbe-tum, jo oft eö nötig ift.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee rg&lt;br /&gt;
Spott und Hobn begegnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 ei genen und gen ge welche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hs&lt;br /&gt;
N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Oberbobeit des Jslanı dachten ; fie glaubten, daß Dieje&lt;br /&gt;
eg fowobl eine politiiche, als eine religiefe Be-&amp;quot;Es er Befehle gegeben, die Nachfolger des des Bab&lt;br /&gt;
a = und Bel ae ums während biejer bunfien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
Rn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BEazERE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er:&lt;br /&gt;
HEHE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: RE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3, 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er ibn nie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 des Bub, &amp;quot;sögleich&lt;br /&gt;
ib, da; er eim en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bas nn mn nn nn nn nn ne a nn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu fonmen, und ihm bei der Errichtung des Königreiches&lt;br /&gt;
Gottes und der Brüderjchaft der Menichen anf Erden behilflich&lt;br /&gt;
zu fein. Die mohammedaniihen Mullas murden daburd,&lt;br /&gt;
daf fie eine jolch gefährliche PBerjönlichkeit in le Mitte&lt;br /&gt;
battert, bald ea und baten die Ottomanische Regierung,&lt;br /&gt;
dab fie ibn wegichaffen möge. Baba’ o’Illah wurde demgemäh&lt;br /&gt;
nach Konftantinopel vorgeladen und verlieh, zujammen mit&lt;br /&gt;
jeiner familie und eigen jeiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Etat. Scan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn die türfiiche Regierung entidieh, daß er nach Er Stadt&lt;br /&gt;
Adrianopel_ verbannt werden jell. Bon Worianopel aus&lt;br /&gt;
jchrieb Baba’ o’liab jene befannten Briefe an. die Könige&lt;br /&gt;
Europas und an den Bapft: in denielben forderte er fie auf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weniger zugänglichen Drt, nach der Heinen befefigten Stat&lt;br /&gt;
Are oder Alfa an der Küfte Soriens. “Hier verliebte Baba’&lt;br /&gt;
vo’llab und jeine Meine Schar von Nachfolgern die jchlimmiten&lt;br /&gt;
Sahre ihrer Berbammung, den Alfa fan mr als ein umgejunder, verderblicher Plag bezeichnet werden, und e8 jdhien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gern. ihn ee Br den jie hejiten, ab ne u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er Ratfolgern I t auf zwei Räume in den&lt;br /&gt;
Igern längere Yet n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„aber allmählich w &amp;lt; ihm mehr&lt;br /&gt;
er Ape Herz des Gouverneurd wurde ermeicht Beim&lt;br /&gt;
Anblid der befdenbaiten Leiden Dieier feinen Schar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Alfa verwandte Baba’ oHab jeine meiste Zeit auf&lt;br /&gt;
die Belehrung jener wenigen Nachfolger, melde um ibn fein&lt;br /&gt;
konnten, aufs Schreiben jeiner Unterweifungen und Ermabnungen an die Belt, auf die Ausiendung von Send-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
u |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiten au fast ale Samen af, üre Meinungs _&lt;br /&gt;
verichiedenbeiten durch ein Schiedsgericht beizulegen. Er&lt;br /&gt;
Sir cab allen Alten Ar En an mel Be Wr&lt;br /&gt;
und Duldiamfeit erzeigt werden joll, und drüdt&lt;br /&gt;
ftch a ns rs indem er jagt: „Ihr jeid alle die Früchte&lt;br /&gt;
Ber eines Baumes, die Blätter eines ee Vögel: eines&lt;br /&gt;
1 u ie Tropfen: eines Berlen einer&lt;br /&gt;
| Ser.&amp;quot; Er empfiehlt Seinen Nachjolgern, nad einer&lt;br /&gt;
univerjalen Sprace zu fuchen, umd jagt: „Wenn ihr fie&lt;br /&gt;
&#039; gefunden habt, re it fie das Mittel zur Einigteit und bie&lt;br /&gt;
größte Duelfe bes Einflangs und der Zivilijation; würdet ibr&lt;br /&gt;
e3 nur: ger Lchret die Kinder in allen Skulen dieje&lt;br /&gt;
eg&lt;br /&gt;
eine werden möge“ Den Eltern fagt er, da&lt;br /&gt;
he ihre Finder, fowohl Anaben als Mädchen, gleich erziehen,&lt;br /&gt;
ee lager geh Arge um fünnen,&lt;br /&gt;
zufommen laffen mü Die Kinder der Armen mühfen&lt;br /&gt;
erzogen werben durch ein Konzilium, welches in jeder Stadt&lt;br /&gt;
gemäblt werben foll, denn er geht bavan aus, bafı, jelange&lt;br /&gt;
Fu ADFC fein wirklicher Fort&lt;br /&gt;
ichritt erzielt werben fann. 20 Ben der Cnehng&lt;br /&gt;
en er ge es io Ban, 08 ER -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle müffen ein Handwerk, ein Gewerbe ober einen&lt;br /&gt;
Benuf | Mole un ibn ausüben, und wenn dieier Beruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ig: ausgeübt wird, io wird Dies bei&lt;br /&gt;
Bea ie ein Mt des Gebets und der Verehrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gapangi fe Gieitak verbemmt. Baba’ o’lah mwünicht,&lt;br /&gt;
16 Cine Scigfen Sie fe ber roeube wa ber Seihichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;fein.koll... Er. fagf Yemen Radhfolgern, daß fe I mit allen&lt;br /&gt;
Bällern ber Reit u. umb Ehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Gei als eine ae erde der Yübhrung und&lt;br /&gt;
als ein zur Eini verichtedenen Wölter, welche&lt;br /&gt;
durch es vielerlei Gebräu rein und Zuftände jo&lt;br /&gt;
fehr getrennt murben. Wir fönnen nicht anders, ald en&lt;br /&gt;
bemerfendwerten buldfamen Geift bewundern, welcher d&lt;br /&gt;
Gelege belebt. Alles was heute von den Refermatoren bes&lt;br /&gt;
Weitens angeftrebt wird, findet einen Plaß in diefer univerjalen&lt;br /&gt;
rege ua doc wurden an Bejeße durch ae:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabren geichrieben, ald er in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entetiiten Vak mis eingeferfert m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erbebt fi die Frage, bringen bie zur&lt;br /&gt;
A wa3 diele ihnen ch&lt;br /&gt;
” En hen de ve in vtngen? al&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woblmollens, weicher durch dieje ige atmet? Ich&lt;br /&gt;
jelöft Kan von dem Leben und bon der praftiichen Betätigung&lt;br /&gt;
der Babai-Lehre dur ihre Anhänger mein perfönliches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ablegen, denn ich habe diejelben in den verichiedenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilen d$ Trient geiehen, und mit dem meinigen verbindet&lt;br /&gt;
fih das Zeugnis anderer Männer, nämlich das eines Engländers, eineg Amerifaners und eines Franzofen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pre Bromne von Cambridge, der Berfajler der&lt;br /&gt;
unfbäpburen „Gedichte der perfilchen Literatur“ jagt:&lt;br /&gt;
„Der Geift, weider die Babai ditrchdringt, if ein folcher, dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_ mäcdtige Einwirkung kaum feblen dürfte, uud der alles .&lt;br /&gt;
wird. ‚ mweilhe ee ©&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ie Lupe eben mögen meine Worte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fie Luft dazu haben —, füllte fh ihmen aber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a BEEE BR LOiR virenteien&amp;quot; dann werden fie eine&lt;br /&gt;
er en fo leicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mebr werden&lt;br /&gt;
mem. 5. Delps ‚Dos NEE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir den Geift, welcher Ve Batai bercnche Si iiek wenn&lt;br /&gt;
wir das zu ergründen juchen, mas fie vor andern Menichen&lt;br /&gt;
aubyeidımet, fo werben iz zu Dem Schluß konnen, Da&lt;br /&gt;
kann. Fan Where un Btecar ia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
daher en a, aß ae Hfigen Bewohner Teherans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und: en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. U ,&lt;br /&gt;
ee En SE ee ıe&lt;br /&gt;
u. { abai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berjon, welche Jndien beiucht und von guten Wiünjchen&lt;br /&gt;
diejes herrliche Land bejerlt ift, muß die unglücheligen&lt;br /&gt;
ee ge ae Ye ai Erbitterungen&lt;br /&gt;
und an&lt;br /&gt;
Ichuldig jind Wie jehnt man jih da nad einer Löjung&lt;br /&gt;
diejes | Problems. Ad, wenn nur ein großer&lt;br /&gt;
I werben könnte, der all die ftreitenden und&lt;br /&gt;
fich feindfich gegenüberitebenden Selten in jich vereinigen&lt;br /&gt;
würde! Run, ich glaube ernftlich, da bie Löjung diejer&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten im der Babai- liegt. Ich babe&lt;br /&gt;
Icbon ein Beiipiel angeführt von Rangoon, nach weichem fie&lt;br /&gt;
jene große Cinigteit zuftande gebracht ER ME&lt;br /&gt;
jehnen. Wie war jie fähig, dies zu tum&lt;br /&gt;
Das erjte Gebet, Sn Sat men em Fähe&lt;br /&gt;
en wurde, üft dies: en er verunglimpfet feine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fräbigfeit Bet ibn 4 Ichen.*&lt;br /&gt;
Der Babai-Lehrer im Fndien bat nicht mit demjelben&lt;br /&gt;
sn: ivie ber dhriftliche Mifftonar,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
t yab Borrieifen befreit und im Gebanter, Glauke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
und. Liebe geeinigt werden. Der Bahai: mißachtet die&lt;br /&gt;
Propbezeiungen anderer Religionen nicht, jondern weit darauf&lt;br /&gt;
bin, dab fih alle auf das Kommen eines großen Lehrers&lt;br /&gt;
bezieben, welcher Friede und Harmonie auf Erden gründen werde.&lt;br /&gt;
Laht mich bei dieier Gelegenheit einige Worte über&lt;br /&gt;
Propbezeiungen jageı. Ich weiß, dah es viele gibt, welche&lt;br /&gt;
ne für Diejen Gegenftand nicht intereffieren, wir mähjen&lt;br /&gt;
aber bebenten, sw Religion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zetungen&lt;br /&gt;
nicht erfüllen fann, dann wird e3 N elingen,&lt;br /&gt;
univerial zu fein, e8 ‚N mi de a mt ana,&lt;br /&gt;
werden. Die Tatfache, daß der Bahai-Slaube die Propbezeiungen ber verichiedenen ee erfüllt, ift einer Eee&lt;br /&gt;
größten Bemweile zugunften feiner Allgemeinheit. Ein anderer&lt;br /&gt;
Faltor in der Ausbreitung des Babai-Glaubenz im ift&lt;br /&gt;
— mie jchon erwähnt — der mumderbolle Geift, die&lt;br /&gt;
Babat gie und welcher ou = wird in ihrem wu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vollftändigen mißfingen ibrer eigenen Ä ib habe&lt;br /&gt;
ih oft criftliche R ihre Au&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drei zählen fönnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a a ie Babai ihre Hat} Zonfenben erfmen birfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be ee LEBE Be ee 3 ol N&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ift mir jo klar wie die Sonne am Mittag.&lt;br /&gt;
Das meitliche Ehriftentum ift, zum Zeil, mehr weitlich&lt;br /&gt;
als hriftlich, mehr rajfiger Ratırr als religiös, und dadurch,&lt;br /&gt;
dah jie mit Lehren &amp;quot;te ms gewöhnlich mit der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 Ne und dergleichen, e mehr oder weniger zum&lt;br /&gt;
tialisums. Gehörte Corifns einer berrichenben Rafie&lt;br /&gt;
oder auch nur einer europätichen Rafie an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.- hörigen der jchmarzen Kafie zu melden die&lt;br /&gt;
hriftlichen ae Es h ters&lt;br /&gt;
feine Beranlaffung, jene  Seibitäufchung zu praftizieren,&lt;br /&gt;
era ya anögejihneie und wehlneiende eur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und amerifanijche Chriften verblenden; denn es ift&lt;br /&gt;
Zatjace, dafı viel mehr Gewicht auf Rafie, ald auf Religion&lt;br /&gt;
gelegt wird. ®ie Jutonfeauenz jener itt Mar, benn während&lt;br /&gt;
ben zu glauben, daß, der Gott ben fie anbeen, in&lt;br /&gt;
und im Fleiich Eat lan,&lt;br /&gt;
ae re fie nichtädeftomweniger den Beruoknern&lt;br /&gt;
se &amp;quot;2 ns fowobl in Borten als ie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KEN dief f&lt;br /&gt;
wer: Kibfunforferuben Basen Die ich fenne, meinen Tribut&lt;br /&gt;
zu zoflen.  Jch- munberei mid aber, wie miandhe von itmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wirtlih an die-Mabriceinlichteit oder Mögficbfeit glauben&lt;br /&gt;
.. mögen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß bie vielen hundert Millionen Mobemmedaner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befebren fuchten, Tagen, DIE ne A m Dem ae auf Eimigteit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
durch Übergang in andere Religionen einen mw&lt;br /&gt;
Lnterfchied in der Zahl? lUnb ba die Buddhiften and&lt;br /&gt;
Belebrungen machen, jo ift e3 nichts als ein ForkeährenDer&lt;br /&gt;
Tauich, ohne der wirffichen Einigung näberzufommen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die m Bu ich mit einer Pyramide&lt;br /&gt;
en eine ben Ehriften, eine den Bub-| j erg nee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine ben und eine den Hindus&lt;br /&gt;
Ieder vom ihnen verjucht, feinen auf feine Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rundim gut&lt;br /&gt;
jebauen, aufwärts dem Gipfel jeben wollten, dann&lt;br /&gt;
mürben fie bad Licht, welches fie alle juchen, erbfiden.&lt;br /&gt;
Die große Schrante, welche Ehriften, Mobammebaner,&lt;br /&gt;
Bubdbiiten und andere trennte, tft enbfich durch den Einfluß&lt;br /&gt;
der ie ee und eine frennbfiche, ja&lt;br /&gt;
fogar eme Beziehung ift umter ibmen bergeitellt&lt;br /&gt;
toorden. ee der&lt;br /&gt;
Babai-Berwezung genäbert haben, fondern viele Tau een&lt;br /&gt;
Können wir unter bieien Umftänden noch bezweifeln, daß&lt;br /&gt;
der mahre Betft des Chriftentums im bi&lt;br /&gt;
Wir baben auferdem die Worte Ehrifii: „Kann man a&lt;br /&gt;
Trauben jammeln von den and? ” und, „an ihren une&lt;br /&gt;
jollt ihr fie erfennen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toll, weiches nach den Angelegenheiten der Gemelkbe. ficht&lt;br /&gt;
Im Bombap baben fie ein ms an re er an&lt;br /&gt;
aus neungebn Berjonen, cd bauptiädh Mobammedaner =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|17|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=18}}&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und baß er vor bem Banferott jiehe. Das Konzilium&lt;br /&gt;
oe eg ee daß verichiebene ber Mitglieder einen&lt;br /&gt;
brer 8 verwenden isn ea in jeinem&lt;br /&gt;
en ‚SR au Bag ee ef erg&lt;br /&gt;
nötig, ibm: ie unterftügen jo um&lt;br /&gt;
ee 1 Polhes&lt;br /&gt;
Beiipiel zeigt, dat die Bahai die Brüberlichteit, meiche He&lt;br /&gt;
predigen, aud; praftiih Betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am jelben Abend tam ein Mobammedaner-Babat, tu&lt;br /&gt;
großer Verfegenbeit in bie Secanialig Er batte joeben&lt;br /&gt;
ven einem mobammebaniichen nd bumdert otterieloje&lt;br /&gt;
erhalten, weile er verfaufen jolltee Der Ertrag dieler&lt;br /&gt;
Lotterie war für eine mobammedanifche Wohtätigei befiimmt. Er Kin weiß nicht, mad ich mit Dielen&lt;br /&gt;
Lotterielofen anfangen folf. Ir dem Buch des Gefeges von&lt;br /&gt;
Baba’ gs it Spielen ftreng verboten: ib bin mın nicht&lt;br /&gt;
ficher, o6 eine Lotterie unter das Kapitel Spielen fällt ober&lt;br /&gt;
nicht. Ben ich nun bieje Potterielefe annebme und ver&lt;br /&gt;
faufe, jo breche I fit undie eis: Der Bike, doike&lt;br /&gt;
ih fie aber zurüd, jo mwerbe ich mir mabriceinlich diejen&lt;br /&gt;
meinen yreund, nee a Daner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e 1 genannt wi — überfegter mn ; miteinander,&lt;br /&gt;
mas bier zu tum fe. Endlich jah em Zorvafter- Mitglied&lt;br /&gt;
einen Ausweg aus diejer Schwierigkeit, er machte den Bor-Mhiag, ee Bapat fol ein Los rang Dieielben iollen&lt;br /&gt;
den baraıs ee eh Rupinen zurüd-Gewinne ver-Ente aber Kst te jeien, „em, ei&lt;br /&gt;
: ER id Bi her a gen mie a der Di = ag gen&lt;br /&gt;
fs ’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a un erteilen Se&lt;br /&gt;
ie Eee. Aus. uf Ver Westen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|18|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=19}}&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am en Ich wollte, e$ wäre mir möglich, bier&lt;br /&gt;
noch über verichiedene andere Fälle edler und uneigennüßiger&lt;br /&gt;
Beiipiele des Dienjtes für das allgemeine Gute, welche in&lt;br /&gt;
Indien zu meiner Renntnis gelangten, zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diefer Geift der Liebe und des Dienftes für jeinen&lt;br /&gt;
Nebenmenichen wurde durch einen imdiihen Babat in Wirt-Lichfeit £ 5 er bei einer beit fein Leben&lt;br /&gt;
für = Sm: und = een fann niemand haben, als&lt;br /&gt;
da$ Leben Läpt für jeine Brüder“.&lt;br /&gt;
Ein perjiicher Babat jagte einmal zu mir: „als ich&lt;br /&gt;
ein ortbodoger Mobammedaner, war, € ich immer&lt;br /&gt;
Bänke zu u wajchen, wenn ich einem Ehriften die Hand&lt;br /&gt;
hatte, ge ich dachte, ich hätte mich. befledt, jett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ee eg eg&lt;br /&gt;
Beil ah ji äl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr Wehas Cent ala Ihren Sehen Mat Sührer Diden&lt;br /&gt;
joffen, er jet Niugr auf en Sn mg fein 1 fallen&lt;br /&gt;
werde, der Erflärer breiter jeiner in der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba, das beit „Dienee Gottes”, annabm, ift jeit 1892&lt;br /&gt;
der Syührer der Babai-Bewegung, und mer jemer weien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fübrung ift fie gewacjen und wurde ausgebreitet, bis ihr&lt;br /&gt;
Einfluß an allen vier Enden der (Erde gefühlt wurde. Ih =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erlegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|19|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=20}}&lt;br /&gt;
19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Baba’ o’lah), und damit wir in die Sopujchaft des Königreiches Gottes kommen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E3 hat etliche „ welche ._ daß eine jolche&lt;br /&gt;
Perjönlichteit wie Jejus auf Erben gelebt En fünne,&lt;br /&gt;
Das Leben Abdul Baba’s beweift die Wirklichkeit Jeiu. Der&lt;br /&gt;
wahre Babai tft auch der wabrite Chrift, er nicht mehr&lt;br /&gt;
länger darüber nach, ob e3 möglich war, dah ein jo vollfommenes Weien vor neunzebnhundert Jahren die Erbe betreten bat; er er Leben Et Bi = hir weiß&lt;br /&gt;
es. Ein joldes it eine Anipiration anze&lt;br /&gt;
merke Be € ift ein w gibere Beweis für die Yiebe&lt;br /&gt;
Gottes md die Wahrheit der Neligien, ala alle Bücher,&lt;br /&gt;
weiche je im der alten und neuen Theologie geihrieben&lt;br /&gt;
murden. Die Menichen find der Theorien und Spekulationen&lt;br /&gt;
müde geivorden, fie möchten wieder die Note der Liche, der&lt;br /&gt;
Selbftt it &amp;gt; der Brüderlichkeit beren, mie fie vor&lt;br /&gt;
neunzef Jahren gebört murde. Eine jolche Note&lt;br /&gt;
ertönt heute twieber von demielben heifigen Sand birch den&lt;br /&gt;
-_.- hen Met 1, ve Baba, welcher die Welt die rien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
brbeiten mwabre die brung&lt;br /&gt;
des Menichen mit DE a u t Gott, predigt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9#Cr leder bie Velten ber Einbeit. on ihm if feine&lt;br /&gt;
Lehre jo verberrlicht, dab ihre a ing&lt;br /&gt;
vom Himunelreich ausihließen würde. Er 8 andere&lt;br /&gt;
außer Liebe, Kat nur oberflächlich geäußerte Worte.” &amp;amp;&lt;br /&gt;
fa a „Dies ift eine Refigion der Taten und nidht der&lt;br /&gt;
Männer und Frauen aller Rafien und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|20|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=21}}&lt;br /&gt;
20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
welche wir wünjchen, zuftande bringt ? Sie gibt den Menichen&lt;br /&gt;
das, was einige Schrüftiteller geiagt baben, dab e3 das beite&lt;br /&gt;
jei, was eine Religion den Menjchen geben fann:. „ein&lt;br /&gt;
neues Herz“. Sie einigt die Menichen auf dem einzigen&lt;br /&gt;
2 auf dem fie geeinigt merden können, durch „Liebe, Ver&lt;br /&gt;
fändnis und Di&lt;br /&gt;
Bir jeben jomit, dafi die Butjchaft der Babai-Be&lt;br /&gt;
für bie Belt eine folche bes Friedens ift, IE&lt;br /&gt;
Diele Mani als eine weitere der Kalk&lt;br /&gt;
ei auf Geiraiten: wir jeben, “&amp;amp; te das Licht&lt;br /&gt;
lieben, an Age Horizont e3 auch erjdheinen ., fie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
betrachten die verfchiebenen PB&lt;br /&gt;
der Vergüngenbeit als Pichter, durch twelche dies Licht gefdhienen bat und dur; welches die Welt erleuchtet wurde,&lt;br /&gt;
deshalb nehmen fie an, dak alle Religionen göttlich find,&lt;br /&gt;
und baßı fie Daß Beien ber Maheheit bei ‚ welches jeit-Be Re le&lt;br /&gt;
übungen, we i e Men&lt;br /&gt;
verduntelt wurden. ee&lt;br /&gt;
Betractet die Maht der Umwandlung, melde die&lt;br /&gt;
Babai-Berwegung bemwiejen rn ihr jchnelles Badatum&lt;br /&gt;
unter jo verichiebenen Waffen und Religionen, jowie das&lt;br /&gt;
Band wirklicher Somwpathie, der Liebe und des Verftändnitieg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das zmwiichen dem we und BE ibn murde, mäjen age&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u Me u 1er Sa Ka&lt;br /&gt;
gion zu ‚mM wen fonbern ı&lt;br /&gt;
zunehmende Wirklichkeit ift ? ’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Becher ermite Beobachter des Lebens. kann Bi&lt;br /&gt;
daß beute In be et ee Fehetung der Gedanken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor fh get? Die alte vergebt, ob&lt;br /&gt;
wir eB. wäniden ia Prerumg de Dinge wet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|21|file=Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf|page=22}}&lt;br /&gt;
21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor dem falten und unjympatbiichen Syftem der Etif, mie&lt;br /&gt;
fie Durch gemwifie Materialiften betrieben werden, zurüdprallen,&lt;br /&gt;
und welche zur jelben Zeit von den Extremen, zu melden&lt;br /&gt;
Bas. Bebüirfeis einer Beligen, wab Doc genigf ee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i8 einer Religion, doch genügt ihnen Das,&lt;br /&gt;
was ihnen die Kirche bietet, nicht mehr. Dieje Leute find&lt;br /&gt;
&amp;amp;, an welche die Bahai-Bervegung ganz bejenders appelliert.&lt;br /&gt;
Eine 4 nd Sehen die Arbeit, bee Erziebung, die Willen-Betten Frieden fördert umd erbebt, follte an die&lt;br /&gt;
iviften, er ee An&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
appellieren. Während fie aber alle Sozialreformen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
enge verliert fie niemal3 den Bejit der errigen Wirffichkeiten. Sie enthält die Geiftestraft, den Iebendigen Glaube n,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
notwendig ift, dieje Reformen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine jolhe Religion, welche gänzlich getrennt ift von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eg Geift der Geminniuct, und deren einziger Kampf gegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Selbftiucht gerichtet it, muß am alles, was das höchite&lt;br /&gt;
und beite im Menjchen it, appellieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„D Nationen der Welt! Das Glaubensbefenntnis von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott it für Liebe und Einigteit, n&lt;br /&gt;
„ig. empfehle euch, der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bes Mipflangs amd der Unei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“ edens zu dienen.”&lt;br /&gt;
on &amp;gt; Rafionen ne Welt! Der Pavillon der Einigfeit&lt;br /&gt;
ift aufgerichtet, Bidet nicht. einer auf den andern als Fremde,&lt;br /&gt;
ihr jeid alle .die-gpräihte eines Baumes und die Blätter&lt;br /&gt;
eines Zmeiges.“&lt;br /&gt;
„Laßt nicht ben fich verberrfichen, der nur fein Baterland&lt;br /&gt;
fiebt, jondern den, der die ganze Belt Tiebt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Borte von Baba’ o’llah.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a Zu besiehen burdı:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung&amp;diff=78157</id>
		<title>Die Geschichte der Bahai-Bewegung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Geschichte_der_Bahai-Bewegung&amp;diff=78157"/>
		<updated>2025-12-21T17:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Die Geschichte der Bahai-Bewegung  | author     = Sydney Sprague  | translator =   | section    =   | previous   =   | next       =   | year       = 1909  | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf}} PDF] }} }}  {{ai|Eine deutsche Übersetzung von Sydney Spragues Werk „The Story of the Bahai Movement“, die 1909 von der Bahai-Vereinigung Stuttgart veröffentlicht wurde. Dieser von…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Die Geschichte der Bahai-Bewegung&lt;br /&gt;
 | author     = Sydney Sprague&lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1909&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Eine deutsche Übersetzung von Sydney Spragues Werk „The Story of the Bahai Movement“, die 1909 von der Bahai-Vereinigung Stuttgart veröffentlicht wurde. Dieser von Wilhelm Herrigel übersetzte, frühe historische Text erläutert die Ursprünge und universellen Prinzipien der Bahai-Religion für eine deutschsprachige Leserschaft.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Die Geschichte der Bahai-Bewegung 1909.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78156</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78156"/>
		<updated>2025-12-21T17:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religiöfe Lichtblicke]] || 1916&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke/Text&amp;diff=78155</id>
		<title>Religiöse Lichtblicke/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke/Text&amp;diff=78155"/>
		<updated>2025-12-21T17:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{page|1|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=2}}{{ocr}} a Te . 1. RT ) - : &amp;quot; u ur .\  Fr  Religiöfe Lichfblice _  Einige Erläuterungen  zur Bahni=-Bewegung  Aus dem Sranzöfifhen überfeht von Albert KHenftle Karlsrufe.  1916 Berlag der Bahni-Bereinigung Stullgari  N &amp;#039; . Z in oe a T. 5 “ Lu H u une - r = ng . Be Ba ar 6 TERRA.   {{page|2|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=3}} Sm Berlag der SahnisPereinigung Stultgarf, Hölderlinftraße 35…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
a Te . 1.&lt;br /&gt;
RT&lt;br /&gt;
) - : &amp;quot; u ur .\&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Religiöfe Lichfblice&lt;br /&gt;
_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Erläuterungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur&lt;br /&gt;
Bahni=-Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Sranzöfifhen überfeht von Albert KHenftle&lt;br /&gt;
Karlsrufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916&lt;br /&gt;
Berlag der Bahni-Bereinigung Stullgari&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N &#039; . Z in&lt;br /&gt;
oe a T. 5&lt;br /&gt;
“ Lu H u une - r&lt;br /&gt;
= ng . Be&lt;br /&gt;
Ba ar 6&lt;br /&gt;
TERRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Sm Berlag der SahnisPereinigung Stultgarf,&lt;br /&gt;
Hölderlinftraße 35, find folgende Schriften erjhienen:&lt;br /&gt;
„Aniverfnler Friede. Univerfale Heligion‘ Die Bahai-Bewegung, ihr Zwed und Ziel von W. Herrigel&lt;br /&gt;
Preis 10 Vie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Gelhichle der SahniSrwegung“ ‘ (Ein. univerjaler Glaube) von Sydney Sprague, aus dem Englifchen überjeßt von W. Herrigel Breis 20 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ehe Abraham mar, war Ich‘ von Thornton Echafe,&lt;br /&gt;
aus dem Engliichen überjeßt von WB. Derrigel.&lt;br /&gt;
Preis 10 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dos Beilige Tablet“, ein Sendfchreiben Baha’o’llahs&lt;br /&gt;
n die Chriitenheit, aus dem Englilden überjeßt von&lt;br /&gt;
WB. Herrigel . . . . . Breis 10 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Offenbarung von Saba v’lah von %. D. Brittingham, aus dem Engliiden überjeßt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vreis 50 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Berborgene Worfe“ von Baha’o’Nah, aus dem Eng-Lichen überlegt von U. Braun und &amp;amp;. Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 80 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„srahe Sotfchnften” von Baha’o’lah, au8 dem Eng-Kchen überlegt von Ü. Braun und E Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 60 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine Batlıhaft an die Juden“ von Abdul Baba Abbas,&lt;br /&gt;
aus dem Engliiden überlegt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 15 Big.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Evangelium der Liebe und des Friedens für unlere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breit“ von Abdul Baba Abbas mit Bild des Der:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tajler3, aus dem Englilhen überjeßt von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis 120 Pfg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berland obiger Schriften erfolgt gegen&lt;br /&gt;
Nachnahme oder Boreinfendung des Betrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
BSSTETESTESTESTERTESTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
Die Einheit Goffes und die güffliche&lt;br /&gt;
Offenbarung durch „Bahn’ o’ Nah“.&lt;br /&gt;
Die Anhänger falt jeder Religion, jeien es Buddhilten, Brabmanen, Soroalter, Juden, Chriften oder Mohammedaner, glausben, dab es nur einen einzigen Gott gibt, der in allen feinen&lt;br /&gt;
Eigenihaften voillommen: it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göten der emen und die VBoritellungen von der Gottheit Der anderen jind nichts anderes als menihlide Bilber eines gottähnliden Wejens. Die Argumente jedod, auf&lt;br /&gt;
weldye ji die Öottesverehrer jeder Religion hinfichtlich der Beweile von der Einheit Gottes berufen, gehen über den Begriff&lt;br /&gt;
eines Gottes als eines unumjchräntten, unendlihen Welens nicht&lt;br /&gt;
hinaus. Mit anderen Worten: diefe Vorftellungen führen nid&lt;br /&gt;
zur Grienntnis Gottes, jonderm zum Berftändnis jemes Vorhandenjeins, was etwas ganz anderes ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai glauben, dab Gottes Wejen unbegreiflich, unfihtbar und Durdaus einzig in feiner Art und Wirklichkeit it, dak&lt;br /&gt;
Gott durdaus abgejondert und frei von allen materiellen Gigen-Ihaften ilt, dab er durdy feine Erklärung erläutert werden Tann,&lt;br /&gt;
daß es aljo dem menjhlichen Gedanten gänzlich; unmöglih it,&lt;br /&gt;
ihm einen bejonderen Charakter oder beitimmte Eigenjchaften&lt;br /&gt;
beizulegen. Der Weg zur völligen Erkenntnis des Welens Gottes ilt uns verichlofien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat aber von Zeit zu Zeit, zu verfchiedenen Malen,&lt;br /&gt;
dieje jeine Wefenheit durch menjhlihe Weien geoffenbart. Diefe&lt;br /&gt;
iind gelommen, um fein Gefeß über die Erde in dem Make zu&lt;br /&gt;
verbreiten, wie es Die jeweilige Kulturftufe der Menjchheit erlaubte. Dieje jeine Wejenheit und MWirkflichleit hat er nun in&lt;br /&gt;
unjerer geit non neuem geoffenbart; unter den Reinften hat er&lt;br /&gt;
einen ausgewählt, bei weldem vie Menihen jeine Allwilfenheit, Weisheit, Mast, Größe, feinen Willen, feine Schönheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
Herrlichteit, Gnade, Volllommenheit, Barmherzigfeit und Emheit finden fonnten. Es it derjenige, deilen Kommen in allen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
göttlihen Büchern angelündigt wurde: Baha’o’Ilah,.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kommen von dem „Ing des Herrn“&lt;br /&gt;
in Bahn’ 0’ Ilah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menn man die Weisiagungen in allen heiligen Büchern jorgfältig Itudiert, jo Tommt man zu der Schlußfolgerung, daß Fe&lt;br /&gt;
_ alle übereinitimmen auf das Kommen von dem ‚Tag des Herrn”&lt;br /&gt;
und auf die „Stunde” Hinweilen, da Gott jih auf Erden offenbaren wird. Diele Meisjagungen jind gegeben um Tundautun,&lt;br /&gt;
dab Jid; der göttlihe Vorläufer, weldjer die größte Offenbarung&lt;br /&gt;
verfündigt, in dem Augenblid erheben wird, wo Unterdrüdung&lt;br /&gt;
und Iprannei in der Welt herrichen, wo die Berichiedenheiten&lt;br /&gt;
der Religionen und Glaubensbeienntniffe den hHödjiten Grad ihrer&lt;br /&gt;
‚ntenlität erreiht Haben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alsdann foll derjenige Tommen, welder die neuen, durd&lt;br /&gt;
Gott geoffenbarten Gelebe unter den Menidhen verfündigen&lt;br /&gt;
wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dioje war der erite, welcher die Einheit Gottes lehrte und&lt;br /&gt;
den Juden das Wiederfommen von dem „Tag des Herrn” verhieß. Ebenio Ichaffte Zoroaiter in Beriien das Heidentum und&lt;br /&gt;
die Abgötterei ab und Tündigte an, dak Die „Stunde Der Aufer-Itehung‘‘ jchlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den lraeliten Tündigten Propheten wie David, ejatas, Seremias, Daniel, Saharia während einer Periode von&lt;br /&gt;
1500 Fahren nadeinander die Offenbarung Gottes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUlsdann fam Jefus Chriftus, welder aud) verfündigte,&lt;br /&gt;
daß das Königreih Gottes nahe Herbeigefommen fei: ‚Selig&lt;br /&gt;
ind, Die reines Herzens find, denn fie werden Gott fchauen‘, pre=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
BEYERGT:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
digte er auf dem Berge. Er fagte voraus, dak er an diefem Tag&lt;br /&gt;
liten werde zur Necdhten feines Baters und auf dem Thron jemer&lt;br /&gt;
Herrlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahrhunderte nah Chriftus erfhdien Mohammed,&lt;br /&gt;
welder in feiner Weile den „Tag des Herrn‘ anlündigte. Er er-Härte außerdem deutlih, daß der Borläufer, weldder den Tag&lt;br /&gt;
des Herrn bereiten werde, von feiner eigenen Nahlommenihaft&lt;br /&gt;
ausgehe. — Und in der Tat, 1260 “Tahre nadı der Hedfchra, im&lt;br /&gt;
Sahre 1844 nad); unferer Feitrechnung, erihien in der Gtabt&lt;br /&gt;
Schiras in Berlien der Bab, geboren von einer Yamilie aus der&lt;br /&gt;
Nahlommenichaft Mohammeds, fein Name war Mirza-Ali-Mohammed. Er erklärte ji für den Herold Gottes, der beauftragt&lt;br /&gt;
lei, das Kommen desjenigen anzufündigen, in weldem Gott&lt;br /&gt;
ih felbit offenbaren werde. Uber erit nah feinem Märtyrertod (in Täbris im Juli 1850) würden Die Zeichen von der&lt;br /&gt;
Ankunft Diejes jo lange erwarteten Tages augenicheinlid).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es eridien Baha’o’llah. Er legte die bis dahin unver-Itandenen Worte der Propheten aus. Er offenbarte in feinen&lt;br /&gt;
heiligen Schriften den wahren Simn der unausgelegten Symbole.&lt;br /&gt;
Er führte neue Gejebe ein, die dazu dienen follten, alle Nationen&lt;br /&gt;
und Böller zu jammeln unter feiner Yührung, alle Religionen&lt;br /&gt;
und alle Konfellionen in einem gemeinjamen Ziel der Brüderlichkeit, der Solidarität und des Friedens zu einigen. — Um&lt;br /&gt;
16. Mai 1892 verließ er die Welt, nahdem er teftamentarijd,&lt;br /&gt;
feinen Sohn Abdul-Baha-Abbas beauftragt Hatte, feine Lehre&lt;br /&gt;
zu verbreiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul-Baha-Abbas, geboren den 23. Mat 1844 (am Tag&lt;br /&gt;
der Ankündigung des „Bab”) erklärte, dab die Prophezeiungen&lt;br /&gt;
ih in der Berlon feines Vaters erfüllt Haben, und dab der Tag&lt;br /&gt;
des Gerichts gelommen fei. Steiner der Propheten, welde bis&lt;br /&gt;
zur Offenbarung Baha’ o’Tlahs erichienen find, Hat behauptet,&lt;br /&gt;
die größte Offenbarung Gottes, welde auf Erden den Frieden&lt;br /&gt;
beritellen wird, zu fein oder zu verfündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aud bei Moje und den anderen jüdilhen Propheten findet man&lt;br /&gt;
nur ein und diejelbe Botihaft, bezüglid der Zeritörung des jüdi-Khen Stönigreichs, der ZFerftreuung der “Juden und ihres Verfalles,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;und endlih nad einer langen Erniedrigungsperiode den „Tag&lt;br /&gt;
des Kommens des Herrn” zu ihrer Errettung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chriltus behauptete Teineswegs, daß jein Erjiheinen das Er-Icheinen Gottes fei. Er nennt fih im Gegenteil den „Menfhenfohn” und den „Sohn Gottes” und jagte zu den Juden: „Serus&lt;br /&gt;
falem, Serufalem, die du tötelt deine Propheten und jteinigelt,&lt;br /&gt;
die zu Dir gelandt find! Wie oft Habe ih &amp;quot;Deine Kinder verjammeln wollen, wie eine Henne verjammelt ihre KNüchleen unter ihre&lt;br /&gt;
tslügel; und ihr Habt nidyt gewollt. Siehe, euer Haus joll eud)&lt;br /&gt;
wülte gelaffen werden. Denn ich fage eu: Shr werdet mid) von&lt;br /&gt;
jett an nicht fehen, bis ihr jpreht: Gelobt fei, der da Tommt im&lt;br /&gt;
Namen des Herrn!“ (Matth. 23, 37—39.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ericheinen Mohammeds ijt audy nicht Die erwartete Offen&lt;br /&gt;
barung Gottes gewelen. Zum mindeiten ein Drittel des Koran&lt;br /&gt;
beiteht aus Brophezeiungen von dem ‚Kommen des Tages Des&lt;br /&gt;
Herrn”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bab endlich, welder fi fo genannt Hat, weil er ji) als&lt;br /&gt;
das Tor der Offenbarung Gottes betradtete, jagt ganz Tlar in&lt;br /&gt;
feinem Bud ‚EI Beyan”, dab derjenige, weldder Den Meenicdhen&lt;br /&gt;
verheiken jei und in welchem Jich Gott offenbaren würde, 19 Jahre&lt;br /&gt;
nad jeiner eigenen Erflärung eriheinen werde. Yolglid it es&lt;br /&gt;
Har daß, Tihd in Baha’ o’ ah, welcher fih tatjählih im April&lt;br /&gt;
1863 (dem zweiten Tag: des Zul-fa’da i. $. 1279 der Hedfchra),&lt;br /&gt;
aljo 19 Jahre nad) der Erflärung des Bab, erllärte, alle Prophezeiungen der heiligen Schriften und göttlihen Bücher erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| ill. | |&lt;br /&gt;
Deichen, an welchen man die Erhfheif eines&lt;br /&gt;
Propheten oder einer göfflichen Dffenbarung erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger der verjchiedenfiten Religionen unterfcheiden vier |&lt;br /&gt;
Arten des Beweiles für die Echtheit einer göttlihen Offenbarung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
1. Einen aus der Offenbarung jid; ergebenden Beweis, d. ). aus&lt;br /&gt;
dem geoffenbarten Bud Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Einen Beweis, der fid} aus der Logik oder aus der Vernunft&lt;br /&gt;
ergibt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prophezeiungen, die in früheren Büdern geoifenbart md.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Beweis, der ih aus der Offenbarung ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handett fi hier um die den Menjchen durdj die HI. Bropheten verheißenen Wahrheiten. Die Worte, welde Gott in ihren&lt;br /&gt;
Mund legte, haben eine Kraft, der nichts gleichlommt, nicht einmal die Wunder. Mole ließ beilpielsweije aus einem Yellen Wa]-&lt;br /&gt;
fer jließen, Sejus Chriitus gab einem Blinden das Augenlicht&lt;br /&gt;
wieder, obgleich er nur eine Heine Anzahl Menjhen als Zeugen&lt;br /&gt;
hatte, wogegen fi das Lit der Bibel und der Evangelien zur&lt;br /&gt;
‚gröhten Wohltat aller Menfchen feit Jahrhunderten im alle ergießt, welche es in fi aufnehmen und glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Worte untericheiden fi) von Menjhenworten nidt&lt;br /&gt;
durdy ihre beredte Yorm oder durd) einige Außerlihen &amp;amp;igen-Ihaften; fie ftüßen fi; weder auf Denfiteine oder Snichriften,&lt;br /&gt;
no auf die überlieferten Glaubensbefenntnijfe ungezählter Generationen, fondern — fo jagen die Bahat — ie Jind zu ertennen an der volllommenen Wirflung der Kraft,&lt;br /&gt;
welde fie auf die Seelen ausüben, an Dem Xict,&lt;br /&gt;
welches fiein den Herzen entzünden, an der Am&lt;br /&gt;
näberung, welde fie unter den verfhiedenen&lt;br /&gt;
Nationen zuwege bringen und an der Unregung&lt;br /&gt;
zur Bereinigung der ganzen Menijäheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soiher Art ift die [chöpferiiche und herrihende Kraft, weldye&lt;br /&gt;
allein Gottes Wort befikt. Wenn ein Prophet ein foldjres Bud)&lt;br /&gt;
Ichreibt, durd; welches ähnliche Ergebnilfe erzielt. werden, jo üt es&lt;br /&gt;
nicht zweifelhaft, daß es aud) Gottes Werk ift und Daß der, welder&lt;br /&gt;
es geichrieben hat, durdj den Geijt Gottes getrieben und beeinflußt oder inipiriert worden ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie grok waren 3. B. die Wirkungen der Worte Gottes auf&lt;br /&gt;
die Siraeliten, welche in Yegypten im Elend und in der Unwiljenu. Ar,&lt;br /&gt;
a Be BT&lt;br /&gt;
a ee&lt;br /&gt;
nm LIE FW 1m NR Be TR FERgFIRR:&lt;br /&gt;
en Er EL, ee BET BER, et ”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
- =:&lt;br /&gt;
r .. Fr Fr&lt;br /&gt;
w rn I&lt;br /&gt;
F Ar ” &amp;quot;Tr ur&amp;quot;,&lt;br /&gt;
r .o.m&lt;br /&gt;
.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beit lebten und welde, danf der Kraft feiner Worte, von ihrem&lt;br /&gt;
niedrigen Dienjt befreit wurden! Sie, die zuvor unterdrückt waren,&lt;br /&gt;
wurden mädtig und blieben während mehr als 1500 Fahren&lt;br /&gt;
ein großes und itarles Bolf. | |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejelben Wirkungen finden fi auch wieder nad der Entltehung des Chriftentums, weldies die Völter Europas zivilifierte,&lt;br /&gt;
die bis dahin Heiden waren. Die Wirfungen der durd&lt;br /&gt;
das Bud eines Propheten gegebenen Worte&lt;br /&gt;
find alfo das Hauptjädlidite Rennzeihen feiner&lt;br /&gt;
Ehtheit und feiner Göttlidfeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott Tann mit der Sonne verglichen werden und die Propheten mit Spiegeln, weldhe fein Licht empfangen und es auf Die&lt;br /&gt;
Meniheit wiederjpiegeln; je mehr diefe Fortichritte madıte, Defto&lt;br /&gt;
tärfer war der von Gott gewählte Spiegel und deito größer fit&lt;br /&gt;
eine Ausftrahlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Beweife, melde aus der Dernunft und aus dem&lt;br /&gt;
Derfiand abzuleiten find.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Maht wie die, welhe hier in Frage fommt,&lt;br /&gt;
ohne jede materielle Hilfe liegt, jo fan man daraus Ichlieen, da&lt;br /&gt;
lie ihren Urfprung und ihre Kraft der eriten Urjacdhe und der ober-Iten Vernunft verdanft; d. h. dem göttlichen Willen, dem unfichtbaren Welen. Die Macht, über welche derjenige verfügt, welder&lt;br /&gt;
eine neue Religion einführt, muB alfo notwendigerweije aus der&lt;br /&gt;
eriten Urfadhe hervorgehen, weldhe Gott jelbit ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prophezeihungen, weldje in früheren Sücern&lt;br /&gt;
- geoffenbart wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Prophezeiungen von dem Kommen des Tages Gottes,&lt;br /&gt;
der Auferftehung, der Offenbarung des Herrn, welhe in einer&lt;br /&gt;
Mymboliihen Sprade gejchrieben find, müflen notwendig neben&lt;br /&gt;
ihrem vernunftmäßigen Ginne aud) einen buditäblihen Sinn&lt;br /&gt;
haben. Die Propheten haben fie aber in mancdherlei Weile unter&lt;br /&gt;
Sinnbildern verborgen, bis derjenige tommt, welder die Siegel&lt;br /&gt;
aufbredien und ihren wahrhaftigen Sinn befannt geben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
RT, nn ein ale lt HERD N rt&lt;br /&gt;
ET re le&lt;br /&gt;
TE&lt;br /&gt;
u B ara: Ar v “, o. “&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 j 4 - tt &amp;quot;&lt;br /&gt;
DD Be he le Bl DEE DE BEN SU +. : &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Juden wurden gedemütigt, weil fie nicht einjahen, daf&lt;br /&gt;
Zeus Chriftus die erwartete Offenbarung Gottes war, und Die&lt;br /&gt;
Urjadhe ihres SJrrtums lag darin, daß fie den wahrhaftigen&lt;br /&gt;
prophetiihen Sinn ihrer heiligen Bücher nicht verftehen Tonnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aud die Evangelien enthalten zahlreihe Abjchnitte, deren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn dunfel geblieben fit. So 3. B. Matth. 24, 29: ‚Bald aber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nad) der Trübjal derjelbigen Zeit werden Sonne und Mond&lt;br /&gt;
den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel&lt;br /&gt;
fallen *, oder Joh. 6, 27: „MWirtet Speife, die nicht vergängih ift, jondern die da bleibet, in das ewige Leben, weldhe eud)&lt;br /&gt;
des Menjhen Sohn geben wird, denn denfelbigen hat Gott der&lt;br /&gt;
Bater verjiegelt.“ Da Gott diefe Worte verfiegelt Hat, fo Tann&lt;br /&gt;
er allein ihren Sinn enthüllen. Die hauptjähliditen Prophezeiungen, weldye jidy in allen göttlichen Büchern finden, handeln&lt;br /&gt;
von dem Kommen eines „Tages des Friedens“, einer allgemeinen&lt;br /&gt;
Cinigleit und Brüderlichleit, wo es dann nur noch einen Hirten&lt;br /&gt;
gibt, weldhen jedermann anerfennen wird. Keine diefer Weisjagungen hat ji bis jegt erfüllt, aber die Bahai glauben, dah&lt;br /&gt;
Baha’ o’Tlah diejer Hirte ift, und daß er felbit diefen neuen Zeitabinitt verwirklichen wird, weldier von allen Propheten, welde&lt;br /&gt;
zugleid, das Jahr feines Kommens genau vorausgefagt haben, angefündigt ift. w |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sm Bud Daniel K.9, 24—27 fteht geichrieben: „Siebenzig&lt;br /&gt;
Wohen find beitimmt über dein Volt und über deine heilige&lt;br /&gt;
Stadt, jo wird dem Uebertreten gewehret und die Sünden abgelan und die Mifjetat verföhnt, und die ewige Berecdhtigfeit&lt;br /&gt;
gebradt und die Gejihte und Weisfagungen verjiegelt und&lt;br /&gt;
ein llerheiligftes gejalbet werden. So wilfe nun und merte ;&lt;br /&gt;
Bon der Zeit an, dab ausgehet der Befehl, daß Jerujalem&#039; foll&lt;br /&gt;
wiederum gebaut werden, bis auf den Gejalbten, den Füriten&lt;br /&gt;
(Chriftus) find fieben Wochen und 62 Wochen, fo werden- Die&lt;br /&gt;
Gajlen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in Tümmerlier Zeit. Und nad) den 62 Wochen wird der Gejalbte&lt;br /&gt;
ausgerotiet werden und nichts mehr fein etc. ..... Er wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Daß dies fyumboltfch gemeint ift, ift klar, denn wo jollten die Sterne,&lt;br /&gt;
welche teilmelje viel größer als die Erde find, eigentlich binfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
aber vielen den Bund ftärfen eine Woche lang ...... u... Dis&lt;br /&gt;
das PVerderben, welches beichlojfen ijt, ji über die Verwültung&lt;br /&gt;
ergiegen wird.” \&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mas iit es nun mit diefen 70 Wochen? Sm 4. Moje 14, 34&lt;br /&gt;
‚it gejagt, daß jeder Tag für ein Jahr zählt, desgleihen Ezechiel&lt;br /&gt;
4, 6: „Ich habe dir hier je einen Tag für ein Jahr gegeben.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ndem man nun jeden diefer 7 Tage der 70 Woden für&lt;br /&gt;
ein Fahr rechnet, erhält man 490 Jahre. Nun lehrt uns aber&lt;br /&gt;
Tehemia 2, 1, daß der Befehl zum Wiederaufbau Jerujalems im&lt;br /&gt;
 Sahre 20 der Regentihaft Arthafaftas gegeben wurde, was übereinitimmt mit dem Jahr 299 nad der Gründung Roms und mil&lt;br /&gt;
dem Sahr 456 v. Chr. Sefus wurde in feinem 34. Jahr gefreuzigt. Menn man 456 und 34 zufammenzählt, jo ergeben jid)&lt;br /&gt;
490 Sahre. Dean Sieht alfo, dak fi} Daniels Weisjagung auf&lt;br /&gt;
Selus bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir aber nody weiter. Chriltus hat gejagt, Mattd.&lt;br /&gt;
24, 14—15: ‚Und es wird gepredigt werden das Evangelium&lt;br /&gt;
vom Reid, Gottes in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über&lt;br /&gt;
alle Bölfer, und dann wird das Ende Tommen. Wenn ihr nun&lt;br /&gt;
fehen werdet den Greuel der Verwültung, davon gejagt ijt von&lt;br /&gt;
dem Propheten Daniel, daß er jtehet an der heiligen Stätte (wer&lt;br /&gt;
das liejet, merfe Darauf)”. Was jagt das Buch) Daniel in&lt;br /&gt;
Kap. 8, 13—14: ‚Wie lange joll dody währen joldy Gefiht vom&lt;br /&gt;
tägliden Opfer und von der Sünde, um welder Willen Dieje&lt;br /&gt;
VBerwüftung geihhieht, dDak beide das Heiligtum und das Heer&lt;br /&gt;
3ertreten werden? Und er antwortet mir: bis 2300 Abende und&lt;br /&gt;
Diorgen um Sind, dann wird das Heiligtum wieder gemweihet&lt;br /&gt;
werden.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diele 2300 Tage, d. 5. Jahre, weiken offenbar auf dasjelbe&lt;br /&gt;
Sahr (456 v. Ehr.) Hin, weldes der Scheidepunft von der&lt;br /&gt;
verwirklihten Meisfagung in dem Kommen Chrifti war. Das&lt;br /&gt;
Sahr 1844 (2300 minus 456) ilt ein Doppelt glüdlides Jahr&lt;br /&gt;
dur Die Erihheinung des Bab und der Geburt Abdul-Bahas,&lt;br /&gt;
eines Sohnes Baha’o’Mahs, der dazu auserforen wurde, jeine&lt;br /&gt;
Lehre zu verbreiten und zu verfündigen. Cine andere aus Der&lt;br /&gt;
Offenbarung Sohannis 11, 13 gezogene Prophezeiung lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
„Und ih will meine zwei Zeugen geben, daß fie follen&lt;br /&gt;
weisjagen 1260 Tage, angetan mit Süden.” Diefe zwei Zeugen,&lt;br /&gt;
weldy Hier in Yrage Tommen, jind Mohammed und Ali, und&lt;br /&gt;
dDiejfe 1260 Tage (d. H. Fahre) deuten auch auf das Jahr 1844,&lt;br /&gt;
weldyes mit dem Jahr der Hedichra übereinitimmt. Cine andere&lt;br /&gt;
Prophezeiung aus dem Koran (32, 4) lautet: „Gott wird Die&lt;br /&gt;
Religion (die mohammedanifde) vom Himmel auf die Erde bringen, und dann wird jie wieder zu ihm auffteigen an einem Tag,&lt;br /&gt;
dejlen Dauer nad eurer Berechnung 1000 Fahre find.‘ Bei den&lt;br /&gt;
Dufelmannen find es die zwölf Jmame, welhe den Islam aufgebaut haben. Der erite ält der IJmam Ali (des Propheten Schwiegerjohn) und der 12. äft der Jmam Mohammed, geitorben im&lt;br /&gt;
„jahre 260 der Hedihra. Die 1000 Fahre der Prophezeiung&lt;br /&gt;
des Koran zu den 260 Fahren hinzugefügt, ergeben 1260 Jahre:&lt;br /&gt;
Dies it wiederum das Jahr 1844 der hriftlichen „eitrechnung.&lt;br /&gt;
‚sn Daniel12,12 Iefenwir: „Wohldem, der daerwartet und&lt;br /&gt;
erreicht 1335 Tage— nad) der Bibel 1335 Jahre.” Das ift das mohammebdanildhe Jahr 1335 oder das Jahr 1917 dhriltlicer Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel fah im Gefiht jowohl das Kommen Mohammeds&lt;br /&gt;
(Daniel 12, 5) als das Kommen Chrilti voraus: „Und er ipra&lt;br /&gt;
zu dem in leinenen Kleidern: ‚Wann will denn ein Ende fein mit&lt;br /&gt;
\olden Wundern?’ Und ich hörte zu dem in Ieinenen Kleidern&lt;br /&gt;
-..., welder [dwur.... ıc. ..,,“, daß es eine Zeit und Zeiten&lt;br /&gt;
und eine halbe Zeit währen foll. ‚..... “ Sn der Offenbarung&lt;br /&gt;
Johannis 12 14, findet man diefe Borherjagung von ‚einer&lt;br /&gt;
Zeit, Zeiten und einer halben Zeit“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was will dies jagen? Eine Zeit in der bibliidren Sprade&lt;br /&gt;
bedeutet 360 Tage (d. h. Jahre), folglid; wenn man zulammen=&lt;br /&gt;
zählt |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine Jeit = 360 ahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zwei Jeiten = 720 $,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1a Zeit = 180&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeben fi 1260 Jahre (der Hedihra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 1844 der riltlihen Zeitrechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
4. Wunöer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munder ind Teine weientliden und hauptjählichen Beweife&lt;br /&gt;
einer prophetilden Wiilfion, aber fie beitärfen andere Tatlachen&lt;br /&gt;
als Nebenbeweile, denn es gibt feinen Jujammenhang zwilchen&lt;br /&gt;
dem Wundertun und der Million eines Propheten. Die Wirfung der in jenen Worten enthaltenen Madht genügt, um feine&lt;br /&gt;
Eätheit zu beweilen, ohne dak er nötig hat, feine Zuflucht zu&lt;br /&gt;
den Beweisgründen zu nehmen, welde nicht notwendigerweile&lt;br /&gt;
den göftlihen Charalter feiner Miffion anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sm 5. Bud; Mofe 18, 18 jagt Gott zu Mofe: „ch will ihnen&lt;br /&gt;
einen Propheten wie du bilt erweden aus ihren Brüdern und meine&lt;br /&gt;
Worte in jeinen Mund geben, der foll mit ihnen reden alles&lt;br /&gt;
was idy ihm gebieten werde.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierauf zeigt er ihm an, an welchen Zeichen diefer Prophet ertannt werden jollte. Er jprad; von feinen Wundern. Weder Selus&lt;br /&gt;
Chrijtus noch} die Apoitel legten ihnen Wichtigkeit bei (Matth. 12,&lt;br /&gt;
38—40 und 16, 1—5). Sn 1. Korinter 1, 22 und 23 jagt Baulus: ‚Die Juden verlangen Wunder und die Griehen judhen&lt;br /&gt;
Weisheit. Wir aber predigen den gefreuzigten Chriltus, den&lt;br /&gt;
Juden ein Aergernis und den Griechen eine Torheit.“ Mohame&lt;br /&gt;
med, von dem jeine Berleumder ein Wunder forderten, jagt:&lt;br /&gt;
„Habe ih eudy nicht den Koran gebracht, welcher euch Tlar die&lt;br /&gt;
Bibel, die Evangelien und die Schriften der Tüdiichen Propheten ausgelegt?&amp;quot; So bewies er ebenfalls, daß der Hauptjädjlichite&lt;br /&gt;
Beweis der Echtheit eines Propheten in dem von ihm geoffenbarten Budje beiteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bon den Propheten Wunder verlangen Heilgt Gott verfuchen.&lt;br /&gt;
Dies will nit jagen, daß fie unfähig feien Toldde zu tun, dent fie&lt;br /&gt;
tragen eine fübermenihlide Kraft in fih. DBiele Wunder der&lt;br /&gt;
Evangelien ind auch geiltig aufzufaljen. Da überdies die Erzählungen diejer außergewöhnlihen Taten von Generation zu Generation von der natürlihen Begebenheit mehr oder weniger abweidyen, jo tt es unmöglich, allem Glauben zu fchenten, was uns&lt;br /&gt;
überliefert wurde. m allgemeinen Tönnen die Wunder als Tat-Jaden hochgefchäßt werden, vorausgefeßt, daß fie nicht im Wiber-Iprud; jind mit den Lehren des Propheten oder mit den Natur-A re&lt;br /&gt;
Pa Be _ I) REN&lt;br /&gt;
. SUE &amp;quot; yı i A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot; 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
gelegen und daB jie überhaupt eine Offenbarung von Gottes Madt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. begründen. Andernfalls müfen fie als jymboliihe Erzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
betradytet werden, weldye einer Auslegung bedürfen.&lt;br /&gt;
”°6”&lt;br /&gt;
IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hrfachen, der zur Gewohnheit gewordenen&lt;br /&gt;
Seindfeligkeif der Dölker gegen die Prophefen zur Beif ihres Erfcheinens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wahren Propheten Tann man an einigen beionderen&lt;br /&gt;
Kennzeichen von einem falfhen untericheiden. Die Yeindfeligfeit,&lt;br /&gt;
weldhe einem wahren Propheten von den Menfhen im Augenblid&lt;br /&gt;
jeines Ericheinens entgegengebradjt wird, ilt eines diefer Kennzeihen. Gie Hat der Bahai-Bewegung aud nicht gefehlt;&lt;br /&gt;
denn Diele HYeindfeligleit fam audy bei ihr Dur Werfolgungen,&lt;br /&gt;
Mordtaten und Mikhandlungen zum Ausdrud. Dean Ihätt Die&lt;br /&gt;
Zahl der Bahai, welhe von Berjien verbannt wurden, auf&lt;br /&gt;
50000 und die Zahl derjenigen, weldhe den Märtyrertod ftarben,&lt;br /&gt;
auf 20000. Die Juden, welde feit Jahrhunderten den Meilias erwarteten, verwarfen ihn, als er ihnen geihikt wurde,&lt;br /&gt;
und die Buddhilten, die Brahmanen und die Foroalter duldeten während 1900 Jahren die Verfolgungen der Chrilten lieber,&lt;br /&gt;
als dab fie fi zum Chrütentum befehrt Hätten. Welches&lt;br /&gt;
ind nun die Schleier, welde die Augen der Menjchen bededen,&lt;br /&gt;
wenn ih ein Prophet zeigt? Diefe Schleier find drei an der&lt;br /&gt;
Zahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In jeder Heligion erwartef man die Wiederkunft&lt;br /&gt;
irgendeiner großen Perfönlichkeif,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sp glauben die Juden an das MWiederfommen des Elias,&lt;br /&gt;
aber es ging wie Selus Chriltus fagte: „Elias ift gefommen,&lt;br /&gt;
und fie haben ihn nicht erfannt” (Matth. 17, 12). Bei den&lt;br /&gt;
Mohammedanern glauben die einen (die Sunniten), am jüngiten&lt;br /&gt;
Tag Tüme Chriftus nad; dem Jmam Mahdi wieder, andere (die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fr a &amp;quot;&lt;br /&gt;
a En&lt;br /&gt;
30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
Sciiten) glauben, daß Mohammed, der Sohn Haflans, und&lt;br /&gt;
dann Huflein, Alis Sohn, wiederfommen werden. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zorovajter glauben an die Wiederfunft des Cyrus. Die&lt;br /&gt;
CHrijten glauben an das zweite Kommen des SHeilandes. Diele&lt;br /&gt;
Glaubenslehren rühren daher, dak die Menfchen wohl die Lampe,&lt;br /&gt;
aber nit das Licht jehen. Sie hängen fih an individuelle&lt;br /&gt;
Kennzeihen der Offenbarung und fünnen nicht einjehen, dak&lt;br /&gt;
Moje, SJelus, Mohammed in den Bedingungen und Zufälligteiten ihres Erjheinens ganz verfhiedene Wejen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lit aber, weldes von ihnen ausgeht ilt dasjelbe. Ein&lt;br /&gt;
Rojenjtraud) gibt uns jedes Jahr diefelben Rofen, aber es find&lt;br /&gt;
Dohniht die gleiden. Diejelbe Geilteseinheitlichkeit offenbart fi in den Propheten, obwohl die Art, welche jeden von&lt;br /&gt;
ihnen dharakterifiert, jehr verjchieden ilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, welde den einen Gott in jeder feiner&lt;br /&gt;
 DOffenbarungen fehen, an weldem Ort fie au) auftreten&lt;br /&gt;
mögen, jind wahre PVerehrer einer einzigen Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Henderung der durch jeden neuen Propheten ge=&lt;br /&gt;
gebenen Gebofe und eingeführten Gefebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Völker neigen zu der Annahme, daß die Verkündigung&lt;br /&gt;
nur desjenigen Propheten das ewig Richtige fei, an welchen Jie&lt;br /&gt;
glauben und zwar auf Grund der Macht, mit welder er feine&lt;br /&gt;
Gejege einführte. Gie erfennen aber nicht das Gefet des Wadhstums und der Entwidlung, weldes das jtufenweife Herannahen&lt;br /&gt;
der Wahrheit und der Offenbarung beitätigt, bis auf den Tag&lt;br /&gt;
Gottes, wo die Schleier gelüftet und Die Myfterien enträtfelt _&lt;br /&gt;
werden. Wie aud) Jelus Chrijtus fagte: „Ich bin nicht Tommen&lt;br /&gt;
aufzulöjen, jondern zu erfüllen‘ (Matth. 5, 17). Uber Die&lt;br /&gt;
Völker wollen dies nicht begreifen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die üriffe Urfache if die fymbolifche Sprae&lt;br /&gt;
der Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Menjchen die Heiligen Schriften bucdhftäblich; überjegten und ebenjo ausiegten, entging ihnen Die Bedeutung der&lt;br /&gt;
Symbole, welde nur den Propheten befannt war. Zum Beilpiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
die Juden meinten, dak Chriftus als König von \jrael Tommen&lt;br /&gt;
würde, und als fie den Sohn eines Zimmermanns jahen, jagten&lt;br /&gt;
fie: „St er nit eines FJimmermanns Sohn? SHeiht nit jeine&lt;br /&gt;
Mutter Dtaria und feine Brüder FJalob und ojes und Simeon&lt;br /&gt;
und Sudas? Und feine Schweitern find fie nicht alle bei uns?&lt;br /&gt;
Woher fommt ihm denn das alles? Und fie ärgerten ji an&lt;br /&gt;
ihm.“ Sefus aber jprad zu ihnen: „Ein Prophet gilt nirgends&lt;br /&gt;
weniger, denn in feinem Baterlande und in feinem Haufe.”&lt;br /&gt;
(Matth. 13, 55—57.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Weislagungen, welde ji auf das Rommen des&lt;br /&gt;
Meilias beziehen, heikt es ferner, die Sonne werde fi verdunteln,&lt;br /&gt;
und der Mond Scheine wie Blut ıc.; und als fi, nidts von&lt;br /&gt;
alledem ereignete, verichleierten ih die Augen der Menjchen.&lt;br /&gt;
Alle Unterweifungen Chrifti wurden in Symbolen oder Gleidhnilien gegeben, wie: „ch bin der Weinitod”, „die Türe”, „id&lt;br /&gt;
werde diefen Tempel abbreden und in drei Tagen wieder bauen‘;&lt;br /&gt;
d. h. den Tempel feines Körpers und rigt den Tempel Kerulalems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nod; Hält dieje Iymbolijche Spradi die Völker im Srrtum. Seit 1844, dem Jahr der Erklärung des Bab und der&lt;br /&gt;
Geburt Abdul-Baha-Abbas, erwarteten Millionen Wenden das&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MWiederfommen Chrifti, das in allen heiligen Büchern verlündet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
it, aber fie erwarteten es nad) ihrer budhitäblicdhen Auslegung,&lt;br /&gt;
lie :jehen nicht Die geiftige Wahrheit, welde Til während deifen&lt;br /&gt;
geoffenbart hat. Wenn lie die Augen öffnen wollten, würden&lt;br /&gt;
lie die bis heute myiteriös gebliebenen Worte wohl veritehen.&lt;br /&gt;
Das 5. Kapitel der Offenbarung Johannis, weldes ih auf&lt;br /&gt;
das verliegelte Bud bezieht, würde ihnen Har werden, Denn&lt;br /&gt;
das Lamm, weldes allein würdig üt, es gu Öffnen&lt;br /&gt;
(unfer Meilter Abdul-Baha-Abbas) it der Yusleger des&lt;br /&gt;
Buches! Da die Seelen durd; die menihlihe Hülle der Offenbarer Gottes beeinflußt werden, Jiten fie in der Yiniternis,&lt;br /&gt;
und warn der Glanz des geiltigen Lichts beroorquillt, biendet&lt;br /&gt;
er jie und erleuchtet jie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
”°6”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. . “on .. .. Gi&lt;br /&gt;
[1 - . r - 7 -&lt;br /&gt;
u. rn li &amp;quot;on .„ı&lt;br /&gt;
-i Be . ir at rei Ba&lt;br /&gt;
ı .. a tern&lt;br /&gt;
P F Pier, id a&lt;br /&gt;
.. an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. Fi Er -&lt;br /&gt;
BE ER, IE 7 Wendt DE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
Aus vorjtehendem geht hervor, daß die Offenbarung von&lt;br /&gt;
Baha’ o’Mlah, Brüderlickeit unter allen Menjchen und allgemeinen&lt;br /&gt;
stieden eritrebt. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede göttlide Manifeftation war in Uebereinjtimmung mit&lt;br /&gt;
dem Grade der Bervolllommnung, den die Dienfchen jener Zeit&lt;br /&gt;
erreicht Hatten, und man Tann fich fragen, ob die Miffion der Bereinigung der Menjhen und Völker fidh zu rechter Zeit gezeigt hat,&lt;br /&gt;
ob der gegenwärtige Zujtand der menihlichen Zivilifation mit der&lt;br /&gt;
Offenbarung von Baha’o’Ilah übereinitimmt. Wenn man den .&lt;br /&gt;
Hortiritt betrachtet, welcher in fozialer, politifcher und religiöfer&lt;br /&gt;
Hinfiht gemaht wurde, fo Dünft es uns, daß man bejahend anitworten Tann. In der Tat jehen wir in allen Weltteilen, daß&lt;br /&gt;
ih unter den Menjhen Gruppen bilden in der Geitalt von Gejellidaften, Gemeinjhaften, Verbänden und Nationen zu gemein-Ihaftlihem Zwede. Kann man die Entwidlung der \ozialiltilchen&lt;br /&gt;
Bewegung leugnen? Gieht man nit in allen Ländern dasjelbe Verlangen nad; Brieden und nad Annäherung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und it es nicht einleuchtend, daß jid; die Menjchheit durd&lt;br /&gt;
Vereinigung in einer Religion, die den Gipfelpuntt aller Reli&lt;br /&gt;
gionen bildet und die Sehnfudt aller ftillt, innerlich tınd äuberlic}&lt;br /&gt;
näher Tommen und einander beffer verftehen würde, als Dies&lt;br /&gt;
bisher der Yall war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was id; heute zwijchen dem Often und Weiten anbahnt,&lt;br /&gt;
dieje ungeahnten Verbindungen und Berbrüderungen in politiicher&lt;br /&gt;
Hinliht, it ein Anfang der Verwirklichung dieles großen&lt;br /&gt;
‚ieles. Alle weltgeihichtlihen Veränderungen und Berbefferungen wurden unter Schmerzen und Trübjalen geboren. Auf die&lt;br /&gt;
jeige Zeit der Stürme und Kriege wird eine große ‚Zeit der Rube&lt;br /&gt;
und bes Yriedens folgen, eine Zeit, in der die Völfer allmählid)&lt;br /&gt;
dahin Tommen, daß fie ihre Schwerter in Prlugiharen und ihre&lt;br /&gt;
Spieße in Gideln verwandeln werden, eine Zeit, da endlic&lt;br /&gt;
die ganze Welt ein Baterland und eine Heimat fein wird, in&lt;br /&gt;
der ein jeder die Früchte feiner Arbeit in Sriede und Ruhe ge=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nießen Tann. olcyz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke&amp;diff=78154</id>
		<title>Religiöse Lichtblicke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Religi%C3%B6se_Lichtblicke&amp;diff=78154"/>
		<updated>2025-12-21T17:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Religiöfe Lichtblicke  | author     =   | translator =   | section    =   | previous   =   | next       =   | year       = 1916  | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF] }} }}  {{ai|Die 1916 erschienene deutschsprachige Broschüre mit dem Titel „Religiöse Lichtblicke“ stellt eine frühe Einführung in den Bahá&amp;#039;í-Glauben dar. Das von Albert Renftle aus dem Französischen überset…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Religiöfe Lichtblicke&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1916&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Die 1916 erschienene deutschsprachige Broschüre mit dem Titel „Religiöse Lichtblicke“ stellt eine frühe Einführung in den Bahá&#039;í-Glauben dar. Das von Albert Renftle aus dem Französischen übersetzte Werk enthält eine theologische Abhandlung über die Einheit Gottes sowie ein Verzeichnis weiterer seltener deutschsprachiger Bahá&#039;í-Publikationen aus dem frühen 20. Jahrhundert, die zum damaligen Zeitpunkt verfügbar waren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Religiöfe Lichtblicke 1916.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78153</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78153"/>
		<updated>2025-12-21T16:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Projekt&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Impressum|Impressum&lt;br /&gt;
** Special:RecentChanges|Letzte Änderungen&lt;br /&gt;
** Special:Upload|Datei hochladen&lt;br /&gt;
** Special:Statistics|Statistik&lt;br /&gt;
** Special:Random|Zufällige Seite&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen&lt;br /&gt;
** Bücher|Bücher&lt;br /&gt;
** Zeitschriften|Zeitschriften&lt;br /&gt;
** Kinder- und Jugendzeitschriften|Kinder &amp;amp; Jugend&lt;br /&gt;
** Studienmaterial|Studienmaterial&lt;br /&gt;
** Broschüren_und_Prospekte|Broschüren&lt;br /&gt;
** Flugblätter_und_Pamphlete|Flugblätter &amp;amp; Pamphlete&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78152</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78152"/>
		<updated>2025-12-21T16:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Projekt&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Impressum|Impressum&lt;br /&gt;
** Special:RecentChanges|Letzte Änderungen&lt;br /&gt;
** Special:Upload|Datei hochladen&lt;br /&gt;
** Special:Statistics|Statistik&lt;br /&gt;
** Special:Random|Zufällige Seite&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen&lt;br /&gt;
** Bücher|Bücher&lt;br /&gt;
** Zeitschriften|Zeitschriften&lt;br /&gt;
** Kinder- und Jugendzeitschriften|Kinder &amp;amp; Jugend&lt;br /&gt;
** Studienmaterial|Studienmaterial&lt;br /&gt;
** Broschüren_und_Prospekte|Broschüren&lt;br /&gt;
** Flugblätter_und_Pamphlete|Flugblätter &amp;amp; Pamphlete&lt;br /&gt;
* Hilfe&lt;br /&gt;
** Help:Bearbeiten|Bearbeitungshilfe&lt;br /&gt;
** Help:Suche|Suche&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Kontakt|Kontakt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=78151</id>
		<title>Bücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=78151"/>
		<updated>2025-12-21T16:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Bücher&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der gebundenen Bahá’í-Literatur in deutscher Sprache, sortiert nach Titel und Erscheinungsjahr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion&amp;diff=78150</id>
		<title>Die universale Weltreligion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion&amp;diff=78150"/>
		<updated>2025-12-21T16:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Die universale Weltreligion&lt;br /&gt;
 | author     = Alice Schwarz&lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1919&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Universale Weltreligion 1919.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Bei diesem Werk handelt es sich um eine 1919 in Stuttgart erschienene Einführungsschrift von Alice Schwarz mit dem Titel „Die universale Weltreligion“. Das Dokument vermittelt eine deutsche Perspektive des frühen 20. Jahrhunderts auf die Bahá’í-Lehren sowie auf die Stellung Bahá’u’lláhs als neuem Gottesoffenbarer.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Die Universale Weltreligion 1919.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Universale_Weltreligion/Text&amp;diff=78149</id>
		<title>Die Universale Weltreligion/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Universale_Weltreligion/Text&amp;diff=78149"/>
		<updated>2025-12-21T16:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Sarah verschob die Seite Die Universale Weltreligion/Text nach Die universale Weltreligion/Text&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Die universale Weltreligion/Text]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion/Text&amp;diff=78148</id>
		<title>Die universale Weltreligion/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion/Text&amp;diff=78148"/>
		<updated>2025-12-21T16:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Sarah verschob die Seite Die Universale Weltreligion/Text nach Die universale Weltreligion/Text&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
DIE&lt;br /&gt;
UNIVERSALE&lt;br /&gt;
WELTRELIGION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick in die&lt;br /&gt;
Bahai-Lehre von&lt;br /&gt;
Alice Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Druck von W. Heppeler, Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
Das Evangelium des Lichts verkündige Ich&lt;br /&gt;
dir, erfreue dich dessen und laß dich durch&lt;br /&gt;
dasselbe in den Zustand der Fleiligkeit&lt;br /&gt;
leiten, Alsdann bleibe in diesem, damit&lt;br /&gt;
du im Frieden sein mögest — ewiglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha o liah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BR, Ein neuer Gottgesandter und (Gesetzgeber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahaollah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Welt getreten. Mit ihm beginnt ein neuer Zyklus für die Menschheit. Seine Lehren befriedigen die religiösen und sozialen Bedürfnisse der heutigen Zeit und&lt;br /&gt;
bringen uns die höchste und edelste Lebensauffassung. Das&lt;br /&gt;
Suchen nach Wahrheit, nach Göftlihem, das durch die zerrüttete Welt zieht, soll nach Gottes Willen in den Lehren&lt;br /&gt;
Seines Gesandten Baha’o’llah Genüge und Erfüllung finden.&lt;br /&gt;
Jeßt und in aller Zukunft werden Seine neuen (iesetze&lt;br /&gt;
für die ganze Menschheit maßgebend sein. An jedes Volk,&lt;br /&gt;
an jede Rasse, an die Gläubigen aller Religionen ergeht&lt;br /&gt;
Baha’o’llah’s Ruf; diese wichtigste Botschaft für Jedermann&lt;br /&gt;
und Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
Die Prinzipien des Baha‘ollah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Menschheit ist als Einheit anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Religionen müssen sich zu einer höheren Einheit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen festgegliederten allumfassenden Völkerbund muß&lt;br /&gt;
der universale dauernde Weltfrieden gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Muttersprache soll in jedem Land der Erde eine&lt;br /&gt;
Welt-Einheits-Sprache eingeführt und gelehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Cilied der ganzen Menschheit hat dasselbe Anrecht&lt;br /&gt;
auf die geistigen Güter von Religion, Wissenschaft und&lt;br /&gt;
Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolgedessen sollen Knaben und Mädchen, reich und arm,&lt;br /&gt;
begabt nnd unbegabt, die denkbar beste Erziehung und&lt;br /&gt;
Schulung genießen (Einheits-Schule-Grundb au).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht für jeden Menschen die Arbeitspfliht. Alle Arbeitsunfähigen und Erwerbslosen unterstehen einer obligaforischen, staatlichen Fürsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann und Frau haben gleiche Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede materielle, geistige oder sexuelle Hörigkeit ist streng&lt;br /&gt;
verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalismus wird durch ein weises Erbrecht, durch geeignete Sozialisierung unmöglich gemadht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jedes Giemeindewesen, Stadt, Land und für den Völkerstaaten-Dund wird eine Verwaltungsbehörde eingesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das sogenannte Haus der Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedermann, der die Lehren von Baha’o’llah angenommen&lt;br /&gt;
hat, nennt sich Bahai und zählt zum Bahai-Weltbund.&lt;br /&gt;
dessen Mittelpunkt der z. Zt. noch lebende Sohn des&lt;br /&gt;
Stifters der Bahai-Lehre,. Abdul Baha Abbas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
a er ir 1 u.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ali Mohammed EI Bab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IE BAHAILEHRE stammt aus Persien. Im&lt;br /&gt;
Jahr 1844 erklärte sich dort Öffentlich ein&lt;br /&gt;
junger, 25jähriger Mann mit Namen Mirza&lt;br /&gt;
Ali Mohammed ausSchiras als Vorläufer eines gewaltigen Lehrers, dem er den Weg bereite. Er&lt;br /&gt;
nannte sich „Bab“ zu deutsch das ‚Tor‘, durch das&lt;br /&gt;
die Menschen zum Gottesreich gelangen sollen und&lt;br /&gt;
verkündigte, daß der.Sonnenaufgang einer neuen&lt;br /&gt;
Welt bevorstehe. Seine Lehren galten zunächst&lt;br /&gt;
den Mohammedanern. Er kündete aber das Kommen eines Größeren an, dessen Lehren für die&lt;br /&gt;
ganze Welt bestimmt sein werden. Der Bab zog&lt;br /&gt;
das lebhafteste Interesse gebildeter und geistreicher Menschen auf sich, die auch seine Lehren annahmen und trotz aller Verfolgungen und Prüfungen an ihrer neugewonnenen Erkenntnis fest-“ hielten. |&lt;br /&gt;
Neun Monate lang wurde Ali Mohammed EI&lt;br /&gt;
Bab auf der Burg Maku, später auf der Burg&lt;br /&gt;
Tschejrik gefangen gehalten. Doch war das Licht,&lt;br /&gt;
mit dem er die Welt erleuchtet hatte nicht mehr&lt;br /&gt;
zu verlöschen und seine Anhängerschaft nahm&lt;br /&gt;
trotz der Verfolgung der persischen Ulemas (Geistlichkeit) immer mehr zu. Nach sechsjähriger Lehrtätigkeit erlitt er in Täbris am 8. Juli 1850 den&lt;br /&gt;
Märtyrertod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
Kurratul = Ayn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großem Einfluß für die Ausbreitung der&lt;br /&gt;
Lehre war eine persische Philosophien und Dichterin namens KÜRRAT’UL-AYN (Augentrost), die&lt;br /&gt;
die Lehre des Bab dem erstaunt lauschenden Volk&lt;br /&gt;
kündete. Ihre Begeisterung war hinreißend und&lt;br /&gt;
ihr Glaube unerschütterlich. Für diese Glaubenstreue erlitt sie mit heldenhaftem Mut den Märtyrertod, dem sie wie eine geschmückte Braut&lt;br /&gt;
entgegenging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger des Ali Mohammed EI Bab nennen sich Babi. Die Schriften, die er hinterließ,&lt;br /&gt;
besonders das Buch „El Beyan“ (die Erklärung)&lt;br /&gt;
ist ein Werk, das auf den gewaltigen Geist hinweist, der in seinem Nachfolger sich für die Welt&lt;br /&gt;
offenbaren werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erwählte Gottes, Hussein Ali, mit dem&lt;br /&gt;
geistigen Namen BAHA’O’LLAH — Herrlichkeit&lt;br /&gt;
Gottes — ist am 12. November 1817 in der Stadt&lt;br /&gt;
Nur in Persien geboren. ‚Nur‘ bedeutet „Licht“.&lt;br /&gt;
Baha’o’llah ist der Sprosse eines edlen Geschlechts,&lt;br /&gt;
Sohn eines Großveziers und war durch Erbrecht&lt;br /&gt;
zum gleichen Amte wie sein Vater bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In frühester Jugend zeichnete sich Baha’o’llah*)&lt;br /&gt;
durch umfassendes Wissen aus, das er sich nicht&lt;br /&gt;
etwa erworben hatte, da Baha’o’llah niemals eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*, Die vorzügliche Broschüre von Isabella Brittingham „Die&lt;br /&gt;
Offenbarung von Baha’o’llah“, worin das Leben von Baha’o’liah&lt;br /&gt;
und Abdul Baha mit biblischen Belegen beschrieben ist, bringt&lt;br /&gt;
über den Bab und seine Mission nähere Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaueste Information und Einführung über die Geschichte&lt;br /&gt;
der Gründer der neuen Universal-Religion gibt uns aber das&lt;br /&gt;
neu erschienene philosophische Buch „Geschichte und Wahrheitsbeweise der Bahai-Religion“ (Verlag des Deutschen Bahai-Bundes,&lt;br /&gt;
Stuttgart), von Mirza Abul Fazl, einem der bedeutendsten Gelehrten Persiens und Zeitgenossen Baha’o’llah’s. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ö&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
Schule besuchte, sondern das äintuitiver Art war.&lt;br /&gt;
Baha’o’llah genoß seiner ethischen Lebensführung:&lt;br /&gt;
wegen die höchste Achtung. In jungen Jahren&lt;br /&gt;
schloß er sich der Lehre des Bab an, sah diesen&lt;br /&gt;
jedoch persönlich nie. Im Jahr 1863 erklärte er&lt;br /&gt;
sich einer kleinen Schar von Jüngern im Garten&lt;br /&gt;
Rizwan bei Bagdad und wenige Jahre später in der&lt;br /&gt;
Oeffentlichkeit als Manifestierter Gottes. Dies&lt;br /&gt;
war 19 Jahre nach der Erklärung des Bab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alles Große und Bedeutende, das seiner&lt;br /&gt;
Zeit weit voran ist, von der großen Mehrheit nicht&lt;br /&gt;
verstanden und noch weniger geschätzt wird, so&lt;br /&gt;
geschah es auch Baha’o’llah. Er wurde aufs&lt;br /&gt;
Schwerste angegriffen. Er, der alle Ansprüche auf&lt;br /&gt;
jeglichen Rang und Stellung seiner Mission halber freiwillig aufgegeben hatte, wurde den Staat&lt;br /&gt;
gefährdender Flandlungen beschuldigt. Dem steh%&lt;br /&gt;
entgegen, daß einer der Befehle an seine Diener ist, sich dem Gesetz des Landes, das ihnen&lt;br /&gt;
Heimatschutz bietet, unterzuordnen und sich niemals an aufrührerischen Bewegungen oder Aufständen zu beteiligen. Die Ulemas (persische Priesterschaft) befürchteten eine Bedrohung ihres Einflusses und sahen in Baha’o’llah eine bedenkliche&lt;br /&gt;
Störung ihrer umfassenden Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem trennte sich aus dem Kreis der Priesterschaft mancher Gelehrte und entsagte seinem&lt;br /&gt;
Amt, da er vom Geiste Baha’o’llahs so tief berührt wurde, daß er Ehre und Macht gering achtete im Vergleich zu der Erkenntnis der Gottesgesandtschaft in Baha’o’llah. Infolge solcher Vorkommnisse flammte der Haß gegen die Lehre und&lt;br /&gt;
deren Anhänger noch‘ mehr auf; man zählt 50 000&lt;br /&gt;
Menschen in Persien, die von Haus und Hof vertrieben, gepeinigt, der Freiheit beraubt wurden&lt;br /&gt;
und zu Tausenden den Märtyrertod für ihren Glau-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Od&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
ben starben. Es existiert hierüber eine in Chicago&lt;br /&gt;
im Bahai-Verlag erschienene Broschüre „Bahai-Martyrdoms in Persia“. Die Mollah (Priester) fuhren mit ihren Bemühungen, die neue Religion zu&lt;br /&gt;
unterdrücken, in fanatischer Weise fort, jedoch&lt;br /&gt;
ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ausgewiesenen Perser und Armenier,&lt;br /&gt;
die sich in .Südrussland ansiedelten, wurde in&lt;br /&gt;
Eschkabat i. J. 1907 der erste Mashrak-El-Azkar&lt;br /&gt;
(Bahai-Tempel) erbaut; ein zweiter Tempel wird&lt;br /&gt;
in Amerika d. z. am: Michigansee errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BAHA’O’LLAH wurde aus seiner Vaterstadt&lt;br /&gt;
Teheran verbannt. Er unterwarf sich dieser Verfügung, um seinen Nachfolgern ein Beispiel des&lt;br /&gt;
Gehorsams zu geben. Er wurde mit anderen ge-Tesselt und ins Gefängnis geworfen. Später wurde&lt;br /&gt;
er nach Bagdad verbannt, wo er 11 Jahre — davon 2 Jahre in der Einsamkeit des Irak-Gebirges —&lt;br /&gt;
verblieb. Diese Zeit verbrachte er in der Anbetung&lt;br /&gt;
Gottes und mit der Niederschrift wertvoller Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Baha’o’liah im Frühjahr 1863 für vier&lt;br /&gt;
oder fünf Monate von Bagdad nach Konstantinopel&lt;br /&gt;
verbannt wurde, wo man ihn mit großer Hochachtung. behandelte, erklärte er sich öffentlich&lt;br /&gt;
als die erwartete Manifestation Gottes. Obgleich&lt;br /&gt;
er ein Verbannter wer, brachten ihm die Würdenträger und Angesehenen Konstantinopels die höchste Verehrung entgegen. Hernach wurde Baha’o’-&lt;br /&gt;
llah nach Adrianopel verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ende des Jahres 1868 wurde Baha’o’llah&lt;br /&gt;
nach Akka in Syrien verbannt. Seine Familie und&lt;br /&gt;
70 der treuesten Anhänger folgten ihm freiwillig&lt;br /&gt;
nach und zogen, um in seiner Nähe weilen zu können, Kerker und schwere Entbehrungen der Frei-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
heit vor. Sie waren voll Glaubens an die große&lt;br /&gt;
Offenbarung, Gottes in Baha’o’llah. Ihr einziger&lt;br /&gt;
Wunsch war, mit diesem Gottesgesandten die Verbannung: teilen zu dürfen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah brachte den Rest seines gesegneten Lebens in Akka zu; es wurde ihm vom Sultan&lt;br /&gt;
gestattet, das Gefängnis zu verlassen und sich&lt;br /&gt;
auch in der Umgegend aufzuhalten, worauf der&lt;br /&gt;
Gottesgesandte vorübergehend den Berg. Carmel&lt;br /&gt;
besuchte. Am 28. Mai 1892 schied er von dieser&lt;br /&gt;
Welt im Alter von 75 Jahren. Die Befreiung der&lt;br /&gt;
Familie Baha’o’llahs geschah erst durch die allgemeine Amnestie und durch die Einführung der&lt;br /&gt;
türkischen Konstitution im Jahre 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BAHA’O’LLAH hinterließ der Welt überaus&lt;br /&gt;
wertvolle Bücher, worin sein Wille und seine Gesetze niedergelegt sind, so das Buch Ighan —&lt;br /&gt;
Buch der Gewißheit, Kitab-El-Akdas — Buch&lt;br /&gt;
der Gesetze, Ischrakat, Tazarat, Taschalliat —&lt;br /&gt;
Frohe Botschaften und die vielen sonstigen&lt;br /&gt;
Sendschreiben, die an die ganze Welt, an&lt;br /&gt;
Freunde, hauptsächlich aber an die Lehrer der&lt;br /&gt;
Weltreligion gerichtet waren. In vielen Schriften hat er zukünftigen Generationen klar und&lt;br /&gt;
deutlich den Weg gewiesen, auf dem sie zu einer&lt;br /&gt;
höheren geistigen Erkenntnis und zu einer umfassenden kulturellen Entwicklung: gelangen&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im KITAB-EL-AKDAS — dem Buch der Gesetze&lt;br /&gt;
— dem heiligsten der Bücher, hat Baha’o’llah die&lt;br /&gt;
Lösung aller wichtigen Fragen (Schaffung der Einheit, die soziale Frage u. s. f.) für künftige Zeiten&lt;br /&gt;
gebracht. In Kraft treten werden diese seine Befehle, sobald die Bahai-Lehre allgemein Fuß gefaßt hat; aber heute schon sehen wir, wie seine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fu . _ 2. -- _ a a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
Gedanken sich im Zeitgeist ausdrücken und&lt;br /&gt;
den Menschen als Notwendigkeit vor Augen&lt;br /&gt;
stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Testament setzte Baha’o’llah seinen&lt;br /&gt;
Sohn Abbas Effendi, der sich den geistigen Namen&lt;br /&gt;
ABDUL BAHA — Diener Gottes — beilegte, als&lt;br /&gt;
seinen Nachfolger ein. Damit kein Zweifel darüber&lt;br /&gt;
bestehe, wurde dieses hl. Vermächtnis der Kraft und&lt;br /&gt;
Wahrheit in die Hände dieses großen Geistes gelegt, der zum Mittelpunkt des Bündnisses Gottes&lt;br /&gt;
mit den Menschen ausersehen war. Durch die Einsetzung Abdul Bahas verhinderte Baha’o’llah eine&lt;br /&gt;
eigenmächtige oder irrige Auslegung seiner Lehren durch spätere Geschlechter. Die Einheit der&lt;br /&gt;
Menschheit bedingt die Einheitsreligion, in welcher keine Spaltung, Platz greifen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’liah hat die wertvollsten Schriften&lt;br /&gt;
hinterlassen, die nach einer Anfrage an Abdul Baha, seinen Sohn und Nachfolger, nicht der&lt;br /&gt;
Bibel beigefügt, sondern ein Werk für sich bilden&lt;br /&gt;
werden, welches weit größer sein wird als die hl.&lt;br /&gt;
Schrift. Auch der Mittelpunkt des Bundes, Abdıl&lt;br /&gt;
Baha, hat zahlreiche Schriften, hauptsächlich Hunderte von „Tablets“, an die verschiedenen Bahai-Vereinigungen in der Welt, wie auch an einzelne&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten, gerichtet. Diese Sendschreiben,&lt;br /&gt;
wie auch diejenigen Baha’o’llahs, enthalten prophetische Worte, die sich im Laufe der neuzeitlichen Ereignisse erfüllt haben. Ihre Worte üben&lt;br /&gt;
eine tiefe Wirkung auf den Empfänger aus, der die&lt;br /&gt;
Wahrheit erkannt hat, daß die von dem Gottesgesandten geprägten Worte nicht gewöhnlicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
Art sind, ihnen vielmehr eine schöpferische Kraft&lt;br /&gt;
innewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den großen Vorzug hatte oder je haben wird,&lt;br /&gt;
in die geheiligte Nähe Abdul Bahas zu kommen,&lt;br /&gt;
der wird bestätigen müssen, daß vor ihm alles&lt;br /&gt;
Weltliche in sich zusammensinkt und nichtig wird.&lt;br /&gt;
Dieser Glückliche wird von einer so tiefen Gemütsbewegung ergriffen, wie ‘er sie bis dahin noch&lt;br /&gt;
nicht empfunden hat. Diese Begegnung öffnet&lt;br /&gt;
ihm einen Spalt am geistigen Himmel und gewährt&lt;br /&gt;
ihm einen Blick in die unfaßbare Herrlichkeit&lt;br /&gt;
Gottes. Durch Abdul Baha lernen wir Jesus Christus lieben und verstehen wie nie zuvor. Damit erfüllen sich die Worte Christi, daß er ihn verklären&lt;br /&gt;
werde vor aller Welt. Dies bezieht sich aber nicht&lt;br /&gt;
nur auf das Christentum, denn Abdul Baha, der&lt;br /&gt;
sich keinen anderen Titel noch eine andere Benennung wünscht, als „Diener Gottes“ zu heißen, hat&lt;br /&gt;
in verschiedenen Synagogen den Juden die Ursache&lt;br /&gt;
ihres Vorurteils und ihrer Abneigung gegen Christus klargelegt und ihnen bewiesen, wie groß die&lt;br /&gt;
Stellung dieses Gottesgesandten ist. In diesem&lt;br /&gt;
Sinn sprach er in San Franzisko im Jahre 1912 zu&lt;br /&gt;
der Judengemeinde Immanuel vor einer Zuhörerschaft von 2000 Juden.*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen, seien es nun Mohammedaner,&lt;br /&gt;
Zoroastrier, Hindus, Brahimanen, Juden, Buddhisten, die die Bahai-Lehre annehmen und von dem&lt;br /&gt;
Geist Baha’o’llahs berührt sind, nehmen auch Christus in seiner wahren Größe an und dienen ihm in&lt;br /&gt;
lauterster Ueberzeugung, und auf diese Weise wird&lt;br /&gt;
sein Reich groß vor aller Welt. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p, Siehe „Eine Botschaft an die Juden“, Verlag des Deutschen&lt;br /&gt;
Bahäi-Bundes Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
Aber auch den Christen legt Abdul Baha klar,&lt;br /&gt;
daß die großen Gottgesandten, wie Abraham,&lt;br /&gt;
Mose, Mohammed, Buddha u. s. f. die reinen Spiegel des Wortes Gottes waren. Sie alle beriefen&lt;br /&gt;
sich auf den vorhergehenden Offenbarer und verhießen eine neue Manifestation, bis sich „das Reich&lt;br /&gt;
des Vaters“ erfülle. So bilden diese Verkündiger&lt;br /&gt;
der Gesetze Gottes eine zusammenhängende, starke&lt;br /&gt;
Kette und bereiten die Menschheit auf die Zeit vor,&lt;br /&gt;
in welcher alle Religionen in reiner Wahrheit sich&lt;br /&gt;
zu einer Religion zusammenschließen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha steht heute im 75. Lebensjahr. Sein&lt;br /&gt;
Wohnsitz ist Haifa, wo ihn und seine Familie unzählige Pilger und Gläubige besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Befreiung machte er ausgedehnte&lt;br /&gt;
Reisen nach Amerika, England, Frankreich,&lt;br /&gt;
Deutschland und Oesterreich und verbreitete die&lt;br /&gt;
Prinzipien Baha’o’llahs. Seine Spuren hinterließen&lt;br /&gt;
Fortschritt, Aufklärung, Erweckung zu neuen&lt;br /&gt;
Idealen und die Möglichkeit ihrer Verwirklichung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbas Effendi wurde am 23. Mai 1844 am Tag&lt;br /&gt;
der Erklärung des Ali Mohammed EliBab geboren.&lt;br /&gt;
Von früher Jugend an nahm er verantwortliche&lt;br /&gt;
Pflichten aufsich, empfing die vielen Gläubigen und&lt;br /&gt;
Pilger und erledigte die weitverzweigte Korrespondenz. Von seinem Vater, Baha’o’llah, gelehrt,&lt;br /&gt;
drang er tief in die Göttliche Weisheit und Wissenschaft ein und nahm, nachdem er die Härten und&lt;br /&gt;
Entbehrungen der Verbannung und des Kerkers&lt;br /&gt;
mit dem geliebten Vater geteilt hatte, die Verantwortung, dieses Riesenwerkes allein auf sich. Er&lt;br /&gt;
verkündigte die hl. Lehre Baha’o’llahs aller Welt,&lt;br /&gt;
erläuterte ihre Prinzipien, erklärte dieselben restlos. Unzählige Besucher und Pilger aus allen Ländern kamen, vielfach trotz großer Beschwerden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
nach dem hl. Land, um den Worten größter Weisheit und Heiligkeit zu lauschen, um Auslegung geistiger Dinge, sowie um sonstigen Rat zu bitten.&lt;br /&gt;
Aber auch zahllose Tablets an die Anhänger&lt;br /&gt;
der neuen Gotteslehre, an Fragesteller u. s. f.,&lt;br /&gt;
flatterten wie weißbeschwingte Tauben in .alle&lt;br /&gt;
vier Winde und lösten die schwierigsten Probleme, brachten Trost und Segen denen, die Abdul&lt;br /&gt;
Bahas geistige Stufe erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Stelle Abdul Bahas wird einst kein Nachfolger treten, sondern „das Haus der Gerechtigkeit‘ wird nach seinem Hingang eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vielen Menschen wird Abdul Baha Abbas&lt;br /&gt;
als hochbedeutender Philosoph angesehen, der&lt;br /&gt;
über eine tiefgründige Weisheit und allumfassende&lt;br /&gt;
Wissenschaft verfügt, die jeden — er mag; selbst&lt;br /&gt;
noch so gelehrt sein — in höchstes Erstaunen versetzen. Er ist aber weit mehr denn dies, er ist&lt;br /&gt;
der reine Spiegel göttlicher Inspiration, aus dem&lt;br /&gt;
das Wort der Wahrheit spricht, wie es s. Z. von&lt;br /&gt;
den Lippen Jesu Christi kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha verzichtet auf alle weltlichen und&lt;br /&gt;
persönlichen Ehren. Er sagt immer wieder, daß&lt;br /&gt;
die Menschen auf das Licht, nicht auf die Lampe,&lt;br /&gt;
auf den Geist, nicht auf den Körper blicken sollen. Wie sein Name Abdul Baha — Diener Gottes&lt;br /&gt;
— bedeutet, so beansprucht er keine andere Benennung, als eben Diener Gottes zu sein. Er ist&lt;br /&gt;
innig vertraut mit den Verhältnissen des ganzen&lt;br /&gt;
Morgenlandes, kennt aber auch genay die geistigen und politischen Zustände Amerikas und Eu-*, Das Haus der Gerechtigkeit ist von Baha’o’llah bestimmt&lt;br /&gt;
es bildet einen Schieds- und Verwaltungsgerichtshof für jedes&lt;br /&gt;
Land und jede Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
ropas. Mit prophetischem Blick weist er uns ın&lt;br /&gt;
der abgeklärten Ruhe seines überlegenen Geistes&lt;br /&gt;
auf die künftige Zeit hin in der das von seinem&lt;br /&gt;
Vater begonnene und von ihm vollendete Werk&lt;br /&gt;
von der ganzen Welt verstanden und augenommen&lt;br /&gt;
sein ‚wird. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
Die Weltreligion&lt;br /&gt;
Der Weltfrieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung der sozialen Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind die Hauptziele des Bahaollah. Über diese&lt;br /&gt;
bringen die nachfolgenden Zeilen nähere Ausführung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AHA’O’LLAH lehrt uns die Einheit aller&lt;br /&gt;
Religionen. Ihr Fundament ist Gottesfurcht&lt;br /&gt;
und Nächstenliebe. Nur Vorurteile, Aberglaube, Zeremonien und Namen trennen sie; diese&lt;br /&gt;
Trennung. ist aber nicht göttlicher Wille, sondern&lt;br /&gt;
entstand durch Hinzufügung menschlicher Ansichten und Auslegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Baha’o’llahs Lehre solljeder Mensch&lt;br /&gt;
nach Wahrheit forschen und nicht Ueberlieferungen, die uns von den Voreltern überkommen sind, blind nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Religion muß mit Wissenschaft&lt;br /&gt;
und Vernunft in Uebereinstimmung sein, sonst&lt;br /&gt;
ist sie Aberglaube. Alle Menschen beten zu dem&lt;br /&gt;
alleinigen Gott, nur die Art ihrer Anbetung ist verschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llahs Lehre ist tolerant genug, keine der&lt;br /&gt;
bestehenden Religionen zu verneinen, sondern er&lt;br /&gt;
befreit sie von den dazu getretenen Irrtümern und&lt;br /&gt;
führt sie auf ihre ursprüngliche Wahrheit zurück.&lt;br /&gt;
Alle sechs großen Religionen erwarten ihre Erfüllung in einem „Reich des Vaters‘, das sie alle einigt. Die Religionen sind im Dogma erstarrt und&lt;br /&gt;
die äußeren Formen sind in den Vordergrund ge-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
Bi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Hl&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
treten, daher bedürfen sie einer geistigen Belebung&lt;br /&gt;
und Erneuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den hl. Schriften aller großen Religionen, der&lt;br /&gt;
Christen, Juden, Mohammedaner, Buddhisten, Zoroastrier, Brahmanen, ist auf das Kommen eines&lt;br /&gt;
Gottgesandten hingewiesen, der das Friedensreich&lt;br /&gt;
auf Erden gründen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Evangelium ist uns die Wiederkehr des Geistes Christi im Reiche des Vaters verheißen. Die&lt;br /&gt;
Juden erwarten das Kommen des Messias, denn&lt;br /&gt;
es ist ihnen gesagt, daß sie zu seiner Zeit im&lt;br /&gt;
heiligen Lande wieder vereinigt werden und ein&lt;br /&gt;
Volk bilden sollen. Dies beginnt sich durch das&lt;br /&gt;
Gebot Baha’o’liahs bereits zu verwirklichen.*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiitischen Mohammedaner erwarten ihren&lt;br /&gt;
Iman Mahdi; die Sunniten glauben an die Wiederkunft des Geistes Christi. Im Koran wird der Tag&lt;br /&gt;
Gottes durch folgende Ausdrücke angedeutet:&lt;br /&gt;
„Die Begegnung mit Gott.“ „Die Göttliche Manifestation.‘ „Die Erscheinung des Herrn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desgleichen finden sich in den Wedas (Sanskrit) der hi. Schrift der Brahmanen Hinweise,&lt;br /&gt;
daß alle Religionen eine. Erfüllung, erfahren werden, die im Reich eines allumfassenden Lehrers&lt;br /&gt;
zur Tatsache wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha-Gautama spricht vor seinem Tode zu&lt;br /&gt;
Ananda seinem Lieblingsjünger: „Ich war nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*, Ein Pressebericht aus dem Haag vom Dezember 1918&lt;br /&gt;
aus London meldet, daß die juden auf der Friedens-Konferenz&lt;br /&gt;
die Anerkennung des nationalen und historischen Rechts des&lt;br /&gt;
jüdischen Volkes auf Palästina fordern und für eine Uebergangszeit von 25 Jahren sich unter englisches Protektorat stellen,&lt;br /&gt;
bis eine Million Juden oder mehr sich dort zusammenfinden und&lt;br /&gt;
ihre Regierung selbst übernehmen können. Wie wir hören, wardern alle juden in Persien, die die Bahai-Lehre angenommen&lt;br /&gt;
haben, nach Palästina aus, weil dieser Ruf von Baha’o’llah an&lt;br /&gt;
das jüdische Volk ergangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|17|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=18}}&lt;br /&gt;
der erste Buddha, der auf die Erde kam und werde&lt;br /&gt;
auch nicht der letzte sein, ich kam, um euch die&lt;br /&gt;
Wahrheit zu lehren und ich habe das Reich der&lt;br /&gt;
Wahrheit auf Erden gegründet. Gautama-Lithardo&lt;br /&gt;
wird sterben, aber Buddha wird leben, denn&lt;br /&gt;
Buddha ist die Wahrheit und diese Wahrheit wird&lt;br /&gt;
nie sterben. Der, welcher an die Wahrheit glaubt&lt;br /&gt;
und in ihr lebt, ist mein Jünger und ich werde ihn&lt;br /&gt;
iehren. Die Religion, die ich euch lehrte, wird&lt;br /&gt;
solange blühen, solange sich meine Jünger an die&lt;br /&gt;
Wahrheit halten und ein reines Leben führen. Zur&lt;br /&gt;
festgesetzten Zeit wird sich ein anderer Buddha&lt;br /&gt;
erheben und euch dieselbe ewige Wahrheit lehren!“ Ananda frug: „An was werden wir ihn erkennen ?“ Gautama antwortete: „Er wird bekannt werden als „Maitega“, welcher Name bedeutet: „Er, dessen Name die Freundlichkeit&lt;br /&gt;
und Güte ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zendavesta, der hl. Schrift der Zoroastrier, lautet die Prophezeiung. wörtlich: „In den&lt;br /&gt;
letzten Tagen (oder wenn die Zeit erfüllt ist)&lt;br /&gt;
wird Einer kommen, welcher die Menschen erwecken und sie dringend auffordern wird, reinen&lt;br /&gt;
Herzens zu werden, damit sie bereit sein möchten, Den zu empfangen, der größer sei als er&lt;br /&gt;
selbst. Dieser sei es, den Gott offenbaren werde,&lt;br /&gt;
den Vater und den Sohn. Und er werde genannt&lt;br /&gt;
werden: „Wunderbar — Rat, Friedefürst!“ Denn&lt;br /&gt;
er werde alle Religionen und Nationen in eine&lt;br /&gt;
große Bruderschaft vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai, welche sich aus allen Religionen&lt;br /&gt;
und Konfessionen rekrutieren, erkennen in Baha’-&lt;br /&gt;
o’llah den Geweissagten ihrer hl. Bücher. Er lehrte&lt;br /&gt;
sie, alle Religions-Stifter als Gottgesandte anzuerkennen. Seine Anhänger haben die hemmenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|18|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=19}}&lt;br /&gt;
\ u nr Fl arm „un. - vr.&lt;br /&gt;
Ar - — er H Fr ru SER ©&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
— ur Fo EEE . gr gig jur rm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ht&lt;br /&gt;
Fl:&lt;br /&gt;
iq&lt;br /&gt;
Bl.&lt;br /&gt;
h 1&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorurteile abgelegt und sind durch das Suchen&lt;br /&gt;
nach Wahrheit zur Einheit gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eschkabat — Südrußland ist der erste Bahai-Tempel — Mashrak EI Azkar — erbaut worden, dessen neun Tore Tag und Nacht geöffnet&lt;br /&gt;
sind. Es ist den Anhängern aller Glaubenslehren&lt;br /&gt;
gestattet ihre Anbetung daselbst zu verrichten.&lt;br /&gt;
Desgleichen wurde in Amerika beiChicago am Michigansee zur Erbauung eines Mashrak EI Azkar,&lt;br /&gt;
ein großes Terrain erworben, da nach Anordnung&lt;br /&gt;
Baha’o’llahs um diesen Gottestempel Universitäten, Asyle, Krankenhäuser, Waisenhaus, Schulen&lt;br /&gt;
u.s.f. gebaut werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In höherer Erkenntnis soll das Wesentliche aller&lt;br /&gt;
bestehenden Religionen in einer Weltreligion vereint werden. Diese soll durch die Tat zum Ausdruck kommen und Gott soll im Geist und in&lt;br /&gt;
der Wahrheit angebetet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Universalreligion soll allgemeine&lt;br /&gt;
Menschenliebe und dauernder Weltfriede verwirklicht werden. Abdul Baha sagt:&lt;br /&gt;
„Wenn eine Religion Haß und Zwietracht zeitigt&lt;br /&gt;
oder zur Trennung von Menschen führt und Streitigkeiten unter ihnen hervorruft, so ist Religionslosigkeit besser als solch eine Religion.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gottesdienst soll sich nicht in der Askese,&lt;br /&gt;
in fanatischer Betätigung oder in der Ausübung&lt;br /&gt;
von Ritual und Frömmelei betätigen, nein, er besteht in der Liebe, der Hilfsbereitschaft, der Güte&lt;br /&gt;
und Barmherzigkeit und in dem Bestreben, dem&lt;br /&gt;
Nächsten zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen bezahlten Priesterstand gibt es in der&lt;br /&gt;
universalen Religion nicht — ‚frei, wie ihr es bekommen, so gebet das Wort weiter‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedermann ist angewiesen, einen Beruf zu wählen, der ihm sein Auskommen schafft. Baha’o’Hah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|19|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=20}}&lt;br /&gt;
wünscht, daß möglichst jedermann in den Ehestand&lt;br /&gt;
trete. Die Beichte ist aufgehoben. Baha’o’llah&lt;br /&gt;
sagt, daß der Mensch, sofern er in einem Zustand&lt;br /&gt;
der Reue sich befindet, Gott, den Alleinvergebenden, um Verzeihung bitten soll. Es ist nicht wesentlich, daß ein Mensch seine Sünden einem anderen Menschen bekennt, da er dadurch nicht Gottes Vergebung erlangt. Dies demütigt und erniedrigt den Menschen, und Gott wünscht die Erniedrigung seiner Geschöpfe nicht. Aus tiefster Seele&lt;br /&gt;
soll der Sünder zu Gott um Vergebung flehen.&lt;br /&gt;
Baha’o’llah hat in der neunten ‚„frohen Botschaft‘&lt;br /&gt;
ein diesbezügliches Gebet niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher standen die Menschen infolge Unkenntnis anderer religiöser Gebiete einander durchaus&lt;br /&gt;
fern, ja gewisse Religionen verbieten heute noch&lt;br /&gt;
direkt das Lesen der Bücher anderer&lt;br /&gt;
Glaubensbekenntnisse. Dies hebt Baha’o’-&lt;br /&gt;
llah auf und sagt, daß uns die Information über&lt;br /&gt;
andere uns bisher fernstehende Glaubensbekenntnisse geistig fördern und das Menschengeschlecht&lt;br /&gt;
heben werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah verbietet den Menschen, üble&lt;br /&gt;
Nachrede zu führen. „Hat ein Mensch eine&lt;br /&gt;
gute und zehn schlechte Eigenschaften, so erwähne die eine gute Eigenschaft, hat ein Mensch&lt;br /&gt;
zehn gute und eine schlechte Eigenschaft, so&lt;br /&gt;
schaue auf die zehn guten und erwähne die übrige&lt;br /&gt;
nicht.“ „Befleckt eure Zunge nicht damit, daß&lt;br /&gt;
ihr jemand verdammt oder verabscheut und&lt;br /&gt;
schützt eure Augen vor dem, was nicht edel ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verkündigt die Wahrheit (die ihr besitzt); wird&lt;br /&gt;
euer Wort angenommen, so ist das Ziel erreicht,&lt;br /&gt;
wenn nicht, so ist euch nicht gestattet, diejenigen&lt;br /&gt;
zu tadeln, die es verwerfen. Seid für niemand der&lt;br /&gt;
Anlaß des Kummers noch Aufruhrs noch Zanks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|20|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=21}}&lt;br /&gt;
„&amp;quot;Ti30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seid alle die Blätter eines Baumes und die&lt;br /&gt;
Perlen eines Meeres!‘“*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nach bestem Gewissen vollbrachte Arbeit&lt;br /&gt;
wird vor Gott als Gottesdienst erachtet, dagegen&lt;br /&gt;
ist ein nutzloses Leben ohne Arbeit, vor Gott nicht&lt;br /&gt;
annehmbar und daher verwerflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Aus Frohe Botschaft von Baha’o’llah. Verl. des Deutschen&lt;br /&gt;
Bahai-Bundes Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|21|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=22}}&lt;br /&gt;
Der Weltfrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n den sechziger Jahren vorigen Jahrhunderts&lt;br /&gt;
rief Baha’o’llah die regierenden Fürsten und&lt;br /&gt;
Herrscher, sowie den Papst durch Sendschreiben auf, ihm beizustehen, den Weltfrieden zu verwirklichen. Diese Sendschreiben, die an den Zaren&lt;br /&gt;
Alexander von Russland, Napoleon Ill, die Königin&lt;br /&gt;
Victoria von England, den Papst Leo XIII, und an&lt;br /&gt;
den Kronprinzen Friedrich von Deutschland gingen, sind Dokumente, die der Geschichte angehören. Gesagt sei, daß sich jedes Wort erfüllte. In&lt;br /&gt;
der Broschüre „Die Offenbarungen Baha’o’llahs‘&lt;br /&gt;
von Isabella Brittingham sind diese ,„Tablets“ näher besprochen. Baha’o’llah wünscht, daß alle Rassen und Nationen in Frieden leben und sich die&lt;br /&gt;
Menschen als Brüder betrachten sollen. Seine&lt;br /&gt;
Worte hierüber sind: „Wir wünschen nur das&lt;br /&gt;
Wohl der Welt und die Glückseligkeit der&lt;br /&gt;
Nationen, daß alle Völker in einem Glauben vereint und daß alle Menschen Brüder werden, daß&lt;br /&gt;
das Band der Liebe und Einigkeit zwischen den&lt;br /&gt;
Menschen gestärkt werden möge. Diese furchtbaren Kämpfe, diese zerstörenden Kriege sollen&lt;br /&gt;
aufhören und der höchste Friede, der Friede aller&lt;br /&gt;
Frieden, soll kommen. Der Ruhm eines Menschen&lt;br /&gt;
besteht nicht darin, daß er sein Vaterland liebt,&lt;br /&gt;
sondern darin, daß er die ganze Menschheit liebt.“&lt;br /&gt;
Baha’o’llah gebot schon vor mehr als 50 Jah-21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|22|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=23}}&lt;br /&gt;
m&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ren, daß alle Nationen gleichzeitig abrüsten, daß&lt;br /&gt;
die Kriegsschiffe zu friedlichem Handel benützt&lt;br /&gt;
werden, und daß die Kriegsheere bis zu dem Grad&lt;br /&gt;
reduziert werden sollen, als sie zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Lande benötigt werden.&lt;br /&gt;
Die großen Summen, die bisher für das Heer verausgabt wurden, sollen künftig in Kanäle fließen,&lt;br /&gt;
die zur Hebung und Förderung der allgemeinen&lt;br /&gt;
Bildung und zu nützlichen Einrichtungen für das&lt;br /&gt;
Volk dienen. Ein Völkerbund soll zwischen&lt;br /&gt;
allen Nationen geschlossen werden, und ein Weltschiedsgerichtshof soll alle Angelegenheiten jeder Nation mit Weisheit und Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
im Frieden lösen. Als Baha’o’llah diese Gebote&lt;br /&gt;
aufstellte, dachte noch keine Nation an derartige&lt;br /&gt;
Bestrebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Weltschiedsgerichtshof setzt sich zusammen aus Vertretern der einzelnen Schiedsgerichtshöfe aller Nationen. Jede Stadt und jeder Ort soll&lt;br /&gt;
ein Haus der Gerechtigkeit besitzen, das für das&lt;br /&gt;
Wohl der Bewohner sorgt. Es soll sich zusammensetzen aus mindestens neun Mitgliedern, die das&lt;br /&gt;
größte Vertrauen verdienen und die durchaus gerecht und unparteiisch sind. Diesem sind alle Verwaltungsgeschäfte anvertraut, wofür sie auch die&lt;br /&gt;
Verantwortung tragen. Die Beamten sind nur&lt;br /&gt;
auf ein Jahr wählbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tablet von Baha’o’llah lautet in den „Worten des Paradieses‘:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„O, Sohn des Menschen! Wenn du auf Barmherzigkeit schaust, so blicke nicht auf das, was dir&lt;br /&gt;
Nutzen bringt, sondern halte dich an das, was&lt;br /&gt;
den Dienern des Menschengeschlechtes nützlich ist.&lt;br /&gt;
Wenn du deinen Blick der Gerechtigkeit zuwendest, dann wähle für andere das, was du für dich&lt;br /&gt;
seibst wählen würdest. Wahrlich, durch Demut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|23|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=24}}&lt;br /&gt;
wird der Mensch zum Himmel der Macht erhoben,&lt;br /&gt;
durch Stolz dagegen auf die unterste Stufe der&lt;br /&gt;
Erniedrigung und der Demütigung herabgezogen.“‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichbedeutend mit dem Weltschiedsgericht&lt;br /&gt;
zur Erlangung eines dauernden Friedens ist das&lt;br /&gt;
Gebot Baha’o’llahs, eine Welthilfssprache zu&lt;br /&gt;
schaffen, die in allen Schulen der Welt obligatorisch neben der Muttersprache erlernt werden&lt;br /&gt;
muß. Auch das Schreiben derselben ist unerläßlich notwendig. Der Befehl Baha’o’llahs, eine Welthilfssprache zu schaffen, ging lang dem ersten Versuch mit Volapük und schließlich dem Esperanto&lt;br /&gt;
voraus. Durch eine Sprache, die überall verständlich ist, wird ein größeres Vertrauen unter den&lt;br /&gt;
verschiedenen Nationen geschaffen, so daß sie sich&lt;br /&gt;
einander nähern und sich als Brüder zuletzt anerkennen. Es soll damit nicht gesagt sein, daß&lt;br /&gt;
die einzelnen Nationen ihre Eigenart ablegen sollen. Abdul Baha vergleicht diese &#039;verschiedene&lt;br /&gt;
Eigenart mit einem Garten, in dem allerhand Biumen von mancherlei Form, Farbe und Duft wachsen, was gerade reizvoll ist. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Frieden nach außen hin wird mit innerem&lt;br /&gt;
Frieden und geistigem Reifen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
Dabei ist nicht zu befürchten, daß ein einförmiges&lt;br /&gt;
Dasein daraus entstünde, denn der Meinungsaustausch auf geistigem Gebiet wird nach wie vor Anregung bringen und die besten Resultate zeitigen.&lt;br /&gt;
Abdul Baha, der Sohn Baha’o’llahs, sagt uns,&lt;br /&gt;
daß mit Beginn dieses neuen Zeitalters enorme&lt;br /&gt;
Entdeckungen. und Erfindungen gemacht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebote Baha’o’llahs können unter jeder Regierungsiorm befolgt und nach ihnen gelebt werden,&lt;br /&gt;
doch schreibt er in den Frohen Botschaften:&lt;br /&gt;
„Obgleich eine republikanische Form der Regie-23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|24|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=25}}&lt;br /&gt;
rk = tn. N eu Zur Zu _. hliruer -er -&lt;br /&gt;
TE rn Te a ed far. at&lt;br /&gt;
NR _n : ri ie nen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rung allen Völkern der Welt nützt, so ist doch die&lt;br /&gt;
Majestät des Königtums eines der Zeichen Gottes.&lt;br /&gt;
Wir verlangen nicht, daß die Länder der Welt&lt;br /&gt;
dessen beraubt werden sollen. Wenn die Staatsmänner diese beiden Formen — d. h., wenn sie die&lt;br /&gt;
Ideale der republikanischen Regierung, nämlich&lt;br /&gt;
das Recht des Volkes mit dem Königtum&#039; vereinigen könnten — dies würde der Regierungsform,&lt;br /&gt;
welche z. B. in Großbritannien die Regel bildet,&lt;br /&gt;
und auf welche sich Baha’o’llah in den „Tablet&lt;br /&gt;
der Welt“ bezieht, entsprechen, so würde ihre Belohnung von Seiten Gottes groß sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Mensch soll dem anderen mit größter Liebe&lt;br /&gt;
dienen, ihm Mitleid und Wohlwollen entgegenbringen und Harmonie verbreiten. Disharmonie ist&lt;br /&gt;
die größte Feindin jeglichen Gedeihens und Fortschritts. Kein Mensch soll einem anderen Kummer&lt;br /&gt;
bereiten‘ (es geschieht dies ohnehin unwissentlich oft genug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Disharmonie ist die Ursache des Blutvergie-Bens und der Revolution unter den Völkern, horcht&lt;br /&gt;
auf meine Stimme und seid einig.‘‘*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den „Frohen Botschaften“ von Baha’o’llah&lt;br /&gt;
lesen wir: „Meine Absicht ist, die Menschen&lt;br /&gt;
durch erhabene Worte bis zum höchsten Horizont&lt;br /&gt;
emporzuheben und sie vorzubereiten auf das zu&lt;br /&gt;
hören, was dazu beiträgt, die Menschen von Streit&lt;br /&gt;
und Disharmonie, welche aus den Verschiedenheiten der Religionen (oder Sekten) entspringt, zu&lt;br /&gt;
heiligen und zu reinigen, Mein Herz und Meine Feder,&lt;br /&gt;
Mein Manifest und Mein Verborgenes Sein zeugen dafür!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter sagt uns Baha’o’llah: „Die Religion ist&lt;br /&gt;
das vortrefflichste Mittel für die Ordnung der&lt;br /&gt;
Welt und für die Ruhe aller lebenden Wesen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*\ Worte Gottes im 11. Blatt des „Erhabenen Paradieses“.&lt;br /&gt;
(Frohe Botschaften.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|25|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=26}}&lt;br /&gt;
Die soziale Frage.&lt;br /&gt;
es der bisherigen Religionen befaßte sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so intensiv und reformatorisch mit dieser&lt;br /&gt;
heute so wichtigen Frage wie die Bahailehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah lehrt, daß jedermann einen Beruf&lt;br /&gt;
ausüben muß, der ihm seine Existenz ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit bestem Wissen vollbrachte Arbeit ist als&lt;br /&gt;
Gottesdienst anerkannt, dagegen ist Müßiggang&lt;br /&gt;
und Nichtstun vor Gott ganz verwerflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Menschen ist geboten, Gerechtigkeit zu&lt;br /&gt;
üben, und die Anhäufung großen Privatbesitzes zu&lt;br /&gt;
vermeiden. Große Mittel sollen in solche Kanäle&lt;br /&gt;
geleitet werden, die der Allgemeinheit dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf neben Reichtum keine bittere Not,&lt;br /&gt;
kein Elend bestehen. Die Vermögensabgabe an&lt;br /&gt;
das „Haus der Gerechtigkeit‘ beträgt einmalig&lt;br /&gt;
den 19. Teil des Besitzes, mehrt sich dieser,. so&lt;br /&gt;
ist von dem neu Dazugekommenen nochmals der&lt;br /&gt;
19. Teil abzuführen. Auf diese Weise kann sich&lt;br /&gt;
kein zu großer Reichtum für Einzelne ansammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiter und Arbeitgeber werden in andere&lt;br /&gt;
Vertragsverhältnisse zu einander treten. Neben&lt;br /&gt;
einem angemessenen Gehalt wird der Arbeiter am&lt;br /&gt;
Reinertrag des Unternehmens beteiligt, sodaß beide, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Interesse am&lt;br /&gt;
Gedeihen eines Unternehmens haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisser Teil des Einkommens muß der&lt;br /&gt;
Wohltätigkeit gewidmet werden. Ein gewähltes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|26|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=27}}&lt;br /&gt;
. u gun PER . . - nn FERN GREEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a ee we — u 0 Hr Ey [1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PR . en Pr. ur 2 WE Eee ur&lt;br /&gt;
u _ rı—..- —_ -.- ou. “ur - .&lt;br /&gt;
u u Er A EEE he eG A ie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.  A-T Tin r|r | | ro Tr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
un m. emp EEE Fe BL&lt;br /&gt;
erregen m - 1er&lt;br /&gt;
[=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grunlaunher ker ala Tauyeig ul — zur jemr— Bei te&lt;br /&gt;
fe mu he 1 5 Mer us un ı 5 ni&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R-1&lt;br /&gt;
_— u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a u gar ir nr Feiern auf rn re&lt;br /&gt;
nn me -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.. nun 1 . -.- .&lt;br /&gt;
Foren in Run n. :-&lt;br /&gt;
- m. ml “ .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LE&lt;br /&gt;
’ = en Veen mern re ... me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;u ee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komitee mud die Verwaltung des Wohltätigkeitsfonds, die Versorgung der Witwen und Waisen, der Kranken und Arbeitsunfähigren, übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betteln und Bettelei ist streng; verboten; es muß&lt;br /&gt;
aber dafür gesorgt sein, daß jedermann Arbeit finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Klassenunterschiede zu überbrücken,&lt;br /&gt;
wünscht Baha’o’llah eine einheitliche Erziehung aller Stände, gleiche Erziehung von&lt;br /&gt;
Knaben und Mädchen. &#039;Baha’o’lliah macht den EItern zur Pflicht, ihren Kindern die bestmöglichste&lt;br /&gt;
Erziehung erteilen zu lassen. Wörtlich heißt es&lt;br /&gt;
fm Kitab-El-Akdas (Buch der Gesetze):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Vater ist angewiesen, seinen Sohn oder&lt;br /&gt;
seine Tochter in Wissenschaft, Literatur, sowie in&lt;br /&gt;
allem, was in dem Tablet befohlen ist, erziehen&lt;br /&gt;
zu lassen. Sollte das, was hier zur Pflicht gemacht&lt;br /&gt;
ist, von irgend jemand vernachlässigt werden, so&lt;br /&gt;
müssen ihn — falls er vermöglich ist — die Mitglieder des „Hauses der Gerechtigkeit“ anhalten,&lt;br /&gt;
den für die Erziehung: seines Kindes erforderlichen&lt;br /&gt;
Betrag zu bezahlen. Andernfalls gehen die Kosten&lt;br /&gt;
auf die Kasse des „Hauses der Gerechtigkeit‘ über,&lt;br /&gt;
„denn dieses haben wir zu einem Zufluchtsort&lt;br /&gt;
für die Armen und Heimatlosen gemacht.‘“*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner setzt Baha’o’llah eine neue Erbfolge&lt;br /&gt;
fest, was auch wieder zu einer gerechten Verteilung. der Mittel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Nachkommen, 2. die Gattin, 3. Väter, 4. Mütter, 5. Brüder, 6. Schwestern, 7. Lehrkräfte.**)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Verwandten sind am besten bedacht. Diese Vorschrift soll ein Gesetz bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute aufgeworfene Frage, ob in den Schulen Religionsunterricht erteilt werden soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Näheres über das „Haus der Gerechtigkeit siehe „Einheitsreligion Seite 17 von Dr. H. Dreyfuss&lt;br /&gt;
*)\ Vergl. die Schrift von Mirza Abul Fazl: „Glänzender Beweis“.&lt;br /&gt;
(Verlag des Deutschen Bahai-Bundes, Stuttgart ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|27|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=28}}&lt;br /&gt;
oder nicht, löste Baha’o’llah schon vor 50 Jahren,&lt;br /&gt;
indem er befiehlt: „Die Schulen müssen die Kinder zuerst in den Prinzipien der Religion erziehen,&lt;br /&gt;
sodaß die Verheißungen und Drohungen, wie sie&lt;br /&gt;
in den Büchern Gottes berichtet sind, sie davon&lt;br /&gt;
abhalten, das zu begehien, was verboten ist und&lt;br /&gt;
daß ihnen auf diese Weise das Gesetz Gottes ins&lt;br /&gt;
Herz geschrieben wird. Aber dies muß in solchem Maße geschehen, daß die Kinder keinen Schaden in der Weise erleiden, daß durch eine solche&lt;br /&gt;
Belehrung blinder Fanatismus und Bigotterie in&lt;br /&gt;
ihnen geweckt wird.‘ (Worte des’ Paradieses S. 49).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die oben erwähnte Einheitsschule&lt;br /&gt;
ist Knaben wie Mädchen die Möglichkeit der besten Entfaltung ihrer Talente zur Höherentwicklung des ganzen Volkes gewährleistet. Nicht Abstammung und Beziehung sollen maßgebend sein,&lt;br /&gt;
sondern jeder soll die Möglichkeit haben, den Platz&lt;br /&gt;
im Leben sich zu erringen, auf den er auf Grund&lt;br /&gt;
seiner Fähigkeiten und seines Fleißes Anspruch&lt;br /&gt;
hat. So wird für den Begabten, Tüchtigen und&lt;br /&gt;
Rechtschaffenen freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau ist durch das Gebot Baha’o’llahs dem&lt;br /&gt;
Manne gleich zu achten. Er räumt ihr eine&lt;br /&gt;
ebenbürtige Stellung neben dem Manne ein, dies&lt;br /&gt;
ist in keiner früheren Religion zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mutter der Nationen gebührt der Frau eine&lt;br /&gt;
gleichartige Stellung, wie gleiches Stimmrecht, die Teilnahme an Verwaltungsgeschäften,&lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Lehrstühlen u. s. f. Dieses Gebot wurde schon vor 50 Jahren aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau muß dazu erzogen werden, ihren Platz&lt;br /&gt;
richtig ausfüllen zu können. Von ihr wird schon&lt;br /&gt;
als Mutter eine große Gewissenhaftigkeit verlangt.&lt;br /&gt;
Sie muß schon, bevor sie Mutter wird, mit dem&lt;br /&gt;
Bewußtsein ihrer Verantwortung dem Kind see-27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|28|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=29}}&lt;br /&gt;
0 — A Turn rn mr = En&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ie Tr m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u elle erlt urı &amp;amp; -5 (ullen Sumrterie ie ui Laien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a ee 3 er EG: er EZ ee a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fische Kräfte übertragen und muß sich selbst eine&lt;br /&gt;
strenge Zucht und Kontrolle auferlegen; denn die&lt;br /&gt;
Gedanken und Leidenschaften, oder die Ideale, die&lt;br /&gt;
sie in der Zeit als werdende Mutter pflegt, übertragen sich auf ihr Kind und treten später als gute&lt;br /&gt;
oder schlechte Eigenschaften im Charakter des&lt;br /&gt;
Kindes zu Tage. Ist sich jede Mutter dieser Wahrheit bewußt, dann wird sie ihrem Kinde sicher&lt;br /&gt;
das Beste mit auf den Lebensweg. geben wollen,&lt;br /&gt;
was sie vermag. Später muß sie mit ihrer Persönlichkeit und Zucht dem Hause den Stempel aufdrücken. Sie muß ein Beispiel sein, für ihre Familie und mit der Tat ihr Wort bekräftigen. Ein&lt;br /&gt;
Mensch bewertet die Welt nach seiner Kinderstube.&lt;br /&gt;
Was auf das reine Blatt des kindlichen Gemütes&lt;br /&gt;
geschrieben wird, ist dort für alle Zeit eingeprägt.&lt;br /&gt;
Die Mutter muß eine hohe Moral in dem Kind&lt;br /&gt;
großziehen und ihr Glaube und ihre Gottesfurcht&lt;br /&gt;
sollen dem kindlichen Gemüt Hochachtung und&lt;br /&gt;
Ernst abringen, sodaß sie ihm&#039; sein ganzes Leben&lt;br /&gt;
lang. heilige, unverrückbare Dinge sind. Solche&lt;br /&gt;
Mütter werden ein neues Geschlecht zur Welt&lt;br /&gt;
bringen, in dem, neben der Entfaltung des Charakters und der Pflege des Gemütes, Zucht und&lt;br /&gt;
Sitte herrscht. Talente und Liebhabereien sollen&lt;br /&gt;
gepflegt werden, da später oft die Berufswahl davon abhängt. Auch soll ein Mensch nie dazu gezwungen werden, einen Beruf zu ergreifen, der&lt;br /&gt;
ihm widerstrebt. Abdul Baha sagt: „Die wichtigste Sache ist die bewußte Entscheidung als&lt;br /&gt;
Gottesdiener zu leben, die zweitwichtigste ist die&lt;br /&gt;
Ehefrage, nicht nur für die Ehegenossen, auch für&lt;br /&gt;
die Angehörigen, vor allem für ihre Nachkommen,&lt;br /&gt;
ja für ganze Geschlechter und Völker. Die drittwichtigste ist die Berufsentscheidung.“&lt;br /&gt;
UeberdasGeschäftsleben spricht Baha’-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|29|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=30}}&lt;br /&gt;
o’llah im neunten Ischrak (Frohe Botschaften):&lt;br /&gt;
„Das Geldinteresse müßte mit Maß und Gerechtigkeit behandelt werden. Wir ermahnen die Freunde&lt;br /&gt;
Gottes, mit Gerechtigkeit und Billigkeit zu handeln und dies in solcher Weise, daß die Barmherzigkeit Seiner Geliebten und ihr Mitgefühl gegen&lt;br /&gt;
alle zum Ausdruck gebracht werde. Wahrlich, Er ist der Ratgeber, der Mitleidige, der Wohltätige. Gebe Gott, daß alle aus diesen Worten,&lt;br /&gt;
welche von der Zunge des Wahrhaftigen geflossen&lt;br /&gt;
sind, großen Nutzen ziehen. Wenn sie das Erwähnte betätigen, so wird Gott — Erhaben in Seiner Herrlichkeit — aus dem Himmel der Gnade&lt;br /&gt;
reichlich vergelten, was die Menschen im Geschäftsieben an Barmherzigkeit und rücksichtsvoller Liebe einander entgegenbrachten‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher waren Religion und Alltagsleben von einander getrennt. Künftig wird die neue Religion&lt;br /&gt;
mit Wort und Tat im Alltagsleben geübt; ihr Gottesdienst betätigt sich nicht in Askese und Frömmelei, sondern in der Liebe, der Hilfsbereitschaft,&lt;br /&gt;
eütiger Barmherzigkeit, und dem Dienst für den&lt;br /&gt;
Nebenmenschen. Heute stehen die Arbeiter-Organisationen der Kirche teilweise ferne, was nicht&lt;br /&gt;
zu verwundern ist, da sie in der heutigen Form&lt;br /&gt;
dem Volk die notwendige Hilfe nicht zu geben&lt;br /&gt;
vermag, die dem’ modernen Zeitgeist entspricht.&lt;br /&gt;
„Jede Wahrheitsliehre trägt nach weiser Göttlicher Verordnung ein zeitgenössisches Kleid. Wir dürfen nicht den ewigen Inhalt einer Glaubenslehre jan&lt;br /&gt;
die vergängliche Form festschmieden wollen, sonst&lt;br /&gt;
entweicht der göttliche Geist, und wir behalten&lt;br /&gt;
in unseren törichten Händen eine starre lebensleere Form!“ (Abdul Baha.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’liah wünscht nun, daß sich die arbeitenden Klassen einer Höherhebung erfreuen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|30|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=31}}&lt;br /&gt;
damit auch sie an allem, was das Leben veredelt, Anteil haben. Nicht nur in pekuniärer Richtung — das würde niemals genügen — sondern auch auf ethischem Gebiet eröffnet er ihnen&lt;br /&gt;
eine neue Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’}lah wünscht, daß die Klassenunterschiede mehr und mehr verschwinden, daß die&lt;br /&gt;
Menschheit ihre Einheit und Gleichheit erkenne,&lt;br /&gt;
sodaß zuletzt überhaupt keine Klassenunterschiede&lt;br /&gt;
im heutigen Sinne mehr bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah befiehlt, daß sich seine Nachfolger&lt;br /&gt;
der Ordnung und den Gesetzen des Staates,&lt;br /&gt;
unter dessen Schutz sie leben, willig fügen, und&lt;br /&gt;
daß sie nicht an Aufruhr und Empörung teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist es den Völkern dieser &amp;quot;Welt&lt;br /&gt;
zur Pflicht gemacht, diese größte Sache — die&lt;br /&gt;
Bahai-Lehre — die der Wille Gottes ist, zu&lt;br /&gt;
unterstützen, damit die Einheit und Einigkeit&lt;br /&gt;
ihr Banner über die Welt wehen lasse; daß durch&lt;br /&gt;
die Kundgebung der Macht Gottes alle Kriegsheere&lt;br /&gt;
der Welt in Friedensboten verwandelt und daß&lt;br /&gt;
sittliche Verkommenheit, Zank und Haß von den&lt;br /&gt;
Menschen genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber die Presse spricht Baha’o’liah im 6. Taraz (Frohe Botschaften): „Zeitungen gleichen einem Spiegel, welcher mit Gehör, Gesicht und&lt;br /&gt;
Sprache ausgestattet ist, sie sind eine wundervolle Erscheinung und eine große Sache. Diese&lt;br /&gt;
fordert von dem Verfasser, daß er nicht voreingenommen und selbstsüchtig ist, sondern den&lt;br /&gt;
Wunsch hat, sich durch Unparteilichkeit und Gerechtigkeit auszuzeichnen und zu schmücken; er&lt;br /&gt;
muß sich in allen Angelegenheiten so viel als&lt;br /&gt;
möglich unterweisen lassen, damit er von den&lt;br /&gt;
wirklichen Tatsachen unterrichtet und imstande&lt;br /&gt;
ist, darüber zu schreiben !“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|31|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=32}}&lt;br /&gt;
Diese Lehre des Lichts dringt durch die Welt&lt;br /&gt;
und zieht unaufhaltsam ihre Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai-Lehre sucht das Wohl der menschlichen Gesellschaft stets dadurch zu fördern, daß&lt;br /&gt;
sie alles das begünstigt, was zur Entwicklung&lt;br /&gt;
jedes Menschen dienlich ist. Baha’o’llah sagt in&lt;br /&gt;
der elften Frohen Botschaft: ‚Es ist sehr förderlich, Wissenschaften und Künste aller Arten&lt;br /&gt;
zu studieren, aber nur solche Wissenschaften, die&lt;br /&gt;
nützlich sind und zur geistigen Hebung des Menschengeschlechts dienen und dasselbe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|32|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=33}}&lt;br /&gt;
Der Mittelpunkt des Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N uch dies ist ein Gebot von Baha’o’llah, das&lt;br /&gt;
in keiner anderen Religionslehre zu finden&lt;br /&gt;
ist. Zu diesem Mittelpunkt des Bundes mit&lt;br /&gt;
Gott hat er seinen Sohn Abbas Effendi, der den&lt;br /&gt;
geistigen Namen Abdul Baha — Diener Gottes&lt;br /&gt;
— trägt, erwählt. Damit keine Spaltungen oder&lt;br /&gt;
Meinungsverschiedenheiten und dadurch Sekten&lt;br /&gt;
späterhin aus dieser Universal-Lehre entstehen&lt;br /&gt;
können, traf Baha’o’llah mit weiser Vorsicht diese&lt;br /&gt;
Vorkehrung. Abdul Baha ist der allein berechtigte&lt;br /&gt;
Ausleger, Verkünder und Erklärer der Gebote und&lt;br /&gt;
Verordnungen seines Großen Vaters. Er selbst&lt;br /&gt;
verkörpert in seinem Leben, seinem Tun die heilige Lehre. Die Nachfolger Baha’o’llahs sollen auf&lt;br /&gt;
Abdul Baha blicken, was er sagt, ist recht und&lt;br /&gt;
was &#039;er tut, ist das richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abdul Baha einst in Beirut weilte, schrieb&lt;br /&gt;
ihm Baha’o’llah von Akka aus ein Tablet mit folgenden Worten, die uns klar zeigen, auf welcher Stufe Abdul Baha steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daß Du nach Beirut gegangen bist, macht uns&lt;br /&gt;
sehr traurig und alle Tore der Glückseligkeit haben sich geschlossen.“ Und weiter sagt Baha’-&lt;br /&gt;
o’llah: „Ruhm sei auf dem Ort, den Du betreten&lt;br /&gt;
hast, der Boden ist heilig, den Deine Füße betreten&lt;br /&gt;
haben, glücklich sind die Augen, die Dich sehen,&lt;br /&gt;
glücklich sind die Ohren, die Dir lauschen, O Abdul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|33|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=34}}&lt;br /&gt;
Baha, und gesegnet sind die Lippen, welche mit&lt;br /&gt;
Dir sprechen dürfen, © Abdul Baha, und Wir&lt;br /&gt;
preisen Gott, daß Wir Dich bald wiedersehen dürfen, OÖ Abdul Baha !“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Abdul Baha Abbas wurde die Frage gestellt:&lt;br /&gt;
„Was erwarten Sie, daß ein Bahai in dieser Welt&lt;br /&gt;
erfülle ?°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er antwortete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Bahai müssen Diener des universalen Friedens werden, Arbeiter an der Sache der Einheit&lt;br /&gt;
der Welt, Verbreiter der himmlischen Liebe unter&lt;br /&gt;
den Menschenkindern, Verkündiger der Prinzipien&lt;br /&gt;
des Fortschritts der Menschheit, Zerstreuer der&lt;br /&gt;
Wolken religiöser, nationaler, patriotischer und&lt;br /&gt;
politischer Vorurteile und Stützen der universalen&lt;br /&gt;
Rechte in Bezug auf Gleichberechtigung zwischen&lt;br /&gt;
Mann und Frau. Sie müssen die religiösen Ideale&lt;br /&gt;
mit der Schlußfolgerung von Wissenschaft und&lt;br /&gt;
Verstand in Einklang. bringen und alle Theorien&lt;br /&gt;
ablegen, welche dem Intellekt und der erfahrungsgemäßen Wissenschaft nicht standhalten. Dies ist&lt;br /&gt;
die Arbeit der Bahai. Wünschest Du nicht auch&lt;br /&gt;
dieses Werk zu erfüllen? Bist Du nicht auch damit&lt;br /&gt;
einverstanden ? Möchtest Du Dich nicht auch in&lt;br /&gt;
diese Armee einschreiben?. Ja? Dann komme und&lt;br /&gt;
flüchte unter dieses Zelt. Mache auch Du Anstrengungen, damit die Menschheit den höchsten Gipfel&lt;br /&gt;
der Volikommenheit erreichen möge. Bemühe&lt;br /&gt;
Dich, daß die Vorurteile hinweggeräumt werden,&lt;br /&gt;
daß Kriegsdienst und Hader nicht mehr länger existieren können. Bemühe Dich, daß Liebe und gutes&lt;br /&gt;
Einvernehmen an Stelle der Unduldsamkeit und&lt;br /&gt;
Beschränktheit der Dogmen trete. Bemühe Dich,&lt;br /&gt;
den Samen der Güte in die Herzen zu säen. Dies&lt;br /&gt;
sind die Lehren Baha’o’llahs. Auch wir bemühen&lt;br /&gt;
unsin dieser Richtung. Seine Heiligkeit Baha’o’llah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|34|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=35}}&lt;br /&gt;
hat ein großes Tor der gegenseitigen Abhängigkeit&lt;br /&gt;
für alle Nationen vor unserem Gesichtskreis geöffnet. Betrachte z. B. das strenge Festhalten an&lt;br /&gt;
der Form der heute bestehenden Religionen; sie&lt;br /&gt;
sehen sich gegenseitig als untreu und verunreinigt&lt;br /&gt;
an; (als Abtrünnige im Ansehen vor Gott und den&lt;br /&gt;
Menschen, welche verdienen, in die unterste Hölle&lt;br /&gt;
und in den Rachen des Satans geworfen zu werden.&lt;br /&gt;
Doch Baha’o’llah sagt, indem er zur Menschheit&lt;br /&gt;
spricht: ‚Ihr seid alle die Blätter eines Zweiges&lt;br /&gt;
und die Früchte eines Baumes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Abdul Bahas Mahnruf an die Menschheit&lt;br /&gt;
lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„O Völker! Die Tore des Königreichs sind&lt;br /&gt;
geöffnet. Die Sonne der Wahrheit strahlt über die&lt;br /&gt;
Weit. Die Quellen des Lebens fließen. Der Morgen der Barmherzigkeit ist angebrochen. Das&lt;br /&gt;
größte und herrlichste Licht ‚ist offenbar, um&lt;br /&gt;
die Herzen der Menschen zu erleuchten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erwachet und höret auf die Stimme Gottes, die&lt;br /&gt;
euch aus allen Teilen der Welt zuruft: Kommt&lt;br /&gt;
zu mir, ihr Menschenkinder! Kommt zu mir, o&lt;br /&gt;
ihr, die ihr dürstet und trinkt von dem süßen&lt;br /&gt;
Wasser, welches in Strömen herabfließt auf alle&lt;br /&gt;
Teile der Welt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt ist die Zeit! Jetzt ist die auserwählte&lt;br /&gt;
Zeit! Schaut zurück auf die Zeiten Christi! Hätten die Menschen Gottes heiligen Geist, welcher&lt;br /&gt;
aus seinem göttlichen Mund sprach, erkannt, dann&lt;br /&gt;
würden sie nicht drei Jahrhunderte gewartet haben, ehe sıe seine Lehre annahmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ist es nun recht von euch, auf dem Bett der&lt;br /&gt;
Trägheit und Nachlässigekeit zu schlafen, während der Vater, dessen Kommen von Christus verkündigt wurde, unter uns trat und das größte&lt;br /&gt;
Tor herrlichster Gaben und göttlicher Gunst öff-34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|35|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=36}}&lt;br /&gt;
nete? Laßt uns nicht denen der vergangenen&lt;br /&gt;
Jahrhunderte gleichen, welche taub für seinen&lt;br /&gt;
Ruf und blind für seine Schönheit waren, sondern laßt uns prüfen und unsere Augen Öffnen,&lt;br /&gt;
damit wir ihn sehen und unsere Ohren auftun,&lt;br /&gt;
damit wir ihn hören. Laßt uns unsere Herzen&lt;br /&gt;
reinigen, damit er kommen und in unseren Tempeln (Körpern) wohnen möge.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Tage sind die Tage des Glaubens und&lt;br /&gt;
nicht die Tage tatenloser Worte. Laßt uns erwachen aus dem Schlaf der Nachlässigkeit, damit wir das große Fest zu erkennen vermögen,&lt;br /&gt;
welches für uns bereitet ist; zuerst sollen wir&lt;br /&gt;
selbst davon genießen und dann es andern geben,&lt;br /&gt;
welche dürsten nach dem Wasser der Erkenntnis&lt;br /&gt;
und hungern nach dem Brot des Lebens.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese großen Tage eilen dahin und einmal&lt;br /&gt;
vorüber, können sie nicht wieder zurückgerufen&lt;br /&gt;
werden. Laßt uns deshalb vorwärtsschreiten und&lt;br /&gt;
arbeiten solange die Strahlen der Sonne der Wahrheit noch scheinen und der Mittelpunkt des Bündnisses Gottes noch unter uns ist; denn binnen&lt;br /&gt;
kurzem wird die Nacht kommen und der Weg zum&lt;br /&gt;
Weinberg wird alsdann nicht so leicht mehr zu&lt;br /&gt;
jinden sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Licht der Erkenntnis ist erschienen, welches die Dunkelheit aller abergläubischen Einbildungen vernichten wird. Die Himmlischen Heerscharen sind herabgestiegen, um allen denen beizustehen, welche sich erheben, um ihrem Herrn zu&lt;br /&gt;
dienen, um den Sieg über die Herzen zu erringen,&lt;br /&gt;
die frohen Botschaften vom Kommen des Herrn&lt;br /&gt;
zu verkünden und die Seelen Seiner Geschöpfe zu&lt;br /&gt;
einigen.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|36|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=37}}&lt;br /&gt;
Verlag des Deutschen Bahai-Bundes G.m.b.H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Q Hölderlinstrasse 35 Stuttgart Hölderlinstrasse 35 Q,&lt;br /&gt;
EEE EEER.: SEEEE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unserem Verlag sind erschienen und durch jede Buchhandlung zu&lt;br /&gt;
beziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Geschichte der Bahai-Bewegung, von Sidney&lt;br /&gt;
Sprague. Deutsch von Wilhelm Herrigel. 3. Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Universaler Friede. Universale Religion, von Wilhelm&lt;br /&gt;
Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ehe Abraham war, war Ich, von Thornton Chase&lt;br /&gt;
Deutsch von Wilhelm Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das heilige Tablett, ein Sendschreiben Baha o llahs&lt;br /&gt;
an die Christenheit. Deutsch von Wilhelm Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die Zeichen unserer Zeit im Lichte der Bibel und der&lt;br /&gt;
Bahailehre von Wilhelm Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die Offenbarung von Baha’o’llah, von J. D. Brittingham. Deutsch von Wilhelm Herrigell . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Verborgene wre ı von Baha ’o !lah. Deutsch von A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braun u. E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Frohe Botschaften, v von Baha o &amp;quot;Hlah. Deutsch von A&lt;br /&gt;
Braun u. E. Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Einheitsreligion. Ihre Wirkung auf Staat, Erziehung Sozialpolitik, Frauenrechte und die einzelne Persönlichkeit, von Dr. jur. H. Dreyfus, Deutsch von Wilhelm&lt;br /&gt;
Herrigel . . 1.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Ein Jahr unter den Bahai i in Indien und Birma, von si dney Sprague. Deutsch von Wilhelm Herrigel .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Religiöse Lichtblicke. Deutsch von Albert Renftle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ı2. Eine Botschaft an die Juden, von Abdul Baha Abbas.&lt;br /&gt;
Deutsch von Wilhelm Herrigel .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Evangelium der Liebe und des Friedens für unsere . Zeit,&lt;br /&gt;
von Abdul Baha Abbas mit Bild des Verfassers.&lt;br /&gt;
Deutsch von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Geschichte und Wahrheitsbeweise der Bahaireligion,&lt;br /&gt;
von Mirza Abul Fazl. Deutsch von Wilhelm Herrigel, in Halbleinen geb. oo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gaanzleinen gebunden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Universale_Weltreligion&amp;diff=78147</id>
		<title>Die Universale Weltreligion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_Universale_Weltreligion&amp;diff=78147"/>
		<updated>2025-12-21T16:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Sarah verschob die Seite Die Universale Weltreligion nach Die universale Weltreligion&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Die universale Weltreligion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion&amp;diff=78146</id>
		<title>Die universale Weltreligion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion&amp;diff=78146"/>
		<updated>2025-12-21T16:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Sarah verschob die Seite Die Universale Weltreligion nach Die universale Weltreligion&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Die Universale Weltreligion&lt;br /&gt;
 | author     = Alice Schwarz&lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
 | year       = 1919&lt;br /&gt;
 | notes      = {{home |link= | pdf=[{{filepath:Die Universale Weltreligion 1919.pdf}} PDF] }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ai|Bei diesem Werk handelt es sich um eine 1919 in Stuttgart erschienene Einführungsschrift von Alice Schwarz mit dem Titel „Die universale Weltreligion“. Das Dokument vermittelt eine deutsche Perspektive des frühen 20. Jahrhunderts auf die Bahá’í-Lehren sowie auf die Stellung Bahá’u’lláhs als neuem Gottesoffenbarer.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
* [{{filepath:Die Universale Weltreligion 1919.pdf}} PDF]&lt;br /&gt;
* Für den Volltext siehe [[/Text]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78145</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78145"/>
		<updated>2025-12-21T16:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die universale Weltreligion]] || 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78144</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78144"/>
		<updated>2025-12-21T16:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Projekt&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Impressum|Impressum&lt;br /&gt;
** Special:RecentChanges|Letzte Änderungen&lt;br /&gt;
** Special:Upload|Datei hochladen&lt;br /&gt;
** Special:Statistics|Statistik&lt;br /&gt;
** Special:Random|Zufällige Seite&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen&lt;br /&gt;
** Bücher|Bücher&lt;br /&gt;
** Zeitschriften|Zeitschriften&lt;br /&gt;
** Kinder- und Jugendzeitschriften|Kinder &amp;amp; Jugend&lt;br /&gt;
** Studienmaterial|Studienmaterial&lt;br /&gt;
** Broschüren_und_Prospekte|Broschüren&lt;br /&gt;
** Flugblätter_und_Pamphlete|Flugblätter &amp;amp; Pamphlete&lt;br /&gt;
** Autoren|Autorenliste&lt;br /&gt;
* Hilfe&lt;br /&gt;
** Help:Bearbeiten|Bearbeitungshilfe&lt;br /&gt;
** Help:Suche|Suche&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Kontakt|Kontakt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=78143</id>
		<title>Bücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=78143"/>
		<updated>2025-12-21T16:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Bücher&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der gebundenen Bahá’í-Literatur in deutscher Sprache, sortiert nach Titel und Erscheinungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Content ==&lt;br /&gt;
* [[Die Universale Weltreligion]] (1919)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=78142</id>
		<title>Bücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=78142"/>
		<updated>2025-12-21T16:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Broschüren und Prospekte  | author     =   | translator =   | section    =  | previous   =   | next       =    | notes      =  }}  Ein Verzeichnis der gebundenen Bahá’í-Literatur in deutscher Sprache, sortiert nach Titel und Erscheinungsjahr.  == Content == * Die Universale Weltreligion (1919)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der gebundenen Bahá’í-Literatur in deutscher Sprache, sortiert nach Titel und Erscheinungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Content ==&lt;br /&gt;
* [[Die Universale Weltreligion]] (1919)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78141</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78141"/>
		<updated>2025-12-21T16:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kategorie umfasst kleinere Hefte und Broschüren. Sie sind umfangreicher als Flugblätter, jedoch keine gebundenen Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Flugbl%C3%A4tter_und_Pamphlete&amp;diff=78140</id>
		<title>Flugblätter und Pamphlete</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Flugbl%C3%A4tter_und_Pamphlete&amp;diff=78140"/>
		<updated>2025-12-21T16:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Flugblätter und Pamphlete&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Broschüren und Prospekte]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung kurzer Schriften, Einzelseiten und Faltblätter, die oft zur öffentlichen Bekanntmachung oder für spezielle Anlässe gedruckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was ist die Baha’i-Bewegung]] || ca. 1920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[9 Bahaiperlen]] || 1921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das neue Zeitalter]] || 1923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was ist die Baha’i-Bewegung (1923)|Was ist die Baha’i-Bewegung?]] || 1923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dem neuen Zeitalter entgegen]] || 1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der Bahá’í Glaube]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein Ausweg aus der heutigen Not]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion (1947)|Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der Bahá’í Glaube, Die kommende Weltreligion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion]] || 1949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit (1950)|Religion der Einheit]] || 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eine Einführung in die Baha’i Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit (1952)|Religion der Einheit]] || 1952&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (1955)|Die Bahá’í Religion]] || 1955&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1964&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1965)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1965&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1969)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden]] || 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden (1971)|Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1971)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1973)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1978)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Abrüstung und Weltfrieden]] || 1980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arbeit als Gottesdienst]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1983)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Einheit der offenbarer Gottes]] || 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Welteinheit ist das Ziel]] || 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gott wünscht Einheit und Liebe]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[An die Völker der Welt]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1986)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wesen und Ziel der Religion]] || 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wendepunkt zur Weltgesellschaft]] || 1988&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1992)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í, Einblicke]] || 2002&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Studienmaterial&amp;diff=78139</id>
		<title>Studienmaterial</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Studienmaterial&amp;diff=78139"/>
		<updated>2025-12-21T16:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Studienmaterial&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sich Materialien für Studienkreise, Vertiefungsschriften und kurse, die zur systematischen Erforschung des Glaubens genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahá’í Studienhefte ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Ort !! von !! bis !! Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Studienhefte]] || Deutschland || 1946 || 1952 || Hefte zur Vertiefung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahá’í Studientexte ==&lt;br /&gt;
{{#lst:Bahai_Studientexte|Studientexte}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Kinder-_und_Jugendzeitschriften&amp;diff=78138</id>
		<title>Kinder- und Jugendzeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Kinder-_und_Jugendzeitschriften&amp;diff=78138"/>
		<updated>2025-12-21T16:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Kinder- und Jugendzeitschriften&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eine Sammlung von Zeitschriften und Magazinen, die speziell für die geistige Erziehung und Unterhaltung von Kindern und Jugendlichen herausgegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Zeitraum !! Zielgruppe / Notizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dem Bahaikind]] || 1921–1922 || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rosengärtlein]] || 1924–1929 || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Welt Jugend]] || 1926–1928 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Jugend]] || 1945–1946 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Jugendbrief]] || 1947–1961 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Junge Welt]] / [[Der Wegweiser]] || 1951–1953 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der junge Tag]] || 1974–1977 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Facetten]] || 1988–1990 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[19 Tagebrief für Kinder]] || 1989 – heute || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Forum]] || 2004–2006 || Beilage der Bahá’í-Nachrichten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Morgensonne]] || 2008 – heute || Für kleine Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Impulse]] || 2010 – heute || Beilage der Bahá’í-Nachrichten&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=78137</id>
		<title>Zeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=78137"/>
		<updated>2025-12-21T16:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Zeitschriften&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Diese Seite bietet eine Übersicht über die wichtigsten Bahá’í-Zeitschriften für Erwachsene, die im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Leserschaft !! von !! bis !! Notizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wirklichkeit]] || Deutschland || 1921 || 1922 || Erste deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sonne der Wahrheit]] || Weltweit (Schwerpunkt Europa) || 1921 || 1953 || Zweite deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Studienblätter]] || Deutschland || 1930er || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Briefe]] || Europa || 1960 || 1993 || Dritte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeit für Geist]] || Luxemburg || 1993 || 2007 || Eine Ausgabe auf Französisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tempora]] || Europa || 1997 || 2006 || Vierte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[One Country]] || Europa || 2008 || 2011 || Fünfte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pharos]] || Cluster 6 || 2011 || heute || Regionale Zeitschrift&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78136</id>
		<title>Broschüren und Prospekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Brosch%C3%BCren_und_Prospekte&amp;diff=78136"/>
		<updated>2025-12-21T16:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Broschüren und Prospekte&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Flugblätter und Pamphlete]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1951)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein allumfassender Glaube]] || 1959&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Worte der Hoffnung]] || ca. 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion (1962)|Die Bahá’í Weltreligion]] || 1962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1970)|Baha’i]] || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1971)|Baha’i]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dies ist der Tag]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Ein neues Bewusstsein (1974)|Baha’i, Ein neues Bewusstsein]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1974)|Baha’i]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Religion, Einheit der Menschheit (1975)|Baha’i Religion, Einheit der Menschheit]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i (1975)|Baha’i]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Umwelt und Menschliche Werte]] || 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleichberechtigung von Mann und Frau]] || 1976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Menschenrechte und ihr Ursprung im göttlichen Gesetz]] || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Treue zur Regierung]] || 1981&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion in Frage und Antwort (1985)|Die Baha’i Religion in Frage und Antwort]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i Information (1986)|Baha’i Information]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedenschancen]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baha’i, Was ist das]]? || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1992)|Die Baha’i Religion]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion (1993)|Die Baha’i Religion]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Ein Überblick (1993)|Die Baha’i Religion, Ein Überblick]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden (1993)|Bahá’í Religion, Ein Weg zum Frieden]] || 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Menschheit am Wendepunkt]] || 1995&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sie denken, Baha’i ist was Exotisches]]? || 1997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i, Wer sind sie]]? || 2001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (2005)|Die Bahá’í Religion]] || 2005&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Flugbl%C3%A4tter_und_Pamphlete&amp;diff=78135</id>
		<title>Flugblätter und Pamphlete</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Flugbl%C3%A4tter_und_Pamphlete&amp;diff=78135"/>
		<updated>2025-12-21T16:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Flugblätter und Pamphlete&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Broschüren und Prospekte]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was ist die Baha’i-Bewegung]] || ca. 1920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[9 Bahaiperlen]] || 1921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das neue Zeitalter]] || 1923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was ist die Baha’i-Bewegung (1923)|Was ist die Baha’i-Bewegung?]] || 1923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dem neuen Zeitalter entgegen]] || 1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der Bahá’í Glaube]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein Ausweg aus der heutigen Not]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion (1947)|Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der Bahá’í Glaube, Die kommende Weltreligion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion]] || 1949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit (1950)|Religion der Einheit]] || 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eine Einführung in die Baha’i Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit (1952)|Religion der Einheit]] || 1952&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (1955)|Die Bahá’í Religion]] || 1955&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1964&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1965)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1965&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1969)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden]] || 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden (1971)|Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1971)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1973)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1978)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Abrüstung und Weltfrieden]] || 1980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arbeit als Gottesdienst]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1983)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Einheit der offenbarer Gottes]] || 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Welteinheit ist das Ziel]] || 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gott wünscht Einheit und Liebe]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[An die Völker der Welt]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1986)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wesen und Ziel der Religion]] || 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wendepunkt zur Weltgesellschaft]] || 1988&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1992)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í, Einblicke]] || 2002&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Flugbl%C3%A4tter_und_Pamphlete&amp;diff=78134</id>
		<title>Flugblätter und Pamphlete</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Flugbl%C3%A4tter_und_Pamphlete&amp;diff=78134"/>
		<updated>2025-12-21T16:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Flugblätter und Pamphlete&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &#039;&#039;Siehe auch: [[Broschüren und Prospekte]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Was ist die Baha’i-Bewegung.pdf|page=1|200px|thumb|right|link=Was ist die Baha’i-Bewegung]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was ist die Baha’i-Bewegung]] || ca. 1920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[9 Bahaiperlen]] || 1921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das neue Zeitalter]] || 1923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was ist die Baha’i-Bewegung (1923)|Was ist die Baha’i-Bewegung?]] || 1923&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dem neuen Zeitalter entgegen]] || 1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der Bahá’í Glaube]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ein Ausweg aus der heutigen Not]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit]] || 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion (1947)|Bahá’í Glaube, Die universale Weltreligion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der Bahá’í Glaube, Die kommende Weltreligion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion]] || 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Weltreligion]] || 1949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit (1950)|Religion der Einheit]] || 1950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eine Einführung in die Baha’i Weltreligion]] || 1951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Religion der Einheit (1952)|Religion der Einheit]] || 1952&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Bahá’í Religion (1955)|Die Bahá’í Religion]] || 1955&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1964&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1965)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1965&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1969)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden]] || 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden (1971)|Was es bedeutet, ein Baha’i zu werden]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1971)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1973)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1978)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Abrüstung und Weltfrieden]] || 1980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arbeit als Gottesdienst]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1983)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Einheit der offenbarer Gottes]] || 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Welteinheit ist das Ziel]] || 1984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gott wünscht Einheit und Liebe]] || 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[An die Völker der Welt]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1986)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wesen und Ziel der Religion]] || 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wendepunkt zur Weltgesellschaft]] || 1988&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Die Baha’i Religion, Eine Einführung (1992)|Die Baha’i Religion, Eine Einführung]] || 1992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahá’í, Einblicke]] || 2002&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Studienmaterial&amp;diff=78133</id>
		<title>Studienmaterial</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Studienmaterial&amp;diff=78133"/>
		<updated>2025-12-21T16:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Studienmaterial  | author     =   | translator =   | section    =  | previous   =   | next       =    | notes      =  }}  == Bahá’í Studienhefte == {| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot; |- ! Name !! Ort !! von !! bis !! Beschreibung |- | Bahai Studienhefte || Deutschland || 1946 || 1952 || Hefte zur Vertiefung |}  == Bahá’í Studientexte == {{#lst:Bahai_Studientexte|Studientexte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Studienmaterial&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahá’í Studienhefte ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Ort !! von !! bis !! Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Studienhefte]] || Deutschland || 1946 || 1952 || Hefte zur Vertiefung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahá’í Studientexte ==&lt;br /&gt;
{{#lst:Bahai_Studientexte|Studientexte}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Kinder-_und_Jugendzeitschriften&amp;diff=78132</id>
		<title>Kinder- und Jugendzeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Kinder-_und_Jugendzeitschriften&amp;diff=78132"/>
		<updated>2025-12-21T16:10:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Kinder- und Jugendzeitschriften&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Zeitraum !! Zielgruppe / Notizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dem Bahaikind]] || 1921–1922 || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rosengärtlein]] || 1924–1929 || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Welt Jugend]] || 1926–1928 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Jugend]] || 1945–1946 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Jugendbrief]] || 1947–1961 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Junge Welt]] / [[Der Wegweiser]] || 1951–1953 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der junge Tag]] || 1974–1977 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Facetten]] || 1988–1990 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[19 Tagebrief für Kinder]] || 1989 – heute || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Forum]] || 2004–2006 || Beilage der Bahá’í-Nachrichten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Morgensonne]] || 2008 – heute || Für kleine Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Impulse]] || 2010 – heute || Beilage der Bahá’í-Nachrichten&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Kinder-_und_Jugendzeitschriften&amp;diff=78131</id>
		<title>Kinder- und Jugendzeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Kinder-_und_Jugendzeitschriften&amp;diff=78131"/>
		<updated>2025-12-21T16:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Kinder- und Jugendzeitschriften  | section    =   | previous   =   | next       =  }}  {| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot; |- ! Titel !! Zeitraum !! Zielgruppe / Notizen |- | Dem Bahaikind || 1921–1922 || Kinder |- | Rosengärtlein || 1924–1929 || Kinder |- | Bahai Welt Jugend || 1926–1928 || Jugend |- | Bahai Jugend || 1945–1946 || Jugend |- | Bahai Jugendbrief || 1947–1961 || Jugend |…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Kinder- und Jugendzeitschriften&lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Titel !! Zeitraum !! Zielgruppe / Notizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dem Bahaikind]] || 1921–1922 || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rosengärtlein]] || 1924–1929 || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Welt Jugend]] || 1926–1928 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Jugend]] || 1945–1946 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Jugendbrief]] || 1947–1961 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Junge Welt]] / [[Der Wegweiser]] || 1951–1953 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Der junge Tag]] || 1974–1977 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Facetten]] || 1988–1990 || Jugend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[19 Tagebrief für Kinder]] || 1989 – heute || Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Forum]] || 2004–2006 || Beilage der Bahá’í-Nachrichten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Morgensonne]] || 2008 – heute || Für kleine Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Impulse]] || 2010 – heute || Beilage der Bahá’í-Nachrichten&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=78130</id>
		<title>Zeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=78130"/>
		<updated>2025-12-21T16:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Zeitschriften&lt;br /&gt;
 | author     = &lt;br /&gt;
 | translator = &lt;br /&gt;
 | section    =&lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       =  &lt;br /&gt;
 | notes      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Diese Seite listet die wichtigsten Bahá’í-Zeitschriften, die im deutschsprachigen Raum erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Leserschaft !! von !! bis !! Notizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wirklichkeit]] || Deutschland || 1921 || 1922 || Erste deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sonne der Wahrheit]] || Weltweit (Schwerpunkt Europa) || 1921 || 1953 || Zweite deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Studienblätter]] || Deutschland || 1930er || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Briefe]] || Europa || 1960 || 1993 || Dritte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeit für Geist]] || Luxemburg || 1993 || 2007 || Eine Ausgabe auf Französisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tempora]] || Europa || 1997 || 2006 || Vierte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[One Country]] || Europa || 2008 || 2011 || Fünfte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pharos]] || Cluster 6 || 2011 || heute || Regionale Zeitschrift&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=78129</id>
		<title>Zeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=78129"/>
		<updated>2025-12-21T16:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{header  | title      = Zeitschriften  | section    =   | previous   =   | next       =  }}  Diese Seite listet die wichtigsten Bahá’í-Zeitschriften, die im deutschsprachigen Raum erschienen sind.  {| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot; |- ! Name !! Leserschaft !! von !! bis !! Notizen |- | Wirklichkeit || Deutschland || 1921 || 1922 || Erste deutsche Zeitschrift |- | Sonne der Wahrheit || Weltweit (Schwerpunkt Europa) || 1921 ||…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{header&lt;br /&gt;
 | title      = Zeitschriften&lt;br /&gt;
 | section    = &lt;br /&gt;
 | previous   = &lt;br /&gt;
 | next       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite listet die wichtigsten Bahá’í-Zeitschriften, die im deutschsprachigen Raum erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Leserschaft !! von !! bis !! Notizen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wirklichkeit]] || Deutschland || 1921 || 1922 || Erste deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sonne der Wahrheit]] || Weltweit (Schwerpunkt Europa) || 1921 || 1953 || Zweite deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Studienblätter]] || Deutschland || 1930er || || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bahai Briefe]] || Europa || 1960 || 1993 || Dritte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeit für Geist]] || Luxemburg || 1993 || 2007 || Eine Ausgabe auf Französisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tempora]] || Europa || 1997 || 2006 || Vierte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[One Country]] || Europa || 2008 || 2011 || Fünfte deutsche Zeitschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pharos]] || Cluster 6 || 2011 || heute || Regionale Zeitschrift&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78128</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78128"/>
		<updated>2025-12-21T16:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Projekt&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Impressum|Impressum&lt;br /&gt;
** Special:RecentChanges|Letzte Änderungen&lt;br /&gt;
** Special:Upload|Datei hochladen&lt;br /&gt;
** Special:Statistics|Statistik&lt;br /&gt;
** Special:Random|Zufällige Seite&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen&lt;br /&gt;
** Bücher|Bücher&lt;br /&gt;
** Zeitschriften|Zeitschriften&lt;br /&gt;
** Kinder- und Jugendzeitschriften|Kinder &amp;amp; Jugend&lt;br /&gt;
** Studienmaterial|Studienmaterial&lt;br /&gt;
** Broschüren|Broschüren&lt;br /&gt;
** Flugblätter|Flugblätter &amp;amp; Pamphlete&lt;br /&gt;
** Autoren|Autorenliste&lt;br /&gt;
* Hilfe&lt;br /&gt;
** Help:Bearbeiten|Bearbeitungshilfe&lt;br /&gt;
** Help:Suche|Suche&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Kontakt|Kontakt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78127</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=78127"/>
		<updated>2025-12-21T16:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Projekt&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Impressum|Impressum&lt;br /&gt;
** Special:RecentChanges|Letzte Änderungen&lt;br /&gt;
** Special:Upload|Datei hochladen&lt;br /&gt;
** Special:Statistics|Statistik&lt;br /&gt;
** Special:Random|Zufällige Seite&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen&lt;br /&gt;
** Category:Bücher|Bücher&lt;br /&gt;
** Category:Zeitschriften|Zeitschriften&lt;br /&gt;
** Category:Kinder_und_Jugend|Kinder &amp;amp; Jugend&lt;br /&gt;
** Category:Studienmaterial|Studienmaterial&lt;br /&gt;
** Category:Broschüren|Broschüren &amp;amp; Pamphlete&lt;br /&gt;
** Category:Autoren|Autorenliste&lt;br /&gt;
* Hilfe&lt;br /&gt;
** Help:Bearbeiten|Bearbeitungshilfe&lt;br /&gt;
** Help:Suche|Suche&lt;br /&gt;
** Bahaiworks:Kontakt|Kontakt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Benutzer:Sarah/common.js&amp;diff=78126</id>
		<title>Benutzer:Sarah/common.js</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Benutzer:Sarah/common.js&amp;diff=78126"/>
		<updated>2025-12-21T15:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Common.js&amp;diff=78125</id>
		<title>MediaWiki:Common.js</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=MediaWiki:Common.js&amp;diff=78125"/>
		<updated>2025-12-21T15:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;/* Das folgende JavaScript wird für alle Benutzer geladen. */&lt;br /&gt;
// &amp;lt;source lang=&amp;quot;javascript&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
/*global speechSynthesis, SpeechSynthesisUtterance*/&lt;br /&gt;
/*jslint vars:true, browser:true, devel:true*/&lt;br /&gt;
// MW vars: https://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Interface/JavaScript&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Brett added to avoid error with this running prematurely per Chrome console&lt;br /&gt;
var delayedAddOnloadHooks = [];&lt;br /&gt;
window.addEventListener(&#039;DOMContentLoaded&#039;, function delayedAddOnloadHook () {&lt;br /&gt;
    delayedAddOnloadHooks.forEach(function (func) {&lt;br /&gt;
        addOnloadHook(func);&lt;br /&gt;
    });&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
function delayAddOnloadHook (func) {&lt;br /&gt;
    delayedAddOnloadHooks.push(func);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(function () {&#039;use strict&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// BEGIN BOOK-SEARCH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var wsa = $(&#039;#workSearchArea&#039;);&lt;br /&gt;
if (wsa.length) {&lt;br /&gt;
    $(&#039;&amp;lt;form action=&amp;quot;/index.php&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;input id=&amp;quot;workSearch&amp;quot; /&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
        &#039;&amp;lt;input type=&amp;quot;submit&amp;quot; value=&amp;quot;go&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;/form&amp;gt;&#039;).submit(function () {&lt;br /&gt;
        var $el = $(&#039;&amp;lt;input type=&amp;quot;hidden&amp;quot; name=&amp;quot;search&amp;quot; /&amp;gt;&#039;);&lt;br /&gt;
        $el.attr({&lt;br /&gt;
            value: $(this).find(&#039;#workSearch&#039;).val() +&lt;br /&gt;
            &#039; prefix:&#039; + ($(&#039;#workSearchPrefix&#039;).html() || mw.config.get(&#039;wgPageName&#039;)) + &#039;/&#039;&lt;br /&gt;
        });&lt;br /&gt;
        $(this).append($el); // If don&#039;t want namespace added, use &amp;quot;wgTitle&amp;quot; in place of &amp;quot;wgPageName&amp;quot;&lt;br /&gt;
    }).appendTo(wsa);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Input box on Baha&#039;i News pages; requests a page number and returns&lt;br /&gt;
// a full URL to that page in the PDF document. However, the next line of code is&lt;br /&gt;
// not supposed to be necessary according to this: https://www.mediawiki.org/wiki/ResourceLoader/Migration_guide_(users)#.22Enabled_by_default.22_.28Gadgets_extension.29&lt;br /&gt;
// and I can&#039;t figure out why it&#039;s not working for anonymous users without the following line: &lt;br /&gt;
mw.loader.load( &#039;ext.gadget.pdfpagebn&#039; );&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// BEGIN SPEECH SYNTHESIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var excludeSpeechSelector = &#039;#ws-data,#headertemplate,#completionStatus,.opage,.parNum,.mUHJ&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var li, container, a;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function insertLi () {&lt;br /&gt;
    var innerbodycontent = document.getElementById(&#039;content&#039;); // &#039;mw-content-text&#039;); // &#039;innerbodycontent&#039;);&lt;br /&gt;
    innerbodycontent.insertBefore(li, innerbodycontent.firstElementChild);&lt;br /&gt;
    li.nextElementSibling.style.clear = &#039;right&#039;;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
function buildSSContainer() {&lt;br /&gt;
    // Start form&lt;br /&gt;
    li = document.createElement(&#039;li&#039;);&lt;br /&gt;
    container = document.createElement(&#039;div&#039;);&lt;br /&gt;
    container.style.marginLeft = &#039;100px&#039;;&lt;br /&gt;
    container.style.marginRight = &#039;50px&#039;;&lt;br /&gt;
    container.style.display = &#039;none&#039;;&lt;br /&gt;
    a = document.createElement(&#039;a&#039;);&lt;br /&gt;
    a.href = &#039;#&#039;;&lt;br /&gt;
    a.style.float = &#039;right&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    a.appendChild(document.createTextNode(&#039;Computerrede&#039;));&lt;br /&gt;
    li.appendChild(a);&lt;br /&gt;
    li.appendChild(container);&lt;br /&gt;
    // a.style.backgroundColor = &#039;lightblue&#039;; // &#039;#1057A7&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    li.style.float = &#039;right&#039;;&lt;br /&gt;
    li.style.width = &#039;100%&#039;;&lt;br /&gt;
    li.style.marginBottom = &#039;15px&#039;;&lt;br /&gt;
    li.style.marginTop = &#039;13px&#039;;&lt;br /&gt;
    li.style.marginRight = &#039;33px&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    li.style.listStyleType = &#039;none&#039;;&lt;br /&gt;
    a.style.height = &#039;12px&#039;;&lt;br /&gt;
    a.addEventListener(&#039;click&#039;, function (e) { // Toggle&lt;br /&gt;
        var style = li.firstChild.nextElementSibling.style;&lt;br /&gt;
        style.display = style.display === &#039;none&#039; ? &#039;block&#039; : &#039;none&#039;;&lt;br /&gt;
        e.stopPropagation();&lt;br /&gt;
        e.preventDefault();&lt;br /&gt;
    });&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var pageTitle = window.location.href.match(/works(?:[?&amp;amp;]title=(.*?)(?:&amp;amp;.*)?|\/(.*))$/);&lt;br /&gt;
pageTitle = pageTitle &amp;amp;&amp;amp; (pageTitle[1] || pageTitle[2]);&lt;br /&gt;
if (pageTitle &amp;amp;&amp;amp; &#039;|Main_Page|&#039;.indexOf(&#039;|&#039; + pageTitle + &#039;|&#039;) &amp;gt; -1) {&lt;br /&gt;
    // Pages to ignore&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
else if (!window.SpeechSynthesisUtterance) {&lt;br /&gt;
    buildSSContainer();&lt;br /&gt;
    container.style.fontStyle = &#039;italic&#039;;&lt;br /&gt;
    container.style.marginTop = &#039;25px&#039;;&lt;br /&gt;
    container.innerHTML = &#039;This feature allows you to hear the text on this page with computer-generated speech. However, it is not supported by your browser. Please use Chrome, Safari (on Apple), or Opera. For more information on supported browsers view &amp;lt;a href=&amp;quot;http://caniuse.com/#feat=speech-synthesis&amp;quot;&amp;gt;this page&amp;lt;/a&amp;gt;.&#039;;&lt;br /&gt;
    insertLi();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
else {&lt;br /&gt;
/*&lt;br /&gt;
Other properties/events:&lt;br /&gt;
speechSynthesis properties: pending, speaking, paused&lt;br /&gt;
msg events: onstart, onend, onerror, onpause, onresume, onmark, onboundary&lt;br /&gt;
where the event has charIndex, elapsedTime, name&lt;br /&gt;
*/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/**&lt;br /&gt;
 * Chunkify&lt;br /&gt;
 * Google Chrome Speech Synthesis Chunking Pattern&lt;br /&gt;
 * Fixes inconsistencies with speaking long texts in speechUtterance objects &lt;br /&gt;
 * Licensed under the MIT License&lt;br /&gt;
 *&lt;br /&gt;
 * Peter Woolley and Brett Zamir&lt;br /&gt;
 */&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
var speechUtteranceChunker = function (utt, settings, callback) {&lt;br /&gt;
    settings = settings || {};&lt;br /&gt;
    var newUtt;&lt;br /&gt;
    var txt = (settings &amp;amp;&amp;amp; settings.offset !== undefined ? utt.text.substring(settings.offset) : utt.text);&lt;br /&gt;
    if (utt.voice &amp;amp;&amp;amp; utt.voice.voiceURI === &#039;native&#039;) { // Not part of the spec&lt;br /&gt;
        newUtt = utt;&lt;br /&gt;
        newUtt.text = txt;&lt;br /&gt;
        newUtt.addEventListener(&#039;end&#039;, function () {&lt;br /&gt;
            if (speechUtteranceChunker.cancel) {&lt;br /&gt;
                speechUtteranceChunker.cancel = false;&lt;br /&gt;
            }&lt;br /&gt;
            if (callback !== undefined) {&lt;br /&gt;
                callback();&lt;br /&gt;
            }&lt;br /&gt;
        });&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        var chunkLength = (settings &amp;amp;&amp;amp; settings.chunkLength) || 160;&lt;br /&gt;
        var pattRegex = new RegExp(&#039;^[\\s\\S]{&#039; + Math.floor(chunkLength / 2) + &#039;,&#039; + chunkLength + &#039;}[.!?,]{1}|^[\\s\\S]{1,&#039; + chunkLength + &#039;}$|^[\\s\\S]{1,&#039; + chunkLength + &#039;} &#039;);&lt;br /&gt;
        var chunkArr = txt.match(pattRegex);&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
        if (chunkArr[0] === undefined || chunkArr[0].length &amp;lt;= 2) {&lt;br /&gt;
            //call once all text has been spoken...&lt;br /&gt;
            if (callback !== undefined) {&lt;br /&gt;
                callback();&lt;br /&gt;
            }&lt;br /&gt;
            return;&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        var chunk = chunkArr[0];&lt;br /&gt;
        newUtt = new SpeechSynthesisUtterance(chunk);&lt;br /&gt;
        var x;&lt;br /&gt;
        for (x in utt) {&lt;br /&gt;
            if (// utt.hasOwnProperty(x) &amp;amp;&amp;amp; &lt;br /&gt;
                x !== &#039;text&#039;) {&lt;br /&gt;
                newUtt[x] = utt[x];&lt;br /&gt;
            }&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        newUtt.addEventListener(&#039;end&#039;, function () {&lt;br /&gt;
            if (speechUtteranceChunker.cancel) {&lt;br /&gt;
                speechUtteranceChunker.cancel = false;&lt;br /&gt;
                return;&lt;br /&gt;
            }&lt;br /&gt;
            settings.offset = settings.offset || 0;&lt;br /&gt;
            settings.offset += chunk.length - 1;&lt;br /&gt;
            speechUtteranceChunker(utt, settings, callback);&lt;br /&gt;
        });&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
    if (settings.modifier) {&lt;br /&gt;
        settings.modifier(newUtt);&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    console.log(newUtt); //IMPORTANT!! Do not remove: Logging the object out fixes some onend firing issues.&lt;br /&gt;
    //placing the speak invocation inside a callback fixes ordering and onend issues.&lt;br /&gt;
    setTimeout(function () {&lt;br /&gt;
        speechSynthesis.speak(newUtt);&lt;br /&gt;
    }, 0);&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Need an interval till ready per https://code.google.com/p/chromium/issues/detail?id=340160&lt;br /&gt;
var speechPrefix = &#039;speechsynthesis-&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var watch = setInterval(function() {&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var voices = speechSynthesis.getVoices();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
if (!voices.length) {&lt;br /&gt;
    return;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
clearInterval(watch);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
buildSSContainer();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Voice choices&lt;br /&gt;
var select = document.createElement(&#039;select&#039;);&lt;br /&gt;
select.style.width = &#039;379px&#039;;&lt;br /&gt;
select.addEventListener(&#039;click&#039;, function (e) {&lt;br /&gt;
    var target = e.target;&lt;br /&gt;
    document.getElementById(speechPrefix + &#039;lang&#039;).value = target.options[target.selectedIndex].dataset.lang;&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
container.appendChild(document.createElement(&#039;br&#039;));&lt;br /&gt;
var voicesLabel = document.createElement(&#039;label&#039;);&lt;br /&gt;
voicesLabel.innerHTML = &#039;&amp;lt;b&amp;gt;Voice&amp;lt;/b&amp;gt; &#039;;&lt;br /&gt;
voicesLabel.appendChild(select);&lt;br /&gt;
container.appendChild(voicesLabel);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var voiceMatched = false;&lt;br /&gt;
var englishLocale = navigator.languages &amp;amp;&amp;amp; navigator.languages[0].match(/^en/) &amp;amp;&amp;amp; document.documentElement.lang.indexOf(&#039;en&#039;) === 0;&lt;br /&gt;
voices.forEach(function(voice, i) { // voiceURI, name, lang, localService, default&lt;br /&gt;
    var option = document.createElement(&#039;option&#039;);&lt;br /&gt;
    option.value = i;&lt;br /&gt;
    var lang = option.dataset.lang = voice.lang || &#039;en-US&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    // Our preferred default voices for Safari, Chrome, respectively&lt;br /&gt;
    var englishMatch = englishLocale &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
        (voice.name &amp;amp;&amp;amp; [&#039;Daniel&#039;, &#039;Google UK English Male&#039;].indexOf(voice.name) &amp;gt; -1);&lt;br /&gt;
    console.log(&#039;engMatch&#039;, englishMatch, voiceMatched, navigator.languages);&lt;br /&gt;
    console.log(lang, voice.name);&lt;br /&gt;
    if (&lt;br /&gt;
	    // Avoid overriding an earlier match unless it is our hard-coded preferred English voice&lt;br /&gt;
    	englishMatch ||&lt;br /&gt;
    	(!voiceMatched &amp;amp;&amp;amp;&lt;br /&gt;
	    	// Select voice if it matches the user&#039;s preferred language&lt;br /&gt;
    		voice.lang.indexOf(document.documentElement.lang) === 0&lt;br /&gt;
		)&lt;br /&gt;
	) {&lt;br /&gt;
        option.selected = &#039;selected&#039;;&lt;br /&gt;
	    voiceMatched = true;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    option.dataset.voiceuri = voice.voiceURI;&lt;br /&gt;
    option.text = voice.name + [&#039;default&#039;, &#039;localService&#039;].reduce(function (str, boolProperty) {&lt;br /&gt;
        return str + (voice[boolProperty] ? &#039; (&#039; + boolProperty + &#039;)&#039; : &#039;&#039;);&lt;br /&gt;
    }, &#039;&#039;) + [&#039;lang&#039;, &#039;voiceURI&#039;].reduce(function (str, stringProperty) {&lt;br /&gt;
        var val = voice[stringProperty];&lt;br /&gt;
        return str + (val &amp;amp;&amp;amp; val !== voice.name ? &#039; (&#039; + stringProperty + &#039;: &#039; + val + &#039;)&#039; : &#039;&#039;);&lt;br /&gt;
    }, &#039;&#039;);&lt;br /&gt;
    select.appendChild(option);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
container.appendChild(document.createElement(&#039;br&#039;));&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var controls = document.createElement(&#039;label&#039;);&lt;br /&gt;
controls.innerHTML = &#039;&amp;lt;b&amp;gt;Controls&amp;lt;/b&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&#039;;&lt;br /&gt;
container.appendChild(controls);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Numeric&lt;br /&gt;
[[&#039;volume&#039;, 0, 1, 1], [&#039;rate&#039;, 0.1, 10, 0.8], [&#039;pitch&#039;, 0, 2, 1]].forEach(function (inputInfo) {&lt;br /&gt;
    var inputType = inputInfo[0];&lt;br /&gt;
    var label = document.createElement(&#039;label&#039;);&lt;br /&gt;
    label.appendChild(document.createTextNode(inputType));&lt;br /&gt;
    var input = document.createElement(&#039;input&#039;);&lt;br /&gt;
    input.id = speechPrefix + inputType;&lt;br /&gt;
    input.type = &#039;number&#039;;&lt;br /&gt;
    input.step = 0.1;&lt;br /&gt;
    input.min = inputInfo[1];&lt;br /&gt;
    input.max = inputInfo[2];&lt;br /&gt;
    input.value = inputInfo[3];&lt;br /&gt;
    input.style.width = &#039;70px&#039;; // While ok in Chrome, too large otherwise in Firefox&lt;br /&gt;
    label.appendChild(input);&lt;br /&gt;
    container.appendChild(label);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/*&lt;br /&gt;
// Working: use if want language code to be configurable semi-independent of voices&lt;br /&gt;
[&lt;br /&gt;
    [&#039;lang&#039;, &#039;Language Code&#039;, &#039;en-US&#039;]&lt;br /&gt;
    //, [&#039;voiceURI&#039;, &#039;Voice URI&#039;, &#039;native&#039;]&lt;br /&gt;
].forEach(function (inputInfo) {&lt;br /&gt;
    var inputType = inputInfo[0];&lt;br /&gt;
    var inputText = inputInfo[1];&lt;br /&gt;
    var defaultValue = inputInfo[2];&lt;br /&gt;
    var label = document.createElement(&#039;label&#039;);&lt;br /&gt;
    label.appendChild(document.createTextNode(inputText));&lt;br /&gt;
    var input = document.createElement(&#039;input&#039;);&lt;br /&gt;
    input.id = speechPrefix + inputType;&lt;br /&gt;
    input.value = defaultValue;&lt;br /&gt;
    input.placeholder = defaultValue;&lt;br /&gt;
    label.appendChild(input);&lt;br /&gt;
    container.appendChild(label);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
*/&lt;br /&gt;
[&lt;br /&gt;
    [&#039;lang&#039;, &#039;en-US&#039;, &#039;Language Code&#039;]&lt;br /&gt;
].forEach(function (inputInfo) {&lt;br /&gt;
    var inputType = inputInfo[0];&lt;br /&gt;
    var defaultValue = inputInfo[1];&lt;br /&gt;
    var input = document.createElement(&#039;input&#039;);&lt;br /&gt;
    input.type = &#039;hidden&#039;;&lt;br /&gt;
    input.id = speechPrefix + inputType;&lt;br /&gt;
    input.value = defaultValue;&lt;br /&gt;
    container.appendChild(input);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var wsData = document.getElementById(&#039;ws-data&#039;);&lt;br /&gt;
if (wsData) {&lt;br /&gt;
    wsData.style.speak = &#039;normal&#039;; // Being set to none for some reason; interfering apparently&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
var sliderContainer = document.createElement(&#039;div&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var getContent = function () {&lt;br /&gt;
    var mct = document.getElementById(&#039;mw-content-text&#039;).cloneNode(true);&lt;br /&gt;
    [].slice.call(mct.querySelectorAll(excludeSpeechSelector)).forEach(function (el) { // Ignore header template-added elements and page/par. numbers&lt;br /&gt;
        el.parentNode.removeChild(el);&lt;br /&gt;
    });&lt;br /&gt;
    return mct.textContent;&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var getSelectionOrContent = function () {&lt;br /&gt;
    return String(window.getSelection()) || getContent();&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var updateSlider = function (text, initialValue) {&lt;br /&gt;
    var len = text.length;&lt;br /&gt;
    var oldSlider = document.getElementById(speechPrefix + &#039;slider&#039;);&lt;br /&gt;
    if (oldSlider &amp;amp;&amp;amp; oldSlider.max === String(len)) {&lt;br /&gt;
        return;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    var label = document.createElement(&#039;label&#039;);&lt;br /&gt;
    label.appendChild(document.createTextNode(&#039;Initial position&#039;));&lt;br /&gt;
    var slider = document.createElement(&#039;input&#039;);&lt;br /&gt;
    slider.id = speechPrefix + &#039;slider&#039;;&lt;br /&gt;
    slider.type = &#039;range&#039;;&lt;br /&gt;
    slider.step = String(len/100);&lt;br /&gt;
    slider.min = &#039;0&#039;;&lt;br /&gt;
    slider.max = String(len);&lt;br /&gt;
    slider.value = String(initialValue || 0);&lt;br /&gt;
    if (oldSlider) {&lt;br /&gt;
        oldSlider.parentNode.replaceChild(slider, oldSlider);&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        label.appendChild(slider);&lt;br /&gt;
        sliderContainer.appendChild(label);&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var toggleStyles = function (addStylesType) {&lt;br /&gt;
    var button = document.getElementById(speechPrefix + &#039;play&#039;);&lt;br /&gt;
    button.textContent = [&#039;start&#039;, &#039;resume&#039;].indexOf(addStylesType) &amp;gt; -1 ? &#039;Pause&#039; : &#039;Play&#039;;&lt;br /&gt;
    if (addStylesType === &#039;pause&#039;) {&lt;br /&gt;
        button.style.backgroundColor = &#039;red&#039;;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        button.style.backgroundColor = &#039;&#039;;&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// Events&lt;br /&gt;
var speak = function (txt) {&lt;br /&gt;
    var msg = new SpeechSynthesisUtterance();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    msg.voice = voices[select.value]; // Note: some voices don&#039;t support altering params // Todo: no voice in spec and using voiceURI does not work!&lt;br /&gt;
    // msg.voiceURI = select.selectedOptions[0].dataset.voiceuri;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    [&#039;lang&#039;].forEach(function (property) {&lt;br /&gt;
        msg[property] = document.getElementById(speechPrefix + property).value;&lt;br /&gt;
    });&lt;br /&gt;
    [&#039;volume&#039;, &#039;rate&#039;, &#039;pitch&#039;].forEach(function (property) {&lt;br /&gt;
        msg[property] = parseFloat(document.getElementById(speechPrefix + property).value);&lt;br /&gt;
    });&lt;br /&gt;
    var text = txt || getSelectionOrContent();&lt;br /&gt;
    var slider = document.getElementById(speechPrefix + &#039;slider&#039;);&lt;br /&gt;
    var sliderVal = slider &amp;amp;&amp;amp; slider.value;&lt;br /&gt;
    msg.text = sliderVal ? text.slice(sliderVal) : text;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    speechSynthesis.cancel();&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    msg = speechUtteranceChunker(msg, {&lt;br /&gt;
        chunkLength: 200,&lt;br /&gt;
        modifier: function (msg) {&lt;br /&gt;
            // msg.onstart, onend, onerror, onpause, onresume, onmark, onboundary&lt;br /&gt;
            // speechSynthesis properties: pending, speaking, paused&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            // boundary event apparently not working in chrome&lt;br /&gt;
            // Also, there are no properties that can be queried to find the&lt;br /&gt;
            //   current charIndex position, so no use with an interval like&lt;br /&gt;
            //   the following now&lt;br /&gt;
            // var advanceSlider = setInterval(function () {}, 60);&lt;br /&gt;
            [&#039;start&#039;, &#039;end&#039;, &#039;pause&#039;, &#039;resume&#039;].forEach(function (eventType) {&lt;br /&gt;
                msg.addEventListener(eventType, (function (eventType) {&lt;br /&gt;
                    return function () {&lt;br /&gt;
                        toggleStyles(eventType);&lt;br /&gt;
                    };&lt;br /&gt;
                }(eventType)));&lt;br /&gt;
            });&lt;br /&gt;
                &lt;br /&gt;
            /*&lt;br /&gt;
            // Keeps resetting the slider and does not set it in the middle&lt;br /&gt;
            msg.addEventListener(&#039;boundary&#039;, function (e) { // The event doesn&#039;t go every character, so we increment at boundaries.&lt;br /&gt;
                var slider = document.getElementById(speechPrefix + &#039;slider&#039;);&lt;br /&gt;
                slider.value = e.charIndex;&lt;br /&gt;
            });&lt;br /&gt;
            */&lt;br /&gt;
            msg.addEventListener(&#039;error&#039;, function (e) {&lt;br /&gt;
                var span = document.createElement(&#039;span&#039;);&lt;br /&gt;
                span.style.color = &#039;red&#039;;&lt;br /&gt;
                span.appendChild(document.createTextNode(e));&lt;br /&gt;
                container.appendChild(span);&lt;br /&gt;
                setTimeout(function () {&lt;br /&gt;
                    container.removeChild(span);&lt;br /&gt;
                }, 5000);&lt;br /&gt;
            });&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    }, function () {&lt;br /&gt;
        // Some code to execute when done&lt;br /&gt;
    });&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sliderContainer.style.float = &#039;right&#039;;&lt;br /&gt;
sliderContainer.style.marginTop = &#039;-25px&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
updateSlider(getContent());&lt;br /&gt;
container.appendChild(sliderContainer);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// container.appendChild(document.createElement(&#039;br&#039;));&lt;br /&gt;
[&#039;play&#039;, &#039;cancel&#039;].forEach(function (buttonType) {&lt;br /&gt;
    var button = document.createElement(&#039;button&#039;);&lt;br /&gt;
    button.id = speechPrefix + buttonType;&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
    button.addEventListener(&#039;click&#039;, buttonType === &#039;play&#039; ? function () {&lt;br /&gt;
        if (speechSynthesis.paused) {&lt;br /&gt;
            speechSynthesis.resume();&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        else if (speechSynthesis.speaking) {&lt;br /&gt;
            speechSynthesis.pause();&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
        else {&lt;br /&gt;
            speak();&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    } : (function (buttonType) {&lt;br /&gt;
        return function () {&lt;br /&gt;
            if (speechSynthesis.paused) { // We have to resume and then cancel&lt;br /&gt;
                speechSynthesis.resume();&lt;br /&gt;
            }&lt;br /&gt;
            speechUtteranceChunker.cancel = true;&lt;br /&gt;
            speechSynthesis[buttonType]();&lt;br /&gt;
        };&lt;br /&gt;
    }(buttonType)));&lt;br /&gt;
    button.appendChild(document.createTextNode(buttonType.charAt(0).toUpperCase() + buttonType.slice(1)));&lt;br /&gt;
    sliderContainer.appendChild(button);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
document.body.addEventListener(&#039;mouseup&#039;, function () {&lt;br /&gt;
    updateSlider(getSelectionOrContent()); // Make sure updated for next time&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
//document.getElementById(&#039;ca-unwatch&#039;).parentNode.appendChild(li);&lt;br /&gt;
// document.getElementById(&#039;gumax-nav&#039;).appendChild(li);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insertLi();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
var locationHashChanged = function () {&lt;br /&gt;
    var play = location.hash.match(/^#play-(.*)$/);&lt;br /&gt;
    if (play) {&lt;br /&gt;
        var elem = document.getElementById(play[1]);&lt;br /&gt;
        elem.scrollIntoView();&lt;br /&gt;
        var range = document.createRange();&lt;br /&gt;
        range.setStartBefore(elem);&lt;br /&gt;
        range.setEndAfter(document.body.lastChild);&lt;br /&gt;
        var postIDText = range.cloneContents().textContent;&lt;br /&gt;
        if (postIDText) {&lt;br /&gt;
            speak(postIDText);&lt;br /&gt;
        }&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
    else {&lt;br /&gt;
        document.getElementById(location.hash.slice(1)).scrollIntoView();&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
if (&#039;onhashchange&#039; in window) {&lt;br /&gt;
    window.onhashchange = locationHashChanged;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
if (location.hash) {&lt;br /&gt;
    locationHashChanged();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}, 1);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}());&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// &amp;lt;/source&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion/Text&amp;diff=78124</id>
		<title>Die universale Weltreligion/Text</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.bahai.works/index.php?title=Die_universale_Weltreligion/Text&amp;diff=78124"/>
		<updated>2025-12-21T15:52:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah: Die Seite wurde neu angelegt: „{{page|1|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=2}}{{ocr}} DIE UNIVERSALE WELTRELIGION  Ein Blick in die Bahai-Lehre von Alice Schwarz   {{page|2|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=3}} Druck von W. Heppeler, Stuttgart.  {{page|3|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=4}} Das Evangelium des Lichts verkündige Ich dir, erfreue dich dessen und laß dich durch dasselbe in den Zustand der Fleiligkeit leiten, Alsdann bleibe in diesem…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{page|1|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=2}}{{ocr}}&lt;br /&gt;
DIE&lt;br /&gt;
UNIVERSALE&lt;br /&gt;
WELTRELIGION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick in die&lt;br /&gt;
Bahai-Lehre von&lt;br /&gt;
Alice Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|2|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=3}}&lt;br /&gt;
Druck von W. Heppeler, Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|3|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=4}}&lt;br /&gt;
Das Evangelium des Lichts verkündige Ich&lt;br /&gt;
dir, erfreue dich dessen und laß dich durch&lt;br /&gt;
dasselbe in den Zustand der Fleiligkeit&lt;br /&gt;
leiten, Alsdann bleibe in diesem, damit&lt;br /&gt;
du im Frieden sein mögest — ewiglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha o liah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BR, Ein neuer Gottgesandter und (Gesetzgeber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ahaollah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Welt getreten. Mit ihm beginnt ein neuer Zyklus für die Menschheit. Seine Lehren befriedigen die religiösen und sozialen Bedürfnisse der heutigen Zeit und&lt;br /&gt;
bringen uns die höchste und edelste Lebensauffassung. Das&lt;br /&gt;
Suchen nach Wahrheit, nach Göftlihem, das durch die zerrüttete Welt zieht, soll nach Gottes Willen in den Lehren&lt;br /&gt;
Seines Gesandten Baha’o’llah Genüge und Erfüllung finden.&lt;br /&gt;
Jeßt und in aller Zukunft werden Seine neuen (iesetze&lt;br /&gt;
für die ganze Menschheit maßgebend sein. An jedes Volk,&lt;br /&gt;
an jede Rasse, an die Gläubigen aller Religionen ergeht&lt;br /&gt;
Baha’o’llah’s Ruf; diese wichtigste Botschaft für Jedermann&lt;br /&gt;
und Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|4|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=5}}&lt;br /&gt;
Die Prinzipien des Baha‘ollah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Menschheit ist als Einheit anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Religionen müssen sich zu einer höheren Einheit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen festgegliederten allumfassenden Völkerbund muß&lt;br /&gt;
der universale dauernde Weltfrieden gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Muttersprache soll in jedem Land der Erde eine&lt;br /&gt;
Welt-Einheits-Sprache eingeführt und gelehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Cilied der ganzen Menschheit hat dasselbe Anrecht&lt;br /&gt;
auf die geistigen Güter von Religion, Wissenschaft und&lt;br /&gt;
Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolgedessen sollen Knaben und Mädchen, reich und arm,&lt;br /&gt;
begabt nnd unbegabt, die denkbar beste Erziehung und&lt;br /&gt;
Schulung genießen (Einheits-Schule-Grundb au).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht für jeden Menschen die Arbeitspfliht. Alle Arbeitsunfähigen und Erwerbslosen unterstehen einer obligaforischen, staatlichen Fürsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann und Frau haben gleiche Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede materielle, geistige oder sexuelle Hörigkeit ist streng&lt;br /&gt;
verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalismus wird durch ein weises Erbrecht, durch geeignete Sozialisierung unmöglich gemadht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jedes Giemeindewesen, Stadt, Land und für den Völkerstaaten-Dund wird eine Verwaltungsbehörde eingesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das sogenannte Haus der Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedermann, der die Lehren von Baha’o’llah angenommen&lt;br /&gt;
hat, nennt sich Bahai und zählt zum Bahai-Weltbund.&lt;br /&gt;
dessen Mittelpunkt der z. Zt. noch lebende Sohn des&lt;br /&gt;
Stifters der Bahai-Lehre,. Abdul Baha Abbas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|5|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=6}}&lt;br /&gt;
a er ir 1 u.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ali Mohammed EI Bab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IE BAHAILEHRE stammt aus Persien. Im&lt;br /&gt;
Jahr 1844 erklärte sich dort Öffentlich ein&lt;br /&gt;
junger, 25jähriger Mann mit Namen Mirza&lt;br /&gt;
Ali Mohammed ausSchiras als Vorläufer eines gewaltigen Lehrers, dem er den Weg bereite. Er&lt;br /&gt;
nannte sich „Bab“ zu deutsch das ‚Tor‘, durch das&lt;br /&gt;
die Menschen zum Gottesreich gelangen sollen und&lt;br /&gt;
verkündigte, daß der.Sonnenaufgang einer neuen&lt;br /&gt;
Welt bevorstehe. Seine Lehren galten zunächst&lt;br /&gt;
den Mohammedanern. Er kündete aber das Kommen eines Größeren an, dessen Lehren für die&lt;br /&gt;
ganze Welt bestimmt sein werden. Der Bab zog&lt;br /&gt;
das lebhafteste Interesse gebildeter und geistreicher Menschen auf sich, die auch seine Lehren annahmen und trotz aller Verfolgungen und Prüfungen an ihrer neugewonnenen Erkenntnis fest-“ hielten. |&lt;br /&gt;
Neun Monate lang wurde Ali Mohammed EI&lt;br /&gt;
Bab auf der Burg Maku, später auf der Burg&lt;br /&gt;
Tschejrik gefangen gehalten. Doch war das Licht,&lt;br /&gt;
mit dem er die Welt erleuchtet hatte nicht mehr&lt;br /&gt;
zu verlöschen und seine Anhängerschaft nahm&lt;br /&gt;
trotz der Verfolgung der persischen Ulemas (Geistlichkeit) immer mehr zu. Nach sechsjähriger Lehrtätigkeit erlitt er in Täbris am 8. Juli 1850 den&lt;br /&gt;
Märtyrertod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|6|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=7}}&lt;br /&gt;
Kurratul = Ayn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großem Einfluß für die Ausbreitung der&lt;br /&gt;
Lehre war eine persische Philosophien und Dichterin namens KÜRRAT’UL-AYN (Augentrost), die&lt;br /&gt;
die Lehre des Bab dem erstaunt lauschenden Volk&lt;br /&gt;
kündete. Ihre Begeisterung war hinreißend und&lt;br /&gt;
ihr Glaube unerschütterlich. Für diese Glaubenstreue erlitt sie mit heldenhaftem Mut den Märtyrertod, dem sie wie eine geschmückte Braut&lt;br /&gt;
entgegenging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhänger des Ali Mohammed EI Bab nennen sich Babi. Die Schriften, die er hinterließ,&lt;br /&gt;
besonders das Buch „El Beyan“ (die Erklärung)&lt;br /&gt;
ist ein Werk, das auf den gewaltigen Geist hinweist, der in seinem Nachfolger sich für die Welt&lt;br /&gt;
offenbaren werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erwählte Gottes, Hussein Ali, mit dem&lt;br /&gt;
geistigen Namen BAHA’O’LLAH — Herrlichkeit&lt;br /&gt;
Gottes — ist am 12. November 1817 in der Stadt&lt;br /&gt;
Nur in Persien geboren. ‚Nur‘ bedeutet „Licht“.&lt;br /&gt;
Baha’o’llah ist der Sprosse eines edlen Geschlechts,&lt;br /&gt;
Sohn eines Großveziers und war durch Erbrecht&lt;br /&gt;
zum gleichen Amte wie sein Vater bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In frühester Jugend zeichnete sich Baha’o’llah*)&lt;br /&gt;
durch umfassendes Wissen aus, das er sich nicht&lt;br /&gt;
etwa erworben hatte, da Baha’o’llah niemals eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*, Die vorzügliche Broschüre von Isabella Brittingham „Die&lt;br /&gt;
Offenbarung von Baha’o’llah“, worin das Leben von Baha’o’liah&lt;br /&gt;
und Abdul Baha mit biblischen Belegen beschrieben ist, bringt&lt;br /&gt;
über den Bab und seine Mission nähere Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaueste Information und Einführung über die Geschichte&lt;br /&gt;
der Gründer der neuen Universal-Religion gibt uns aber das&lt;br /&gt;
neu erschienene philosophische Buch „Geschichte und Wahrheitsbeweise der Bahai-Religion“ (Verlag des Deutschen Bahai-Bundes,&lt;br /&gt;
Stuttgart), von Mirza Abul Fazl, einem der bedeutendsten Gelehrten Persiens und Zeitgenossen Baha’o’llah’s. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ö&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|7|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=8}}&lt;br /&gt;
Schule besuchte, sondern das äintuitiver Art war.&lt;br /&gt;
Baha’o’llah genoß seiner ethischen Lebensführung:&lt;br /&gt;
wegen die höchste Achtung. In jungen Jahren&lt;br /&gt;
schloß er sich der Lehre des Bab an, sah diesen&lt;br /&gt;
jedoch persönlich nie. Im Jahr 1863 erklärte er&lt;br /&gt;
sich einer kleinen Schar von Jüngern im Garten&lt;br /&gt;
Rizwan bei Bagdad und wenige Jahre später in der&lt;br /&gt;
Oeffentlichkeit als Manifestierter Gottes. Dies&lt;br /&gt;
war 19 Jahre nach der Erklärung des Bab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alles Große und Bedeutende, das seiner&lt;br /&gt;
Zeit weit voran ist, von der großen Mehrheit nicht&lt;br /&gt;
verstanden und noch weniger geschätzt wird, so&lt;br /&gt;
geschah es auch Baha’o’llah. Er wurde aufs&lt;br /&gt;
Schwerste angegriffen. Er, der alle Ansprüche auf&lt;br /&gt;
jeglichen Rang und Stellung seiner Mission halber freiwillig aufgegeben hatte, wurde den Staat&lt;br /&gt;
gefährdender Flandlungen beschuldigt. Dem steh%&lt;br /&gt;
entgegen, daß einer der Befehle an seine Diener ist, sich dem Gesetz des Landes, das ihnen&lt;br /&gt;
Heimatschutz bietet, unterzuordnen und sich niemals an aufrührerischen Bewegungen oder Aufständen zu beteiligen. Die Ulemas (persische Priesterschaft) befürchteten eine Bedrohung ihres Einflusses und sahen in Baha’o’llah eine bedenkliche&lt;br /&gt;
Störung ihrer umfassenden Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem trennte sich aus dem Kreis der Priesterschaft mancher Gelehrte und entsagte seinem&lt;br /&gt;
Amt, da er vom Geiste Baha’o’llahs so tief berührt wurde, daß er Ehre und Macht gering achtete im Vergleich zu der Erkenntnis der Gottesgesandtschaft in Baha’o’llah. Infolge solcher Vorkommnisse flammte der Haß gegen die Lehre und&lt;br /&gt;
deren Anhänger noch‘ mehr auf; man zählt 50 000&lt;br /&gt;
Menschen in Persien, die von Haus und Hof vertrieben, gepeinigt, der Freiheit beraubt wurden&lt;br /&gt;
und zu Tausenden den Märtyrertod für ihren Glau-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Od&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|8|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=9}}&lt;br /&gt;
ben starben. Es existiert hierüber eine in Chicago&lt;br /&gt;
im Bahai-Verlag erschienene Broschüre „Bahai-Martyrdoms in Persia“. Die Mollah (Priester) fuhren mit ihren Bemühungen, die neue Religion zu&lt;br /&gt;
unterdrücken, in fanatischer Weise fort, jedoch&lt;br /&gt;
ohne Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ausgewiesenen Perser und Armenier,&lt;br /&gt;
die sich in .Südrussland ansiedelten, wurde in&lt;br /&gt;
Eschkabat i. J. 1907 der erste Mashrak-El-Azkar&lt;br /&gt;
(Bahai-Tempel) erbaut; ein zweiter Tempel wird&lt;br /&gt;
in Amerika d. z. am: Michigansee errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BAHA’O’LLAH wurde aus seiner Vaterstadt&lt;br /&gt;
Teheran verbannt. Er unterwarf sich dieser Verfügung, um seinen Nachfolgern ein Beispiel des&lt;br /&gt;
Gehorsams zu geben. Er wurde mit anderen ge-Tesselt und ins Gefängnis geworfen. Später wurde&lt;br /&gt;
er nach Bagdad verbannt, wo er 11 Jahre — davon 2 Jahre in der Einsamkeit des Irak-Gebirges —&lt;br /&gt;
verblieb. Diese Zeit verbrachte er in der Anbetung&lt;br /&gt;
Gottes und mit der Niederschrift wertvoller Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Baha’o’liah im Frühjahr 1863 für vier&lt;br /&gt;
oder fünf Monate von Bagdad nach Konstantinopel&lt;br /&gt;
verbannt wurde, wo man ihn mit großer Hochachtung. behandelte, erklärte er sich öffentlich&lt;br /&gt;
als die erwartete Manifestation Gottes. Obgleich&lt;br /&gt;
er ein Verbannter wer, brachten ihm die Würdenträger und Angesehenen Konstantinopels die höchste Verehrung entgegen. Hernach wurde Baha’o’-&lt;br /&gt;
llah nach Adrianopel verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ende des Jahres 1868 wurde Baha’o’llah&lt;br /&gt;
nach Akka in Syrien verbannt. Seine Familie und&lt;br /&gt;
70 der treuesten Anhänger folgten ihm freiwillig&lt;br /&gt;
nach und zogen, um in seiner Nähe weilen zu können, Kerker und schwere Entbehrungen der Frei-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|9|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=10}}&lt;br /&gt;
heit vor. Sie waren voll Glaubens an die große&lt;br /&gt;
Offenbarung, Gottes in Baha’o’llah. Ihr einziger&lt;br /&gt;
Wunsch war, mit diesem Gottesgesandten die Verbannung: teilen zu dürfen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah brachte den Rest seines gesegneten Lebens in Akka zu; es wurde ihm vom Sultan&lt;br /&gt;
gestattet, das Gefängnis zu verlassen und sich&lt;br /&gt;
auch in der Umgegend aufzuhalten, worauf der&lt;br /&gt;
Gottesgesandte vorübergehend den Berg. Carmel&lt;br /&gt;
besuchte. Am 28. Mai 1892 schied er von dieser&lt;br /&gt;
Welt im Alter von 75 Jahren. Die Befreiung der&lt;br /&gt;
Familie Baha’o’llahs geschah erst durch die allgemeine Amnestie und durch die Einführung der&lt;br /&gt;
türkischen Konstitution im Jahre 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BAHA’O’LLAH hinterließ der Welt überaus&lt;br /&gt;
wertvolle Bücher, worin sein Wille und seine Gesetze niedergelegt sind, so das Buch Ighan —&lt;br /&gt;
Buch der Gewißheit, Kitab-El-Akdas — Buch&lt;br /&gt;
der Gesetze, Ischrakat, Tazarat, Taschalliat —&lt;br /&gt;
Frohe Botschaften und die vielen sonstigen&lt;br /&gt;
Sendschreiben, die an die ganze Welt, an&lt;br /&gt;
Freunde, hauptsächlich aber an die Lehrer der&lt;br /&gt;
Weltreligion gerichtet waren. In vielen Schriften hat er zukünftigen Generationen klar und&lt;br /&gt;
deutlich den Weg gewiesen, auf dem sie zu einer&lt;br /&gt;
höheren geistigen Erkenntnis und zu einer umfassenden kulturellen Entwicklung: gelangen&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im KITAB-EL-AKDAS — dem Buch der Gesetze&lt;br /&gt;
— dem heiligsten der Bücher, hat Baha’o’llah die&lt;br /&gt;
Lösung aller wichtigen Fragen (Schaffung der Einheit, die soziale Frage u. s. f.) für künftige Zeiten&lt;br /&gt;
gebracht. In Kraft treten werden diese seine Befehle, sobald die Bahai-Lehre allgemein Fuß gefaßt hat; aber heute schon sehen wir, wie seine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fu . _ 2. -- _ a a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|10|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=11}}&lt;br /&gt;
Gedanken sich im Zeitgeist ausdrücken und&lt;br /&gt;
den Menschen als Notwendigkeit vor Augen&lt;br /&gt;
stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Testament setzte Baha’o’llah seinen&lt;br /&gt;
Sohn Abbas Effendi, der sich den geistigen Namen&lt;br /&gt;
ABDUL BAHA — Diener Gottes — beilegte, als&lt;br /&gt;
seinen Nachfolger ein. Damit kein Zweifel darüber&lt;br /&gt;
bestehe, wurde dieses hl. Vermächtnis der Kraft und&lt;br /&gt;
Wahrheit in die Hände dieses großen Geistes gelegt, der zum Mittelpunkt des Bündnisses Gottes&lt;br /&gt;
mit den Menschen ausersehen war. Durch die Einsetzung Abdul Bahas verhinderte Baha’o’llah eine&lt;br /&gt;
eigenmächtige oder irrige Auslegung seiner Lehren durch spätere Geschlechter. Die Einheit der&lt;br /&gt;
Menschheit bedingt die Einheitsreligion, in welcher keine Spaltung, Platz greifen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’liah hat die wertvollsten Schriften&lt;br /&gt;
hinterlassen, die nach einer Anfrage an Abdul Baha, seinen Sohn und Nachfolger, nicht der&lt;br /&gt;
Bibel beigefügt, sondern ein Werk für sich bilden&lt;br /&gt;
werden, welches weit größer sein wird als die hl.&lt;br /&gt;
Schrift. Auch der Mittelpunkt des Bundes, Abdıl&lt;br /&gt;
Baha, hat zahlreiche Schriften, hauptsächlich Hunderte von „Tablets“, an die verschiedenen Bahai-Vereinigungen in der Welt, wie auch an einzelne&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten, gerichtet. Diese Sendschreiben,&lt;br /&gt;
wie auch diejenigen Baha’o’llahs, enthalten prophetische Worte, die sich im Laufe der neuzeitlichen Ereignisse erfüllt haben. Ihre Worte üben&lt;br /&gt;
eine tiefe Wirkung auf den Empfänger aus, der die&lt;br /&gt;
Wahrheit erkannt hat, daß die von dem Gottesgesandten geprägten Worte nicht gewöhnlicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|11|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=12}}&lt;br /&gt;
Art sind, ihnen vielmehr eine schöpferische Kraft&lt;br /&gt;
innewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den großen Vorzug hatte oder je haben wird,&lt;br /&gt;
in die geheiligte Nähe Abdul Bahas zu kommen,&lt;br /&gt;
der wird bestätigen müssen, daß vor ihm alles&lt;br /&gt;
Weltliche in sich zusammensinkt und nichtig wird.&lt;br /&gt;
Dieser Glückliche wird von einer so tiefen Gemütsbewegung ergriffen, wie ‘er sie bis dahin noch&lt;br /&gt;
nicht empfunden hat. Diese Begegnung öffnet&lt;br /&gt;
ihm einen Spalt am geistigen Himmel und gewährt&lt;br /&gt;
ihm einen Blick in die unfaßbare Herrlichkeit&lt;br /&gt;
Gottes. Durch Abdul Baha lernen wir Jesus Christus lieben und verstehen wie nie zuvor. Damit erfüllen sich die Worte Christi, daß er ihn verklären&lt;br /&gt;
werde vor aller Welt. Dies bezieht sich aber nicht&lt;br /&gt;
nur auf das Christentum, denn Abdul Baha, der&lt;br /&gt;
sich keinen anderen Titel noch eine andere Benennung wünscht, als „Diener Gottes“ zu heißen, hat&lt;br /&gt;
in verschiedenen Synagogen den Juden die Ursache&lt;br /&gt;
ihres Vorurteils und ihrer Abneigung gegen Christus klargelegt und ihnen bewiesen, wie groß die&lt;br /&gt;
Stellung dieses Gottesgesandten ist. In diesem&lt;br /&gt;
Sinn sprach er in San Franzisko im Jahre 1912 zu&lt;br /&gt;
der Judengemeinde Immanuel vor einer Zuhörerschaft von 2000 Juden.*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen, seien es nun Mohammedaner,&lt;br /&gt;
Zoroastrier, Hindus, Brahimanen, Juden, Buddhisten, die die Bahai-Lehre annehmen und von dem&lt;br /&gt;
Geist Baha’o’llahs berührt sind, nehmen auch Christus in seiner wahren Größe an und dienen ihm in&lt;br /&gt;
lauterster Ueberzeugung, und auf diese Weise wird&lt;br /&gt;
sein Reich groß vor aller Welt. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p, Siehe „Eine Botschaft an die Juden“, Verlag des Deutschen&lt;br /&gt;
Bahäi-Bundes Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|12|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=13}}&lt;br /&gt;
Aber auch den Christen legt Abdul Baha klar,&lt;br /&gt;
daß die großen Gottgesandten, wie Abraham,&lt;br /&gt;
Mose, Mohammed, Buddha u. s. f. die reinen Spiegel des Wortes Gottes waren. Sie alle beriefen&lt;br /&gt;
sich auf den vorhergehenden Offenbarer und verhießen eine neue Manifestation, bis sich „das Reich&lt;br /&gt;
des Vaters“ erfülle. So bilden diese Verkündiger&lt;br /&gt;
der Gesetze Gottes eine zusammenhängende, starke&lt;br /&gt;
Kette und bereiten die Menschheit auf die Zeit vor,&lt;br /&gt;
in welcher alle Religionen in reiner Wahrheit sich&lt;br /&gt;
zu einer Religion zusammenschließen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha steht heute im 75. Lebensjahr. Sein&lt;br /&gt;
Wohnsitz ist Haifa, wo ihn und seine Familie unzählige Pilger und Gläubige besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Befreiung machte er ausgedehnte&lt;br /&gt;
Reisen nach Amerika, England, Frankreich,&lt;br /&gt;
Deutschland und Oesterreich und verbreitete die&lt;br /&gt;
Prinzipien Baha’o’llahs. Seine Spuren hinterließen&lt;br /&gt;
Fortschritt, Aufklärung, Erweckung zu neuen&lt;br /&gt;
Idealen und die Möglichkeit ihrer Verwirklichung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbas Effendi wurde am 23. Mai 1844 am Tag&lt;br /&gt;
der Erklärung des Ali Mohammed EliBab geboren.&lt;br /&gt;
Von früher Jugend an nahm er verantwortliche&lt;br /&gt;
Pflichten aufsich, empfing die vielen Gläubigen und&lt;br /&gt;
Pilger und erledigte die weitverzweigte Korrespondenz. Von seinem Vater, Baha’o’llah, gelehrt,&lt;br /&gt;
drang er tief in die Göttliche Weisheit und Wissenschaft ein und nahm, nachdem er die Härten und&lt;br /&gt;
Entbehrungen der Verbannung und des Kerkers&lt;br /&gt;
mit dem geliebten Vater geteilt hatte, die Verantwortung, dieses Riesenwerkes allein auf sich. Er&lt;br /&gt;
verkündigte die hl. Lehre Baha’o’llahs aller Welt,&lt;br /&gt;
erläuterte ihre Prinzipien, erklärte dieselben restlos. Unzählige Besucher und Pilger aus allen Ländern kamen, vielfach trotz großer Beschwerden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|13|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=14}}&lt;br /&gt;
nach dem hl. Land, um den Worten größter Weisheit und Heiligkeit zu lauschen, um Auslegung geistiger Dinge, sowie um sonstigen Rat zu bitten.&lt;br /&gt;
Aber auch zahllose Tablets an die Anhänger&lt;br /&gt;
der neuen Gotteslehre, an Fragesteller u. s. f.,&lt;br /&gt;
flatterten wie weißbeschwingte Tauben in .alle&lt;br /&gt;
vier Winde und lösten die schwierigsten Probleme, brachten Trost und Segen denen, die Abdul&lt;br /&gt;
Bahas geistige Stufe erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Stelle Abdul Bahas wird einst kein Nachfolger treten, sondern „das Haus der Gerechtigkeit‘ wird nach seinem Hingang eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vielen Menschen wird Abdul Baha Abbas&lt;br /&gt;
als hochbedeutender Philosoph angesehen, der&lt;br /&gt;
über eine tiefgründige Weisheit und allumfassende&lt;br /&gt;
Wissenschaft verfügt, die jeden — er mag; selbst&lt;br /&gt;
noch so gelehrt sein — in höchstes Erstaunen versetzen. Er ist aber weit mehr denn dies, er ist&lt;br /&gt;
der reine Spiegel göttlicher Inspiration, aus dem&lt;br /&gt;
das Wort der Wahrheit spricht, wie es s. Z. von&lt;br /&gt;
den Lippen Jesu Christi kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdul Baha verzichtet auf alle weltlichen und&lt;br /&gt;
persönlichen Ehren. Er sagt immer wieder, daß&lt;br /&gt;
die Menschen auf das Licht, nicht auf die Lampe,&lt;br /&gt;
auf den Geist, nicht auf den Körper blicken sollen. Wie sein Name Abdul Baha — Diener Gottes&lt;br /&gt;
— bedeutet, so beansprucht er keine andere Benennung, als eben Diener Gottes zu sein. Er ist&lt;br /&gt;
innig vertraut mit den Verhältnissen des ganzen&lt;br /&gt;
Morgenlandes, kennt aber auch genay die geistigen und politischen Zustände Amerikas und Eu-*, Das Haus der Gerechtigkeit ist von Baha’o’llah bestimmt&lt;br /&gt;
es bildet einen Schieds- und Verwaltungsgerichtshof für jedes&lt;br /&gt;
Land und jede Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|14|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=15}}&lt;br /&gt;
ropas. Mit prophetischem Blick weist er uns ın&lt;br /&gt;
der abgeklärten Ruhe seines überlegenen Geistes&lt;br /&gt;
auf die künftige Zeit hin in der das von seinem&lt;br /&gt;
Vater begonnene und von ihm vollendete Werk&lt;br /&gt;
von der ganzen Welt verstanden und augenommen&lt;br /&gt;
sein ‚wird. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|15|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=16}}&lt;br /&gt;
Die Weltreligion&lt;br /&gt;
Der Weltfrieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung der sozialen Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind die Hauptziele des Bahaollah. Über diese&lt;br /&gt;
bringen die nachfolgenden Zeilen nähere Ausführung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AHA’O’LLAH lehrt uns die Einheit aller&lt;br /&gt;
Religionen. Ihr Fundament ist Gottesfurcht&lt;br /&gt;
und Nächstenliebe. Nur Vorurteile, Aberglaube, Zeremonien und Namen trennen sie; diese&lt;br /&gt;
Trennung. ist aber nicht göttlicher Wille, sondern&lt;br /&gt;
entstand durch Hinzufügung menschlicher Ansichten und Auslegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Baha’o’llahs Lehre solljeder Mensch&lt;br /&gt;
nach Wahrheit forschen und nicht Ueberlieferungen, die uns von den Voreltern überkommen sind, blind nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Religion muß mit Wissenschaft&lt;br /&gt;
und Vernunft in Uebereinstimmung sein, sonst&lt;br /&gt;
ist sie Aberglaube. Alle Menschen beten zu dem&lt;br /&gt;
alleinigen Gott, nur die Art ihrer Anbetung ist verschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llahs Lehre ist tolerant genug, keine der&lt;br /&gt;
bestehenden Religionen zu verneinen, sondern er&lt;br /&gt;
befreit sie von den dazu getretenen Irrtümern und&lt;br /&gt;
führt sie auf ihre ursprüngliche Wahrheit zurück.&lt;br /&gt;
Alle sechs großen Religionen erwarten ihre Erfüllung in einem „Reich des Vaters‘, das sie alle einigt. Die Religionen sind im Dogma erstarrt und&lt;br /&gt;
die äußeren Formen sind in den Vordergrund ge-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|16|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=17}}&lt;br /&gt;
Bi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Hl&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
treten, daher bedürfen sie einer geistigen Belebung&lt;br /&gt;
und Erneuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den hl. Schriften aller großen Religionen, der&lt;br /&gt;
Christen, Juden, Mohammedaner, Buddhisten, Zoroastrier, Brahmanen, ist auf das Kommen eines&lt;br /&gt;
Gottgesandten hingewiesen, der das Friedensreich&lt;br /&gt;
auf Erden gründen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Evangelium ist uns die Wiederkehr des Geistes Christi im Reiche des Vaters verheißen. Die&lt;br /&gt;
Juden erwarten das Kommen des Messias, denn&lt;br /&gt;
es ist ihnen gesagt, daß sie zu seiner Zeit im&lt;br /&gt;
heiligen Lande wieder vereinigt werden und ein&lt;br /&gt;
Volk bilden sollen. Dies beginnt sich durch das&lt;br /&gt;
Gebot Baha’o’liahs bereits zu verwirklichen.*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiitischen Mohammedaner erwarten ihren&lt;br /&gt;
Iman Mahdi; die Sunniten glauben an die Wiederkunft des Geistes Christi. Im Koran wird der Tag&lt;br /&gt;
Gottes durch folgende Ausdrücke angedeutet:&lt;br /&gt;
„Die Begegnung mit Gott.“ „Die Göttliche Manifestation.‘ „Die Erscheinung des Herrn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desgleichen finden sich in den Wedas (Sanskrit) der hi. Schrift der Brahmanen Hinweise,&lt;br /&gt;
daß alle Religionen eine. Erfüllung, erfahren werden, die im Reich eines allumfassenden Lehrers&lt;br /&gt;
zur Tatsache wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddha-Gautama spricht vor seinem Tode zu&lt;br /&gt;
Ananda seinem Lieblingsjünger: „Ich war nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*, Ein Pressebericht aus dem Haag vom Dezember 1918&lt;br /&gt;
aus London meldet, daß die juden auf der Friedens-Konferenz&lt;br /&gt;
die Anerkennung des nationalen und historischen Rechts des&lt;br /&gt;
jüdischen Volkes auf Palästina fordern und für eine Uebergangszeit von 25 Jahren sich unter englisches Protektorat stellen,&lt;br /&gt;
bis eine Million Juden oder mehr sich dort zusammenfinden und&lt;br /&gt;
ihre Regierung selbst übernehmen können. Wie wir hören, wardern alle juden in Persien, die die Bahai-Lehre angenommen&lt;br /&gt;
haben, nach Palästina aus, weil dieser Ruf von Baha’o’llah an&lt;br /&gt;
das jüdische Volk ergangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|17|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=18}}&lt;br /&gt;
der erste Buddha, der auf die Erde kam und werde&lt;br /&gt;
auch nicht der letzte sein, ich kam, um euch die&lt;br /&gt;
Wahrheit zu lehren und ich habe das Reich der&lt;br /&gt;
Wahrheit auf Erden gegründet. Gautama-Lithardo&lt;br /&gt;
wird sterben, aber Buddha wird leben, denn&lt;br /&gt;
Buddha ist die Wahrheit und diese Wahrheit wird&lt;br /&gt;
nie sterben. Der, welcher an die Wahrheit glaubt&lt;br /&gt;
und in ihr lebt, ist mein Jünger und ich werde ihn&lt;br /&gt;
iehren. Die Religion, die ich euch lehrte, wird&lt;br /&gt;
solange blühen, solange sich meine Jünger an die&lt;br /&gt;
Wahrheit halten und ein reines Leben führen. Zur&lt;br /&gt;
festgesetzten Zeit wird sich ein anderer Buddha&lt;br /&gt;
erheben und euch dieselbe ewige Wahrheit lehren!“ Ananda frug: „An was werden wir ihn erkennen ?“ Gautama antwortete: „Er wird bekannt werden als „Maitega“, welcher Name bedeutet: „Er, dessen Name die Freundlichkeit&lt;br /&gt;
und Güte ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zendavesta, der hl. Schrift der Zoroastrier, lautet die Prophezeiung. wörtlich: „In den&lt;br /&gt;
letzten Tagen (oder wenn die Zeit erfüllt ist)&lt;br /&gt;
wird Einer kommen, welcher die Menschen erwecken und sie dringend auffordern wird, reinen&lt;br /&gt;
Herzens zu werden, damit sie bereit sein möchten, Den zu empfangen, der größer sei als er&lt;br /&gt;
selbst. Dieser sei es, den Gott offenbaren werde,&lt;br /&gt;
den Vater und den Sohn. Und er werde genannt&lt;br /&gt;
werden: „Wunderbar — Rat, Friedefürst!“ Denn&lt;br /&gt;
er werde alle Religionen und Nationen in eine&lt;br /&gt;
große Bruderschaft vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai, welche sich aus allen Religionen&lt;br /&gt;
und Konfessionen rekrutieren, erkennen in Baha’-&lt;br /&gt;
o’llah den Geweissagten ihrer hl. Bücher. Er lehrte&lt;br /&gt;
sie, alle Religions-Stifter als Gottgesandte anzuerkennen. Seine Anhänger haben die hemmenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|18|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=19}}&lt;br /&gt;
\ u nr Fl arm „un. - vr.&lt;br /&gt;
Ar - — er H Fr ru SER ©&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
— ur Fo EEE . gr gig jur rm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ht&lt;br /&gt;
Fl:&lt;br /&gt;
iq&lt;br /&gt;
Bl.&lt;br /&gt;
h 1&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorurteile abgelegt und sind durch das Suchen&lt;br /&gt;
nach Wahrheit zur Einheit gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eschkabat — Südrußland ist der erste Bahai-Tempel — Mashrak EI Azkar — erbaut worden, dessen neun Tore Tag und Nacht geöffnet&lt;br /&gt;
sind. Es ist den Anhängern aller Glaubenslehren&lt;br /&gt;
gestattet ihre Anbetung daselbst zu verrichten.&lt;br /&gt;
Desgleichen wurde in Amerika beiChicago am Michigansee zur Erbauung eines Mashrak EI Azkar,&lt;br /&gt;
ein großes Terrain erworben, da nach Anordnung&lt;br /&gt;
Baha’o’llahs um diesen Gottestempel Universitäten, Asyle, Krankenhäuser, Waisenhaus, Schulen&lt;br /&gt;
u.s.f. gebaut werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In höherer Erkenntnis soll das Wesentliche aller&lt;br /&gt;
bestehenden Religionen in einer Weltreligion vereint werden. Diese soll durch die Tat zum Ausdruck kommen und Gott soll im Geist und in&lt;br /&gt;
der Wahrheit angebetet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Universalreligion soll allgemeine&lt;br /&gt;
Menschenliebe und dauernder Weltfriede verwirklicht werden. Abdul Baha sagt:&lt;br /&gt;
„Wenn eine Religion Haß und Zwietracht zeitigt&lt;br /&gt;
oder zur Trennung von Menschen führt und Streitigkeiten unter ihnen hervorruft, so ist Religionslosigkeit besser als solch eine Religion.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gottesdienst soll sich nicht in der Askese,&lt;br /&gt;
in fanatischer Betätigung oder in der Ausübung&lt;br /&gt;
von Ritual und Frömmelei betätigen, nein, er besteht in der Liebe, der Hilfsbereitschaft, der Güte&lt;br /&gt;
und Barmherzigkeit und in dem Bestreben, dem&lt;br /&gt;
Nächsten zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen bezahlten Priesterstand gibt es in der&lt;br /&gt;
universalen Religion nicht — ‚frei, wie ihr es bekommen, so gebet das Wort weiter‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedermann ist angewiesen, einen Beruf zu wählen, der ihm sein Auskommen schafft. Baha’o’Hah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|19|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=20}}&lt;br /&gt;
wünscht, daß möglichst jedermann in den Ehestand&lt;br /&gt;
trete. Die Beichte ist aufgehoben. Baha’o’llah&lt;br /&gt;
sagt, daß der Mensch, sofern er in einem Zustand&lt;br /&gt;
der Reue sich befindet, Gott, den Alleinvergebenden, um Verzeihung bitten soll. Es ist nicht wesentlich, daß ein Mensch seine Sünden einem anderen Menschen bekennt, da er dadurch nicht Gottes Vergebung erlangt. Dies demütigt und erniedrigt den Menschen, und Gott wünscht die Erniedrigung seiner Geschöpfe nicht. Aus tiefster Seele&lt;br /&gt;
soll der Sünder zu Gott um Vergebung flehen.&lt;br /&gt;
Baha’o’llah hat in der neunten ‚„frohen Botschaft‘&lt;br /&gt;
ein diesbezügliches Gebet niedergeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher standen die Menschen infolge Unkenntnis anderer religiöser Gebiete einander durchaus&lt;br /&gt;
fern, ja gewisse Religionen verbieten heute noch&lt;br /&gt;
direkt das Lesen der Bücher anderer&lt;br /&gt;
Glaubensbekenntnisse. Dies hebt Baha’o’-&lt;br /&gt;
llah auf und sagt, daß uns die Information über&lt;br /&gt;
andere uns bisher fernstehende Glaubensbekenntnisse geistig fördern und das Menschengeschlecht&lt;br /&gt;
heben werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah verbietet den Menschen, üble&lt;br /&gt;
Nachrede zu führen. „Hat ein Mensch eine&lt;br /&gt;
gute und zehn schlechte Eigenschaften, so erwähne die eine gute Eigenschaft, hat ein Mensch&lt;br /&gt;
zehn gute und eine schlechte Eigenschaft, so&lt;br /&gt;
schaue auf die zehn guten und erwähne die übrige&lt;br /&gt;
nicht.“ „Befleckt eure Zunge nicht damit, daß&lt;br /&gt;
ihr jemand verdammt oder verabscheut und&lt;br /&gt;
schützt eure Augen vor dem, was nicht edel ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verkündigt die Wahrheit (die ihr besitzt); wird&lt;br /&gt;
euer Wort angenommen, so ist das Ziel erreicht,&lt;br /&gt;
wenn nicht, so ist euch nicht gestattet, diejenigen&lt;br /&gt;
zu tadeln, die es verwerfen. Seid für niemand der&lt;br /&gt;
Anlaß des Kummers noch Aufruhrs noch Zanks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|20|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=21}}&lt;br /&gt;
„&amp;quot;Ti30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr seid alle die Blätter eines Baumes und die&lt;br /&gt;
Perlen eines Meeres!‘“*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nach bestem Gewissen vollbrachte Arbeit&lt;br /&gt;
wird vor Gott als Gottesdienst erachtet, dagegen&lt;br /&gt;
ist ein nutzloses Leben ohne Arbeit, vor Gott nicht&lt;br /&gt;
annehmbar und daher verwerflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Aus Frohe Botschaft von Baha’o’llah. Verl. des Deutschen&lt;br /&gt;
Bahai-Bundes Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|21|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=22}}&lt;br /&gt;
Der Weltfrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n den sechziger Jahren vorigen Jahrhunderts&lt;br /&gt;
rief Baha’o’llah die regierenden Fürsten und&lt;br /&gt;
Herrscher, sowie den Papst durch Sendschreiben auf, ihm beizustehen, den Weltfrieden zu verwirklichen. Diese Sendschreiben, die an den Zaren&lt;br /&gt;
Alexander von Russland, Napoleon Ill, die Königin&lt;br /&gt;
Victoria von England, den Papst Leo XIII, und an&lt;br /&gt;
den Kronprinzen Friedrich von Deutschland gingen, sind Dokumente, die der Geschichte angehören. Gesagt sei, daß sich jedes Wort erfüllte. In&lt;br /&gt;
der Broschüre „Die Offenbarungen Baha’o’llahs‘&lt;br /&gt;
von Isabella Brittingham sind diese ,„Tablets“ näher besprochen. Baha’o’llah wünscht, daß alle Rassen und Nationen in Frieden leben und sich die&lt;br /&gt;
Menschen als Brüder betrachten sollen. Seine&lt;br /&gt;
Worte hierüber sind: „Wir wünschen nur das&lt;br /&gt;
Wohl der Welt und die Glückseligkeit der&lt;br /&gt;
Nationen, daß alle Völker in einem Glauben vereint und daß alle Menschen Brüder werden, daß&lt;br /&gt;
das Band der Liebe und Einigkeit zwischen den&lt;br /&gt;
Menschen gestärkt werden möge. Diese furchtbaren Kämpfe, diese zerstörenden Kriege sollen&lt;br /&gt;
aufhören und der höchste Friede, der Friede aller&lt;br /&gt;
Frieden, soll kommen. Der Ruhm eines Menschen&lt;br /&gt;
besteht nicht darin, daß er sein Vaterland liebt,&lt;br /&gt;
sondern darin, daß er die ganze Menschheit liebt.“&lt;br /&gt;
Baha’o’llah gebot schon vor mehr als 50 Jah-21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|22|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=23}}&lt;br /&gt;
m&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ren, daß alle Nationen gleichzeitig abrüsten, daß&lt;br /&gt;
die Kriegsschiffe zu friedlichem Handel benützt&lt;br /&gt;
werden, und daß die Kriegsheere bis zu dem Grad&lt;br /&gt;
reduziert werden sollen, als sie zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Lande benötigt werden.&lt;br /&gt;
Die großen Summen, die bisher für das Heer verausgabt wurden, sollen künftig in Kanäle fließen,&lt;br /&gt;
die zur Hebung und Förderung der allgemeinen&lt;br /&gt;
Bildung und zu nützlichen Einrichtungen für das&lt;br /&gt;
Volk dienen. Ein Völkerbund soll zwischen&lt;br /&gt;
allen Nationen geschlossen werden, und ein Weltschiedsgerichtshof soll alle Angelegenheiten jeder Nation mit Weisheit und Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
im Frieden lösen. Als Baha’o’llah diese Gebote&lt;br /&gt;
aufstellte, dachte noch keine Nation an derartige&lt;br /&gt;
Bestrebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Weltschiedsgerichtshof setzt sich zusammen aus Vertretern der einzelnen Schiedsgerichtshöfe aller Nationen. Jede Stadt und jeder Ort soll&lt;br /&gt;
ein Haus der Gerechtigkeit besitzen, das für das&lt;br /&gt;
Wohl der Bewohner sorgt. Es soll sich zusammensetzen aus mindestens neun Mitgliedern, die das&lt;br /&gt;
größte Vertrauen verdienen und die durchaus gerecht und unparteiisch sind. Diesem sind alle Verwaltungsgeschäfte anvertraut, wofür sie auch die&lt;br /&gt;
Verantwortung tragen. Die Beamten sind nur&lt;br /&gt;
auf ein Jahr wählbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tablet von Baha’o’llah lautet in den „Worten des Paradieses‘:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„O, Sohn des Menschen! Wenn du auf Barmherzigkeit schaust, so blicke nicht auf das, was dir&lt;br /&gt;
Nutzen bringt, sondern halte dich an das, was&lt;br /&gt;
den Dienern des Menschengeschlechtes nützlich ist.&lt;br /&gt;
Wenn du deinen Blick der Gerechtigkeit zuwendest, dann wähle für andere das, was du für dich&lt;br /&gt;
seibst wählen würdest. Wahrlich, durch Demut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|23|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=24}}&lt;br /&gt;
wird der Mensch zum Himmel der Macht erhoben,&lt;br /&gt;
durch Stolz dagegen auf die unterste Stufe der&lt;br /&gt;
Erniedrigung und der Demütigung herabgezogen.“‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichbedeutend mit dem Weltschiedsgericht&lt;br /&gt;
zur Erlangung eines dauernden Friedens ist das&lt;br /&gt;
Gebot Baha’o’llahs, eine Welthilfssprache zu&lt;br /&gt;
schaffen, die in allen Schulen der Welt obligatorisch neben der Muttersprache erlernt werden&lt;br /&gt;
muß. Auch das Schreiben derselben ist unerläßlich notwendig. Der Befehl Baha’o’llahs, eine Welthilfssprache zu schaffen, ging lang dem ersten Versuch mit Volapük und schließlich dem Esperanto&lt;br /&gt;
voraus. Durch eine Sprache, die überall verständlich ist, wird ein größeres Vertrauen unter den&lt;br /&gt;
verschiedenen Nationen geschaffen, so daß sie sich&lt;br /&gt;
einander nähern und sich als Brüder zuletzt anerkennen. Es soll damit nicht gesagt sein, daß&lt;br /&gt;
die einzelnen Nationen ihre Eigenart ablegen sollen. Abdul Baha vergleicht diese &#039;verschiedene&lt;br /&gt;
Eigenart mit einem Garten, in dem allerhand Biumen von mancherlei Form, Farbe und Duft wachsen, was gerade reizvoll ist. |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Frieden nach außen hin wird mit innerem&lt;br /&gt;
Frieden und geistigem Reifen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
Dabei ist nicht zu befürchten, daß ein einförmiges&lt;br /&gt;
Dasein daraus entstünde, denn der Meinungsaustausch auf geistigem Gebiet wird nach wie vor Anregung bringen und die besten Resultate zeitigen.&lt;br /&gt;
Abdul Baha, der Sohn Baha’o’llahs, sagt uns,&lt;br /&gt;
daß mit Beginn dieses neuen Zeitalters enorme&lt;br /&gt;
Entdeckungen. und Erfindungen gemacht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebote Baha’o’llahs können unter jeder Regierungsiorm befolgt und nach ihnen gelebt werden,&lt;br /&gt;
doch schreibt er in den Frohen Botschaften:&lt;br /&gt;
„Obgleich eine republikanische Form der Regie-23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|24|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=25}}&lt;br /&gt;
rk = tn. N eu Zur Zu _. hliruer -er -&lt;br /&gt;
TE rn Te a ed far. at&lt;br /&gt;
NR _n : ri ie nen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rung allen Völkern der Welt nützt, so ist doch die&lt;br /&gt;
Majestät des Königtums eines der Zeichen Gottes.&lt;br /&gt;
Wir verlangen nicht, daß die Länder der Welt&lt;br /&gt;
dessen beraubt werden sollen. Wenn die Staatsmänner diese beiden Formen — d. h., wenn sie die&lt;br /&gt;
Ideale der republikanischen Regierung, nämlich&lt;br /&gt;
das Recht des Volkes mit dem Königtum&#039; vereinigen könnten — dies würde der Regierungsform,&lt;br /&gt;
welche z. B. in Großbritannien die Regel bildet,&lt;br /&gt;
und auf welche sich Baha’o’llah in den „Tablet&lt;br /&gt;
der Welt“ bezieht, entsprechen, so würde ihre Belohnung von Seiten Gottes groß sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Mensch soll dem anderen mit größter Liebe&lt;br /&gt;
dienen, ihm Mitleid und Wohlwollen entgegenbringen und Harmonie verbreiten. Disharmonie ist&lt;br /&gt;
die größte Feindin jeglichen Gedeihens und Fortschritts. Kein Mensch soll einem anderen Kummer&lt;br /&gt;
bereiten‘ (es geschieht dies ohnehin unwissentlich oft genug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Disharmonie ist die Ursache des Blutvergie-Bens und der Revolution unter den Völkern, horcht&lt;br /&gt;
auf meine Stimme und seid einig.‘‘*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den „Frohen Botschaften“ von Baha’o’llah&lt;br /&gt;
lesen wir: „Meine Absicht ist, die Menschen&lt;br /&gt;
durch erhabene Worte bis zum höchsten Horizont&lt;br /&gt;
emporzuheben und sie vorzubereiten auf das zu&lt;br /&gt;
hören, was dazu beiträgt, die Menschen von Streit&lt;br /&gt;
und Disharmonie, welche aus den Verschiedenheiten der Religionen (oder Sekten) entspringt, zu&lt;br /&gt;
heiligen und zu reinigen, Mein Herz und Meine Feder,&lt;br /&gt;
Mein Manifest und Mein Verborgenes Sein zeugen dafür!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter sagt uns Baha’o’llah: „Die Religion ist&lt;br /&gt;
das vortrefflichste Mittel für die Ordnung der&lt;br /&gt;
Welt und für die Ruhe aller lebenden Wesen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*\ Worte Gottes im 11. Blatt des „Erhabenen Paradieses“.&lt;br /&gt;
(Frohe Botschaften.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|25|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=26}}&lt;br /&gt;
Die soziale Frage.&lt;br /&gt;
es der bisherigen Religionen befaßte sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so intensiv und reformatorisch mit dieser&lt;br /&gt;
heute so wichtigen Frage wie die Bahailehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah lehrt, daß jedermann einen Beruf&lt;br /&gt;
ausüben muß, der ihm seine Existenz ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit bestem Wissen vollbrachte Arbeit ist als&lt;br /&gt;
Gottesdienst anerkannt, dagegen ist Müßiggang&lt;br /&gt;
und Nichtstun vor Gott ganz verwerflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Menschen ist geboten, Gerechtigkeit zu&lt;br /&gt;
üben, und die Anhäufung großen Privatbesitzes zu&lt;br /&gt;
vermeiden. Große Mittel sollen in solche Kanäle&lt;br /&gt;
geleitet werden, die der Allgemeinheit dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf neben Reichtum keine bittere Not,&lt;br /&gt;
kein Elend bestehen. Die Vermögensabgabe an&lt;br /&gt;
das „Haus der Gerechtigkeit‘ beträgt einmalig&lt;br /&gt;
den 19. Teil des Besitzes, mehrt sich dieser,. so&lt;br /&gt;
ist von dem neu Dazugekommenen nochmals der&lt;br /&gt;
19. Teil abzuführen. Auf diese Weise kann sich&lt;br /&gt;
kein zu großer Reichtum für Einzelne ansammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiter und Arbeitgeber werden in andere&lt;br /&gt;
Vertragsverhältnisse zu einander treten. Neben&lt;br /&gt;
einem angemessenen Gehalt wird der Arbeiter am&lt;br /&gt;
Reinertrag des Unternehmens beteiligt, sodaß beide, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Interesse am&lt;br /&gt;
Gedeihen eines Unternehmens haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewisser Teil des Einkommens muß der&lt;br /&gt;
Wohltätigkeit gewidmet werden. Ein gewähltes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|26|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=27}}&lt;br /&gt;
. u gun PER . . - nn FERN GREEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a ee we — u 0 Hr Ey [1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PR . en Pr. ur 2 WE Eee ur&lt;br /&gt;
u _ rı—..- —_ -.- ou. “ur - .&lt;br /&gt;
u u Er A EEE he eG A ie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„.  A-T Tin r|r | | ro Tr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
un m. emp EEE Fe BL&lt;br /&gt;
erregen m - 1er&lt;br /&gt;
[=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grunlaunher ker ala Tauyeig ul — zur jemr— Bei te&lt;br /&gt;
fe mu he 1 5 Mer us un ı 5 ni&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R-1&lt;br /&gt;
_— u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a u gar ir nr Feiern auf rn re&lt;br /&gt;
nn me -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.. nun 1 . -.- .&lt;br /&gt;
Foren in Run n. :-&lt;br /&gt;
- m. ml “ .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LE&lt;br /&gt;
’ = en Veen mern re ... me&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;u ee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komitee mud die Verwaltung des Wohltätigkeitsfonds, die Versorgung der Witwen und Waisen, der Kranken und Arbeitsunfähigren, übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betteln und Bettelei ist streng; verboten; es muß&lt;br /&gt;
aber dafür gesorgt sein, daß jedermann Arbeit finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Klassenunterschiede zu überbrücken,&lt;br /&gt;
wünscht Baha’o’llah eine einheitliche Erziehung aller Stände, gleiche Erziehung von&lt;br /&gt;
Knaben und Mädchen. &#039;Baha’o’lliah macht den EItern zur Pflicht, ihren Kindern die bestmöglichste&lt;br /&gt;
Erziehung erteilen zu lassen. Wörtlich heißt es&lt;br /&gt;
fm Kitab-El-Akdas (Buch der Gesetze):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Vater ist angewiesen, seinen Sohn oder&lt;br /&gt;
seine Tochter in Wissenschaft, Literatur, sowie in&lt;br /&gt;
allem, was in dem Tablet befohlen ist, erziehen&lt;br /&gt;
zu lassen. Sollte das, was hier zur Pflicht gemacht&lt;br /&gt;
ist, von irgend jemand vernachlässigt werden, so&lt;br /&gt;
müssen ihn — falls er vermöglich ist — die Mitglieder des „Hauses der Gerechtigkeit“ anhalten,&lt;br /&gt;
den für die Erziehung: seines Kindes erforderlichen&lt;br /&gt;
Betrag zu bezahlen. Andernfalls gehen die Kosten&lt;br /&gt;
auf die Kasse des „Hauses der Gerechtigkeit‘ über,&lt;br /&gt;
„denn dieses haben wir zu einem Zufluchtsort&lt;br /&gt;
für die Armen und Heimatlosen gemacht.‘“*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner setzt Baha’o’llah eine neue Erbfolge&lt;br /&gt;
fest, was auch wieder zu einer gerechten Verteilung. der Mittel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Nachkommen, 2. die Gattin, 3. Väter, 4. Mütter, 5. Brüder, 6. Schwestern, 7. Lehrkräfte.**)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Verwandten sind am besten bedacht. Diese Vorschrift soll ein Gesetz bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute aufgeworfene Frage, ob in den Schulen Religionsunterricht erteilt werden soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Näheres über das „Haus der Gerechtigkeit siehe „Einheitsreligion Seite 17 von Dr. H. Dreyfuss&lt;br /&gt;
*)\ Vergl. die Schrift von Mirza Abul Fazl: „Glänzender Beweis“.&lt;br /&gt;
(Verlag des Deutschen Bahai-Bundes, Stuttgart ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|27|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=28}}&lt;br /&gt;
oder nicht, löste Baha’o’llah schon vor 50 Jahren,&lt;br /&gt;
indem er befiehlt: „Die Schulen müssen die Kinder zuerst in den Prinzipien der Religion erziehen,&lt;br /&gt;
sodaß die Verheißungen und Drohungen, wie sie&lt;br /&gt;
in den Büchern Gottes berichtet sind, sie davon&lt;br /&gt;
abhalten, das zu begehien, was verboten ist und&lt;br /&gt;
daß ihnen auf diese Weise das Gesetz Gottes ins&lt;br /&gt;
Herz geschrieben wird. Aber dies muß in solchem Maße geschehen, daß die Kinder keinen Schaden in der Weise erleiden, daß durch eine solche&lt;br /&gt;
Belehrung blinder Fanatismus und Bigotterie in&lt;br /&gt;
ihnen geweckt wird.‘ (Worte des’ Paradieses S. 49).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die oben erwähnte Einheitsschule&lt;br /&gt;
ist Knaben wie Mädchen die Möglichkeit der besten Entfaltung ihrer Talente zur Höherentwicklung des ganzen Volkes gewährleistet. Nicht Abstammung und Beziehung sollen maßgebend sein,&lt;br /&gt;
sondern jeder soll die Möglichkeit haben, den Platz&lt;br /&gt;
im Leben sich zu erringen, auf den er auf Grund&lt;br /&gt;
seiner Fähigkeiten und seines Fleißes Anspruch&lt;br /&gt;
hat. So wird für den Begabten, Tüchtigen und&lt;br /&gt;
Rechtschaffenen freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau ist durch das Gebot Baha’o’llahs dem&lt;br /&gt;
Manne gleich zu achten. Er räumt ihr eine&lt;br /&gt;
ebenbürtige Stellung neben dem Manne ein, dies&lt;br /&gt;
ist in keiner früheren Religion zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mutter der Nationen gebührt der Frau eine&lt;br /&gt;
gleichartige Stellung, wie gleiches Stimmrecht, die Teilnahme an Verwaltungsgeschäften,&lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Lehrstühlen u. s. f. Dieses Gebot wurde schon vor 50 Jahren aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau muß dazu erzogen werden, ihren Platz&lt;br /&gt;
richtig ausfüllen zu können. Von ihr wird schon&lt;br /&gt;
als Mutter eine große Gewissenhaftigkeit verlangt.&lt;br /&gt;
Sie muß schon, bevor sie Mutter wird, mit dem&lt;br /&gt;
Bewußtsein ihrer Verantwortung dem Kind see-27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|28|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=29}}&lt;br /&gt;
0 — A Turn rn mr = En&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ie Tr m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u elle erlt urı &amp;amp; -5 (ullen Sumrterie ie ui Laien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a ee 3 er EG: er EZ ee a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fische Kräfte übertragen und muß sich selbst eine&lt;br /&gt;
strenge Zucht und Kontrolle auferlegen; denn die&lt;br /&gt;
Gedanken und Leidenschaften, oder die Ideale, die&lt;br /&gt;
sie in der Zeit als werdende Mutter pflegt, übertragen sich auf ihr Kind und treten später als gute&lt;br /&gt;
oder schlechte Eigenschaften im Charakter des&lt;br /&gt;
Kindes zu Tage. Ist sich jede Mutter dieser Wahrheit bewußt, dann wird sie ihrem Kinde sicher&lt;br /&gt;
das Beste mit auf den Lebensweg. geben wollen,&lt;br /&gt;
was sie vermag. Später muß sie mit ihrer Persönlichkeit und Zucht dem Hause den Stempel aufdrücken. Sie muß ein Beispiel sein, für ihre Familie und mit der Tat ihr Wort bekräftigen. Ein&lt;br /&gt;
Mensch bewertet die Welt nach seiner Kinderstube.&lt;br /&gt;
Was auf das reine Blatt des kindlichen Gemütes&lt;br /&gt;
geschrieben wird, ist dort für alle Zeit eingeprägt.&lt;br /&gt;
Die Mutter muß eine hohe Moral in dem Kind&lt;br /&gt;
großziehen und ihr Glaube und ihre Gottesfurcht&lt;br /&gt;
sollen dem kindlichen Gemüt Hochachtung und&lt;br /&gt;
Ernst abringen, sodaß sie ihm&#039; sein ganzes Leben&lt;br /&gt;
lang. heilige, unverrückbare Dinge sind. Solche&lt;br /&gt;
Mütter werden ein neues Geschlecht zur Welt&lt;br /&gt;
bringen, in dem, neben der Entfaltung des Charakters und der Pflege des Gemütes, Zucht und&lt;br /&gt;
Sitte herrscht. Talente und Liebhabereien sollen&lt;br /&gt;
gepflegt werden, da später oft die Berufswahl davon abhängt. Auch soll ein Mensch nie dazu gezwungen werden, einen Beruf zu ergreifen, der&lt;br /&gt;
ihm widerstrebt. Abdul Baha sagt: „Die wichtigste Sache ist die bewußte Entscheidung als&lt;br /&gt;
Gottesdiener zu leben, die zweitwichtigste ist die&lt;br /&gt;
Ehefrage, nicht nur für die Ehegenossen, auch für&lt;br /&gt;
die Angehörigen, vor allem für ihre Nachkommen,&lt;br /&gt;
ja für ganze Geschlechter und Völker. Die drittwichtigste ist die Berufsentscheidung.“&lt;br /&gt;
UeberdasGeschäftsleben spricht Baha’-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|29|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=30}}&lt;br /&gt;
o’llah im neunten Ischrak (Frohe Botschaften):&lt;br /&gt;
„Das Geldinteresse müßte mit Maß und Gerechtigkeit behandelt werden. Wir ermahnen die Freunde&lt;br /&gt;
Gottes, mit Gerechtigkeit und Billigkeit zu handeln und dies in solcher Weise, daß die Barmherzigkeit Seiner Geliebten und ihr Mitgefühl gegen&lt;br /&gt;
alle zum Ausdruck gebracht werde. Wahrlich, Er ist der Ratgeber, der Mitleidige, der Wohltätige. Gebe Gott, daß alle aus diesen Worten,&lt;br /&gt;
welche von der Zunge des Wahrhaftigen geflossen&lt;br /&gt;
sind, großen Nutzen ziehen. Wenn sie das Erwähnte betätigen, so wird Gott — Erhaben in Seiner Herrlichkeit — aus dem Himmel der Gnade&lt;br /&gt;
reichlich vergelten, was die Menschen im Geschäftsieben an Barmherzigkeit und rücksichtsvoller Liebe einander entgegenbrachten‘“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher waren Religion und Alltagsleben von einander getrennt. Künftig wird die neue Religion&lt;br /&gt;
mit Wort und Tat im Alltagsleben geübt; ihr Gottesdienst betätigt sich nicht in Askese und Frömmelei, sondern in der Liebe, der Hilfsbereitschaft,&lt;br /&gt;
eütiger Barmherzigkeit, und dem Dienst für den&lt;br /&gt;
Nebenmenschen. Heute stehen die Arbeiter-Organisationen der Kirche teilweise ferne, was nicht&lt;br /&gt;
zu verwundern ist, da sie in der heutigen Form&lt;br /&gt;
dem Volk die notwendige Hilfe nicht zu geben&lt;br /&gt;
vermag, die dem’ modernen Zeitgeist entspricht.&lt;br /&gt;
„Jede Wahrheitsliehre trägt nach weiser Göttlicher Verordnung ein zeitgenössisches Kleid. Wir dürfen nicht den ewigen Inhalt einer Glaubenslehre jan&lt;br /&gt;
die vergängliche Form festschmieden wollen, sonst&lt;br /&gt;
entweicht der göttliche Geist, und wir behalten&lt;br /&gt;
in unseren törichten Händen eine starre lebensleere Form!“ (Abdul Baha.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’liah wünscht nun, daß sich die arbeitenden Klassen einer Höherhebung erfreuen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|30|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=31}}&lt;br /&gt;
damit auch sie an allem, was das Leben veredelt, Anteil haben. Nicht nur in pekuniärer Richtung — das würde niemals genügen — sondern auch auf ethischem Gebiet eröffnet er ihnen&lt;br /&gt;
eine neue Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’}lah wünscht, daß die Klassenunterschiede mehr und mehr verschwinden, daß die&lt;br /&gt;
Menschheit ihre Einheit und Gleichheit erkenne,&lt;br /&gt;
sodaß zuletzt überhaupt keine Klassenunterschiede&lt;br /&gt;
im heutigen Sinne mehr bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baha’o’llah befiehlt, daß sich seine Nachfolger&lt;br /&gt;
der Ordnung und den Gesetzen des Staates,&lt;br /&gt;
unter dessen Schutz sie leben, willig fügen, und&lt;br /&gt;
daß sie nicht an Aufruhr und Empörung teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist es den Völkern dieser &amp;quot;Welt&lt;br /&gt;
zur Pflicht gemacht, diese größte Sache — die&lt;br /&gt;
Bahai-Lehre — die der Wille Gottes ist, zu&lt;br /&gt;
unterstützen, damit die Einheit und Einigkeit&lt;br /&gt;
ihr Banner über die Welt wehen lasse; daß durch&lt;br /&gt;
die Kundgebung der Macht Gottes alle Kriegsheere&lt;br /&gt;
der Welt in Friedensboten verwandelt und daß&lt;br /&gt;
sittliche Verkommenheit, Zank und Haß von den&lt;br /&gt;
Menschen genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber die Presse spricht Baha’o’liah im 6. Taraz (Frohe Botschaften): „Zeitungen gleichen einem Spiegel, welcher mit Gehör, Gesicht und&lt;br /&gt;
Sprache ausgestattet ist, sie sind eine wundervolle Erscheinung und eine große Sache. Diese&lt;br /&gt;
fordert von dem Verfasser, daß er nicht voreingenommen und selbstsüchtig ist, sondern den&lt;br /&gt;
Wunsch hat, sich durch Unparteilichkeit und Gerechtigkeit auszuzeichnen und zu schmücken; er&lt;br /&gt;
muß sich in allen Angelegenheiten so viel als&lt;br /&gt;
möglich unterweisen lassen, damit er von den&lt;br /&gt;
wirklichen Tatsachen unterrichtet und imstande&lt;br /&gt;
ist, darüber zu schreiben !“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|31|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=32}}&lt;br /&gt;
Diese Lehre des Lichts dringt durch die Welt&lt;br /&gt;
und zieht unaufhaltsam ihre Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahai-Lehre sucht das Wohl der menschlichen Gesellschaft stets dadurch zu fördern, daß&lt;br /&gt;
sie alles das begünstigt, was zur Entwicklung&lt;br /&gt;
jedes Menschen dienlich ist. Baha’o’llah sagt in&lt;br /&gt;
der elften Frohen Botschaft: ‚Es ist sehr förderlich, Wissenschaften und Künste aller Arten&lt;br /&gt;
zu studieren, aber nur solche Wissenschaften, die&lt;br /&gt;
nützlich sind und zur geistigen Hebung des Menschengeschlechts dienen und dasselbe fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|32|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=33}}&lt;br /&gt;
Der Mittelpunkt des Bundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N uch dies ist ein Gebot von Baha’o’llah, das&lt;br /&gt;
in keiner anderen Religionslehre zu finden&lt;br /&gt;
ist. Zu diesem Mittelpunkt des Bundes mit&lt;br /&gt;
Gott hat er seinen Sohn Abbas Effendi, der den&lt;br /&gt;
geistigen Namen Abdul Baha — Diener Gottes&lt;br /&gt;
— trägt, erwählt. Damit keine Spaltungen oder&lt;br /&gt;
Meinungsverschiedenheiten und dadurch Sekten&lt;br /&gt;
späterhin aus dieser Universal-Lehre entstehen&lt;br /&gt;
können, traf Baha’o’llah mit weiser Vorsicht diese&lt;br /&gt;
Vorkehrung. Abdul Baha ist der allein berechtigte&lt;br /&gt;
Ausleger, Verkünder und Erklärer der Gebote und&lt;br /&gt;
Verordnungen seines Großen Vaters. Er selbst&lt;br /&gt;
verkörpert in seinem Leben, seinem Tun die heilige Lehre. Die Nachfolger Baha’o’llahs sollen auf&lt;br /&gt;
Abdul Baha blicken, was er sagt, ist recht und&lt;br /&gt;
was &#039;er tut, ist das richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abdul Baha einst in Beirut weilte, schrieb&lt;br /&gt;
ihm Baha’o’llah von Akka aus ein Tablet mit folgenden Worten, die uns klar zeigen, auf welcher Stufe Abdul Baha steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daß Du nach Beirut gegangen bist, macht uns&lt;br /&gt;
sehr traurig und alle Tore der Glückseligkeit haben sich geschlossen.“ Und weiter sagt Baha’-&lt;br /&gt;
o’llah: „Ruhm sei auf dem Ort, den Du betreten&lt;br /&gt;
hast, der Boden ist heilig, den Deine Füße betreten&lt;br /&gt;
haben, glücklich sind die Augen, die Dich sehen,&lt;br /&gt;
glücklich sind die Ohren, die Dir lauschen, O Abdul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|33|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=34}}&lt;br /&gt;
Baha, und gesegnet sind die Lippen, welche mit&lt;br /&gt;
Dir sprechen dürfen, © Abdul Baha, und Wir&lt;br /&gt;
preisen Gott, daß Wir Dich bald wiedersehen dürfen, OÖ Abdul Baha !“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Abdul Baha Abbas wurde die Frage gestellt:&lt;br /&gt;
„Was erwarten Sie, daß ein Bahai in dieser Welt&lt;br /&gt;
erfülle ?°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er antwortete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Bahai müssen Diener des universalen Friedens werden, Arbeiter an der Sache der Einheit&lt;br /&gt;
der Welt, Verbreiter der himmlischen Liebe unter&lt;br /&gt;
den Menschenkindern, Verkündiger der Prinzipien&lt;br /&gt;
des Fortschritts der Menschheit, Zerstreuer der&lt;br /&gt;
Wolken religiöser, nationaler, patriotischer und&lt;br /&gt;
politischer Vorurteile und Stützen der universalen&lt;br /&gt;
Rechte in Bezug auf Gleichberechtigung zwischen&lt;br /&gt;
Mann und Frau. Sie müssen die religiösen Ideale&lt;br /&gt;
mit der Schlußfolgerung von Wissenschaft und&lt;br /&gt;
Verstand in Einklang. bringen und alle Theorien&lt;br /&gt;
ablegen, welche dem Intellekt und der erfahrungsgemäßen Wissenschaft nicht standhalten. Dies ist&lt;br /&gt;
die Arbeit der Bahai. Wünschest Du nicht auch&lt;br /&gt;
dieses Werk zu erfüllen? Bist Du nicht auch damit&lt;br /&gt;
einverstanden ? Möchtest Du Dich nicht auch in&lt;br /&gt;
diese Armee einschreiben?. Ja? Dann komme und&lt;br /&gt;
flüchte unter dieses Zelt. Mache auch Du Anstrengungen, damit die Menschheit den höchsten Gipfel&lt;br /&gt;
der Volikommenheit erreichen möge. Bemühe&lt;br /&gt;
Dich, daß die Vorurteile hinweggeräumt werden,&lt;br /&gt;
daß Kriegsdienst und Hader nicht mehr länger existieren können. Bemühe Dich, daß Liebe und gutes&lt;br /&gt;
Einvernehmen an Stelle der Unduldsamkeit und&lt;br /&gt;
Beschränktheit der Dogmen trete. Bemühe Dich,&lt;br /&gt;
den Samen der Güte in die Herzen zu säen. Dies&lt;br /&gt;
sind die Lehren Baha’o’llahs. Auch wir bemühen&lt;br /&gt;
unsin dieser Richtung. Seine Heiligkeit Baha’o’llah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|34|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=35}}&lt;br /&gt;
hat ein großes Tor der gegenseitigen Abhängigkeit&lt;br /&gt;
für alle Nationen vor unserem Gesichtskreis geöffnet. Betrachte z. B. das strenge Festhalten an&lt;br /&gt;
der Form der heute bestehenden Religionen; sie&lt;br /&gt;
sehen sich gegenseitig als untreu und verunreinigt&lt;br /&gt;
an; (als Abtrünnige im Ansehen vor Gott und den&lt;br /&gt;
Menschen, welche verdienen, in die unterste Hölle&lt;br /&gt;
und in den Rachen des Satans geworfen zu werden.&lt;br /&gt;
Doch Baha’o’llah sagt, indem er zur Menschheit&lt;br /&gt;
spricht: ‚Ihr seid alle die Blätter eines Zweiges&lt;br /&gt;
und die Früchte eines Baumes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Abdul Bahas Mahnruf an die Menschheit&lt;br /&gt;
lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„O Völker! Die Tore des Königreichs sind&lt;br /&gt;
geöffnet. Die Sonne der Wahrheit strahlt über die&lt;br /&gt;
Weit. Die Quellen des Lebens fließen. Der Morgen der Barmherzigkeit ist angebrochen. Das&lt;br /&gt;
größte und herrlichste Licht ‚ist offenbar, um&lt;br /&gt;
die Herzen der Menschen zu erleuchten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erwachet und höret auf die Stimme Gottes, die&lt;br /&gt;
euch aus allen Teilen der Welt zuruft: Kommt&lt;br /&gt;
zu mir, ihr Menschenkinder! Kommt zu mir, o&lt;br /&gt;
ihr, die ihr dürstet und trinkt von dem süßen&lt;br /&gt;
Wasser, welches in Strömen herabfließt auf alle&lt;br /&gt;
Teile der Welt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt ist die Zeit! Jetzt ist die auserwählte&lt;br /&gt;
Zeit! Schaut zurück auf die Zeiten Christi! Hätten die Menschen Gottes heiligen Geist, welcher&lt;br /&gt;
aus seinem göttlichen Mund sprach, erkannt, dann&lt;br /&gt;
würden sie nicht drei Jahrhunderte gewartet haben, ehe sıe seine Lehre annahmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ist es nun recht von euch, auf dem Bett der&lt;br /&gt;
Trägheit und Nachlässigekeit zu schlafen, während der Vater, dessen Kommen von Christus verkündigt wurde, unter uns trat und das größte&lt;br /&gt;
Tor herrlichster Gaben und göttlicher Gunst öff-34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|35|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=36}}&lt;br /&gt;
nete? Laßt uns nicht denen der vergangenen&lt;br /&gt;
Jahrhunderte gleichen, welche taub für seinen&lt;br /&gt;
Ruf und blind für seine Schönheit waren, sondern laßt uns prüfen und unsere Augen Öffnen,&lt;br /&gt;
damit wir ihn sehen und unsere Ohren auftun,&lt;br /&gt;
damit wir ihn hören. Laßt uns unsere Herzen&lt;br /&gt;
reinigen, damit er kommen und in unseren Tempeln (Körpern) wohnen möge.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Tage sind die Tage des Glaubens und&lt;br /&gt;
nicht die Tage tatenloser Worte. Laßt uns erwachen aus dem Schlaf der Nachlässigkeit, damit wir das große Fest zu erkennen vermögen,&lt;br /&gt;
welches für uns bereitet ist; zuerst sollen wir&lt;br /&gt;
selbst davon genießen und dann es andern geben,&lt;br /&gt;
welche dürsten nach dem Wasser der Erkenntnis&lt;br /&gt;
und hungern nach dem Brot des Lebens.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese großen Tage eilen dahin und einmal&lt;br /&gt;
vorüber, können sie nicht wieder zurückgerufen&lt;br /&gt;
werden. Laßt uns deshalb vorwärtsschreiten und&lt;br /&gt;
arbeiten solange die Strahlen der Sonne der Wahrheit noch scheinen und der Mittelpunkt des Bündnisses Gottes noch unter uns ist; denn binnen&lt;br /&gt;
kurzem wird die Nacht kommen und der Weg zum&lt;br /&gt;
Weinberg wird alsdann nicht so leicht mehr zu&lt;br /&gt;
jinden sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Licht der Erkenntnis ist erschienen, welches die Dunkelheit aller abergläubischen Einbildungen vernichten wird. Die Himmlischen Heerscharen sind herabgestiegen, um allen denen beizustehen, welche sich erheben, um ihrem Herrn zu&lt;br /&gt;
dienen, um den Sieg über die Herzen zu erringen,&lt;br /&gt;
die frohen Botschaften vom Kommen des Herrn&lt;br /&gt;
zu verkünden und die Seelen Seiner Geschöpfe zu&lt;br /&gt;
einigen.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{page|36|file=Die Universale Weltreligion 1919.pdf|page=37}}&lt;br /&gt;
Verlag des Deutschen Bahai-Bundes G.m.b.H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Q Hölderlinstrasse 35 Stuttgart Hölderlinstrasse 35 Q,&lt;br /&gt;
EEE EEER.: SEEEE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unserem Verlag sind erschienen und durch jede Buchhandlung zu&lt;br /&gt;
beziehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Geschichte der Bahai-Bewegung, von Sidney&lt;br /&gt;
Sprague. Deutsch von Wilhelm Herrigel. 3. Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Universaler Friede. Universale Religion, von Wilhelm&lt;br /&gt;
Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ehe Abraham war, war Ich, von Thornton Chase&lt;br /&gt;
Deutsch von Wilhelm Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Das heilige Tablett, ein Sendschreiben Baha o llahs&lt;br /&gt;
an die Christenheit. Deutsch von Wilhelm Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die Zeichen unserer Zeit im Lichte der Bibel und der&lt;br /&gt;
Bahailehre von Wilhelm Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Die Offenbarung von Baha’o’llah, von J. D. Brittingham. Deutsch von Wilhelm Herrigell . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Verborgene wre ı von Baha ’o !lah. Deutsch von A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braun u. E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Frohe Botschaften, v von Baha o &amp;quot;Hlah. Deutsch von A&lt;br /&gt;
Braun u. E. Ruoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Einheitsreligion. Ihre Wirkung auf Staat, Erziehung Sozialpolitik, Frauenrechte und die einzelne Persönlichkeit, von Dr. jur. H. Dreyfus, Deutsch von Wilhelm&lt;br /&gt;
Herrigel . . 1.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Ein Jahr unter den Bahai i in Indien und Birma, von si dney Sprague. Deutsch von Wilhelm Herrigel .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Religiöse Lichtblicke. Deutsch von Albert Renftle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ı2. Eine Botschaft an die Juden, von Abdul Baha Abbas.&lt;br /&gt;
Deutsch von Wilhelm Herrigel .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Evangelium der Liebe und des Friedens für unsere . Zeit,&lt;br /&gt;
von Abdul Baha Abbas mit Bild des Verfassers.&lt;br /&gt;
Deutsch von W. Herrigel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Geschichte und Wahrheitsbeweise der Bahaireligion,&lt;br /&gt;
von Mirza Abul Fazl. Deutsch von Wilhelm Herrigel, in Halbleinen geb. oo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gaanzleinen gebunden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah</name></author>
	</entry>
</feed>